Derzeit ist die Cannabispflanze gehäuft in den Schlagzeilen: Die derzeitige Regierung plant, Cannabis in Deutschland zu legalisieren. Ein erster wichtiger Schritt könnte bereits im Jahr 2024 erfolgen. Nun stellt sich für viele Anleger die Frage, ob sie von der Entkriminalisierung profitieren könnten. In diesem Artikel erfährst du mehr rund um die Legalisierung, was ein Cannabis ETF ist und ob sich dieser für dein Portfolio lohnen könnte!

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wir zeigen dir, in welchen Bereichen Cannabis Anwendung findet und wie weitverbreitet die Pflanze ist
  • Diese Unternehmen legen ihren Fokus auf Cannabis und sind in entsprechenden ETFs vertreten
  • Du erfährst, welche Cannabis ETFs es gibt, wie sie aufgebaut sind und welche Risiken mit einer Investition einhergehen
  • Lerne mehr über Themen-ETFs und damit einhergehende Vor- und Nachteile

Der Hype rund um Cannabis

Bevor wir uns ansehen, wie auch du in Cannabis investieren könntest und ob sich eine Anlage lohnen könnte, beschäftigen wir uns mit der Geschichte und dem Hype der Pflanze. Darüber hinaus sehen wir uns an, in welchen Bereichen sie Anwendung findet.

Geschichte des Hypes

Zuerst zu den Begrifflichkeiten: Cannabis ist der wissenschaftliche Name der Pflanze, die auch als Marijuana oder Marihuana bezeichnet wird. Oft fallen auch die Worte CBD oder THC im Kontext der Pflanze.

Cannabis besteht aus einer Vielzahl von Bestandteilen. Kennzeichen sind eine große Anzahl von sogenannten Cannabinoiden aufgrund ihrer Wirkung auf die Cannabinoidrezeptoren im menschlichen Körper. Besonders bekannt hierbei sind THC und Cannabidiol beziehungsweise CBD.

Auch den Begriff Hanf hast du sicherlich schon gehört, hierbei handelt es sich um eine spezielle Art von Cannabis. Bekannt ist sie für ihren niedrigen Gehalt an THC und dem hohen Gehalt an CBD. Hanf kommt in unterschiedlichen Bereichen der Industrie zur Anwendung. 

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Zunehmend häufiger fordern Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen die Legalisierung der Pflanze, egal ob Aktivisten, Mediziner oder Politiker aus verschiedenen Parteien. In manchen Ländern ist Cannabis bereits entkriminalisiert und kann legal gekauft werden. Ein Beispiel ist Kanada, wo die Pflanze bereits im Jahr 2018 legalisiert wurde.

Kritiker sehen eine Gefahr von Cannabis aufgrund des Wirkstoffs THC oder Tetrahydrocannabinol. Dabei kann unterschieden werden zwischen kurzfristigen Symptomen und Folgen durch einen langfristigen und regelmäßigen Konsum. Kurzfristig können depressive Verstimmungen, Panikattacken, Herzrasen oder eine Orientierungslosigkeit auftreten.

Gefährlicher kann sich langfristiger Konsum auswirken. Hier können psychische Symptome auftreten wie Psychosen, Angststörungen oder eine bipolare Störung. Bei jungen Menschen kann die Entwicklung des Gehirns beeinträchtigt werden, da diese noch nicht abgeschlossen ist. 

Marktvolumen von Cannabiskonsum
Marktvolumen von Cannabiskonsum

Verwendung von Cannabisprodukten

Neben den möglichen Gefahren gibt es positive Anwendungsgebiete der Pflanze. Ein wichtiger Bereich ist der Einsatz in der Medizin. Wie auch in Deutschland wird Cannabis in einer Vielzahl von Ländern medizinisch eingesetzt und kann dabei helfen, Krankheiten zu behandeln.

Auch in der Modeindustrie findet die Pflanze Anwendung. Es entstehen zunehmend neue Textilien auf der Basis von Hanf. Umweltfreundliche Ware wird beliebter. Der Anbau von Hanf benötigt ungefähr die Hälfte an Land, die beim Anbau von Baumwolle benötigt wird. 

Darüber hinaus wächst die Pflanze sehr schnell, auch ohne die übermäßige Zugabe von möglichen schädlichen Pestiziden oder großen Mengen an Wasser. Daher nehmen auch große Unternehmen, wie beispielsweise Levi, Hanfprodukte in ihr Sortiment auf.

Auch vor dem Wellness- oder Beautybereich macht Cannabis keinen Halt: Zunehmend beliebter wird hier vor allem das sogenannte CBD-Öl. In Produkten wie Lippenbalsam oder Gesichtscremes wird die Pflanze inzwischen verarbeitet.

Gut zu wissen:

Erkennbar ist, dass die Pflanze in zahlreichen Bereichen eingesetzt wird, obwohl sie weiterhin in vielen Ländern illegal ist. Egal, ob in medizinischen Produkten, in Bereichen wie Wellness und Beauty oder in Textilien – die Pflanze gewinnt an Akzeptanz und Beliebtheit, was Chancen für Anleger eröffnen könnte.

Sind Cannabis ETFs eine Chance?

Nachdem wir uns genauer mit der Pflanze, möglichen Gefahren und den vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten und Chancen auseinandergesetzt haben, beschäftigen wir uns in diesem Abschnitt mit der geplanten Legalisierung und den Möglichkeiten für Investoren, um vom Boom profitieren zu können. 

Politische Veränderungen: Geplante Legalisierung in Deutschland

In den letzten Jahren intensivierte sich die Debatte um die Entkriminalisierung von Cannabis. Die aktuelle Regierung aus SPD, Grünen und FDP rückte das Thema in den Vordergrund und setzte sich für die Legalisierung ein. Ein solches Gesetz könnte eine große Wirkung auf den Markt und damit auch auf Anleger haben.

Dabei wird Cannabis aus dem Betäubungsmittelgesetz gestrichen. Darüber hinaus soll der Einsatz in Vereinen erlaubt werden, die die Pflanzen gemeinsam anbauen können. 

Gut zu wissen:

Die Legalisierung soll in mehreren Schritten erfolgen. Zuerst erfolgt die Entkriminalisierung, später soll die Pflanze in lizenzierten Fachgeschäften kontrolliert verkauft werden. 

Solche Fachgeschäfte dienen vor allem dazu, dass der Verkauf kontrolliert erfolgt. Auf diese Weise kann auf eine passende und standardisierte Zusammensetzung geachtet und der Schwarzmarkt bekämpft werden. Die Qualität von Marihuana kann so gewährleistet werden.

Das Gesetz ist noch nicht einwandfrei ausgearbeitet, nachdem der Bundesrat Verbesserungen in Bereichen wie Prävention in Form von Schutzkonzepten oder Sicherungen des Anbaus eingefordert hat. 

Der Termin im April ist kein fester Stichtag, sondern die früheste Möglichkeit zur Entkriminalisierung. Da es aber bereits zu einer Verspätung kam, könnte sich diese wiederholen. 

Vergangene Verluste

In den letzten Jahren konnten Aktien rund um den Bereich Cannabis trotz zunehmender Akzeptanz kaum Erfolge verzeichnen. Nach der Legalisierung der Pflanze im Jahr 2018 in Kanada und Teilen Amerikas kam es kurzfristig zu einem großen Boom, der sich recht schnell wieder legte und für Ernüchterung sorgte.

Auch die Rolle von Banken ist hier nicht zu unterschätzen. Diese zögerten lange, dementsprechende Exchange Traded Funds anzubieten, da die Pflanze nicht in allen Ländern legal angeboten wird, wodurch es regelmäßig zu Rückschlägen kommt.

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Cannabis auf dem Tisch

Cannabis Aktien

Im Folgenden stellen wir dir einige mögliche Aktien vor, die in einem Cannabis ETF vertreten sein können, damit du dir einen Überblick verschaffen kannst. Ein Beispiel ist Jazz Pharmaceuticals. Es handelt sich hierbei um ein wichtiges Unternehmen im Bereich der Erforschung der Pflanzen. 

Die Arbeit des Konzerns führte erstmals zu offiziellen Zulassungen durch die Behörden bei der Behandlung von verschiedenen Krankheiten durch die Verwendung von Cannabis. Der Kurs dieser Aktie ist stabiler als viele andere in diesem Bereich. 

Tilray, das amerikanische Unternehmen mit Sitz in Kanada, existiert seit dem Jahr 2013. Der Konzern beliefert Apotheken, Arztpraxen, Forschungseinrichtungen, Krankenhäuser und Behörden und hat sich auf medizinisches Cannabis spezialisiert.

Ein weiteres kanadisches Unternehmen in diesem Sektor ist Canopy Growth. Hierbei handelt es sich um das weltweit größte Marihuana Unternehmen, welches im Jahr 2013 gegründet wurde. Der Konzern ist in unterschiedlichen Ländern aktiv, wie in Deutschland, Chile, Brasilien oder Dänemark.

Ehemals unter dem Namen Tweed Marijuana aktiv, vertreibt das Unternehmen die Pflanzen und Hanf in Kapseln, Öl- oder Trockenform. Die Tochterfirma Storz & Bickel ist in Deutschland aktiv und verkauft medizinische Geräte und Präparate. 

Das Unternehmen hat allerdings auch mit Problemen zu kämpfen. Der Markt entwickelt sich recht langsam, geplante Legalisierungen verzögern sich oft, wodurch das Unternehmen Schwierigkeiten bewältigen muss. 

Weitere Akteure

Ein weiterer Akteur auf diesem Markt ist Aurora Cannabis. Hierbei handelt es sich um einen der größten Produzenten in diesem Bereich, jährlich werden 500.000 Tonnen der Pflanzen produziert. Auch der Kurs dieses Unternehmens schwankt stark, von großen vorübergehenden Gewinnen hin zu einem anschließenden starken Einbruch. 

Aurora Cannabis hat viele Unternehmen aus der Industrie dieses Bereichs aufgekauft, unter anderem erwarben sie einen deutschen Lieferanten, die Pedanios GmbH.

Ein Unternehmen, das in Amerika tätig ist, ist Green Thumb Industries. Der Konzern spezialisierte sich auf die Herstellung und den Vertrieb innerhalb der USA. Es werden 17 Plantagen betrieben. 

Die Cronos Group ist spezialisiert auf Technologien rund um Cannabis und dessen Anwendungsbereiche. Der Konzern kommt ebenfalls aus Kanada und ist ansässig in Toronto. 

Sektorwetten vs. Welt ETF
Sektorwetten vs. Welt-ETF

Diese Cannabis ETFs gibt es

Du möchtest einen Exchange Traded Fund finden, der in Cannabis investiert? Wenn du dich auf die Suche nach Cannabis ETFs machst, wirst du bemerken, dass die Auswahl recht überschaubar ist. An der Xetra lassen sich zwei ETFs aus diesem Bereich handeln. 

Einer dieser beiden ist der sogenannte “Rize Medical Cannabis and Life Sciences UCITS ETF”. Der Fonds konzentriert sich hauptsächlich auf Unternehmen, die in den Bereichen Pharma/Biotechnologie und Forschung tätig sind. Enthalten sind derzeit 18 verschiedene Unternehmen.

Betrachten wir die Länder, ist Amerika am deutlichsten vertreten, mit ungefähr 60 Prozent, gefolgt von Irland mit über 30 Prozent. Eine breite Diversifikation auf viele unterschiedliche Unternehmen und Länder ist hier nicht gegeben. Es ist mit einer hohen Volatilität zu rechnen. 

Das Fondsvolumen ist mit über 20 Millionen vergleichsweise klein. Grundsätzlich gilt, dass ein Exchange Traded Fund ein Fondsvolumen von mindestens 100 Millionen Euro haben sollte, um langfristig rentabel und stabil zu sein. Auch die Kosten sind nicht zu unterschätzen. Die TER beträgt ungefähr 0,65 pro Jahr, was verglichen mit anderen ETFs recht hoch ist.

Weitere Cannabis-ETFs

Der Zweite in unserer ETF Auswahl ist der “Medical Cannabis and Wellness UCITS ETF”. Der Fokus des Konzerns liegt auf medizinischen Produkten aus Cannabis, Hanf und CBD. Verglichen mit dem ersten Fonds ist dieser hier mit 27 Unternehmen etwas größer. 

Im Hinblick auf die Länderverteilung ist auch dieser ETF nicht ausreichend diversifiziert und konzentriert sich größtenteils auf zwei Länder: Über 70 Prozent sind in amerikanische Aktien investiert, 20 Prozent in Firmen aus Irland. 

Das Fondsvolumen dieses ETFs liegt bei 16 Millionen Euro, nochmals kleiner als das des ersten Fonds und damit weit unter den gewünschten 100 Millionen Euro. Bei solch kleinen Summen kann es durchaus passieren, dass der Fonds früher oder später geschlossen wird, vor allem, wenn weiter keine stabilen Erfolge verzeichnet werden können.

Bezüglich der Kosten kannst du bei diesem Fonds mit einer TER in Höhe von ungefähr 0,80 Prozent pro Jahr rechnen.

Beide Exchange Traded Funds replizieren physisch. Das heißt, dass tatsächlich Wertpapiere gekauft werden, die im Index enthalten sind. Darüber hinaus sind beide Fonds thesaurierend, legen also bereits erwirtschaftete Gewinne wieder in den Fonds an, um zusätzliche Gewinne zu erzielen.  

Beide ETFs sind vergleichsweise jung und existieren seit dem Jahr 2020. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich beide Fonds ähneln und inhaltlich überschneiden. 

Gut zu wissen:

Beide sind zudem nicht stark diversifiziert und enthalten einmal 18 und einmal 27 Unternehmen. Die Aktien sind sehr auf Amerika konzentriert, gefolgt von irländischen Wertpapieren.

Investieren in Themen ETFs: Mögliche Risiken beachten

Wenn du dich fragst “in was investieren?” hast du womöglich schon an Themen-ETFs, wie Cannabis ETFs nachgedacht … diese versprechen meist, in die Zukunft zu investieren und daher die Chance auf attraktive Renditen zu erhalten. Sie fokussieren sich auf neue Technologien, Trends oder andere Bereiche, die künftig zunehmen könnten.

Die Zusammensetzung unterscheidet sich, je nach Bereich, sehr stark. Auch innerhalb desselben Sektors können Themen ETFs stark variieren. Der entsprechende Index ist meist recht speziell, mit besonderen Auswahlkriterien für die enthaltenen Unternehmen.

Ein Teil der Themen-ETFs kann die Rendite des Marktes überschreiten, wie beispielsweise oftmals Fonds aus den Bereichen Künstliche Intelligenz. Andere scheitern schon in den ersten Jahren, wenn sich ein Bereich anders entwickelt als erwartet. Die tatsächlichen Entwicklungen lassen sich nie vorhersagen. 

Möglicherweise fragst du dich, wie sicher sind ETFs, die nur in einen speziellen Bereich investieren. Sichere Geldanlagen umschließen ETFs, wenn sie ausreichend diversifiziert sind. Solche Fonds beinhalten oftmals nur eine geringe Anzahl an Aktien.

Was ist ein ETF
So setzt sich der Begriff ETF zusammen

Chancen bei Themen-ETFs

Indizes, wie beispielsweise der MSCI World, beinhalten über 1.600 Unternehmen weltweit. Wenn ein Konzern insolvent geht, ist das für den Anleger kaum spürbar, da die Verluste durch andere Unternehmen “ausbalanciert” oder aufgefangen werden. Die hohe Anzahl an Firmen kann das Risiko stark aufteilen.

Darüber hinaus sind alle enthaltenen Unternehmen abhängig von der Entwicklung eines bestimmten Sektors. Läuft dieser nicht gut, sind alle Konzerne betroffen. Auch liegt der Fokus sehr stark auf Amerika und Irland, was die Fonds abhängig von der Wirtschaftsentwicklung der beiden Staaten macht.

Interessierst du dich für eine Investition in diesem Bereich, solltest du mit hohen Kursschwankungen rechnen. Seit der Gründung der ersten Unternehmen in diesem Bereich haben diese viele unterschiedliche Zeiten erlebt, von einem großen Hype zu starken Kursverlusten.

Sollte sich die Pflanze auf dem Markt durchsetzen, die Legalisierung in weiteren Ländern zunehmen und die Produktpaletten sich erweitern, bietet Marihuana hohe Wachstumschancen für Anleger, die früh einsteigen.

Wenn du dich für eine Investition in Cannabis interessierst, solltest du neben den möglichen Chancen demnach auch die Risiken beachten. Grundsätzlich eignen sich diese Fonds für fortgeschrittene Anleger, die bereits ein breit diversifiziertes Portfolio aufgebaut haben und nach Wegen suchen, ihre Renditechancen zu erhöhen. 

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Cannabis ETF Fazit – Wenig diversifizierte Themen ETFs für Fortgeschrittene

In den letzten Jahren sind die Diskussionen um die Legalisierung von Cannabis in Deutschland zunehmend lauter geworden. Die Wahl der Bundesregierung aus SPD, FDP und Grünen hat die Thematik weiter befeuert, da sie sich stark für die Entkriminalisierung einsetzt. Diese könnte im Jahr 2024 an Fahrt gewinnen.

Die Pflanze findet inzwischen in unterschiedlichen Bereichen Anwendung. Besonders wichtig ist hier der medizinische Bereich zu nennen, beim Einsatz gegen chronische Schmerzen. Auch in der Modeindustrie oder im Wellness- und Beautybereich nehmen Produkte mit Cannabis als Inhaltsstoff zu. 

Das vergrößerte Produktsortiment zieht auch Anleger an, die vom Boom profitieren möchten. Dennoch zeigte sich der Markt in der Vergangenheit sehr volatil und führte oftmals zu Verlusten. Gerade Anfänger sollten sich ein globales Portfolio aus Welt ETFs aufbauen, bevor sie sich für Themen ETFs entscheiden.

Themen ETFs investieren in innovative Technologien, die in der Zukunft an Bedeutung gewinnen könnten. Manchmal schaffen sie es, die Rendite des Marktes zu schlagen. Teilweise lösen sie sich in wenigen Jahren auf, wenn die Entwicklung anders verläuft, als gedacht. 

Aufgrund der geringen Diversifikation eignen sich Cannabis ETFs daher nicht für Anfänger und sollten bei Interesse von Fortgeschrittenen als Beimischung verwendet werden. Erfahre hier mehr über “ETF Strategien”, “ETF Anbieter” oder “ETF Totalverlust”!

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Du hast dich dazu entschlossen, mit deinem Vermögensaufbau zu starten und dich aktiv um deine Finanzen zu kümmern und überlegst dir, was dafür der beste Weg ist? Möglicherweise hast du langfristige Ziele, die du damit erreichen möchtest, wie die Altersvorsorge, die finanzielle Absicherung der Familie oder der zukünftige Bau eines Hauses. Dafür bieten beispielsweise ETFs eine attraktive Möglichkeit. In diesem Artikel erfährst du, ob sich ein ETF Sparplan für dich eignet oder eine Einzelinvestition sinnvoller ist.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Du lernst, was genau ein ETF ist und welche Vor- und Nachteile die Geldanlage hat
  • Wir zeigen dir, was genau ein Sparplan ist, wie er funktioniert und was seine Vor- und Nachteile sind
  • Ob sich ein ETF Sparplan oder eine Einzelinvestition eher eignet, hängt von der persönlichen, finanziellen Situation ab
  • Das solltest du unbedingt beachten, wenn du dich für eine Einzelinvestition entscheidest und Verluste vermeiden möchtest

Was ist ein ETF?

Hierbei handelt es sich um Fonds, die an der Börse gehandelt werden und sich an einem Index orientieren. Ein ETF auf den DAX investiert beispielsweise in die 40 größten deutschen Unternehmen. Dabei kann ein ETF in unterschiedliche Anlageklassen investieren, wie Anleihen, Rohstoffe oder Aktien. 

