Northern Finance: 3 Jahre vom Hobby zum profitablen Traumjob

Der Weg zum eigenen Traumjob führt nicht immer geradlinig die Karriereleiter empor. Northern Finance begann als Nebenprojekt in meiner Studentenzeit und sichert heute meinen Lebensunterhalt. Wie ich Stück für Stück bis zu diesem Punkt gekommen bin, wie aus meinem Hobby ein Traumjob wurde und was man daraus lernen kann, will ich dir heute vorstellen. 

Wenn dich meine Beiträge zur Welt der Finanzen und Investments interessieren und du auf der Suche nach weiteren Tipps und Tricks bist, solltest du außerdem einen Blick in unser kostenloses Forum für Privatkredite werfen. Dort kannst du dich mit anderen Anlegern austauschen und immer auf den neuesten Stand bringen.Dieser Beitrag zu meinem Traumjob entstand zum einjährigen Jubiläum des Tages, an dem YouTube sich entschied, mich in den Trends zu featuren. Mit diesem Zeitpunkt hatte sich einiges für mich verändert und der oft hohe Aufwand noch einmal besonders ausgezahlt. 

Vom Hobby zum Traumjob: So gings los

Dieser Beitrag zu meinem Traumjob entstand zum einjährigen Jubiläum des Tages, an dem YouTube sich entschied, mich in den Trends zu featuren. Mit diesem Zeitpunkt hatte sich einiges für mich verändert und der oft hohe Aufwand noch einmal besonders ausgezahlt. 

Um an diesen Punkt zu kommen war jedoch einiges an Arbeit notwendig. Starten wir also von vorne, mit meinem großen Interesse für Wirtschaft und Politik, das sich schon in der Schulzeit entwickelte. Später folgte ein Jurastudium, was sich schnell als suboptimale Wahl für mich herausstellte. Zum damaligen Zeitpunkt begann ich jedoch mit meinen ersten Investments in Privatkredite durch die Plattform Mintos. 

Ein Wechsel des Studienfachs in Richtung BWL (mit den Schwerpunkten Unternehmertum und Englisch) und der damit verbundene Umzug nach Norddeutschland entpuppten sich schnell als richtige Entscheidung – mein Interesse an der Materie war endgültig entbrannt und es stand außer Frage, dass ich früher oder später selbst ein Unternehmen gründen würde. 

Gründen für Fortgeschrittene

Die Gründung des heutigen Unternehmens “Northern Finance” fiel auf den 17. August 2017. Tatsächlich war ich zu diesem Zeitpunkt aber bereits “Wiederholungstäter”: Schon einige Zeit vorher gründete ich mit einem Geschäftspartner ein Unternehmen dieses Namens. 

Unser Geschäftsfeld war zum damaligen Zeitpunkt jedoch noch ein anderes, denn wir wollten selbst im Bereich P2P aktiv werden und eine eigene Plattform aufbauen. Als sich die Anwaltskosten für den regulatorischen Aufwand immer weiter in die Höhe schraubten, war ich jedoch der einzige der beiden, der seinen Teil der Rechnung zahlte. 

Schnell zeichnete sich ab, dass wir auf diese Weise nicht weit kommen würden – wir legten das Projekt erst einmal (und letztlich dauerhaft) auf Eis. Eine teure Lektion auf dem Weg zum Traumjob, aber eine Lektion nichtsdestotrotz. Geblieben ist außerdem bis heute der Name: Northern Finance.

Es bleibt bei P2P

Während meines Studiums in Lüneburg bin ich immer tiefer in die Business-Welt eingedrungen – und habe mich dort pudelwohl gefühlt! Auf einer Konferenz, an der ich Dank nützlicher Bekanntschaften meiner Studienkollegen teilnehmen konnte (andernfalls hätte ich mir niemals ein Ticket leisten können), lernte ich Robert Kiyosaki kennen. 

