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Drei Wege, 1.000 € nach der Krise zu investieren

Während uns die Covid-19 Pandemie weiterhin fest im Griff hat und ihre Auswirkungen immer mehr Menschenleben fordern, haben die Finanzmärkte sich längst auf die neue Realität eingestellt. Diese paradoxe Situation aus realer Krise und finanziellem Aufschwung stellt langfristige Investments auf eine harte Probe. 

Ich möchte daher in diesem Beitrag einmal genauer betrachten, welche Anlagemöglichkeiten sich jetzt auftun und auch erklären, wie ich persönlich 1.000 € nach der Krise investiere. 

Wenn du auf der Suche nach weiteren Finanztipps bist, kann ich dir außerdem unser Forum für P2P Kredite empfehlen. Dort findest du viele nützliche Informationen und kannst dich mit anderen Anlegern austauschen.  

Wie die Wirtschaft und die Börsen reagieren

Die Börsen, wie man etwa gut am wichtigsten Index S&P 500 erkennen kann, haben die Krise längst hinter sich gelassen.


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Nach einem deutlichen Einschnitt zum Zeitpunkt, als das ganze Ausmaß der Pandemie deutlich, stiegen die Werte konstant an und befinden sich nun wieder auf dem Niveau von Januar. 

Die Realwirtschaft, hingegen, befindet sich noch mitten in der Krise. 


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Wie kommt es aber zu einer solchen Erholung an den Börsen, wenn doch die Wirtschaft im Keller ist? Die Antwort liegt nicht bei den vielen Firmen, die von der Covid Krise stark betroffen sind, sondern an denen, von ihr unbeeinflusst bleiben oder gar profitieren. 

Dass etwa Netflix mit 50 % und  Amazon um obszöne 70 % zugelegt haben, ist kein Geheimnis. 

Es sind diese Unternehmen, die die Börsen aktuell nach oben treiben. 


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Weg 1: Sparpläne auf Aktien

Angesichts dieses Aufwärtstrends fragt man sich natürlich, ob es sich überhaupt lohnt, jetzt noch einzusteigen, oder ob man schon zu spät dran ist. Die einfache Antwort ist, dass schon die Frage völlig falsch ist. 

Wie man durch Studien belegen konnte, ist es nicht möglich, den Markt „zu timen“. Stattdessen ist die einfachste und gleichzeitig erfolgversprechendste Möglichkeit, in Sparpläne wie etwa ETFs zu investieren. Hierbei baut man nämlich auf die Kraft des Gesamtkonzepts Aktien, anstatt alles auf eine Karte zu setzen. 

Daher ist meine subjektive Meinung, dass es sich durchaus lohnt, aktuell in Aktien zu investieren – eben in Form solcher Sparpläne. Sie bieten geringe Kosten, hohe Renditen und eine sehr große Auswahl von über 1.600 verschiedenen ETFs. Auch die geringe Startsumme von nur 25 € und das flexible erhöhen und pausieren selbiger erleichtern den Start.  

Laut Handelsblatt gab es im vergangenen Jahr in Deutschland 1,3 Millionen Sparpläne. Diese Zahl wird sich bis 2025 auf unglaubliche 7 Millionen erhöhen!


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Weg 2: Sparpläne auf Anleihen

Auch bei der zweiten Möglichkeit handelt es sich um Sparpläne; diesmal allerdings um solche auf besonders gut bewertete Unternehmen. Die geringere Rendite dieser Anlageform wird deutlich geringer ausfallen als bei der ersten Variante. Es handelt sich jedoch dennoch um eine gute Möglichkeit, das Geld “zu parken” und dabei noch einiges an Zinsen mitzunehmen. 

Hierzu wird ein entsprechender ETF ausgewählt, der sogenannte “investment grade” Anleihen enthält. Diese haben eine sehr hohe Bewertung und verringern dadurch das Risiko für Anleger. 

Ein beliebter Sparplan dieser Kategorie ist der iShares Core € Corp Bond UCITS ETF. Mit einer Performance von 6 % im Jahr 2019 schneidet dieser gar nicht schlecht ab, und die geringen Kosten von 0,2 % pro Jahr lassen sich ebenfalls leicht verschmerzen. 

Wer es noch konstanter möchte, für den ist möglicherweise der iShares € Corp Bond 1-5 years UCITS ETF geeignet. Hier fällt zwar die Rendite, aber auch die Schwankung geringer aus, was ihn zu einer idealen Anlage für alle macht, die „gerade abwarten”. Bieten sich dann Chancen, zum Beispiel Aktien ETFs, kann das Kapital von den Anlage-ETFs einfach umgeschichtet werden, da es sich ja schon im Depot befindet. 

Weg 3: P2P Kredite mit Sicherheiten

Wer sich schon länger zu den Lesern meines Blogs zählt, wird nicht überrascht sein, dass für mich die P2P Kredite zu den drei idealen Wegen zählen. 

Diese werden insbesondere nach der Krise noch einmal an Wichtigkeit zunehmen. 

P2P Plattformen wie EstateGuru haben aktuell umfangreiche Sicherheiten gebildet, um auf eventuelle Ausfälle zu reagieren. Und dank der ausgezeichneten Verzinsung von 11 % ist man gerne bereit, ein geringes Risiko in Kauf zu nehmen. Dennoch sollte man, meiner Meinung nach, nicht sein gesamtes Kapital in solchen Krediten anlegen. 

Auch von P2P Krediten ohne Sicherheiten würde ich aktuell lieber die Finger lassen. 

Schlussgedanke

Das gesamte P2P Feld habe ich in anderen Beiträgen bereits ausführlich analysiert. Hier findest du zum Beispiel eine Übersicht über die verschiedenen Plattformen und ihre Vor- und Nachteile. 

Und wie dann so ein Investment in der Realität aussehen könnte, habe ich hier für dich skizziert. 

Wenn du jetzt Interesse bekommen hast, bei den ETF Sparplänen einzusteigen, kann ich dir unter anderem die Consorsbank ans Herz legen. Bei ihren Sparplänen für Aktien und ETFs kannst du mit sehr geringen Gebühren von nur 1,5 % loslegen. Wenn du diesem Link folgst, kommst du direkt zur passenden Seite und unterstützt damit auch noch meinen Blog. 

Auch Trade Republic ist ein erstklassiger Anbieter. Hier fallen sogar gar keine Gebühren an. Mit diesem Link kannst du direkt starten. 

Möchtest du stattdessen in die angesprochenen P2P Kredite investieren, kommst du hier direkt zu EstateGuru. Dabei handelt es sich um eine bekannte Private Lending Plattform, die die Krise besonders gut meistert. Mit meinem Link erhältst du sogar einen Bonus von 0,5 % auf dein Investment!

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