Fonds kannst du dir vorstellen, als gemeinsame Anlagetöpfe, in die zahlreiche Anleger zusammen einzahlen. Dabei können Fonds aktiv gemanagt oder passiv sein, wie ETFs:

Gut zu wissen:

Grundsätzlich handelt es sich bei ETFs um eine langfristig orientierte Anlageklasse, die sich nicht zum Spekulieren eignet. Besonders beliebt sind sie, um sich ein Vermögen aufzubauen, fürs Alter vorzusorgen oder wenn allgemein Wege gesucht werden, die eigene Rendite zu erhöhen. 

Sind ETFs sicher?

Investments in ETFs gelten als Sondervermögen. Dabei unterliegen die Banken und Broker der Vorschrift, das investierte Geld von ihren Anlegern getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft aufzubewahren. Im Normalfall werden unabhängige Depotbanken ausgewählt, um das Geld zu verwahren. 

Das heißt, dass das Geld, das bereits in ETFs investiert ist, geschützt ist. Sollte deine Bank oder dein Broker insolvent gehen, hast du dein Geld nicht verloren. Auch wenn die Depotbank insolvent geht, entstehen dir keine Nachteile, anschließend wird ein neuer Verwalter gesucht.

So funktionieren ETFs
So funktionieren ETFs

Die Nachteile von ETFs

Auch wenn ETFs durchaus nützlich sein können, können Risiken anfallen. Diese möglichen Nachteile solltest du kennen, bevor du dich für eine Investition entscheidest, damit du dich besser vorbereiten kannst.

Wie auch andere Wertpapiere, die an der Börse gehandelt werden, unterliegen ETFs Kursschwankungen. Es kann immer wieder zu einem größeren Zusammenbruch des Kurses kommen, wie beispielsweise während der Coronapandemie. 

Obwohl sich der Kurs wieder erholt, kann es bei manchen Anlegern an den Nerven zerren, wenn sie keine Schwankungen gewohnt sind und die ETFs rote Zahlen schreiben.

Zudem solltest du nur Geld in ETFs investieren, das du derzeit nicht benötigst. Auf diese Weise kann es nicht passieren, dass du bei schlechten Kursen Anteile verkaufen musst und damit Verluste realisierst. Es ist ratsam, dir einen Notgroschen anzusparen, damit du vorbereitet bist auf unvorhergesehene Kosten, wie den Kauf einer neuen Waschmaschine.

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Gibt es weitere Nachteile?

Genauso wie beispielsweise Aktien sind ETFs riskant, wenn sie nicht diversifiziert sind. Möchtest du Geld richtig investieren, solltest du auf eine angemessene Risikostreuung achten. Themen ETFs fokussieren sich beispielsweise auf bestimmte Technologien, die in der Zukunft eine große Rolle spielen könnten.

Sie investieren nur in einen bestimmten Bereich und enthalten meist deutlich weniger Positionen als breit gestreute Welt ETFs. Zwar bieten sie oft die Chance auf attraktive ETF Zinsen, jedoch gehen sie auch mit einem höheren Risiko einher und eignen sich eher weniger für Anfänger. 

Beispiel:

Welt ETFs sind besonders beliebt bei Anlegern und sollten bei der ETF Auswahl berücksichtigt werden. Diese Anlagen konzentrieren sich darauf, möglichst hoch zu diversifizieren. Ein MSCI World beinhaltet über 1.600 Positionen und eignet sich daher optimal für eine hohe Risikostreuung. Insgesamt wird in 23 unterschiedliche Industrieländer investiert.

Darüber hinaus kann sich die Funktionsweise von ETFs unterscheiden. Es gibt physische und synthetische ETFs. Physische kaufen die im Index enthaltenen Werte tatsächlich. 

Die synthetische Version dagegen, auch Swap ETF genannt, ist gekennzeichnet durch eine Art Tauschgeschäft zwischen Bank und Fondsgesellschaft, es werden nicht die tatsächlichen Werte gekauft. Hier fällt ein Kontrahentenrisiko an, wenn einer der Vertragspartner seinen Pflichten nicht nachkommen kann und beispielsweise insolvent geht.

Dabei ist die Funktionsweise etwas komplexer, grundsätzlich gibt es allerdings Regelungen zum Schutz durch die OGAW. In der Praxis sind die möglichen Risiken einer Gefährdung von maximal 10 Prozent durch hinterlegte Sicherheiten geschützt. Dennoch birgt die synthetische Replikation etwas höhere Risiken als die physische Replikation. 

ETF Nachteile

Die Vorteile von ETFs

Wie bereits erwähnt, sind ETFs passiv verwaltet und haben demnach kein aktives Management. Deshalb handelt es sich um eine günstige Anlageklasse, bei der laufende Kosten, die sogenannte TER, anfällt. Dabei kannst du mit Kosten zwischen 0 und 0,8 Prozent deines Anlagevermögens rechnen. Ein gewöhnlicher Welt ETF erhebt meist Gebühren um die 0,2 Prozent.

Ein weiterer positiver Aspekt ist die Möglichkeit zur Diversifizierung. Mit ETFs kannst du darauf achten, möglichst viele unterschiedliche Positionen in deinem Depot zu haben:

Darüber hinaus gibt es Chancen auf eine attraktive ETF Rendite. Herkömmliche Geldanlagen wie Bausparverträge bieten kaum noch Zinsen und lohnen sich oftmals nicht. ETFs dagegen können in Aktien investieren und gehören zu den renditereichen Geldanlagen.

Die hohen Renditen können auch helfen, die Inflation auszugleichen. Bei der Inflation handelt es sich um einen allgemeinen Anstieg der Preise. Eine steigende Inflation kann dein Geld zunehmend entwerten, wenn du es nicht angelegt hast. Dadurch kannst du dir über einen längeren Zeitraum zunehmend weniger Dienstleistungen und Produkte für dieselbe Summe kaufen. 

Auch die Transparenz ist positiv anzumerken. Auf den Webseiten der Anbieter kannst du dir die Zusammensetzung deines Wertpapiers genauestens ansehen. Das hilft dir auch, Überschneidungen und Klumpenrisiken zu verhindern, solltest du in mehrere ETFs investieren wollen. 

ETFs sind eine leicht verständliche Anlageklasse und eignen sich für Anfänger und Fortgeschrittene. Zusätzlich ist der Aufwand gering, wenn du die Geldanlage einmal verstanden hast. Auch kann mit sehr niedrigen Summen investiert werden, damit jeder am Markt teilhaben kann.

Vorteile von ETFs
Vorteile von ETFs

Einen ETF Sparplan einrichten?

Wenn du dich dafür entschieden hast, in ETFs zu investieren, bleiben weitere Fragen offen: unter anderem die Frage, ob du dir einen ETF Sparplan anlegen oder eine Einzelinvestition tätigen solltest. Im Folgenden beschäftigen wir uns damit, was sich für deine Situation besser eignet.

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Was ist ein Sparplan für ETFs?

Möglicherweise stellst du dir die Frage “Was ist ein ETF Sparplan?” Ein ETF Sparplan investiert in regelmäßigen Zeitabständen eine vorab festgelegte Summe in ein Wertpapier, welches du dir ausgesucht hast. Dazu gibst du deiner Bank einen Dauerauftrag oder eine Einzugsermächtigung, um regelmäßige Abbuchungen zu erlauben. 

Meistens werden ETF Sparpläne monatlich eingesetzt, du kannst allerdings auch Pläne einrichten, die quartalsweise oder halbjährlich abbuchen und investieren. Dabei ist eine Änderung jederzeit möglich, damit dein Sparen an deine finanzielle Situation angepasst werden kann.

Einen Aktien Sparplan einrichten mithilfe eines ETFs? Das kannst du bei den meisten Banken und Brokern bereits ab einem Euro tun, wodurch sich diese Art des Investierens hervorragend für Anfänger eignet. Beispielsweise können auch Studenten früh beginnen, an ihrem Vermögensaufbau zu arbeiten.

Wenn du monatlich automatisiert Geld anlegst, sparst du dir Aufwand und Zeit:

Sparplan vs. Einzelinvestition

Lieber ETF kaufen oder Sparplan anlegen? Das hängt von persönlichen Vorlieben und deiner finanziellen Situation ab. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Rendite. Hast du bereits eine höhere Summe zur Verfügung, die du nun in ETFs anlegen möchtest, könnte sich eine Einzelinvestition eignen.

Wenn du eine hohe Summe als Ganzes investierst, beginnt dein Vermögen sofort, für dich zu arbeiten und Zinsen zu erwirtschaften. Wenn du dieselbe Summe durch einen ETF Sparplan investierst, kann ein großer Betrag noch nicht für dich arbeiten und liegt ungenutzt auf dem Konto. In diesem Fall kann es sich durchaus lohnen, eine Einzelinvestition zu tätigen. 

Entscheidest du dich allerdings für eine Einzelinvestition und nicht für einen Fonds Sparplan, musst du den Einstiegszeitpunkt unbedingt beachten. Kaufst du zu einem besonders teuren Kurs, kann es sein, dass das einen negativen Einfluss auf die zu erwartende Rendite hat. 

Achtung!

Wenn du einen sehr langen Anlagehorizont geplant hast, können schlechte Einstiegszeitpunkte eher ausgeglichen werden, sollten aber dennoch nicht unterschätzt werden.

ETF Sparplan vs. Einmalanlage

Nutze den Cost-Average-Effekt

Darüber hinaus kannst du vom Cost-Average-Effekt profitieren. Da sich die Kurse ständig ändern und monatlich variieren, nähert sich der Preis mit der Zeit einem Durchschnittspreis an. Dieser Effekt wirkt vor allem dann, wenn du über langfristige Zeiträume investierst. Ein ETF Sparplan Vergleich kann dir übrigens helfen, mögliche Kosten der ETFs zu vergleichen.

Auch der Einstiegspreis spielt dadurch keine Rolle. Entscheidest du dich für eine Einzelinvestition, musst du aufpassen, zu welchem Zeitpunkt du investierst. Das kann gerade bei höheren Summen entscheidend sein und deine zukünftige Rendite des ETFs beeinflussen. 

Hohe Flexibilität von Sparplänen

Grundsätzlich richten sich ETF Sparpläne an Anleger mit einem langen Anlagehorizont. Je länger

Kann ein Auszahlungsplan helfen?

Was übrigens oft nicht erwähnt wird, aber dennoch sinnvoll zu beachten ist: Neben dem Einstiegszeitpunkt spielt auch der Ausstiegszeitpunkt des Exchange Traded Funds eine Rolle. Ein Auszahlungsplan kann dabei helfen. Dabei sollten nicht alle Anteile auf einmal verkauft werden, sondern über mehrere Monate oder Jahre hinweg.

Sparpläne eignen sich besonders gut für Menschen, die nicht viel Geld auf einmal zur Verfügung haben, früh anfangen zu investieren und konstant an ihrem Vermögensaufbau arbeiten wollen. 

Ein kleiner monatlicher Betrag kann auch ausgewählt werden, wenn du dich mit dem Investieren noch unwohl fühlst und es erst einmal “ausprobieren” oder dich daran gewöhnen möchtest.

Ein Sparplan lässt sich schnell und problemlos einrichten, der Einstiegszeitpunkt spielt hier keine Rolle aufgrund der automatisierten Abbuchung zu bestimmten Zeitpunkten. Mit einem Renditerechner ETF und einem Sparplanrechner ETF kannst du deine Strategie aufbauen und dir einen Überblick verschaffen. 

Aber Achtung!

Übrigens sind nicht alle existierenden ETFs sparplanfähig. Informiere dich daher vorab in einem Aktiensparpläne Vergleich, ob dein gewünschtes Wertpapier sparplanfähig ist.

ETF SparplanETF Einmalanlage
Chancen– Wenig Aufwand
– Vermögensaufbau konstant in kleinen Schritten
– Geringe Beträge ausreichend
– Cost-Average-Effekt oder Durchschnittspreis
– Hohe Flexibilität deiner Sparrate
– Einstiegszeitpunkt nicht relevant
– Einstiegszeitpunkt kann eine Chance bieten
– Maximale Nutzung des Zinseszinseffekts und dadurch höhere Renditechance
Risiken– Ist bereits eine hohe Summe vorhanden, kann die Rendite geringer ausfallen, bis dieselbe Summe vollständig investiert ist
– Nicht alle ETFs sind sparplanfähig
– Bei besonders niedrigen Kursen gibt es keine Möglichkeit, davon zu profitieren, durch feste Buchungszeiten
– Große Summe nötig
– Ungünstiger Einstiegszeitpunkt kann die Rendite schmälern

Fazit: ETF Sparplan einrichten und konstant am Vermögensaufbau arbeiten

Exchange Traded Funds sind in den letzten Jahren eine zunehmend beliebte Geldanlage geworden und das hat auch gute Gründe: Sie begeistern durch niedrige Gebühren, attraktive Renditechancen, die Möglichkeit zur hohen Diversifizierung, hohe Transparenz und einer leichten Verständlichkeit. Somit eignet sich die Geldanlage für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen.

Hast du dich einmal für eine Investition entschieden, bleibt noch die Frage, ob du eine Einzelinvestition tätigst oder dir einen ETF Sparplan einrichten möchtest. Das hängt von deiner persönlichen finanziellen Situation ab.

Hast du noch nicht viel Geld zur Verfügung, möchtest aber möglichst früh beginnen zu investieren und am Markt teilhaben, eignet sich monatliches, konstantes Sparen. Das hat den Vorteil, dass du nur einmal Aufwand zur Einrichtung betreiben und nicht auf einen Einstiegszeitpunkt achten musst. Darüber hinaus kannst du vom Cost-Average-Effekt profitieren.

Wenn du dagegen beispielsweise einen höheren Betrag geschenkt bekommen hast und die Summe nun sinnvoll anlegen möchtest, könnte eine Einzelinvestition eine sinnvolle Wahl sein. Dadurch hast du die Chance, den Zinseszinseffekt maximal auszunutzen, indem dein Geld früh anfangen kann, für dich zu arbeiten. 

Dabei musst du allerdings den Einstiegszeitpunkt beachten, damit deine zukünftige Rendite nicht gesenkt wird. Für welche Art der Investition du dich auch entscheidest, ETFs sind eine interessante Geldanlage mit der Chance auf attraktive Rendite. Lerne hier mehr über “Trade Republic Sparplan Empfehlung” oder “Aktien Sparplan Smartbroker”.

FAQ ETF Sparplan – Häufig gestellte Fragen

Du interessierst dich für Investitionen in Immobilien, weißt aber nicht, wie? Möglicherweise bist du auch auf der Suche nach renditestarken Geldanlagen mit durchschnittlich 10 bis 14 Prozent Rendite. In diesem Artikel zeige ich dir meine Fintown Erfahrungen, was du bedenken solltest und welche Vorteile und Nachteile es gibt!

Das Wichtigste in Kürze:

  • Du suchst eine renditestarke Geldanlage? Mit Immobilienprojekten durch Fintown kannst du zwischen 10 und 14 Prozent Rendite erzielen
  • Unterstützt werden unterschiedliche Immobilienprojekte in Prag: Objekte, die sich derzeit im Bau befinden oder Wohnungen, die über kurze Zeitspannen hinweg online vermietet werden
  • Wir zeigen dir die Vor- und Nachteile und Alles, was du über den Anbieter wissen musst

Fintown Test: P2P-Kredite

Möglicherweise hast du dich bereits damit beschäftigt, wie du Geld richtig investieren kannst und besitzt ein Portfolio mit einer ETF Auswahl. Suchst du jetzt nach Wegen, deine Rendite zu erhöhen und dein Depot zu diversifizieren, könnte dich folgende Geldanlage interessieren.

Bei Fintown handelt es sich um ein tschechisches Unternehmen. Sie sind eine neue P2P-Plattform und haben sich auf Kredite im Bereich Immobilien konzentriert. Doch was genau machen P2P-Plattformen?

Anleger suchen zunehmend mehr nach Geldanlagen mit hoher Rendite als Alternative zu herkömmlichen Anlageklassen. Hierfür könnte der Bereich P2P interessant sein: Privatanleger können Kredite und damit Projekte finanzieren, ohne dass eine Bank erforderlich ist. Im Gegenzug profitieren sie von Zinsen.

Das alles geschieht über eine sogenannte P2P-Plattform, die zwischen Geldgeber und Geldnehmer vermittelt. Diese sind für die Prüfungen der Kreditnehmer verantwortlich und kümmern sich um die Abwicklung der Zahlungen

Dabei unterliegt es dir als Anleger, in welche Art von Kredit du investierst:

Häuserpreisindex in Deutschland
Häuserpreisindex in Deutschland

Der Anbieter Fintown

Bei Fintown handelt es sich um eine dieser P2P-Plattformen. Der Unterschied zu den anderen ist, dass sich dieser Anbieter auf Immobilien konzentriert. Dabei arbeiten sie zusammen mit der Vihorev-Gruppe und bieten Kredite dieses Unternehmens an. 

Die Vihorev-Gruppe entwickelt seit dem Jahr 2014 Immobilien im Raum rund um Prag. Zudem sind sie selbst zu 20 Prozent an jedem der auf Fintown angebotenen Kredite investiert. Das ist besonders wichtig für Anleger zu wissen, da es zeigt, dass ein großes Interesse besteht, dass die Projekte erfolgreich durchgeführt und die Kredite zurückgezahlt werden.

Dabei gibt es zwei unterschiedliche Wege, um in Immobilien zu investieren. Einerseits kannst du in Entwicklungsprojekte investieren, die sich derzeit im Bau befinden. Hierbei kannst du mit Renditen in Höhe von 10 bis 14 Prozent rechnen. Gekauft werden damit Objekte zur Ausstattung. 

Andererseits kannst du Geld in Immobilienobjekte anlegen, die bereits vermietet wurden. Die einzelnen Projekte kannst du übrigens auf der Webseite von Fintown nachlesen. Hier findest du nötige Dokumente und ausführliche Beschreibungen, um dir einen Eindruck zu verschaffen. 

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FLEXI Modell im Fintown Test

An dieser Stelle möchte ich dir ein konkretes Beispiel zeigen. Im sogenannten FLEXI Projekt wird Geld von Anlegern gesammelt, wodurch 8 Prozent Zinsen erwirtschaftet werden können. Das Attraktive an dieser Anlage ist die geringe Mindestsumme: Du kannst bereits ab 1 Euro anlegen!

Es handelt sich hauptsächlich um Kredite mit kurzer Laufzeit, was auch für Investoren interessant sein kann. Bei diesem Beispiel musst du mindestens 30 Tage im Projekt investiert sein. Die Zinszahlungen werden täglich berechnet und monatlich ausgeschüttet. Nach Ablauf der 30 Tage kannst du dein Geld jederzeit abziehen.

Das Immobilienobjekt wird bereits verwendet und auf Immobilien-Webseiten wie Booking.com an Interessenten vermietet. Es handelt sich um ein Projekt, bei dem nicht ein jahrelanger Mieter zahlt, sondern ein Haus aus mehreren Einzelwohnungen, die wochenweise vermietet werden.

Im Endeffekt sind die kurzfristigen Mieten ein Vorteil, da mehr Geld verlangt werden kann als bei einer langfristigen Mietwohnung. Dadurch kommt es zu höheren Renditen für die Anleger. 

Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang die Bewertungen der Mietwohnungen:

Diese Übersichtlichkeit und Transparenz sind ein großer Vorteil, da du als Investor leicht nachvollziehen und verstehen kannst, worin du investierst. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Refinanzierung des Eigenkapitals der Eigner, die dem vorrangigen Darlehen nachgeordnet ist.

Damit ist dieser Kredit risikobehafteter als das vorrangige Darlehen. Deshalb ist es wichtig, dass sich das Projekt auch lohnt. Dazu können Werte überprüft werden, wie die durchschnittliche Auslastung der Wohnungen und die durchschnittlichen täglichen Mieteinnahmen. Auch angegeben sind die jährlichen Mieteinnahmen und Nettowerte.

Meine Fintown Erfahrungen über die Sicherheit 

Handelt es sich hierbei um eine sichere Geldanlage? Als Sicherheit bei diesen Krediten dienen die tschechischen Immobilien. Darüber hinaus bietet die Vihorev-Gruppe eine Garantie, die du als P2P sehen kannst. 