Ein junger Aleks beim Handschlag mit Rober Kiyosaki

Das Treffen mit dem Autor des Bestsellers “Rich Dad, poor Dad” hat mich tief beeindruckt. Aber auch andere Inhalte dieser Konferenz waren prägend: Vor Ort waren nämlich zahlreiche Multilevel-Marketer und andere, in dubiose Geschäftspraktiken verwickelte Gestalten und mir wurde schnell klar, dass ich mit diesem Business-Bereich nichts zu tun haben wollte.

Mein Traumjob ist im Bereich P2P-Kredite zu finden, soviel zeichnete sich damals schon ab. Erste Gehversuche in diese Richtung folgten in Form meines Blogs, auf dem ich mein Wissen und Interesse an Privatkrediten mitzuteilen versuchte. 

Dieser Auftritt hätte zwar sicher keine Schönheitspreise gewonnen – die Seite beinhaltete riesige Mengen an recht schmucklosem Text – aber erlaubte mir, erste Publikationserfahrung zu sammeln. Da diese Tätigkeit in meiner Freizeit, neben dem recht fordernden Vollzeitstudium stattfand, bin ich auf das Ergebnis durchaus ein bisschen stolz. 

Mein erster Blog zum Thema P2P war sicher keine Schönheit

Der Traumjob: Jetzt mit Extra-Professionalität!

Ein weiterer Ausbau meines Blogs stand für mich bereits fest, denn auch, wenn meine Inhalte nicht immer die höchste Qualität hatten, machte mir die Arbeit Spaß. Außerdem zeichnete sich bereits eine Marktlücke in der Berichterstattung/Einführung zum Thema P2P-Kredite ab. 

Ich tat also, was alle guten Unternehmen machen: Ich suchte mir Hilfe. So war zum Beispiel dringend ein professioneller Webauftritt nötig, für den ich mir Marc als Entwickler ins Boot holen konnte. Gemeinsam versuchten, mehr aus Northern Finance herauszuholen und kontaktierten potenzielle Investoren. 

Die Antworten waren damals durch die Bank negativ, aber wir ließen uns nicht entmutigen. Gemeinsam arbeiteten wir weiter an unserem Medienunternehmen mit dem Schwerpunkt P2P-Kredite. Von meinem persönlichen Traumjob war ich allerdings noch weit entfernt. 

Denn wir erwirtschafteten damals noch keine Umsätze und hatten nichts als unsere tiefe Überzeugung von der Tragfähigkeit unserer Idee. Dementsprechend gründeten wir, wie schon erwähnt, im Frühjahr 2017 eine GbR, um uns auf den (hoffentlich) bald eintretenden Erfolg rechtlich vorzubereiten. 

Der Durchbruch auf YouTube… bleibt aus

Die meisten kennen Northern Finance heute von und durch YouTube. Der Startschuss für die Videoproduktion fiel nach einem Tipp meiner Professorin für digitale Geschäftsmodelle: Über die Videoplattform könne man doch viel mehr Menschen erreichen!

Natürlich hatte sie damit recht und mir den wahrscheinlich besten denkbaren Ratschlag erteilt. Jede Woche ein Video gab es von nun an auf dem Northern Finance Channel. Zu Beginn waren das, wenig überraschend, noch keine richtigen Kracher, aber man konnte durchaus schon etwas aus ihnen lernen. 

Meine ersten Videos waren von gemischter Qualität.

Allerdings war ich aus strategischen Gründen meinem eigentlichen Thema etwas Untreu geworden: Um die ersten Follower zu gewinnen und dem YouTube-Algorithmus zu gefallen, entschied ich mich, zuerst Inhalte zum Bereich Investmentbanking zu erstellen. Diesen hilfreichen Tipp konnte ich einem Buch entnehmen – ein gutes Beispiel, wie sich meine Freude am Lesen ausgezahlt hat.