Kommt es also dazu, dass das Projekt nicht mehr rentabel ist und die Mietwohnungen nicht mehr vermietet werden können, springt die Vihorev-Gruppe ein. Dabei solltest du wissen, dass seit Gründung der Muttergesellschaft alle Anleger pünktlich ausgezahlt wurden und bisher kein Kredit ausgefallen ist. 

Derzeit ist kein geprüfter Jahresabschluss der Vihorev-Gruppe auf Englisch verfügbar. Nach Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass im zweiten Quartal der Jahresabschluss des Jahres 2023 online verfügbar sein wird, damit die Transparenz weiter erhöht werden kann.

Wenn du weitere Fragen hast, findest du auf der Webseite von Fintown ein übersichtliches FAQ über mögliche Fragen, die du dir stellst, beispielsweise in Bezug auf die Sicherheit, die Anmeldung oder weitere Infos über das Anlageprodukt.

Funktionsweise der P2P Kredite
Wie funktioniert P2P Lending?

Die Nachteile von Fintown

Bei Fintown handelt es sich um eine vergleichsweise junge Plattform. Das äußert sich unter anderem dadurch, dass beispielsweise die Übersetzung auf den deutschen Versionen teilweise fehlerhaft ist. 

Durch das junge Alter konnte sich der Anbieter an vielen Stellen bisher nicht beweisen. Beispielsweise wird sich erst in Zukunft zeigen, wie Fintown mit einer zunehmenden Anzahl an Krediten und Investoren umgeht und wie gut skaliert werden kann. Auch mit großen Bewährungsproben musste der Anbieter bislang nicht umgehen.

Was teilweise bemängelt wird, ist, dass bis jetzt nicht viele Projekte zur Verfügung stehen. Das ist allerdings verständlich, da der Anbieter noch recht jung ist. Weitere Projekte stehen in der Planung.

Bisher kann es ebenfalls als Nachteil gesehen werden, dass kein Gruppen-Jahresabschluss zur Verfügung steht, um Anlegern mehr Informationen zu bieten. Auch wenn viele Daten und Dokumente über Fintown zur Verfügung gestellt werden, wären auch Informationen über die Muttergesellschaft vorteilhaft.

Je nach Anleger kann es auch ein Nachteil sein, dass es bisher keine Funktion für den Auto-Invest gibt:

Darüber hinaus unterliegt Fintown keiner Regulierung. Jedoch ist eine hohe Transparenz geboten und Sicherheiten werden garantiert durch die vorhandenen Immobilien und einer Art Rückkaufgarantie.

Die Vorteile von Fintown

Interessierst du dich grundsätzlich für Immobilienaktien, kann eine Investition in P2P-Kredite im Bereich Immobilien eine Alternative sein. Ein klarer Vorteil sind die vergleichsweise hohen Renditechancen durch die Investition in Entwicklungsprojekte. 

Du kannst dabei mit einer Rendite von 10 bis 14 Prozent rechnen. Wie du sehen kannst, handelt es sich um eine attraktive Alternative im Vergleich zu herkömmlichen Geldanlagen und bietet sich damit an als ein Teil deines Renditebausteins im eigenen Depot. 

Die Fintown Erfahrung hat bisher gezeigt, dass alle Anleger rechtzeitig bezahlt wurden. Auch Ausfälle von Krediten oder sonstige Schwierigkeiten konnten noch nicht verzeichnet werden, was besonders positiv anzusehen ist, auch wenn die Plattform noch vergleichsweise jung ist.

Im Internet unter den Fintown Erfahrungen wird oftmals der Kundenkontakt als gut und engagiert beschrieben. Du kannst den Anbieter kontaktieren, der bisher offen reagiert hat und auf Anfragen von Interessenten eingeht. Fragen werden beantwortet und bei Problemen hilft der Anbieter schnell und zuverlässig weiter. 

Die Geldanlage ist übersichtlich und leicht verständlich. Du hast Zugang zu einer ganzen Reihe von Dokumenten. Die Informationen und Dokumente kannst du auf den offiziellen Webseiten ansehen. 

Weiterhin positiv ist der geringe Mindestbeitrag, den Anleger einzahlen müssen, um in die Geldanlage investieren zu können. Somit können auch Investoren, die weniger Vermögen zur Verfügung haben, anfangen zu investieren. Es kann ebenfalls ein Vorteil sein, dass du größtenteils nur kurzfristig an den Kredit gebunden bist. Demnach kannst du nach dem Ablauf von 30 Tagen jederzeit deinen Anteil zurückziehen und flexibel reagieren.

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Fazit: Meine Fintown Erfahrungen – Attraktive Renditechancen durch interessante Immobilienprojekte

Zusammenfassend lässt sich durch den Fintown Test sagen, dass es sich um ein interessantes Projekt handelt. Es ist durchaus profitabel, Mietwohnungen auf Webseiten zu vermieten und dadurch Mieteinnahmen zu generieren

Es wird sicher gegangen, dass der Anleger transparent Zugriff auf einige Dokumente und wichtige Daten hat, um die Projekte realistisch einschätzen zu können. Prüfe dazu beispielsweise die Bewertungen der Immobilien und ob die Buchung ausgelastet ist, damit die Objekte auch häufig vermietet werden. 

Ein besonderer Anreiz sind die attraktiven Renditechancen. Da du im Bereich Immobilien investierst, kannst du die P2P-Kredite gut nutzen, um dein Portfolio zu diversifizieren, damit du nicht nur in Aktien oder Ähnliches investiert hast.

Nachteilig muss erwähnt werden, dass die Plattform nicht reguliert und vergleichsweise jung ist. Der Anbieter konnte sich noch nicht beweisen, wenn es um Krisen oder schwierige Situationen geht. Dafür existieren Sicherheiten in Form von Immobilien und eine Art Rückkaufgarantie.

Du hast bisher noch nicht investiert und interessierst dich auch für andere Geldanlagen? Lerne hier mehr über ETF für Anfänger!

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Es ist wichtig, herauszufinden, wie viel Gewinne deine Geldanlage abwirft, um dein künftiges Vermögen abschätzen zu können und herauszufinden, ob du deine finanziellen Ziele erreichen kannst. Möglicherweise suchst du nach einer Anlageklasse, mit der du die hohen Inflationsraten ausgleichen kannst oder möchtest mehr Rendite erzielen als mit klassischen Anlagen wie einem Bausparer oder einem Tagesgeldkonto. In diesem Artikel erfährst du, mit welcher realistischen ETF Rendite du rechnen kannst. 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Du lernst, was genau Exchange Traded Funds sind, wie diese funktionieren und welche Vorteile und Nachteile du kennen solltest
  • Wir zeigen dir, welche Faktoren deine zukünftige Rendite beeinflussen können
  • Du kannst aktiv Einfluss darauf nehmen, dass deine späteren Gewinne höher sind – Achte dazu auf Aspekte wie Kosten und Anlagedauer!

Wie funktionieren ETFs?

Bevor wir uns mit den ETF Zinsen befassen und welche Rendite realistisch ist, beschäftigen wir uns mit der grundsätzlichen Funktionsweise von ETFs, damit du nachvollziehen kannst, woher die Rendite eigentlich kommt. 

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Was ist ein ETF?

ETF bedeutet “Exchange Traded Fund”. Es handelt sich um einen Indexfonds, der an der Börse gehandelt wird. Orientiert sich ein solches Wertpapier beispielsweise am DAX, sind die 40 größten deutschen Unternehmen enthalten. ETFs können sich auf Anleihen, Aktien oder Rohstoffe beziehen, in diesem Artikel konzentrieren wir uns auf aktienbasierte ETFs.

Fonds sind wie ein großer Topf, in dem Gelder von unterschiedlichen Investoren gesammelt werden. Unterschieden wird zwischen aktiven und passiven Fonds, die das Management beschreiben:

Der jeweilige Index eines ETFs soll möglichst genau abgebildet werden. Dabei wird ebenfalls die genaue Gewichtung der einzelnen Unternehmen berücksichtigt. Diese Art des Investments bietet dir eine hohe Transparenz, da du leicht nachsehen kannst, worin genau dein Wertpapier investiert. 

Darüber hinaus sind ETFs börsengehandelt. Zu den Öffnungszeiten der Börse kannst du jederzeit Teile kaufen oder verkaufen. Damit unterscheiden sie sich zu vielen anderen Fonds, die von Fondsgesellschaften verwaltet werden und oftmals nur einmal täglich gehandelt werden können. 

Ausschüttende vs. Thesaurierende ETFs
Ausschüttend vs. thesaurierend

Vorteile und Nachteile von ETFs

Im Folgenden haben wir dir eine Übersicht mit Vorteilen und Nachteilen von ETFs vorbereitet, die du kennen solltest, bevor du dich für ein Investment entscheidest. Auf diese Weise kannst du mögliche Risiken besser einschätzen und dich dementsprechend vorbereiten und schützen.

Vorteile

ETFs sind an der Börse handelbar und daher liquider als andere Fondsarten. Theoretisch kannst du sie jeden Tag innerhalb der offiziellen Öffnungszeiten der Börse kaufen und verkaufen. Allerdings solltest du bedenken, dass es sich hierbei um eine langfristig orientierte Anlageklasse handelt.

Zusätzlich sind ETFs eine günstige Anlageform. Durch ihre passive Verwaltungsart fallen niedrigere Gebühren an. Aktiv verwaltete Fonds verlangen oftmals Verwaltungsgebühren in Höhe von 1,5 bis 2 Prozent. Die passiven Fonds dagegen kosten zwischen 0 und 0,8 Prozent, wobei die meisten global gestreuten sich auf 0,2 Prozent beziehen. 

Du interessierst dich für sichere Geldanlagen? Richtig angewendet, können ETFs durchaus eine hohe Sicherheit, trotz üblicher Marktrisiken, bieten. Das oberste Ziel ist eine ausreichende Diversifikation. Mithilfe dieser Anlageklasse kannst du ganz leicht in eine Vielzahl von Unternehmen investieren und damit das Risiko verteilen:

Gut zu wissen:

Ein Beispiel für einen hoch diversifizierten Index ist der MSCI World, ein beliebter ETF für Anfänger. Dieser ist besonders angesehen, da Anleger mit nur einem ETF in die größten 1.600 Unternehmen aus verschiedenen Industrieländern investieren und auf diese Weise leicht diversifizieren und eine hohe Sicherheit erreichen können. 

Auch die Möglichkeit, in Form eines Sparplans zu investieren, ist ein beliebter Vorteil. Du kannst dir ganz leicht einen automatisierten Sparplan einrichten und auf diese Weise in bestimmten Zeitraum, wie jeden Monat, investieren und konstant an deinem Vermögensaufbau arbeiten, ohne zusätzlichen Aufwand zu haben.

Sehr beliebt ist diese Anlageklasse ebenfalls, da jeder anfangen kann, zu investieren. Viele Sparpläne können bereits ab einem Euro angelegt werden, wodurch es auch Menschen möglich ist, die gerade keinen Zugriff auf hohe Summen haben, Geld anzusparen und anzulegen. Investieren in diese Anlageform ist bereits mit niedrigem Startkapital möglich.

Auch die Transparenz ist geboten. Im Internet gibt es die Webseiten der unterschiedlichen ETF Anbieter. Diese zeigen dir die genauen Zusammensetzungen ihrer Wertpapiere, damit du beispielsweise mögliche Überschneidungen mit anderen Investments und damit einhergehende Klumpenrisiken vermeiden kannst. Auch die attraktiven Renditechancen sind ein Vorteil, auf den wir später genauer eingehen werden.

Nachteile

Neben den genannten Vorteilen gibt es auch mögliche ETF Risiken. Dazu gehören Kursschwankungen, die für alle Geldanlagen, die an der Börse gehandelt werden, üblich sind. Die Börse besteht aus einem täglichen Auf und Ab. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann es zu Wertschwankungen kommen, an die sich Investoren gewöhnen müssen. 

Es gibt unterschiedliche Replikationsarten von ETFs, physisch und synthetisch replizierende. Ein sogenannter Swap ETF repliziert synthetisch und kann mit Risiken einhergehen, da eine Art Vertrag mit einem Swap-Partner geschlossen wird. 

Replikationsarten
Replikationsarten

Dafür werden Sicherheiten hinterlegt, falls der Vertragspartner seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. In der Praxis sind mindestens 90 Prozent und oftmals mehr des investierten Geldes durch hinterlegte Sic fswaherheiten geschützt, beim Rest kann es zu Risiken kommen. 

Viele Investoren suchen einen ETF mit hoher Rendite und entdecken Themen-ETFs für sich. Diese investieren in innovative Technologien und Bereiche, gehen allerdings mit höheren Risiken einher. Meist sind sie weniger diversifiziert und investieren demnach in weniger Unternehmen, was mit einem höheren Risiko einhergeht. Sie eignen sich für erfahrene Anleger.

Zusammenfassend haben wir dir die erläuterten Vor- und Nachteile in folgender Tabelle zur besseren Übersichtlichkeit dargestellt. 

Vorteile von ETFsNachteile von ETFs
Hohe LiquiditätAlltägliche Kursschwankungen
Geringe Gebühren durch passives ManagementSynthetisch replizierende ETFs
Hohe Sicherheit, wenn die Grundlagen des Investierens eingehalten werden (Diversifikation!)Riskante Themen-ETFs durch geringere Diversifikation
Sparplanfähigkeit
Investieren bereits mit sehr niedrigem Startkapital möglich
Transparenz durch Offenlegung der Zusammensetzung
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Welche ETF Rendite ist realistisch?

Im Folgenden beschäftigen wir uns mit den Aspekten, die deine Gewinne beeinflussen können. Anschließend fragen wir uns, ob sich eine Investition in ETFs lohnen kann, obwohl viele Aspekte Einfluss auf die künftige Rendite haben.

Beeinflussbarkeit der Rendite

Deine Rendite kann durch hohe Kosten deutlich geschmälert werden. Achte bei der ETF Auswahl auf ein Wertpapier mit einer niedrigen Total Expense Ration (TER). Diese zeigt dir die laufenden Kosten deiner Anlage an. In dieser Kennzahl sind beispielsweise Lizenzkosten, Vertriebskosten und Personalkosten enthalten. 

Darüber hinaus können Transaktionskosten anfallen, die nicht zu der TER dazugezählt werden. Oftmals fallen diese bei der Besparung eines Sparplans weg, weshalb sich diese Anlageart eignen kann, um Kosten zu reduzieren.

Auch die anfallenden Steuern reduzieren die Gewinne. Berechnet wird die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent, der Solidaritätszuschlag in Höhe von ca. 5 Prozent und gegebenenfalls die Kirchensteuer. Die Steuern fallen erst an, wenn die Gewinne realisiert werden.

Die Wahl deines ETFs hängt davon ab, wie hoch deine Gewinne werden. Themen ETFs beispielsweise bieten oft höhere Renditechancen, gehen aber, wie bereits erwähnt, mit höheren Risiken einher. Mit einem global gestreuten Weltportfolio und einem Index wie dem MSCI World kannst du mit durchschnittlich 7 – 8 Prozent jährlicher Rendite rechnen.

Auch die Anlagedauer hat maßgeblich einen Einfluss auf die Gewinne, die du erzielen kannst. Beginne möglichst früh damit, Geld zu investieren, um vom Zinseszinseffekt profitieren zu können. Erzielte Gewinne können reinvestiert werden, wodurch die Grundsumme, die für dich arbeitet und Rendite erzielt, zunehmen wächst.

Lohnt sich das Investieren trotzdem?

Wenn du dein Geld nicht investierst, sondern über Jahre auf deinem Konto liegen lässt, wird dein Vermögen durch die Inflation stetig verringert. Die Inflation beschreibt den allgemeinen Preisanstieg in der Marktwirtschaft. 

Mit der Zeit verliert dein Geld auf diese Weise an Wert. Für dieselbe Summe wirst du dir zunehmend weniger Produkte oder Dienstleistungen kaufen können. Mit herkömmlichen Geldanlagen wie Bausparverträgen oder Sparkonten ist es nicht mehr möglich, die Inflation auszugleichen, weshalb Anleger verstärkt nach Alternativen suchen, um ihr Geld vor der Entwertung zu schützen

ETFs bieten vergleichsweise attraktive Renditechancen und können dabei helfen, die Inflation auszugleichen. Darüber hinaus kannst du vom Zinseszinseffekt profitieren und dir langfristig ein Vermögen aufbauen. Aktien gehören zu den Geldanlagen mit hoher Rendite. Die Rendite, die du mit dieser Anlage erzielen kannst, ist deutlich höher als die klassischen Anlagen, weshalb sich ETFs lohnen können.

Du möchtest es genauer erfahren? Nutze hierzu unseren Rendite Rechner ETF!

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Fazit: Mit dieser ETF Rendite kannst zu rechnen

Zusammenfassend gibt es einige Aspekte, die Einfluss haben auf deine künftige Rendite, wie Anlagedauer, Kosten, Steuern und dein konkretes Wertpapier. Möchtest du deine Gewinne erhöhen, ist es ratsam, die Kosten möglichst niedrig zu halten.

Darüber hinaus solltest du möglichst früh anfangen, zu investieren für eine höhere ETF Rendite. Durch den Zinseszinseffekt hat die Anlagedauer einen entscheidenden Einfluss auf deine Rendite. Lerne hier mehr über “top ETF” oder “Geld richtig investieren”.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Möglicherweise hast du dich eine Weile mit dem Thema Geldanlage auseinandergesetzt und bist auf die Frage gekommen, ob sich ein Sparplan für Aktien für dich lohnen könnte oder andere Lösungen besser zu dir passen könnten. In diesem Artikel lernst du mehr darüber, wie ein Sparplan funktioniert, welche Vor- und Nachteile er mit sich bringt und für wen er sich eignen kann.

Das Wichtigste in Kürze:

  • In diesem Beitrag erfährst du, was genau ein Sparplan für Aktien ist und wie dieser funktioniert
  • Welche Vorteile und Nachteile hat es, wenn du dir einen Sparplan für Aktien errichtest und ob ein Aktiensparplan zu deiner Situation passt
  • Der Vergleich: Lieber einen Aktiensparplan einrichten oder doch eine Einzelinvestition tätigen?
  • Wir zeigen dir, welche Gebühren bei einem Aktiensparplan anfallen können und was du beachten solltest

Lohnt es sich, über einen Sparplan in Aktien zu investieren?

Du möchtest Geld richtig investieren und stellst dir die Frage, ob sich ein Aktiensparplan lohnen kann? Je nach finanzieller Situation kann ein Aktiensparplan sich mehr oder weniger für dich eignen. Im Folgenden gehen wir genauer darauf ein, wie genau ein Aktiensparplan funktioniert, damit du dir einen Überblick verschaffen kannst. 

So funktioniert der Kauf mit Aktien
So funktioniert der Aktienkauf
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Was ist ein Aktien Sparplan?

Manche Anleger entscheiden sich für einen Aktiensparplan, um Geld mit Aktien verdienen zu können. Dabei wollen sie in regelmäßigen Abständen ohne zusätzlichen Aufwand investieren. Dafür kannst du feste zeitliche Intervalle auswählen, beispielsweise quartalsweise oder monatliche Zahlungen. 

Darüber hinaus wählst du deine gewünschten Aktien und einen Wunschbetrag aus, der dir automatisiert am jeweiligen Stichtag abgehoben wird. Mit diesem Geld wird anschließend beispielsweise monatlich ein Anteil der entsprechenden Unternehmensaktie erworben. 

Gut zu wissen:

Investoren mit einem Aktiensparplan erwerben nicht monatlich mindestens eine Aktie, sondern erhalten Aktienanteile, abhängig vom jeweiligen aktuellen Kurs.

Wenn du einen Einzelkauf tätigst und dir eine bestimmte Unternehmensaktie kaufst, spielt der Einstiegszeitpunkt eine wichtige Rolle. Ein Sparplan für Aktien funktioniert automatisiert, du musst dir keine Gedanken um den richtigen Zeitpunkt machen.

Auf diese Weise wirkt der sogenannte Cost-Average-Effekt. Die Aktienkurse unterliegen Schwankungen und verändern sich ständig. Monatlich kaufst du demnach zu unterschiedlichen Preisen ein, mal teurer, mal günstiger. 

Insgesamt nähern sich die Kosten einem Durchschnittspreis an. Bei einem Einzelkauf ist es möglich, zu einem sehr teuren Kurs zu kaufen. Beim Anlegen eines Aktiensparplans spielt der Einstiegszeitpunkt keine Rolle. Der Einfluss von Kursschwankungen kann auf diese Weise reduziert werden.

Wie richte ich einen Sparplan für Aktien ein?

Du benötigst ein eigenes Depot bei einer Bank oder einem Broker, um in Wertpapiere investieren zu können. Hast du noch kein eigenes Depot, ist es sehr empfehlenswert, sich vorab genau über die Bedingungen zu informieren, um eine passende Bank zu finden.

Die Kosten können stark variieren, beispielsweise die Gebühren für die Depotführung. Darüber hinaus kannst du nicht bei jedem Broker einen Sparplan für Aktien für jede spezifische Unternehmensaktie anlegen, weshalb du dich vorher informieren solltest, ob deine Wunschaktie für die Errichtung eines Sparplans verfügbar ist.

Wenn du dich bereits entschieden hast, in welche Aktien du investieren möchtest, kannst du diese auswählen. Anschließend überlegst du dir, welche zeitlichen Intervalle du bevorzugst und änderst dementsprechend deine Einstellungen. Kleinere, regelmäßige Einzahlungen eignen sich hervorragend, um langfristig an deinem Vermögensaufbau zu arbeiten.

Gut zu wissen:

Nutze kostenlose Vergleiche im Internet, um passende Angebote für die Errichtung eines Sparplans und möglichst niedrige Kosten zu finden!

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Was sind die Vorteile von einem Sparplan?

Ein besonderer Vorteil ist, dass auch Anleger, die derzeit weniger Geld zum Investieren zur Verfügung haben, an ihrem Vermögensaufbau arbeiten können. Beim Errichten eines Aktiensparplans werden Aktienanteile gekauft. 

Ein weiterer Vorteil eines automatisierten Aktiensparplans ist, dass es leichter ist, konstant an deinem Vermögensaufbau zu arbeiten. Hast du keinen Aktiensparplan errichtet und musst Käufe manuell erledigen, kann es sein, dass du weniger investierst oder es hin und wieder vergisst. Mit einem Sparplan dagegen funktioniert alles automatisiert und ohne Aufwand.

Ein weiterer Vorteil ist der bereits angesprochene Cost-Average-Effekt. Du musst bei einem Aktiensparplan nicht darauf achten, dass die Aktienkurse niedrig sind, um deine künftige Rendite nicht zu schmälern. Stattdessen sind die Einflüsse der Schwankungen sehr gering und nähern sich über längere Zeiträume einem Durchschnittspreis an.

Besonders ansprechend ist auch die hohe Flexibilität von Sparplänen:

Darüber hinaus hast du mit der Einrichtung deines Aktiensparplans in Zukunft weniger Aufwand. Investierst du hin und wieder ohne Sparplan, musst du genau auf den passenden Einstiegszeitpunkt achten und die Kurse beobachten. Mit einem Aktiensparplan musst du dich einmal mit den Einzelheiten beschäftigen, in Zukunft funktioniert alles automatisiert.

ETFs versus Einzelaktien
ETFs vs. Einzelaktien

Was sind die Nachteile von einem Sparplan?

Kommen wir zu den möglichen Nachteilen eines Aktiensparplans. Es kann zu unterschiedlich hohen Kosten kommen. Während manche Anbieter dir ermöglichen, kostenlos Aktiensparpläne zu besparen, können bei anderen Banken hohe Gebühren entstehen. Informiere dich deshalb bei einem Aktiensparpläne-Vergleich über die anfallenden Gebühren, um deine Rendite nicht zu senken.

Mit dem Argument des höheren Risikos gehen auch hohe Kursschwankungen einher. Wenn in wenige Unternehmen investiert ist, bekommst du Schwankungen stärker ab als bei einem breit gestreuten Portfolio. Demnach gelten die üblichen Risiken von Wertpapieren. Mit einem ETF Sparplan Vergleich würden Probleme wie die geringe Diversifikation wegfallen.

Diese Kosten fallen an bei einem Aktiensparplan

Wenn du dich für eine Bank entscheidest, solltest du mögliche Depotgebühren berücksichtigen. Diese können zum Teil stark variieren. Während die Kosten bei manchen Anbietern hoch sind, bieten andere Banken oder Broker eine kostenlose Besparung an. Mehr erfährst du bei unserer “TradeRepublic Sparplan Empfehlung” oder unserem Artikel über “Aktien Sparplan Smartbroker”.

Besitzt du ein ETF-Portfolio, fragst du dich möglicherweise nach laufenden Kosten für die Verwaltung. Diese entfallen bei der Errichtung eines Aktiensparplans und müssen nicht berücksichtigt werden. Allerdings kann es, je nach Anbieter, zu einer Maximal- oder Mindestgebühr kommen.

Das zeigt, wie wichtig es ist, dass du die möglichen Kosten vergleichst, bevor du dich für eine bestimmte Aktie oder eine Bank entscheidest. Auch wenn die Unterschiede auf den ersten Blick gering wirken, kann es beim langfristigen Investieren zu großen Unterschieden kommen, die deine Rendite beeinträchtigen oder fördern können. 

Sparplan vs. Einmalanlage 

Deine finanzielle Situation kann entscheidend dafür sein, ob sich eine Einzelinvestition oder ein Aktiensparplan eher für dich eignet. Hast du bereits einen großen Geldbetrag zur Verfügung, den du jetzt nutzen möchtest, um Renditen einzufahren, kann sich eine Einmalanlage lohnen:

Sparpläne eignen sich, wenn du noch keinen höheren Geldbetrag hast und mit kleineren Schritten konstant an deinem Vermögensaufbau arbeiten möchtest. An dieser Stelle kann es sich lohnen, wenn du möglichst früh beginnst, zu investieren und nicht erst wartest, bis du dir eine höhere Summe angespart hast.

Hast du vorher noch nicht investiert und bereits eine höhere Summe verfügbar, kannst du auch zu einer Kombination aus beidem greifen, falls du dir noch unsicher bist. Starte mit einem kleinen Aktiensparplan und investiere eine größere Summe, wenn du dich ausreichend informiert hast und dich sicherer fühlst.

Aktien Alternative – In P2P investieren?

P2P ermöglicht die Vergabe von Krediten einer Privatperson an eine andere Privatperson, ohne dass eine Bank nötig ist. Menschen, die einen Kredit benötigen, haben den Vorteil, dass die Finanzierung ihrer Projekte meist wesentlich schneller geht als mit einer Bank. Banken haben teilweise große bürokratische Hürden. 

Gut zu wissen:

Investoren, die Geld verleihen, haben dabei den Vorteil, von attraktiven Renditechancen zu profitieren und private Projekte unterstützen zu können. Sogenannte P2P Marktplätze dienen dabei als Vermittler und bringen Kreditnehmer und -geber zusammen.

Diese Marktplätze oder Plattformen spielen eine wichtige Rolle: Sie teilen Kreditnehmer in unterschiedliche Bonitäten ein, um mehr Transparenz für Investoren zu schaffen. Somit können Anleger sehen, wie riskant der jeweilige Kredit ist. 

Wie auch bei anderen Anlageklassen geht ein hohes Risiko mit einer hohen Renditechance einher. Einer der größten Vorteile dieser Anlageklasse ist die hohe Individualisierung. Sicherheitsorientierte Anleger können sich gezielt sehr sichere Kredite mit niedriger Rendite aussuchen, während profitorientierte Anleger auch riskante Kredite in Betracht ziehen können. 

Funktionsweise der P2P Kredite
Wie funktioniert P2P-Lending?

Auf diese Weise kann eine individuelle Strategie, passgenau zu den Bedürfnissen für dich als Anleger, aufgebaut werden. Allerdings gibt es auch Risiken:

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Fazit: Sparplan Aktien – Langfristiger Vermögensaufbau

Anleger können einen Aktiensparplan nutzen, um in festen Zeitintervallen bestimmte Geldbeträge automatisiert zu investieren. Je nach Kurs und angelegter Summe erhältst du dafür Aktienanteile. Das geht mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen einher.

Besonders positiv zu erwähnen ist, dass die Einstiegshürde fürs Investieren vergleichsweise gering ist. Zudem kannst du konstant an deinem Vermögensaufbau mit weniger Aufwand arbeiten. Du kaufst zu unterschiedlichen Aktienkursen ein und näherst dich daher einem Durchschnittspreis an, auch Cost-Average-Effekt genannt. Dein Sparplan ist darüber hinaus sehr flexibel.

Ein möglicher Nachteil sind die unterschiedlichen Kosten, weshalb sich ein Online-Vergleich anbietet. Zudem ist die Diversifikation mit Aktiensparplänen gering und es kann zu hohen Kursschwankungen kommen.

Ob sich ein Sparplan für Aktien oder eine Einzelinvestition eher für dich lohnt, hängt von deinen finanziellen Umständen ab. Hast du kein großes Vermögen zur Verfügung und möchtest langfristig Vermögen aufbauen, eignet sich ein Aktiensparplan. Sparpläne sind auch eine hervorragende Möglichkeit für Anfänger, um mehr Sicherheit im Bereich Investitionen zu gewinnen.

Hast du dagegen bereits einen hohen Geldbetrag, könntest du eine Einmalanlage in Betracht ziehen, damit dein Geld möglichst früh anfangen kann, Rendite zu erzielen und für dich zu arbeiten. Erfahre hier mehr über “top Dividenden Aktien”, “Aktienrückkauf” und “die 10 besten Wertanlagen”.

FAQ: Sparplan Aktien – Häufig gestellte Fragen

Du bist Anfänger und möchtest in Unternehmensaktien investieren, hast aber Angst, schlechte Unternehmensaktien zu kaufen? In diesem Artikel zeigen wir dir, was top flop Aktien sind und worauf du achten solltest, wenn du Geld in ein solches Wertpapier investieren möchtest.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wir zeigen dir, was Unternehmensaktien sind, welche Arten es gibt und wie genau sie funktionieren
  • Du kannst in diesem Artikel erfahren, was der Unterschied zwischen top und flop Aktien ist
  • Sind flop Wertpapiere wirklich nur negativ anzusehen oder bieten sie möglicherweise Chancen?
  • Diese Aspekte solltest du berücksichtigen, wenn du erfolgreich in Wertpapiere investieren und Verliereraktien vermeiden möchtest
  • Diese Gründe sprechen dafür, in Unternehmensaktien zu investieren und Geld langfristig anzulegen

Was sind Aktien?

Als Aktionär kaufst du einen Anteil eines Unternehmens, wirst damit ein Miteigentümer des jeweiligen Konzerns und bist finanziell beteiligt. Du leihst dem Unternehmen dein Kapital und erhältst im Gegenzug ein Wertpapier.

Gut zu wissen:

Mit diesem Wertpapier erhältst du unterschiedliche Rechte. Beispielsweise zahlen manche Unternehmen ihre Gewinne an die eigenen Aktionäre aus, in Form von sogenannten Dividenden. Während ein Teil der Gewinne oftmals als Dividende ausgezahlt wird, kann der restliche Teil als finanzielles Polster zurückgelegt oder in Projekte investiert werden.

Manche Anleger fahren eine sogenannte Dividendenstrategie und suchen nach den top Dividenden Aktien, auch Dividendenkönige genannt. Diese Anleger setzen es sich oftmals zum Ziel, ein passives Einkommen aufzubauen und von regelmäßigen Einnahmen zu profitieren. 

Auch ermöglichen es dir manche Aktien, an der Hauptversammlung teilzunehmen und deine Stimme zu nutzen, zum Treffen wichtiger Entscheidungen:

Kleinaktionäre möchten eher Geld mit Aktien verdienen und interessieren sich oft weniger für Abstimmungen. Dafür kaufen sie Unternehmensaktien mit der Hoffnung, von einer künftigen Wertsteigerung zu profitieren. Ziel ist es, ein Wertpapier möglichst preiswert einzukaufen und zu einem späteren Zeitpunkt teurer zu verkaufen.

Diese Aktienarten gibt es

Zum einen erfolgt eine Unterscheidung in Namensaktien und Inhaberaktien. Namensaktien tragen diesen Namen, da ihre Besitzer in einem Register eingetragen werden. Die Unternehmen wissen demnach, wem genau Anteile in welcher Höhe gehören. Im Normalfall überträgt die Bank die Besitzer automatisch in das Register. 

Bei Inhaberaktien wird kein Register angelegt. Das Stimmrecht der Hauptversammlung geht automatisch an denjenigen über, der derzeit das Wertpapier besitzt. Konzerne haben damit den Nachteil, dass ihnen ein detaillierter Überblick über die Anlegerstruktur fehlt. 

Eine weitere Unterscheidung bezieht sich auf Stammaktien oder Vorzugsaktien. Eine Stammaktie ermöglicht die Teilnahme an der Hauptversammlung, allerdings erhältst du eine geringere Dividende. Mit einer Vorzugsaktie erhalten Aktionäre eine höhere Dividende, aber kein Recht, Einfluss auf die Unternehmenspolitik auszuüben. 

Warum investieren in Aktien?

Wertpapiere dieser Art gehören zu den renditestärksten Anlageformen. Mit herkömmlichen Geldanlagen wie Bausparverträgen oder Tagesgeldkonten lassen sich kaum Zinsen erwirtschaften. Wenn du darauf aus bist, hohe Renditen zu erzielen, bieten Unternehmensaktien eine attraktive Chance für dich.

Auch die bereits angesprochene Dividendenstrategie bringt Vorteile mit sich. Mithilfe der regelmäßigen Einnahmen kannst du ein passives Einkommen aufbauen und das Geld, das du zur Verfügung hast, langfristig weiter erhöhen. 

Diese Anlageform bietet dir eine hohe Flexibilität. Du hast eine riesige Auswahl an Wertpapieren, die sich für unterschiedliche Strategien und Anlegertypen eignen. Egal ob du eher sicherheitsorientiert bist oder gerne Risiken eingehst – jeder kann geeignete Wertpapiere finden und eine individuelle Strategie aufbauen. 

Darüber hinaus bieten Wertpapiere einen Inflationsschutz. Die Inflation kann langfristig dein Vermögen entwerten. Für dieselbe Summe erhältst du im Laufe der Zeit zunehmend weniger Produkte und Dienstleistungen. Achte bei der Wahl deiner Geldanlage darauf, dass du die Inflation möglichst gut ausgleichen kannst. 

Gut zu wissen:

Ein weiterer Vorteil ist, dass du nicht viel Geld benötigst, um zu starten. Du kannst dir beispielsweise einen monatlichen Sparplan Aktien  mit einer geringen Sparsumme anlegen und automatisiert an deinem Vermögensaufbau arbeiten. Sieh dir dazu einen Aktiensparpläne Vergleich an, um die beste Möglichkeit für dich zu finden. 

ETFs vs. Einzelaktien
Vergleich ETF und Aktien

Was sind Top Flop Aktien?

Top Unternehmensaktien und flop Wertpapiere: Es handelt sich um zwei gegensätzliche Aktienarten am Markt. Die einen haben mit großen Kursentwicklungen beeindruckt, die anderen haben teilweise Vertrauen verloren oder hatten mit Schwierigkeiten zu kämpfen.

Grundsätzlich zeichnen sich top Unternehmensaktien dadurch aus, dass sie finanzielle Stärke aufweisen und in den letzten Jahren große Erfolge verzeichnen konnten. Dadurch haben sie sich auf dem Markt etabliert und sind bei Anlegern beliebt, da sie oftmals als sichere Aktien angesehen werden. 

Flop Unternehmensaktien dagegen gehen beispielsweise als Verlierer aus einem Jahr und mussten Verluste einfahren. Es könnte sein, dass es für eine bestimmte Branche in einem Jahr schlechter lief aufgrund von politischen oder gesellschaftlichen Veränderungen. Auch Unternehmensskandale, Vertrauensverlust oder Fehlentscheidungen können solche Umstände erzeugen.

Obwohl solche Wertpapiere auf den ersten Blick recht unattraktiv wirken, sollten sie nicht übersehen werden, denn sie bieten auch Chancen. Anders als sehr beliebte Wertpapiere mit hohen Kursen bieten sie einen niedrigen Preis für Einsteiger. Darüber hinaus haben sie oftmals ein hohes Potenzial, wenn sich der Konzern von seinen Schwierigkeiten erholen kann.

Top WertpapiereFlop Wertpapiere
VorteileBeständiges Wachstum möglich Geringeres Risiko Bieten Zuverlässigkeit und Stabilität für AnlegerHohes Wachstumspotenzial, sollte sich der Konzern erholenNiedriger Einstiegspreis
NachteileHoher EinstiegspreisZeitaufwändige Recherche und Analysen, um Chancen zu erkennen
Flop aktien
Aktienkurse

In Aktien investieren – So funktioniert es!

Wie wir gesehen haben, ist es schwierig, in flop Wertpapiere zu investieren. Hierfür ist eine aufwändige Recherche und Analyse notwendig, um herauszufinden, ob das Wertpapier sich lohnt und Chancen für die Zukunft bietet oder eher nicht. Vermutlich möchtest du Geld richtig investieren und Fehler vermeiden. Dazu beschäftigen wir uns im Folgenden damit, worauf du beim Aktienkauf achten solltest.

Anlageziele definieren

Bevor du anfängst, in Wertpapiere zu investieren, solltest du herausfinden, welcher Anlagetyp du bist und welche Ziele du hast. Was hast du mit dem angelegten Geld genau vor? Möchtest du deine Familie versorgen, fürs Alter vorsorgen, auf ein Haus hin sparen? Oder benötigst du das Geld derzeit nicht und möchtest es renditebringend anlegen und nicht auf dem Tagesgeldkonto belassen?

Achtung!

Definiere deine genauen Anlageziele. Wie viel Geld benötigst du in der Zukunft, um dein Ziel zu erreichen? Zu welchem Zeitpunkt möchtest du dein Geld aus dem Depot entnehmen? Wie hoch muss deine monatliche Sparsumme sein, damit du dein Ziel erreichen kannst?

Aus diesen Antworten ergeben sich oftmals auch die Strategien, die du zum Investieren verwenden kannst. Gerade wenn du beispielsweise langfristig orientiert bist und deine Ziele weit in der Zukunft liegen, eignet sich langfristiger Vermögensaufbau durch Value Investing. 

Top Flop Aktien: Risikoprofil bestimmen

Menschen haben unterschiedliche Charaktere und verkraften die Risiken verschieden gut. Manche geraten in Panik, wenn das eigene Depot negative Zahlen schreibt. Andere können auch bei hohen Risiken sehr ruhig und gelassen bleiben.

Gut zu wissen:

Unternehmensaktien sind nur sichere Geldanlagen, wenn bestimmte Regeln eingehalten werden, wie eine ausreichende Risikostreuung. Dennoch unterliegen sie Schwankungen und gehen mit verschiedenen Risiken einher. Das Verlustrisiko ist beispielsweise vergleichsweise hoch, wenn du nur in sehr wenige Einzelaktien investierst. 

Finde daher heraus, wie viel Risiko du bereit bist, zu tragen. Bist du eher sicherheitsorientiert, eignen sich beispielsweise flop Unternehmensaktien eher nicht für dich, da ihre Zukunft oftmals eher unsicher ist. Sie bieten attraktive Chancen für diejenigen, die mit Unsicherheit umgehen können und über ausreichendes Know-How verfügen, um die Unternehmen genauestens zu analysieren.

Ausführliche Recherche und Wissensaufbau

Dieser Punkt ist der wohl wichtigste. Bevor du anfängst, in Unternehmensaktien zu investieren, ist ein grundlegender Prozess des Aufbaus von Wissen nötig. Anschließend benötigst du weitere Zeit, um die einzelnen Unternehmen, die dich interessieren, kennenzulernen und zu analysieren.