In den einschlägigen Facebook-Gruppen habe ich mich hierzu über aktuelle Trends in diesem Feld informiert und diese in meinen Videos entsprechend aufgearbeitet. So konnte ich bereits nach relativ kurzer Zeit solide 100 Follower gewinnen. Im Anschluss schwenkte ich auf das Thema P2P Kredite um.

Meine Videos wurden, ohne Ausnahme, jeden Sonntag veröffentlicht, auch, wenn es oft schwerfiel, trotz Termine, Urlaub oder manchmal fehlender Motivation so kontinuierlich zu arbeiten. Aber Geld verdiente ich mit ihnen dennoch nicht. 

So klappte es mit YouTube 

Meine ersten 1000 Follower waren sehr hart erarbeitet. Der Aufwand, sie zu gewinnen, stand in keiner Relation zum Nutzen. Ich hatte mir jedoch diese Zahl als Ziel gesetzt, bevor ich mein Auslandssemester in China antreten würde und habe es tatsächlich (wenn auch knapp) geschafft.  

Zu diesem Zeitpunkt war mein Kanal genau ein Jahr alt und ich arbeitete weiter regelmäßig an meinen wöchentlichen Videos – auch, wenn der Upload aus China per VPN manchmal 8 oder mehr Stunden dauerte.

Denn dieses kontinuierliche Veröffentlichen war, in meinen Augen, einer der wichtigsten Faktoren für meinen letztendlichen Erfolg auf YouTube. Und dieser stellte sich zu diesem Zeitpunkt bereits langsam ein: zwischen 300 und 400 Euro konnte ich pro Monat durch meinen Kanal einnehmen. 

Northern Finance war damit etwa auf einer Einkommensstufe mit einer Studententätigkeit. Das war zwar noch weit von meiner Vorstellung eines Traumjobs entfernt, aber immerhin deutlich besser, als das vergangene Jahr, in dem ich komplett ohne Entlohnung tätig war. 

Im Anschluss an mein Semester im Fernen Osten fand ich einen Job in der Welt der Finanzen, genauer gesagt im Bereich Fusionen und Übernahmen. Viel Zeit für Northern Finance blieb dabei zwar nicht mehr, aber ich legte die notwendigen Überstunden ein: Oft war ich bis spät in die Nacht beschäftigt, um alles unter einen Hut zu bekommen. 

Erneut auf der Invest-Messe 

Ein wichtiger Punkt in der Geschichte von Northern Finance ist die Investment-Messe, die ich mehrmals besucht habe. Zuerst als interessierter Anleger und potenzieller Unternehmensgründer, doch beim zweiten Mal bereits als Medienschaffender.

Der erste Besuch auf der Investmesse war noch nicht aus medialem Interesse.

In zahlreichen Interviews konnte ich dort nicht nur neues Material für meinen Kanal generieren, sondern auch neue Kontakte knüpfen und tiefer in die “Szene” einsteigen. Die Messe bildete damit einen wichtigen Angelpunkt auf dem Weg zu meinem Traumjob. 

Denn zum damaligen Zeitpunkt war ich immer noch teil der “normalen Karrieremaschine” und habe im Corporate Banking gearbeitet. Parallel wurde aber auch Northern Finance immer erfolgreicher, sodass der Arbeitsaufwand immer weiter anstieg. Es war schnell klar, dass es so nicht weiter gehen konnte. 

Ich entschloss mich daraufhin, meine erste Mitarbeiterin Vanessa einzustellen, obwohl die Einnahmen damals noch überschaubar waren. In Anbetracht von 5.000 Fans, die der Kanal damals gerade erreicht hatte, erschien der Schritt jedoch plausibel. Im Nachhinein stellte sich dies als ideale Entscheidung heraus!

Eines der ersten Videos, das wir gemeinsam produzierten, war direkt extrem Erfolgreich: “Drei Wege mit 1.000 € erstes passives Einkommen aufzubauen” wurde bis heute knapp eine Viertelmillion mal angeklickt! Damit verbunden sind natürlich entsprechende Einnahmen, die – wie alle Einkünfte zum damaligen Zeitpunkt – sofort wieder in das Unternehmen investiert wurden. 