Um Unternehmensaktien zu bewerten, werden verschiedene Kennzahlen herangezogen. Dabei gibt es quantitative und qualitative Faktoren, die in Betracht gezogen werden. Quantitative Faktoren sind beispielsweise fundamentale Daten und Bilanzen. Qualitative Faktoren dagegen sind Management, Konkurrenten oder staatliche Regeln. 

Wenn du möglicherweise flop Unternehmensaktien der letzten Jahre mit interessanten Chancen und Zukunftsperspektiven identifizieren möchtest, benötigst du ausreichendes, fundiertes Wissen, um dir einen realistischen Überblick zu verschaffen.

Hast du weniger Spaß daran, dich mit solchen Themen zu beschäftigen und tief in die Recherche abzutauchen, könntest du anfangen, dich mit ETFs zu beschäftigen. Es handelt sich um eine leicht verständliche, renditebringende Geldanlage, die weniger Aufwand erfordert.

BeispieleQuelle
Quantitative FaktorenKurs-Umsatz-VerhältnisKurs-Gewinn-VerhältnisCashflowVerschuldungGewinnmargeBilanzenFundamentaldatenFinanzberichte
Qualitative FaktorenKundenbewertungenLebensläufe des ManagementsNeue Produkte und Pläne für die ZukunftStaatliche RegelnProdukteManagementKonkurrenz

Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkt

Je nachdem, wie du investierst, spielen der Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkt eine wichtige Rolle beim Aktienhandel. Hast du einen automatisierten, monatlichen Sparplan angelegt, musst du dir darüber keine Gedanken machen. 

Auch wenn du langfristig orientiert anlegst, werden diese Zeitpunkte vernachlässigbar bzw. weniger entscheidend als für kurzfristige Trader. Bist du dagegen eher risikobereit, können schlechte Ein- oder Ausstiegszeitpunkte deine Rendite deutlich schmälern oder verbessern. Trader versuchen, Kursschwankungen aktiv auszunutzen und Profit daraus zu machen.

Technische Analyse und Fundamentalanalyse bei Aktien

Die zwei wichtigsten Strategien, um Unternehmensaktien und ihre zukünftige Entwicklung einschätzen zu können, sind die technische Analyse und die Fundamentalanalyse. Wir geben dir einen kurzen Überblick darüber, wie die beiden Strategien funktionieren und welche Kennzahlen berücksichtigt werden.

Anhänger der technischen Analyse gehen davon aus, dass alle wichtigen Informationen im Kurs der Unternehmensaktie enthalten sind. Daher werden Kurse bzw. Charts und ihre Veränderungen genau betrachtet. 

Die Fundamentalanalyse ist eher ein ganzheitlicher und umfassenderer Ansatz. Anhänger versuchen, den wahren Wert einer Unternehmensaktie zu ermitteln und setzen dabei nicht nur auf die Preisentwicklung, sondern auf unterschiedliche Kennzahlen.

Dafür sehen sich Anleger beispielsweise verschiedene Faktoren an, die den Preis beeinflussen können. Dafür werden unterschiedliche Informationen berücksichtigt, wie Gewinnprognosen, Bilanzen, Wachstum und viele weitere. 

Es wird ein sogenannter “innerer Wert” ermittelt, der beschreibt, wie viel die Unternehmensaktie wert ist. Diese Zahl wird verglichen mit dem aktuellen Kurs der Unternehmensaktie:

Professionelle Händler nutzen Tools und Modelle. Private Anleger haben oftmals keinen Zugang zu solcher Software, können sich aber mit diesen Analysen einen realistischen Überblick verschaffen und einschätzen, ob sich eine Investition lohnt oder eher nicht. Trader setzen eher auf die technische Analyse, langfristige Anleger auf die Fundamentalanalyse.

Technische Analyse und Fundamentalanalyse
Fundamentalanalyse

Risiko senken – Nie alles auf eine Karte setzen

Die ausführliche Recherche und der Kauf einer Unternehmensaktie sind ein guter Start. Dabei sollte es allerdings nicht bleiben. Investierst du all dein Vermögen in ein einziges Unternehmen, gehst du damit ein großes Risiko ein. Gerät diese Firma in Schwierigkeiten und geht insolvent, verlierst du all dein Geld.

Achtung!

Setze daher nie alles auf eine Karte, sondern investiere in viele unterschiedliche Unternehmen, aus anderen Ländern und Sektoren. Diese Vorgehensweise nennt sich Diversifikation und kann die Risiken deines Portfolios ausbalancieren.

Das gilt übrigens auch für deine Geldanlage. Die verschiedenen Anlageklassen gehen mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen einher. Diversifiziere deine Anlagen, um die Risiken zu senken. 

Top Flop Aktien: Vorsicht vor “Geheimtipps”

Das Internet bietet hervorragende Möglichkeiten, um mehr über Themen wie Finanzen und Investitionen zu lernen. Es gibt allerdings auch zahlreiche vermeintliche Experten, die dir ihre teuren Kurse andrehen wollen oder von Geheimtipps reden, die du nutzen kannst, um in kurzer Zeit reich zu werden.

Bei solchen Anbietern ist es sinnvoll, vorsichtig zu sein. Es ist wichtig, die Seriosität von Anbietern zu überprüfen. Informieren sie ausgewogen und beziehen Vor- und Nachteile mit ein? Zeigen sie dir, dass richtig investieren mit Arbeit verbunden ist und Wissen benötigt wird? 

Nur anlegen, was du nicht benötigst

Unternehmensaktien können hervorragend genutzt werden, um langfristige finanzielle Ziele zu erreichen. Dazu solltest du allerdings nur Geld investieren, das du in der nächsten Zeit nicht benötigen wirst.

Musst du dein Geld vorzeitig aus deiner Anlage entnehmen, kann es passieren, dass du verkaufen musst, wenn die Kurse gerade teuer sind. Auf diese Weise kannst du Verluste erzielen, was zu einem Rückschlag bezüglich deiner finanziellen Ziele führt.

Kosten beachten

Wenn du das Beste aus deinen Geldanlagen machen und hohe Renditen erzielen möchtest, solltest du deine Kosten im Blick behalten und möglichst reduzieren. Entscheidest du dich für den Kauf einer Unternehmensaktie, können beispielsweise folgende Kosten anfallen: 

Gut zu wissen:

Lies dir die anfallenden Kosten vor dem Kauf gut durch. Internetportale bieten kostenlose Vergleiche an, damit du sehen kannst, welche Bank dir das beste Angebot ermöglicht, damit du deine Kosten möglichst gering halten kannst und deine Rendite nicht schmälern musst.

Fazit: Mit viel Wissen in Unternehmensaktien investieren

Unternehmensaktien bieten dir die Möglichkeit, Miteigentümer eines Konzerns zu werden und teils hohe Renditen zu erzielen. Darüber hinaus kannst du eine Dividendenstrategie nutzen, um dir ein passives Einkommen aufzubauen oder dein Geld vor der Inflation zu schützen.

Grundsätzlich gibt es beliebte top und weniger beliebte flop Wertpapiere, die in den letzten Jahren Verluste eingefahren haben. Die Gründe dafür sind zahlreich, aber diese Unternehmensaktien können auch Chancen beinhalten. Sie haben den Vorteil, dass die Einstiegspreise deutlich günstiger sind. Viele von ihnen bieten hohes Potenzial für die Zukunft und arbeiten intensiv an Verbesserungen. 

Darüber hinaus haben wir dir einige Tipps gegeben, wie die Investition in Unternehmensaktien gelingen kann und du es vermeidest, schlechte Unternehmensaktien zu kaufen. Wenn du dich ausreichend informierst und dir ein fundiertes Grundwissen aufbaust, steht deinem Vermögensaufbau nichts mehr im Weg! Erfahre hier mehr über “die 10 besten Aktien” oder “Aktien Sparplan Smartbroker”.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Egal, ob Altersvorsorge, zukünftiger Hausbau, Schutz vor Inflation oder langfristiger Vermögensaufbau: Es gibt zahlreiche Gründe, um dein Geld zu investieren. Für all diese Ziele und weitere sind ETFs eine hervorragende Wahl. Doch in welchen genau investieren, bei dieser hohen Anzahl an Wertpapieren? In diesem Artikel erfährst du, welche Aspekte und Kennzahlen du bei der ETF Auswahl berücksichtigen solltest!

Das Wichtigste in Kürze:

  • In diesem Artikel lernst du, welche Kosten du bei deiner Entscheidung für einen ETF berücksichtigen solltest
  • Was bedeutet physische vs. synthetische Replikation und gehen damit erhöhte Risiken einher?
  • Welche Ausschüttungsarten gibt es bei der ETF Auswahl und welche Variante eignet sich besser für dein Depot?
  • Erfahre, wie hoch das Fondsvolumen und Alter deines ETFs sein sollen und weshalb dies eine Rolle spielt
  • Lerne mehr darüber, wie du dir deine finanzielle Anlagestrategie aufbauen kannst und welche Fragen du dir dafür stellen solltest, wenn du einen passenden ETF auswählen möchtest

Die richtigen ETFs auswählen? So geht’s!

Es ist soweit: Du möchtest Geld richtig investieren und ziehst hierfür ETFs in Betracht. Im Folgenden stellen wir dir einige wichtige Kennzahlen und Aspekte vor, die du beachten solltest, bevor du deine ETF Auswahl triffst.

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Kosten deines ETFs

Damit du eine möglichst hohe ETF Rendite erzielen kannst, sollten die Kosten möglichst niedrig gehalten werden. Hohe laufende Gebühren sorgen dafür, dass deine Rendite langfristig geschmälert wird. Gerade laufende Kosten können sich stark auf deine Gewinne auswirken. 

Die laufenden Kosten werden angegeben als TER oder Total Expense Ratio. Dabei ist die sogenannte Gesamtkostenquote gemeint, die dir die jährlich anfallenden Gebühren für dein ETF angibt. Diese Kennzahl wird zusammengesetzt aus denjenigen Gebühren, die deine Bank oder dein Broker aus dem Fondsvolumen entnehmen, um die eigenen Kosten decken zu können. 

Hinzu kommen sogenannte Transaktionskosten. Diese entstehen nur einmalig, beispielsweise wenn du einen hohen Betrag einmalig in einen ETF investieren möchtest. Dabei werden die Kosten, je nach Bank oder Broker, unterschiedlich geregelt. Oftmals gibt es prozentuale Kosten, eine Pauschalgebühr oder kostenlos besparbare ETFs.

Je nach ETF Anbieter können Depotgebühren anfallen. Allerdings ist es empfehlenswert, dir einen Broker zu suchen, bei dem du kostenlos ein Depot führen kannst. Hierzu sind Vergleiche im Internet sinnvoll, die sich die genauen Details der unterschiedlichen Bankangebote ansehen und dir leicht dabei helfen können, dir einen Überblick zu verschaffen. 

Zuletzt sind mögliche Spreads zu beachten. Ein Spread ist der Unterschied zwischen dem Nachfrage- und dem Angebotspreis. Gerade dann, wenn du außerhalb der offiziellen Zeiten an der Börse kaufst und verkaufst, kann es zu hohen Kosten kommen. 

Gut zu wissen:

Entscheidest du dich dazu, einen ETF regelmäßig zu besparen, beispielsweise eine monatliche, automatisierte Einzahlung, sind die Kosten oftmals deutlich geringer als bei einer Einmalanlage. 

Replikationsarten bei der Auswahl berücksichtigen

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Replikationsarten, die bei der ETF Auswahl unterschieden werden: Physische und synthetische ETFs. Im Folgenden gehen wir auf ihre unterschiedliche Funktionsweise ein.

Ein ETF basiert auf einem Index und versucht, diesen möglichst genau abzubilden. Dabei bedeutet physisch replizierend, dass das Wertpapier diesen Index eins zu eins abbildet. Die jeweiligen Gewichtungen sind dieselben. Unterliegt ein ETF einer Vollreplikation, wird es komplett nachgebildet. 

Diese Vorgehensweise hat Vorteile, wie eine hohe Transparenz. Ein Nachteil ist es allerdings, wenn große ETFs mit vielen Aktien nachgebildet werden sollen, da es deutlich komplexer, aufwändiger und demnach mit höheren Kosten verbunden ist. Daher gibt es Wertpapiere, die der Teilreplikation unterliegen, auch “Samplinggenannt:

Bei der zweiten Variante handelt es sich um synthetisch replizierende Wertpapiere. Hier wird nicht angestrebt, den Index möglichst genau abzubilden, es können auch völlig andere Wertpapiere enthalten sein.

Stattdessen wird ein Vertrag mit einem sogenannten Swap-Partner abgeschlossen. Der Partner verpflichtet sich dazu, die Dividende auszuzahlen, wodurch er vom Swap-Kontrahenten eine Gebühr erhält. Dadurch entsteht folgendes Risiko:

Replikationsarten
Replikationsarten

Fondsvolumen: Wie hoch sollte es sein?

Das Fondsvolumen eines ETF gibt an, wie viel Geld insgesamt in diesem Fonds angelegt wurde, und stellt einen wichtigen Faktor bei der Auswahl deines ETFs dar. Wenn du liest, dass ein ETF ein Volumen von 50 Millionen Euro hat, sind in dem ETF insgesamt 50 Millionen Euro investiert.

Doch weshalb ist diese Kennzahl von Bedeutung? Ein ETF, in den sehr viel Geld investiert wurde, hat sich am Markt fest etabliert. Je höher die angelegte Summe, desto etablierter ist das Wertpapier. Ein Fondsvolumen von 100 Millionen Euro gilt als groß. 

Je größer ein ETF ist, desto rentabler ist er für den Anbieter. Wenn ein ETF sehr klein ist und sich nicht für den Anleger lohnt, können diese wieder geschlossen werden. Darüber würdest du informiert werden, damit du rechtzeitig damit planen und das Geld umschichten kannst, es kommt nicht zu einem ETF Totalverlust. Diese Gefahr ist deutlich geringer bei größeren ETFs.

Dennoch sind nicht alle kleinen ETFs als schlecht zu bewerten. Gerade Themen-ETFs, wie beispielsweise ein Solar ETF, haben sich auf bestimmte Sektoren spezialisiert und sind meist deutlich geringer in ihrem Fondsvolumen. Sie sind riskanter und eignen sich daher für Investoren mit Erfahrung, können aber auch Chancen bieten. 

Bist du allerdings ein Anfänger und gerade dabei, dir ein Weltportfolio aufzubauen, solltest du auf ETFs mit einem hohen Fondsvolumen setzen, mindestens in Höhe von 100 Millionen Euro. Möchtest du langfristig planen und auf Nummer sicher gehen, kannst du dich für einen ETF mit einem Volumen von 500 Millionen Euro entscheiden. 

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Tracking Differenz und Tracking Error

Eine wichtige Kennzahl in Bezug auf die Auswahl deines ETFs ist die Tracking Differenz. Diese beschreibt den Unterschied zwischen der Wertentwicklung des Vergleichsindex und des ausgewählten Index innerhalb eines bestimmten Zeitraums. 

Je näher die Tracking Differenz zu 0 tendiert, desto ähnlicher sind sich die Wertentwicklungen. Für dich ist es wichtig zu wissen, dass die TR alle Kosten eines Wertpapiers berücksichtigt. Damit ergibt sie eine nützliche Kennzahl

Allerdings bezieht sich die Kennzahl auf die Vergangenheit, weshalb keine gesicherten Informationen über die Zukunft abgelesen werden können. Es lohnt sich, die TR über einen längeren Zeitraum zu betrachten. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass der Anbieter die Qualität der Abbildung über unterschiedliche Marktphasen garantieren kann. 

Tracking Differenz und Tracking Error werden oftmals miteinander gleichgesetzt, sind allerdings keine Synonyme füreinander. Die Tracking Differenz ist die tatsächliche Abweichung. Der Tracking Error dagegen stellt die Streuung des ETF Kurses um den Mittelwert des Index dar, somit wird die Standardabweichung der Fondsrendite angezeigt.

Ausschüttungsart auswählen: Thesaurierer vs. Ausschütter

Bei der Unterscheidung zwischen thesaurierenden und ausschüttenden ETFs geht es darum, was mit den erzielten Gewinnen passieren soll. Diese Entscheidung kann sich beim langfristigen Investieren auf deine Rendite auswirken. 

Wählst du ein ausschüttendes Wertpapier, kannst du von regelmäßigen Auszahlungen profitieren. Diese werden dir in regelmäßigen Abständen direkt auf dein Konto überwiesen. Damit kannst du dir Kleinigkeiten kaufen oder die Gewinne in anderen Anlageklassen anlegen.

Wenn du dich für die thesaurierende Version entscheidest, werden deine erzielten Gewinne in dieselbe Anlageklasse reinvestiert, also ebenfalls angelegt. Dies erfolgt automatisch, du musst nichts zusätzlich erledigen. Auf diese Weise kannst du vom sogenannten Zinseszinseffekt profitieren:

Gut zu wissen:

Keine Ausschüttungsart ist per se besser oder schlechter als die andere. Welche Art du wählst, ist eine individuelle Präferenz und kann mit deinen Zielen begründet werden. Für manche sind regelmäßige Ausschüttungen motivierend und helfen dabei, konstant an den Investitionen festzuhalten. Andere möchten möglichst viel Rendite erzielen und langfristig sparen und wählen einen thesaurierenden ETF.

Ausschüttende vs. Thesaurierende ETFs
Ausschüttend vs. Thesaurierend

ETF Auswahl: Warum solltest du das Alter beachten?

Wie auch das Fondsvolumen, gibt das Alter eines ETFs Auskunft darüber, wie etabliert das Wertpapier auf dem Markt ist. Ein hohes Alter führt im Normalfall zu einem höheren Fondsvolumen und einer ausreichenden Liquidität. 

Je älter der Fond, desto mehr Informationen bekommst du als Anleger über bisherige Entwicklungen deines potenziellen Wertpapiers. Der ETF sollte ein Alter von mindestens 5 Jahren haben, um ausreichende und zuverlässige Daten zu bekommen.

Dennoch heißt es nicht, dass ETFs grundsätzlich besser sind, wenn sie alt sind. Auch ein alter ETF kann beispielsweise eine schlechte Performance abliefern. Dennoch kann das Alter Vorteile haben und Hinweise geben. Ist ein ETF vergleichsweise alt, hat aber nur ein geringes Fondsvolumen, könnte dies als Hinweis dafür gesehen werden, dass er geschlossen wird und sich daher eine Investition nicht lohnen würde.

Sparplan vs. Einmalanlage?

Je nach Anlageziel, solltest du vorher sichergehen, ob dein ETF sparplanfähig ist oder nicht. Möchtest du dagegen nur eine Einmalanlage anlegen, musst du diesen Aspekt nicht berücksichtigen. 

Ein Sparplan Aktien, um einen oder mehrere ETFs zu besparen, bringt Vorteile mit sich. Wenn du einen regelmäßigen Sparplan anlegst, musst du dir keine Gedanken machen um den richtigen Einstiegszeitpunkt.

Ein weiterer Vorteil ist, dass du regelmäßig automatisiert sparen und an deinem Vermögensaufbau arbeiten kannst, bereits ab sehr kleinen Summen. Du musst nicht warten, bis du ein größeres Vermögen angespart hast, sondern kannst direkt beginnen.

Hast du allerdings ein Vermögen geerbt, welches du investieren möchtest, lohnt sich oftmals eine Einmalzahlung. Auf diese Weise kann dein Vermögen bereits früh beginnen, für dich zu arbeiten und Rendite zu erwirtschaften. Allerdings musst du hier auf den Einstiegszeitpunkt achten, damit du nicht zu einem sehr teuren Preis kaufst. Bei einer hohen Zahlung kann sich das auf deine künftige Rendite auswirken.

Sparpläne werden oftmals kostenlos angeboten. Bevor du dich also für ein spezielles Wertpapier entscheidest, überlege, ob ein regelmäßiges Ansparen oder eine Einmalzahlung sich besser für deine finanzielle Strategie eignen. 

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Richtige ETF Auswahl – abhängig von der Strategie

Bei deiner Entscheidung fließen viele persönliche Aspekte mit ein, weshalb du dir eine Anlagestrategie aufbauen solltest, bevor du dich für einen speziellen ETF entscheidest.

Möglicherweise stellst du dir die Frage “Wie sicher sind ETFs?”. Mit dieser Frage geht dein persönliches Risikoprofil einher. Bist du jemand, der schnell nervös wird oder auch bei starken Schwankungen die Ruhe bewahren kann? 

Wenn du dich für sichere Geldanlagen interessierst und einen ETF besparen möchtest, ist eine hohe Diversifikation zu empfehlen. Das bedeutet, dass du in ein Wertpapier mit möglichst vielen Aktien aus unterschiedlichen Ländern und Branchen investierst, um die möglichen Risiken deutlich senken zu können.

Investierst du nur in ein oder wenige Aktien, ist es möglich, dass es zu einer Insolvenz kommt und du große Summen verlierst. Wenn du dagegen in mehrere hundert Aktien investierst, ist dieser Fall sehr unwahrscheinlich. Dein Portfolio ist ausbalanciert, das Risiko ist auf viele verschiedene Unternehmen aufgeteilt und insgesamt deutlich niedriger.

Das Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, dass du dich mit deiner eigenen Anlagestrategie auseinandersetzt und herausfindest, wozu genau du sparen möchtest, bis wann du dein Ziel erreicht haben möchtest und wie viel Risiko du verträgst. Diese Antworten haben einen großen Einfluss auf deine Wahloptionen

Gut zu wissen:

Der Index MSCI World investiert beispielsweise in die wichtigsten 1.600 Unternehmen der Industrieländer und ist eine sehr beliebte Wahl. Mit nur einem ETF kannst du auf diese Weise in zahlreiche verschiedene Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und Ländern investieren. Damit kannst du das Risiko deiner Anlage deutlich senken. 

ETF auswählen

Fondsdomizil – Wichtig bei der ETF Auswahl?

Der Ort, an dem der ETF aufgelegt wurde, wird Fondsdomizil genannt. Auch dieser spielt eine Rolle. Nicht alle existierenden ETFs sind in Deutschland zugelassen und durch die nationalen Börsen handelbar.

Für uns sind hauptsächlich europäische ETFs von Interesse. Diese kannst du leicht an dem Kürzel “UCITS” erkennen, den sie in ihrem Namen tragen. Häufige Fondsdomizile sind beispielsweise Irland oder Luxemburg aufgrund von steuerlichen Vorteilen und rechtlichen Regularien. Auch in Deutschland aufgelegte ETFs gibt es. 

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Fazit: Den richtigen ETF auswählen

Beschäftigst du dich das erste Mal mit dem Investieren oder Exchange Traded Funds, kann die Auswahl etwas überfordernd wirken. Wenn du dir allerdings etwas Zeit nimmst und dich mit den angesprochenen Aspekten beschäftigst, wirst du schnell Wissen aufbauen und den perfekten ETF für dich finden.

Achte hierzu auf wichtige Kennzahlen wie die Tracking Differenz, die Total Expense Ratio, das Fondsdomizil, die Ausschüttungsart oder die Replikationsmethode. Zusätzlich solltest du sichergehen, dass das Fondsvolumen hoch genug ist und der ETF älter ist und sich dadurch bereits auf dem Markt etablieren konnte. 

Wichtig ist es ebenfalls, dass du dich vorher mit deiner finanziellen Strategie auseinandersetzt. Dazu gehören die genauen Ziele und wie du diese erreichen möchtest. Hast du dich ausführlich mit den angesprochenen Aspekten beschäftigt, kann bei deiner ETF Auswahl nichts mehr schiefgehen! Lerne hier mehr über “top ETF”, “ETF Zinsen” oder “ETF Risiken”. 

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Unsichere staatliche Rente, hohe Inflationsraten und Preise, langfristige Ziele – es gibt zahlreiche Gründe, Geld anzulegen und zu vermehren. Beschäftigst du dich auch mit solchen Problemen und möchtest anfangen, dein Vermögen anzulegen, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? In diesem Artikel haben wir dir die wichtigsten Grundlagen zusammengestellt, damit du lernen kannst, Geld richtig investieren zu können!

Das Wichtigste in Kürze:

  • Du möchtest beginnen, dein Vermögen anzulegen, aber weißt nicht, wie? 
  • Wenn du dich mit diesen 8 Tipps intensiv beschäftigt hast, kannst du bereits die Grundlagen
  • Wir zeigen dir, was das magische Dreieck der Geldanlage ist und wie es dir helfen kann, eine Anlageklasse einzuschätzen
  • Je nach Ziel und Prioritätensetzung könntest du von diesen Anlageklassen profitieren

Investieren leicht gemacht – Beachte diese Grundregeln

Bevor du dich für eine Geldanlage entscheiden kannst, solltest du dich erst mit den Grundlagen beschäftigen. Vermögen anlegen funktioniert nur, wenn du dir ein Grundwissen aufgebaut und dir einen Überblick verschafft hast. Im Folgenden zeigen wir dir, was das sogenannte magische Dreieck ist und welche Regeln unabhängig von der Geldanlage gültig sind, bevor wir uns mit den genauen Anlagemöglichkeiten beschäftigen.

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Das magische Dreieck der Geldanlage

Bei dem magischen Dreieck der Geldanlage handelt es sich um ein Modell, das sich mit den Zielen von Anlageklassen beschäftigt und sich aus drei unterschiedlichen Komponenten zusammensetzt. Jede mögliche Geldanlage kann beschrieben werden aus diesen drei Komponenten: Sicherheit, Liquidität und Rentabilität.

Die Sicherheit beschreibt, wie risikobehaftet die jeweilige Anlage ist. Verschiedene Anlageklassen haben unterschiedlich hohe Risiken. Wenn du anlegen möchtest, gehört es stets dazu, sich vorab mit den möglichen Risiken auseinanderzusetzen und herauszufinden, ob du beispielsweise ein sicherheitsorientierter Anleger bist oder bereit bist, Risiken einzugehen. 

Die Liquidität wird oftmals als Verfügbarkeit bezeichnet. Sie beschreibt, wie schnell du auf eine Geldanlage zugreifen kannst. Hast du beispielsweise einen langjährigen Bausparvertrag abgeschlossen, kannst du das Vermögen nicht einfach entnehmen. Hast du ein Tagesgeldkonto eingerichtet, ist für eine hohe Liquidität oder Verfügbarkeit gesorgt. 

Mithilfe der Rentabilität lässt sich einschätzen, wie hoch die möglichen Renditen und Gewinne sind, die du durch die jeweilige Geldanlage erzielen kannst. Dieser Aspekt hängt oftmals mit der Zeit zusammen, die dir zur Verfügung steht. Je länger du in einer Anlageklasse angelegt hast, desto mehr kannst du vom Zinseszinseffekt profitieren.

Wie bereits erwähnt, ist es Anlegern nicht möglich, alle drei Ziele voll und ganz erfüllen zu können, mit nur einer Anlageklasse. Beispielsweise gehen Aktien mit Risiken einher, bieten dafür aber die Chance auf eine hohe Rentabilität, um beispielsweise privat vorzusorgen. Tagesgeldkonten bieten eine sehr hohe Verfügbarkeit und Sicherheit, dafür kaum Rentabilität.

Das magische Dreieck der Geldanalge
Das magische Dreieck der Geldanlage

Geld richtig investieren mit diesen 8 Tipps

Im Folgenden geben wir dir einige wertvolle Tipps an die Hand, die die Grundlagen des Investierens bilden. Möchtest du Vermögen anlegen, solltest du dich vorab mit diesen Themen beschäftigen und herausfinden, was zu dir als Anleger passt. 

1. Tipp: Welcher Risikotyp bin ich?

Jeder Mensch geht unterschiedlich mit Risiken um, oftmals handelt es sich um unterschiedliche Charaktere. Manche Menschen werden nervös, wenn sie in Anlageklassen mit höheren Risiken anlegen, fühlen sich unwohl und sehen oft ins eigene Depot. Andere haben Spaß daran und gehen bewusst Risiken ein.

Auch die persönlichen Umstände hängen davon ab, wie mit Risiken umgegangen wird. Ein junger Student, kurz vor dem Arbeitsleben, kann mehr Risiken eingehen als eine ältere Person, die mithilfe von Investitionen die eigene Rente aufstocken möchte.

Du solltest nur Risiken eingehen, die du aushalten kannst, ohne emotional zu handeln oder dich unwohl zu fühlen. Finde deshalb heraus, welcher Risikotyp du bist und stelle dir dazu beispielsweise folgende Fragen: 

2. Tipp: Schulden abbezahlen

Bevor du anfängst sie anzulegen, sollten bestimmte Schulden abbezahlt werden. Hast du einen Bauvertrag abgeschlossen, der noch jahrelang laufen wird, ist es nicht sinnvoll, abzuwarten. Hast du dagegen beispielsweise Kreditkartenschulden mit hohen Zinsen, sollten diese vorab getilgt werden. 

3. Tipp: Individuelle Ziele festlegen und Zeitplan erstellen

Die Realisierung von Zielen funktioniert besser, wenn konkrete Maßnahmen gesetzt und Wege festgelegt wurden, diese Ziele zu erreichen. Darüber hinaus spielt auch die Zeit eine wichtige Rolle.

Überlege dir, wofür du anlegen möchtest und was du mit diesem Vermögen vorhast. Möchtest du ein Vermögen aufbauen für deine Kinder? Möchtest du für ein Haus sparen? Oder möchtest du neben der gesetzlichen Rente privat vorsorgen, um dir ein sorgenfreies Leben im Alter zu ermöglichen?

Deine Ziele spielen eine entscheidende Rolle bei der Wahl deiner Anlageklassen. Möchtest du nur für den nächsten Urlaub sparen, lohnt es sich nicht, in ETFs anzulegen, da diese Anlage langfristig orientiert ist. Möchtest du dagegen deine Rente aufstocken, wirst du deinem Ziel mit einem Tagesgeldkonto kaum näherkommen. 

Bevor du beginnst, dich mit Anlageklassen zu beschäftigen, solltest du dir diese Fragen stellen:

4. Tipp: Haushaltsbuch anfertigen

Hast du Tipp Nummer 3 berücksichtigt und deine eigenen Ziele definiert, ist es empfehlenswert, diese schriftlich festzuhalten, damit du stets eine Art Überblick hast. Zudem macht es Sinn, ein Haushaltsbuch zu führen, wenn du richtig investieren möchtest.

Mithilfe eines Haushaltsbuches kannst du deine Einnahmen und Ausgaben notieren und gegenüberstellen. Langfristig hältst du deine finanzielle Situation schriftlich fest und kannst kontrollieren, wohin dein Geld fließt. Auf diese Weise fällt es leichter, unnötige Geldfresser zu identifizieren und Sparpotenzial zu finden. Dieses Geld könntest du dazu nutzen, deine investierte Summe zu erhöhen und langfristig noch mehr Rendite zu erzielen. 

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5. Tipp: Geldanlagen diversifizieren

Die Diversifikation ist ein nützliches und wichtiges Prinzip beim Anlegen. Mithilfe dieses Werkzeugs kannst du deine Risiken einteilen. Es geht darum, in unterschiedliche Wertanlagen anzulegen, um das Gesamtrisiko deines Depots zu senken.

Ein gutes Beispiel sind Anlagen in Aktien. Kaufst du dir nur eine Aktie, ist das Risiko vergleichsweise hoch. Geht das Unternehmen insolvent, verlierst du dein Geld. Verteilst du allerdings dein Risiko und investierst in eine hohe Anzahl von Aktien, kannst du dein Risiko auf mehrere Wertpapiere streuen, wodurch das Gesamtrisiko niedriger ist. 

Dabei kannst du auf unterschiedliche Ebenen diversifizieren:

Diversifikation

Gut zu wissen:

Die Diversifikation ist ein hervorragender Weg, um mehr Sicherheit im eigenen Portfolio zu erreichen. Auf diese Weise kannst du in risikobehaftete Geldanlagen wie Aktien anlegen und dennoch auf Sicherheit achten.

6. Tipp: Kosten berücksichtigen

Sobald du dich für eine Anlageklasse entschieden hast, wird es Zeit, die Kosten zu vergleichen. Je nach Anlage können unterschiedliche Kosten anfallen, wie beispielsweise Transaktionsgebühren beim Kauf einer Aktie. Auch laufende Gebühren spielen eine besondere Rolle, wie beim Kaufen von Fondsanteilen. Hier kann es oftmals zu versteckten Kosten kommen.

Beispiele wären:

Zudem solltest du überprüfen, welche Kosten bei verschiedenen Banken anfallen. Ein Tagesgeldkonto oder ein Festgeldkonto sollte kostenlos geführt werden können, je nach Bank können allerdings Kosten entstehen. Auch Kosten in geringer Höhe werden sich mit zunehmender Zeit summieren und können deine Rendite auf diese Weise schmälern. Achte bei der Wahl deines Wertpapiers ebenfalls auf die Gebühren und halte sie möglichst niedrig. 

7. Tipp: Steuern und Inflation berücksichtigen

Wenn du dir einen genauen Plan erstellen möchtest und dazu berechnest, wie hoch beispielsweise eine mögliche Rentenlücke ist und wie viel du selbst ansparen solltest, ist es wichtig, die Inflation und Steuern zu berücksichtigen.

Die Inflation beschreibt die Kaufkraft und kann dein Vermögen entwerten, wenn du langfristig in Anlageklassen mit sehr niedrigen Renditen investierst. Auch wenn du Geld anlegst, solltest du die Preissteigerungen der Zukunft einberechnen, um realistische Summen zu erhalten. Die durchschnittliche Inflation beträgt etwa 2 Prozent jährlich.

Steuerlich musst du die Kapitalertragsteuer, den Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer beachten. Die Kapitalertragsteuer fällt in Höhe von 25 Prozent an. 

8. Tipp: Zeit mitbringen!

Je früher du beginnst, anzulegen, desto mehr Zeit hat dein Vermögen, für dich zu arbeiten und Rendite zu erzielen. Legst du an, damit du langfristige Ziele erreichen kannst, kannst du vom sogenannten Zinseszinseffekt profitieren:

Ein langer Anlagehorizont bringt weitere Vorteile über die Chance auf eine attraktive Rendite hinaus. Legst du dein Vermögen länger an, senken sich die Risiken deiner Geldanlage. Das ist gerade für risikobehaftete Anlageklassen wie Aktien oder ETFs von Vorteil. 

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Welche Geldanlage eignet sich für mich?

Nachdem du dir einige Gedanken über deine Anlage gemacht hast, fragst du dich jetzt möglicherweise “in was investieren?”. Im Folgenden geben wir dir einen Überblick über einige Anlageklassen. Diese Übersicht ist allerdings aus Platzgründen nicht vollständig. Wir versuchen, möglichst unterschiedliche und übliche Geldanlagen vorzustellen, die verschiedene Vor- und Nachteile abdecken. 

Aktien und ETFs

Mit dem Kauf einer Aktie kannst du zum Miteigentümer eines Unternehmens werden. Investoren suchen gezielt Unternehmen aus, um von der Wertentwicklung eines Konzerns zu profitieren. Sie wollen eine Aktie möglichst günstig kaufen und zu einem späteren Zeitpunkt möglichst teuer wieder verkaufen. 

Auch eine Dividendenstrategie ist beliebt bei Aktienanlegern. Manche Konzerne schütten einen Teil ihrer Gewinne an ihre Aktionäre aus, in Form von Dividenden. Dabei gibt es bestimmte Unternehmen, die für hohe Dividendenzahlungen bekannt sind. 

Du kannst beispielsweise eine Einmalzahlung tätigen oder einen Sparplan Aktien anlegen und auf diese Weise regelmäßige Beiträge einzahlen und für deine Zukunft und finanzielle Ziele sparen. Das ist gerade für Anleger praktisch, die derzeit keine großen Summen anlegen können.

Aktien bieten eine attraktive Chance auf teils hohe Renditen, sind allerdings auch mit Risiken verbunden. Setzt du beispielsweise einen großen Teil deines Vermögens in nur ein Unternehmen, geht das mit einem hohen Risiko einher. Es könnte passieren, dass dieser Konzern insolvent geht und du dein Vermögen verlierst.

Dieses Risiko kann durch eine ausreichende Diversifikation deutlich gesenkt werden, indem du beispielsweise in viele unterschiedliche Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Branchen investierst . Eine weitere, sehr einfache Möglichkeit der Diversifikation bieten ETFs oder Exchange Traded Funds.

Auch ETFs gehören zu den Geldanlagen mit hoher Rendite. Es handelt sich um einen Fonds, der auf einem Index basiert. Ein ETF auf den DAX investiert in die 40 größten deutschen Unternehmen:

ETFs vs Einzelaktien
ETF vs. Einzelaktien

ETF-Auswahl: Nachhaltigkeit und Themenfokus

Es gibt eine hohe ETF Auswahl. Interessiert du dich beispielsweise für nachhaltiges Investieren, wirst du eine Bandbreite an globalen Welt-ETFs finden, die in Konzerne anlegen, die sich dafür einsetzen, nachhaltig zu wirtschaften. Themen-ETFs konzentrieren sich dagegen auf bestimmte Sektoren, wodurch die Diversifikation verringert wird. 

Grundsätzlich ist diese Anlageklasse eine leicht verständliche und günstige Option mit Chance auf attraktive ETF Rendite. ETFs sind geeignet für langfristige Ziele, beispielsweise kannst du Geld anlegen für Kinder oder sparen, um vorzusorgen.

Tagesgeldkonto

Eine der am weit verbreitetsten Anlageklassen ist das Tagesgeldkonto. Du möchtest einkaufen gehen und kurz Geld abheben? Für solche Vorhaben ist ein Tagesgeldkonto perfekt, da du sofort Zugriff auf dein Vermögen hast. Es handelt sich um eine Anlageklasse, die dir eine sehr hohe Liquidität bietet. 

Auch die Risiken der Anlage sind hier sehr niedrig. Zusätzlich besteht eine Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro pro Anleger. In Übereinstimmung mit dem magischen Dreieck der Geldanlage ist bei einer sehr hohen Sicherheit und Liquidität die mögliche Rendite sehr gering

Diese Anlageform eignet sich demnach nicht für deine langfristigen Ziele, sondern für eine kurzfristige Lagerung von dem Teil deines Geldes, das beispielsweise für Einkäufe verwendet werden soll. 

Eine weitere Möglichkeit ist es, den Notgroschen auf einem Tagesgeldkonto oder kurzfristigem Festgeld zu lagern:

Festgeldkonto

Mithilfe dieser Kontoart kannst du einen bestimmten Betrag über eine feste Laufzeit und einen vorab vereinbarten Zinssatz anlegen. Damit ist die Rendite höher als bei einem Tagesgeldkonto, allerdings ist die Liquidität durch die feste Laufzeit geringer. 

Bei längeren Laufzeiten sind auch die angebotenen Zinsen höher. Auch hier besteht eine gesetzliche Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro pro Anleger, was es zu einer sicheren Anlageoption macht. Bei Festgeldkonten lohnt sich ein ausführlicher Vergleich, um dir das beste Angebot, also die höchsten Zinsen, zu sichern. 

Immobilien

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Optionen, vom Immobilienmarkt zu profitieren. Eine Möglichkeit ist die Finanzierung des Eigenheims und sich dadurch Mietzahlungen zu sparen. Eine weitere Option ist es, ein eigenes Haus oder eine Wohnung zu vermieten und von Mietzahlungen zu profitieren. 

P2P-Kredite

Eine weitere Chance auf attraktive Rendite bieten P2P-Kredite. Es handelt sich um Kredite, die von einer Privatperson an eine andere Privatperson vergeben werden, ohne dass eine Bank nötig ist. 

Als Anleger kannst du private Projekte unterstützen und profitierst von unterschiedlich hohen Renditen. Die Kredite sind eingeteilt in Bonitäten, je nachdem, wie sicher der Kredit ist. Auf diese Weise lässt sich das eigene Depot individualisieren und auf das eigene Risikoprofil abstimmen

Du selbst kannst entscheiden, ob du lieber in sichere Kredite investierst oder auf höhere Renditen und ein erhöhtes Risiko setzt. Grundsätzlich gilt auch bei dieser Anlage: Mit einer ausreichenden Diversifikation lassen sich die Risiken senken!