Die Konsequenz aus diesem Erfolg war, neben einer ordentlichen Weihnachtsfeier 2019, die Realisation, dass Northern Finance das Zeug hat, hohe Einnahmen zu erzielen und sich zu meinem Traumjob entwickeln könnte. Kurze Zeit später fasste ich den Entschluss, alles auf eine Karte zu setzen und mich in Vollzeit auf mein Unternehmen zu konzentrieren.

Selbstständigkeit zum falschen Zeitpunkt

Schon wenige Wochen später war Northern Finance mein wirtschaftlicher Mittelpunkt. Und tatsächlich lief eine Weile alles wie am Schnürchen. Ich konnte ausreichende Einkünfte generieren und war generell zuversichtlich eingestellt. Doch dann kam die Corona-Krise. 

Meine Einnahmen vielen Schlagartig auf einen absoluten Tiefpunkt und ließen mich natürlich an meiner Entscheidung zweifeln. Doch ich blieb dabei und versuchte, die weggebrochenen Umsätze durch mehr Arbeit auszugleichen. Zwei Videos die Woche statt dem bisherigen einen waren die logische Konsequenz. 

Ob es nun an der höheren Frequenz, den zunehmend erfolgreicheren Videos oder einfach an meiner kontinuierlichen Arbeit lag – im April 2020 wurde mein Kanal in den YouTube Trends prominent beworben. Die Einnahmen waren zu diesem Zeitpunkt immer noch am Boden, aber die Message war dennoch klar: Northern Finance gefällt den Zuschauern offensichtlich. 

Um mich noch stärker auf die Firma konzentrieren zu können sowie aus einer Reihe von weiteren Gründen entschied ich mich kurz darauf, nach Zypern auszuwandern. Da ich sowieso all meine Energie und überschüssigen Finanzen in das Unternehmen investierte, lag dieser Schritt nahe. 

Hier war es mir möglich in neue, bessere Technik zu investieren und dadurch die Qualität meiner Videos weiter zu steigern. Positives Feedback, zum Beispiel in Form der Community Treffen (die, aufgrund der Covid-Situation aktuell auf Eis liegen) brachte weitere Verbesserungen und noch mehr Motivation. 

Wo die Reise hingeht

Das sich die harte Arbeit in meinem Traumjob so langsam auszahlt wird nun mehr und mehr deutlich. Vielleicht nicht unbedingt durch enorme Reichtümer – die Pandemie hat hier immer noch ihre Finger im Spiel – aber durch höhere Klickzahlen, mehr Fans und neue Möglichkeiten. 

Aaron Troschke, einer der größten YouTuber im deutschsprachigen Raum, teilt etwa einfach ohne Vorwarnung meine Videos zur Analyse der Wahlprogramme mit seinen 1,2 Millionen Fans. Ein tolles Ereignis mit weitreichenden Auswirkungen, aber vor allem auch eine Riesenüberraschung für mich. 

Zusammen mit meinen mittlerweile drei Mitarbeitern, die mich unterstützen, will ich auch weiterhin versuchen, durch meine Inhalte und die Kooperationen den maximalen Mehrwert für meine Zuschauer zu generieren. 

Hier auf Zypern angekommen, mit einem gut eingespielten Team und abwechslungsreichen Inhalten kann ich zweifellos sagen, dass aus einem Hobby mein Traumberuf wurde. Die vielen langen Arbeitstage und persönlichen Einschränkungen haben sich letztlich gelohnt. 

Von meinem bisherigen Erfolgsrezept, nämlich der hohen Qualität meiner Inhalte, möchte ich auch in der Zukunft nicht abweichen. Keine Angst also, das hier ist keine abschließende Zusammenfassung! Northern Finance wird genauso – oder sogar noch besser – erhalten bleiben!

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