Funktionsweise der P2P Kredite
Wie funktioniert P2P Lending?
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Fazit: Geld richtig anlegen – So geht’s!

Wenn du anfangen möchtest, Geld anzulegen, kann dir die ganze Thematik Finanzen komplex und unübersichtlich erscheinen. Schließlich gibt es zahlreiche Anlageklassen und unterschiedliche Meinungen. Wenn du dich allerdings ausreichend mit dir, deinen Zielen und den verschiedenen Vor- und Nachteilen beschäftigst, hast du gute Aussichten, attraktive Renditen und deine finanziellen Ziele zu erreichen

Finde dazu heraus, welchem Risikotypen du entsprichst und ob du eher Wert auf Rendite oder Sicherheit legst. Fange an, ein Haushaltsbuch zu führen. Wenn du dich für eine Geldanlage entscheidest, achte auf niedrige Kosten und eine ausreichende Diversifikation, um mögliche Risiken zu senken. 

Das magische Dreieck der Geldanlage kann dir zusätzlich helfen, Anlageklassen einzuschätzen. Mit diesen Informationen kannst du abgleichen, ob die möglichen Vor- und Nachteile mit deinen Zielen übereinstimmen und ob sich die Geldanlage für dich eignet oder eher nicht. Erfahre hier mehr über “vermögenswirksame Leistungen anlegen” oder “top Flop Aktien”!

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Die hohen Inflationsraten entwerten das eigene Vermögen. Mit demselben Geld kannst du dir heute nicht mehr die gleichen Produkte und Dienstleistungen kaufen wie noch vor einigen Jahren. Ein weiteres Problem ist die unsichere staatliche Rente. Doch wie sollten Privathaushalte mit solchen finanziellen Unsicherheiten umgehen?

Eine praktische Möglichkeit bietet das Anlegen von Geld. Wir zeigen dir, wie richtig investieren funktioniert und wie du mit deinem persönlichen Vermögensaufbau starten kannst – nimm deine Finanzen selbst in die Hand!

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wir zeigen dir, was das magische Dreieck der Geldanlage ist und weshalb es dir hilft, einen Überblick über Geldanlagen und ihre Vor- und Nachteile zu bekommen
  • Du lernst, weshalb Notgroschen, Anlagehorizont und eine eigene Strategie wichtig sind beim Thema richtig investieren
  • Deshalb solltest du Kosten reduzieren und vor dem Geld anlegen deine Schulden abbezahlen
  • Wir stellen dir einige Geldanlagen vor, damit du einen groben Überblick bekommst

Richtig Investieren – Was muss ich beachten?

Investieren für Anfänger kann gerade Anfangs komplex und unübersichtlich wirken. Schließlich gibt es zahlreiche Geldanlagen und unterschiedliche Regeln, die befolgt werden sollten. Deshalb geben wir dir einen verständlichen Überblick über wichtige Grundlagen, die du beachten solltest, wenn du deine eigene Finanzstrategie aufbauen möchtest.

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1. Magisches Dreieck der Geldanlage

Das sogenannte magische Dreieck der Geldanlage hilft Investoren, einen groben Überblick über bestimmte Geldanlagen und ihre Vor- und Nachteile zu bekommen. Mithilfe des Dreiecks kann eingeschätzt werden, ob ein Asset für das eigene Portfolio infrage kommt und mit den individuellen Zielen übereinstimmt oder eher nicht.

Dabei besteht das Dreieck aus den wichtigsten Zielen oder Anforderungen, die unterschiedliche Investoren an eine Geldanlage erheben,wenn sie richtig investieren wollen: Liquidität, Rentabilität und Sicherheit.

Wichtig ist dabei Folgendes:

Liquidität: Dieses Wort wird verwendet, um zu beschreiben, wie leicht du auf das investierte Geld zugreifen kannst. Hast du beispielsweise einen Bausparvertrag über eine bestimmte Anzahl von Jahren abgeschlossen, ist die Liquidität gering, da du dich an feste Zeiten gebunden hast und das Geld nicht einfach abheben kannst. Dagegen ermöglicht dir ein Tagesgeldkonto eine hohe Flexibilität.

Rentabilität: Eine Geldanlage ist rentabel, wenn du hohe Gewinne oder Renditen erzielen kannst. Besonders wichtig ist dabei die Zeit, die du mitbringst. Je länger du dein Geld anlegst, desto höhere Zinsen kannst du erwirtschaften. Zusätzlich reduzieren sich Risiken. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Inflation bei einer entsprechend hohen Rentabilität ausgeglichen werden kann, womit du dein Vermögen vor Wertverlust schützen kannst.

Sicherheit: Mit den Geldanlagen gehen verschiedene Risiken einher. Investoren unterscheiden sich in ihrer Risikobereitschaft.

Du solltest dir folgende Fragen stellen:

Das magische Dreieck der Geldanlage
Das magische Dreieck der Geldanlage

2. Diversifikation

Eines der am leichtesten umsetzbaren Werkzeuge, um die Sicherheit in deinem Portfolio zu erhöhen, ist die sogenannte Diversifikation. Dabei handelt es sich um die Streuung oder Aufteilung deines Vermögens.

Die Diversifikation ist wichtig, wenn du dich für sichere Geldanlagen interessiert und kann genutzt werden, um folgende Ebenen aufzuteilen:

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Vorsicht bei “Geheimtipps”

Das Internet bietet eine hervorragende Möglichkeit, um sich weiterzubilden und über Themen zu lernen, von denen wir noch nichts wissen. Leider gibt es aber auch zahlreiche unseriöse Anbieter, die selbst alles dafür tun, um profitieren zu können. Diese nehmen oftmals keine Rücksicht auf Privatanleger und mögliche Konsequenzen.

Sei deshalb vorsichtig bei vermeintlichen Experten, die dir erzählen wollen, wie du schnell investieren und reich werden kannst. Sie geben oft unseriöse Finanztipps und verkaufen diese als angebliche “Geheimtipps.

Hinterfrage dazu deine Informationsquelle und stelle dir beispielsweise Fragen, wie:

Achtung:

Richtig Investieren benötigt Wissen und vor allem Zeit. Anbieter, die dir versprechen, dass du mit ihren Tipps schnell reich werden kannst, sind oftmals unseriös und haben eigene Vorteile im Blick. Sei vorsichtig bei vermeintlichen “Geheimtipps”. 

3. Anlagehorizont

Die gerade erwähnten Geheimtipps, um vermeintlich schnell reich zu werden, bringen uns zum Thema Anlagehorizont. Dieser hat einen entscheidenden Einfluss auf Risiko und Rendite einer Anlageklasse und Finanzstrategie.

Gut zu wissen:

Zusätzlich kannst du als Anleger vom Zinseszins profitieren: Erwirtschaftete Zinsen werden wieder angelegt und tragen ebenfalls dazu bei, weitere Rendite zu erzielen. Besonders beim Investieren über längere Zeiträume kommt der Zinseszinseffekt zum Tragen.

Langfristige Anlagehorizonte sind demnach vor allem wichtig, wenn du in Anlagen investierst, die Marktschwankungen und Risiken unterworfen sind. Weniger wichtig sind solche Zeiträume, wenn du eine Anlage benötigst, auf die du regelmäßigen Zugriff hast, wie ein Tagesgeldkonto.

4. Notgroschen

Das gesamte Vermögen investieren, um möglichst hohe Renditen einzufahren? Das funktioniert in der Praxis leider selten und kann sogar zu Problemen führen. Sehr empfehlenswert ist das Anlegen eines Notgroschens, bevor du anfängst, Geld anzulegen.

Doch wozu dient der Notgroschen? Immer wieder kann es zu plötzlichen Ereignissen kommen, bei denen Menschen Geld ausgeben müssen.

Notfälle oder andere Ausgaben sind vielseitig und können nicht geplant werden:

Diese sollten mit eigenen Rücklagen finanziert werden können. Als Anleger kann es negative Konsequenzen haben, wenn du Geld vorzeitig benötigst und deshalb Anteile deines investierten Vermögens verkaufen musst. Sind die Preise beispielsweise ungünstig, kannst du hohe Verluste erzielen. 

Gut zu wissen:

Halte deshalb an deiner ursprünglichen Anlage fest und finanziere Notfälle mit deinem Notgroschen. Dieser sollte stets verfügbar sein und drei bis sechs Monatsgehälter betragen. 

Damit bist du gut vorbereitet, solltest du spontan Geld benötigen. Idealerweise baust du dir deinen Notgroschen auf, bevor du Geld investierst und füllst es wieder auf, wenn du einen Teil aufgebraucht hast.

Notgroschen

5. Kosten reduzieren

Es ist ein ganz grundsätzlicher Tipp, mit deiner Geldanlage einhergehende Kosten zu reduzieren, wenn du richtig investieren möchtest. Im Internet gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Kostenvergleiche helfen dir, die besten Optionen für deine Anlagen zu finden.

Bist du beispielsweise auf der Suche nach einer Bank, sollte die Depotführung kostenlos sein. Auf diese Weise kannst du sichergehen, dass deine Rendite nicht geschmälert wird. Gerade über längere Zeiträume können sich solche Kosten bemerkbar machen.

Vergleiche vor allem auch laufende Kosten bei bestimmten Geldanlagen. Auch Transaktionskosten können je nach Anlage hoch ausfallen und einen großen Unterschied machen. Je geringer deine Kosten sind, desto mehr kannst du vom Zinseszinseffekt profitieren und desto höher wird deine Rendite ausfallen. 

6. Schulden abbezahlen

In einem der vorherigen Punkte haben wir erwähnt, dass es sich empfiehlt, einen Notgroschen anzulegen, bevor Geld investiert wird. Auch Schulden, die mit hohen Zinsen einhergehen, sollten vorab abbezahlt werden. Dazu gehören beispielsweise Kreditkartenschulden. 

Das gilt nicht für geplante, langfristige Kredite, wie beispielsweise einen Baukredit. Neben einem solchen Kredit kannst du problemlos beginnen, nebenbei zu investieren. Ansonsten würden Anleger erst in einigen Jahren oder Jahrzehnten anfangen können, Geld anzulegen. Das ist nicht sinnvoll, da die Zeit eine entscheidende Rolle spielt. 

7. Eigene Strategie aufbauen

Am Anfang stehen für jeden neuen Investor die Zielsetzung und die Planung. Deine finanziellen Ziele kannst du nur erreichen, wenn du sie kennst.

Stelle dir hierzu einige Fragen, wie beispielsweise:

Besonders die letzte Frage hängt mit der eigentlichen Planung zusammen. Du solltest dir eine Investment Strategie aufbauen, indem du deine Ziele auf Realisierbarkeit hin überprüfst und dir darüber klar wirst, welche Geldanlagen du benutzen möchtest.

Achtung!

Eine feste, klare Strategie wird dir helfen, auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ruhig zu bleiben und deine Ziele konsequent zu verfolgen. Kommt es beispielsweise zu einer Wirtschaftskrise, halte an deiner Strategie fest und lasse dich von einer panischen Grundstimmung einiger Anleger nicht verunsichern. 

Wähle deine Geldanlage

Nach all diesen grundlegenden Regeln stellt sich nach wie vor die Frage “in was investieren?”. Hast du dich ausführlich mit den vorherigen Aspekten dieses Artikels beschäftigt, insbesondere mit dem magischen Dreieck der Geldanlage und deinen finanziellen Zielen, hast du möglicherweise schon einen ersten Eindruck davon, was deine Geldanlage dir bieten sollte.

Im Folgenden stellen wir dir ein paar Geldanlagen und ihren groben Aufbau vor. Allerdings beschränken wir uns auf ein paar wichtige und lassen andere aus, damit du einen ersten Überblick gewinnen kannst. 

ETFs

Den Zeitraum kannst du selbst bestimmen, jedoch solltest du dir darüber klar sein, dass dein Geld nicht stets zur Verfügung steht. Für beide Kontoarten gilt eine Einlagensicherung in Höhe von bis zu 100.000 Euro pro Kunde. Unternehmen insolvent geht. Demnach ist die Diversifikation bei solchen Anlageklassen besonders wichtig.

Exchange Traded Funds oder ETFs sind eine interessante Möglichkeit, Sicherheit und Rendite zu kombinieren. Es handelt sich um einen Fonds über eine bestimmte Anlageart wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. 

Es handelt sich um die vielleicht beste Geldanlage ohne Risiko, wenn du auf eine ausreichende Diversifikation achtest. Das Risiko verteilt sich demnach auf eine hohe Anzahl von Konzernen, was die Anlageklasse deutlich sicherer macht bei einer Chance auf attraktive Renditen

Funktionsweise eines ETFs
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Tagesgeld und Festgeld

Das Tagesgeldkonto eignet sich hervorragend, um deinen Notgroschen zu lagern. Es ist sehr liquide, du kannst jederzeit auf dein eingezahltes Geld zugreifen. Sollten Notfälle eintreten, musst du dir keine Gedanken darum machen, ob das Abheben funktioniert oder nur zu einem späteren Zeitpunkt geht.

Ein weiterer Vorteil ist, dass es teilweise Zinsen gibt. Allerdings sind diese nicht besonders hoch und eignen sich nicht dafür, ein Vermögen aufzubauen. Die Punkte Sicherheit und Liquidität sind hoch, während eine niedrige Rentabilität gegeben ist. 

Gut zu wissen:

Das Festgeldkonto ist weniger liquide als das Tagesgeldkonto. Geld wird über einen festen Zeitraum angelegt, wofür feste Zinsen anfallen. Je höher der Anlagehorizont, desto höher fallen die festgelegten Zinsen aus.

Aktien

Einer der beliebtesten Wege, um attraktive Renditen zu erzielen, sind Aktien. Mit dem Kauf einer Aktie kannst du einen Anteil eines börsennotierten Unternehmens erwerben. Ziel ist es, von einer Wertentwicklung zu profitieren und die Aktien zu einem späteren Zeitpunkt teurer zu verkaufen. 

Du interessierst dich für sichere Aktien? Risiko und Rendite gehen stets Hand in Hand, auch bei Aktien. Investierst du ausschließlich in einige wenige Einzelaktien, kann sich das besonders deutlich bemerkbar machen, wenn eines dieser

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P2P-Kredite

Bei P2P handelt es sich um eine Kreditvergabe zwischen zwei Privatpersonen. Als Anleger hast du die Möglichkeit, private Projekte zu finanzieren und von den Zinsen zu profitieren. Eine Bank und damit zeitaufwändige, bürokratische Hürden fallen weg.

Möchtest du in P2P-Kredite investieren, kannst du teilweise hohe Renditen erzielen. Auch hier gehen Risiko und Rendite Hand in Hand. Allerdings hast du den Vorteil, dass du deine individuelle Strategie aufbauen kannst in Übereinstimmung mit deiner persönlichen Risikobereitschaft. 

P2P-Plattformen bewerten Kreditnehmer und ihre Kredite mit einer Bonität. Das dient den Anlegern und soll die Transparenz und Sicherheit erhöhen. Investoren können auf diese Weise einschätzen, ob sie das Risiko für einen bestimmten Kredit eingehen wollen oder sich lieber auf sichere Kredite konzentrieren wollen. Du kannst beispielsweise in europäische Kredite investieren. 

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Fazit: Richtig investieren leicht gemacht – So geht’s!

Zu Beginn kann das Thema Geldanlage etwas überfordernd wirken. Möglicherweise hast du Angst, Geld zu verlieren oder hast noch keinen Überblick über die vielen Möglichkeiten. Deshalb haben wir dir ein paar Geldanlagen vorgestellt, die anfängerfreundlich sind und sich für unterschiedliche Ziele eignen.

Zudem haben wir dir wichtige Grundlagen gezeigt. Dazu gehört beispielsweise das magische Dreieck der Geldanlage, das dir hilft, Anlageklassen einzuteilen. Die Diversifikation ist eines der wichtigsten Werkzeuge und hilft dir, das Risiko deiner Anlagen zu senken. Zudem solltest du Abstand nehmen von vermeintlichen Geheimtipps, die oftmals unseriös sind.

Wenn du dir vor dem Investieren einen Notgroschen aufbaust, kannst du finanzielle Notfälle aus eigenen Rücklagen stemmen und musst dir keine Gedanken um dein angelegtes Vermögen machen. Auch Schulden sollten, wenn möglich, vorab abbezahlt werden.

Beachtest du diese Tipps und Grundlagen, steht deinem Vermögensaufbau und dem Erreichen deiner finanziellen Ziele nichts mehr im Weg! Erweitere dein Wissen und baue dir eine Strategie auf, die du konsequent verfolgst, damit du richtig investieren kannst. Du möchtest mehr über P2P-Kredite erfahren? Lerne hier mehr!

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Du steigst gerade in das Thema Finanzen und Geldanlagen ein, möchtest Renditen erzielen, aber bist möglicherweise vorsichtig aufgrund der möglichen Risiken? Das ist verständlich! Gerade für Anfänger können die Themen Geldanlage und Risiken komplex wirken. In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit der Frage, ob es sichere Aktien gibt, wie du die Sicherheit im Portfolio erhöhen kannst und ob es eine mögliche Alternative gibt.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wir zeigen dir, was genau Aktien sind und wie diese funktionieren
  • Zusammen beschäftigen wir uns damit, welche möglichen Risiken beim Investieren in Aktien anfallen können
  • Mit diesen Maßnahmen kannst du dich und dein Vermögen besser absichern und die Sicherheit in deinem Portfolio erhöhen
  • Diese Geldanlage bietet eine Alternative zum Investieren in Einzelaktien und vereint attraktive Renditechancen mit einer erhöhten Sicherheit

Investieren in Aktien

Bevor wir darauf eingehen, welche Risiken beim Investieren in Aktien anfallen und wie du die Sicherheit in deinem Portfolio erhöhen kannst, beschäftigen wir uns mit der grundsätzlichen Funktionsweise von Aktien.

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Was sind Aktien?

Es handelt sich dabei um ein Wertpapier. Wenn du dieses erwirbst, kannst du Miteigentümer eines Unternehmens, speziell einer Aktiengesellschaft werden. Das Ziel beim Kauf dieser Geldanlage ist es, von einer positiven Wertentwicklung zu profitieren. Kann das Unternehmen Gewinne verzeichnen und die Nachfrage ist hoch, steigt der Wert des Konzerns.

Anleger können nicht nur profitieren, wenn sie eine Unternehmensaktie zu einem späteren Zeitpunkt teurer verkaufen.

Auch sogenannte Dividenden helfen dabei, höhere Gewinne einzufahren:

Gut zu wissen:

Doch wer genau entscheidet, ob Dividenden ausgezahlt werden und in welcher Höhe? Das wird auf den Hauptversammlungen entschieden. Hast du eine Aktie erworben, erwirbst du unterschiedliche Rechte. Darunter auch das Recht, an einer solchen Versammlung teilzunehmen und mitzubestimmen bei wichtigen Entscheidungen. /p>

Aktienarten

Möchtest du in diese Anlageklasse investieren, solltest du wissen, dass es verschiedene Arten von Aktien gibt, auf die wir im Folgenden kurz eingehen wollen: Es kann unterschieden werden in Inhaberaktien, Namensaktien, Vorzugsaktien und Stammaktien.

Inhaberaktien haben kein Aktienregister. Die Person, die eine Unternehmensaktie gerade besitzt, erhält das Recht, an der Hauptversammlung teilzunehmen. Das kann nachteilig für den Konzern sein, da dieser aufgrund des fehlenden Aktienregisters keinen Überblick über die Anlegerstruktur hat.

Im Unterschied zu den Inhaberaktien sind Namensaktien in einem Aktienregister eingetragen. Darin sind die Informationen darüber enthalten, wem wie viele Aktien der Firma gehören. Auf den Hauptversammlungen dürfen nur eingetragene Aktionäre teilnehmen und ihre Stimme nutzen. Die Übertragung in das Aktienregister übernimmt deine Bank automatisch. 

Erwirbst du eine sogenannte Vorzugsaktie, gehen unterschiedliche Vorzüge mit dem Kauf einher. Oftmals zeigen sich diese in Form einer höheren Dividende, die ausgezahlt wird. Im Gegensatz dazu verfällt allerdings, anders als bei Stammaktien, das Mitbestimmungsrecht auf der Hauptversammlung.

Warum in Aktien investieren? 

Ein besonders wichtiger Grund, in Aktien zu investieren, ist die Inflation. Hohe Inflationsraten sorgen dafür, dass dein Geld entwertet wird. Für dieselbe Summe kannst du dir heute nicht mehr die gleichen Produkte und Dienstleistungen leisten wie noch vor einigen Jahren. 

Mit herkömmlichen Geldanlagen lässt sich die Inflation nicht ausgleichen, da es nur geringe Zinsen gibt. Dazu gehören das Tagesgeldkonto oder ein Bausparvertrag. Aktien bieten deutlich höhere Renditechancen und damit einen Weg, langfristig ein Vermögen aufzubauen.

Gut zu wissen:

Positiv zu nennen ist ebenfalls die Tatsache, dass Anleger bereits mit niedrigen Summen einsteigen können. Oftmals ist es bereits möglich, ab einem Euro monatlich einen Sparplan bei deiner Bank oder deinem Broker einzurichten.

Beliebt ist auch die Dividendenstrategie, um ein passives Einkommen aufzubauen. Dazu werden gezielt top Dividenden Aktien ausgewählt, die eine vergleichsweise hohe Dividende an ihre Aktionäre auszahlen. Aus solchen Unternehmensaktien können sich Anleger ein Portfolio aufbauen und ein passives Einkommen generieren. 

Sicherheit und Risiko in Bezug auf Aktien

Aktieninvestments als sichere Geldanlagen? Im Folgenden setzen wir uns damit auseinander, welche Risiken du kennen solltest, wenn du dich für Investitionen in Unternehmensaktien interessierst. Anschließend sehen wir uns einige Maßnahmen an, mit denen du dein persönliches Portfolio sicherer gestalten kannst. 

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Die Risiken von Aktien

Sind Aktien eine krisensichere Geldanlage? Welche Risiken gehe ich überhaupt ein, wenn ich in Unternehmensaktien investieren möchte? In diesem Abschnitt beschäftigen wir uns näher mit den möglichen Nachteilen, wenn du in diese Anlageklassen investieren möchtest.

Grundsätzlich unterliegen Anlageklassen, die an der Börse gehandelt werden, Kursschwankungen. Dazu gehören auch Aktien und ihr Aktienkurs. Bewegungen im wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Bereich können Einfluss nehmen auf die Kurse. Diese können mitunter stark schwanken, was an der Börse ganz gewöhnlich ist.

Der Worst Case wäre es, wenn das Unternehmen, in das du investiert hast, insolvent geht. Dabei kann es zu einem Totalverlust des investierten Kapitals kommen. Dieses Risiko ist besonders hoch, wenn du in wenige Unternehmen investierst.

Damit kommen wir zum nächsten Risiko: die fehlende Diversifikation. Beim Investieren in Einzelaktien versuchen Anleger, möglichst vielversprechende Aktien zu identifizieren und von deren Entwicklung zu profitieren.

Hast du allerdings nur in wenige Unternehmen investiert und diese entwickeln sich nicht wie gewünscht, kannst du das deutlich in deinem Portfolio spüren. Eine niedrigere Diversifikation, also Aufteilung, geht mit hohen Risiken einher. 

Achtung!

Diese Risiken zeigen, dass es keine eindeutig sichere Aktie gibt. Alle Unternehmensaktien unterliegen Schwankungen. Zukünftige Entwicklungen können nie mit Sicherheit vorhergesagt werden. Es kommt eher darauf an, wie du als Anleger mit möglichen Risiken umgehst und dein Vermögen schützt. Deshalb gehen wir im Folgenden darauf ein, wie du dein Depot sicherer gestalten kannst. 

Wie kann ich die Sicherheit im Portfolio erhöhen?

Wie bereits erwähnt, kannst du als Anleger dafür sorgen, dass dein Portfolio sicherer wird. Dazu gibt es bestimmte Maßnahmen, die die möglichen Risiken abfangen können. Auf diese Weise kannst du Geld mit Aktien verdienen, von attraktiven Renditechancen profitieren und dennoch die Thematik Sicherheit berücksichtigen. 

Das magische Dreieck der Geldanlage
Das Magische Dreieck der Geldanlage

Investiere nur in Anlagen, die du verstehst

Hierbei handelt es sich um einen der wichtigsten Tipps. Für ein sicheres Portfolio solltest du nur in Geldanlagen investieren, wenn du sicher verstanden hast, wie diese funktionieren. Dazu gehört das Nachvollziehen der möglichen Risiken, um ihnen entgegenwirken zu können. 

Wenn du ausreichend Wissen aufgebaut hast, kannst du anfangen, eine Strategie aufzubauen und zu investieren. Auf diese Weise kannst du oftmals unnötige Fehler vermeiden, die gerade als Anfänger an der Börse passieren können. 

Anlagehorizont

Aktien, die nie fallen? Gibt es nicht! Aber wie kannst du dich dann gegen Kursschwankungen an der Börse schützen? Das kannst du ganz einfach, indem du dir einen langfristigen Anlagehorizont für deine Unternehmensaktien setzt

Immer wieder wird es zu Kursschwankungen kommen, die aber über große Zeiträume vernachlässigbar werden. Auf diese Weise können ebenfalls schlechte Einstiegszeitpunkte ausgeglichen werden. 

Ein weiterer Vorteil ist der Zinseszinseffekt. Dein Vermögen kann stärker wachsen, wenn du es über viele Jahre oder Jahrzehnte investierst. Du kannst dein Geld investieren und es wird den Zeitraum nutzen, um für dich zu arbeiten.

Achtung!

Damit das funktioniert, solltest du nur Geld investieren, das du in den nächsten Jahren nicht benötigst. Andernfalls kann es passieren, dass du Anteile zu schlechten Preisen verkaufen musst und auf diese Weise Verluste realisierst.

Diversifikation

Beim Investieren in Einzelaktien wird von manchen Investoren die Diversifikation oder Risikostreuung nicht beachtet. Das kann riskant werden. Deshalb empfiehlt es sich, auf Diversifikation zu achten.

Dabei kannst du auf unterschiedlichen Ebenen diversifizieren. In Bezug auf dein Portfolio kannst du Geld anlegen in verschiedenen Geldanlagen. Darüber hinaus solltest du in unterschiedliche Konzerne investieren und auf eine Risikoverteilung in verschiedene Sektoren achten. 

Risikostreuung spielt auch eine Rolle, wenn du in nur ein einziges Land investierst. Kommt es zu unvorhergesehenen Entwicklungen wie einer nationalen Wirtschaftskrise oder einer Umweltkatastrophe, wird sich das negativ auf dein Portfolio auswirken.

Ruhig bleiben & sich nicht verunsichern lassen

Für manche Börsenneulinge kann das Investieren emotional sein. Manche geraten in Panik, wenn sie das erste Mal rote Zahlen sehen und versuchen zu retten, was geht. Davon ist abzuraten, da Schwankungen normal sind und du Verluste erst realisierst, wenn du Anteile verkaufst. 

Statistisch gesehen wird es immer wieder vorkommen, dass eine Wirtschaftskrise eintritt. Ein Beispiel dafür war die Corona-Pandemie. In solchen Zeiten solltest du versuchen, ruhig zu bleiben und nicht übereilt zu verkaufen.

Was dir dabei helfen kann, ist eine feste Anlagestrategie, die du vorher aufbaust. Dabei legst du fest, wie viel du investieren möchtest, was deine genauen Ziele sind und bis wann du diese erreichen möchtest. In unsicheren Zeiten weißt du, dass du gut vorbereitet bist und dir keine Sorgen machen musst. 

Geheimtipps?

Beschäftigst du dich länger mit dem Investieren und berücksichtigst dazu Quellen im Internet, werden dir häufig vermeintliche Experten angezeigt, die dir erzählen, wie du schnell reichen werden kannst und dass sie einen besonderen Geheimtipp für dich hätten.

Ein Vermögen aufzubauen benötigt Zeit und funktioniert äußerst selten über Nacht. Solche Experten haben meist ein Interesse daran, dich dazu zu bringen, einen bestimmten Kurs von ihnen zu einem hohen Preis zu kaufen. Lasse dich deshalb nicht verunsichern und vertraue auf das Wissen, dass du dir über die Zeit zum Thema Geldanlage aufgebaut hast.

Sichere Aktien Alternative? Investieren in ETFs

Egal ob Aktien oder ETF, beide Anlageklassen ermöglichen es dir, von attraktiven Renditechancen zu profitieren und langfristige finanzielle Ziele zu realisieren. ETFs gehen dabei mit einigen Besonderheiten einher, mit denen wir uns näher beschäftigen wollen.

Ein ETF oder Exchange Traded Fund ist ein Fonds, der an der Börse gehandelt wird. Dieser kann in verschiedene Anlagen investieren wie Anleihen oder Aktien. Die Investoren zahlen demnach in einen gemeinsamen Topf ein, der in die dahinterliegende Geldanlage investiert.

Gut zu wissen:

Dabei orientiert sich der ETF an einem Index und versucht, diesen möglichst genau abzubilden. Ein ETF auf den DAX würde demnach in die 40 größten deutschen Unternehmen investieren, mit nur einem Wertpapier. 

Besonders beliebt in den letzten Jahren waren sogenannte Weltportfolios. Anleger investieren damit gezielt in zahlreiche Unternehmen mit Indizes wie dem MSCI World, der über 1.600 Unternehmen beinhaltet. Die hohe Diversifikation bzw. Streuung senkt das Risiko und macht das Portfolio sicherer.

ETFs sind eine passive Geldanlage. Im Gegensatz zu aktiven Fonds haben sie keinen Fondsmanager, der sich um Zusammensetzung und Verwaltung kümmert. Daher zeichnen sich ETFs durch geringe Kosten aus. 

Zudem sind sie leicht verständlich und gehen mit einem niedrigen Aufwand einher. Einmal verstanden, kannst du dir einen Sparplan anlegen und ihn automatisiert laufen lassen. Übrigens kannst du bereits ab einem Euro bei den meisten Banken und Brokern anfangen zu investieren, weshalb sich diese Anlage auch für Anfänger eignet.

Gut zu wissen:

Achtest du auf einen langen Anlagehorizont, eine ausreichende Diversifikation und die Grundregeln des Investierens, sind ETFs möglicherweise die beste Geldanlage ohne Risiko. Auf diese Weise profitierst du von hohen Renditechancen der Aktien bei einer vergleichsweise hohen Sicherheit. 

Was ist ein ETF
So setzt sich der Begriff ETF zusammen
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Fazit: In sichere Aktien investieren – Diversifikation beachten!

Mit Aktien kannst du ein Miteigentümer eines Unternehmens werden und von der Wertentwicklung eines Konzerns profitieren. Du kannst ebenfalls Rechte erwerben und hast ein Stimmrecht bei der Hauptversammlung. Auf diesen Versammlungen wird beispielsweise darüber entschieden, ob Dividenden an die Aktionäre ausgezahlt werden.

Investitionen in Unternehmensaktien gehen mit unterschiedlichen Risiken einher, wie Kursschwankungen, die unternehmerische Entwicklung, die Möglichkeit eines Totalverlustes und oftmals eine geringe Diversifikation. Die Risiken unterscheiden sich dahingehend, wie du als Anleger mit ihnen umgehst.

Mit unterschiedlichen Maßnahmen wie einem langfristig angelegten Anlagehorizont, einer ausreichenden Risikostreuung und rationalem Handeln kannst du sicher in Aktien investieren und die Sicherheit deines Depots erhöhen. Besonders die Diversifikation sollte nicht unterschätzt werden und kann einen entscheidenden Einfluss haben.

Eine Alternative zu Unternehmensaktien bieten ETFs, mit denen du ebenfalls die Chance auf attraktive Renditen hast, bei vergleichsweise hoher Sicherheit. Es handelt sich um Fonds, die versuchen, bestimmte Indizes möglichst genau abzubilden. Lerne hier mehr über die Themen “Verlusttöpfe”, “Aktiensplit” oder “Aktienrente”. 

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Themen wie Klimawandel und Umweltschutz werden zunehmend präsenter. Das hat auch Auswirkungen an der Börse und bietet neue Chancen. Viele Anleger interessieren sich für Möglichkeiten, nachhaltig und innovativ zu investieren, um vom Klimaschutz zu profitieren. Eine dieser innovativen Technologien ist die Solarenergie. In diesem Artikel erfährst du alles rund ums Thema Solar ETF. 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die elektromagnetische Strahlung der Sonne kann genutzt werden, um elektrischen Strom zu erzeugen und für den Menschen nutzbar zu machen
  • Solarenergie wird nutzbar gemacht durch Photovoltaikanlagen, Solarwärmekraftwerke, Solarthermieanlagen und Aufwindkraftwerke
  • Mit Solar ETFs kannst du von der Energiewende profitieren und deine Rendite erhöhen
  • Wir zeigen dir, was genau Themen-ETFs sind und welches Risiko du unbedingt beachten solltest

Hintergründe zur Solarenergie

Bevor wir uns anschauen, wie du von der Energiewende profitieren und richtig investieren kannst in Solarenergie, befassen wir uns mit grundlegenden Informationen zur Solarenergie. Wir sehen uns dazu an, was genau Solarenergie ist und wie diese verwendet werden kann. 

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Was ist Solarenergie?

Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen gehört zu den großen Herausforderungen rund um den Klimaschutz. Staaten versuchen zunehmend, eine Energiewende einzuleiten und sich auf erneuerbare Energien zu konzentrieren. Eine dieser regenerativen, nachhaltigen Alternativen ist die Solarenergie

Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen ist die Energie der Sonne für uns Menschen unbegrenzt und sauber. Das heißt, dass keine Schadstoffe wie CO₂ oder Feinstaub freigesetzt werden und damit nicht zum Klimawandel beitragen. Die Sonnenenergie ist emissionsfrei und kostenlos verfügbar. 

Solarpark

Wie wird Solarenergie genutzt?

Diese Energie können wir auf der Erde nutzen. Theoretisch ist es denkbar, den weltweiten Bedarf an Heizwärme und Strom nur aus Energie der Sonne zu decken. Im Folgenden gehen wir darauf ein, welche Einsatzgebiete für Solarenergie bereits heute genutzt werden. 

Auf Solarwärmekraftwerken werden Parabolspiegel verwendet. Genutzt wird die Wärme oder die Absorption von Strahlung. Strahlen werden durch die Spiegel auf einer engen Fläche gebündelt. Auf diese Weise kann elektrischer Strom generiert und genutzt werden. 

In sogenannten Aufwindkraftwerken wird die Luft durch die Wärme der Sonne aufgeheizt. Die aufgeheizte Luft steigt aufgrund natürlicher Konvektion in einen Kamin auf. Anschließend nutzen Turbinen diese Luftströmung und erzeugen Strom.

Möglicherweise hast auch du bereits eine Photovoltaikanlage auf dem Dach deines Hauses. Betrieben wird diese durch Solarzellen, die die Energie der Sonne in elektrischen Strom umwandeln. Zunehmend mehr Menschen lassen sich Photovoltaikanlagen einbauen und nutzen die Energie der Sonne für sich. 

Solarthermieanlagen funktionieren mit sogenannten Sonnenkollektoren. Sonnenenergie kann genutzt werden, indem sie in Wärme umgewandelt und anschließend Trinkwasser aufheizt oder zum Heizen verwendet wird. 

Viele Haushalte verwenden sogenannte Solarspeicher

Gut zu wissen:

Der Ausbau und die weitere Nutzung von Solarenergie wird sich voraussichtlich steigern. Hinzu kommen staatliche Förderungen und das zunehmende Interesse der Verbraucher für nachhaltige Alternativen. Als Anleger kannst du dir die Energiewende zunutze machen und profitieren durch Investitionen in Exchange Traded Funds in diesem Bereich. 

Investieren in einen Solar ETF

Im Folgenden beschäftigen wir uns damit, was genau Solar ETF sind und welche Möglichkeiten du als Anleger derzeit hast, um in diesen Bereich zu investieren. 

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Was sind Solar ETFs?

Diese Art von Exchange Traded Fund enthält Unternehmen, die im Solarenergiesektor tätig sind. Dabei kann es sich um Zulieferer, Produzenten oder Serviceanbieter handeln. 

Wie du erkennen kannst, handelt es sich um Exchange Traded Funds aus einer bestimmten Branche. Diese werden auch Themen-ETFs genannt, ein Beispiel ist ein Wasser ETF. Solche Anlageklassen decken einen bestimmten Bereich ab und versuchen, in innovative Technologien zu investieren, die in der Zukunft wichtig werden könnten. 

In sichere Aktien investieren? Ein entscheidender Vorteil von Exchange Traded Funds ist die Möglichkeit der Diversifikation. Mit nur einem Wertpapier kann in eine Vielzahl von Unternehmen investiert werden. Dabei wird das Risiko aufgeteilt und ein ausbalanciertes Portfolio entsteht.

Für die fortschreitende Entwicklung des Bereichs Solar spricht beispielsweise das Pariser Klimaabkommen. 190 Staaten setzen es sich damit zum Ziel, gegen den Temperaturanstieg vorzugehen. Als Maßnahmen dazu wurden der Ausbau erneuerbarer Energien und die Reduzierung von CO₂ genannt. 

Berücksichtigt werden sollte, dass die ETFs aus dem Solarbereich größtenteils kleine Fondsvolumen haben. Zudem ist die Energie der Sonne zwar unerschöpflich, unterliegt allerdings tages- und wetterabhängigen Schwankungen. Auch entsteht eine große Abhängigkeit von China, da das Land führend ist, was Solarmodule betrifft.

So setzt sich der Begriff ETF zusammen
So setzt sich der Begriff ETF zusammen

Solar ETFs – welche gibt es?

Unterschiedliche ETF Anbieter stellen Exchange Traded Funds aus diesem Bereich bereit. Wir stellen dir eine kleine Auswahl vor, damit du dir einen groben Überblick verschaffen kannst über den Solarsektor. 

HANetf Solar Energy UCITS: Hierbei handelt es sich um einen ziemlich jungen und kleinen ETF. Er bietet die Möglichkeit für fortgeschrittene Anleger, frühzeitig Geld anzulegen. Es sind 44 Werte im Index enthalten. 

Die drei größten Unternehmen sind Array Technologies Inc, First Class Group Co und West Holdings Corp. Wie bereits erwähnt, ist das Wertpapier relativ neu und auch riskanter. Der ETF ist sehr fokussiert im Solarbereich und bietet eine Chance für Investoren, die vom schnell wachsenden Sektor profitieren wollen.

iShares Global Clean Energy: Hier handelt es sich um einen Exchange Traded Fund, der grundsätzlich auf den Bereich erneuerbare Energien fokussiert ist, nicht nur auf Solar. Das Wertpapier des beliebten Anbieters iShares ist der bisher größte im Bereich erneuerbare Energien mit einem Wert von über 7 Milliarden US-Dollar. 

Bereits im Jahr 2008 wurde er gegründet und konnte ein stetiges Wachstum in den letzten Jahren verzeichnen. Das größte enthaltene Unternehmen ist Enphase Energy. Der Konzern konzentriert sich auf die Produktion von Solarerzeugung für Haushalte. 

Invesco Solar: Dieses Wertpapier investiert ausschließlich in Solarenergie und hält hierfür 32 Unternehmen im Index bereit. Es sind bereits 7,8 Milliarden Dollar investiert. Die größten drei Unternehmen sind Enphase Energy Inc, SunRun Inc und SolarEdge Technologies.

Wir haben hier eine kleine Auswahl gezeigt, es gibt weitere Wertpapiere in diesem Bereich, wie der First Trust NASDAQ Clean Edge Green Energy Index Fund oder der Invesco WilderHill Clean Energy. 

Du solltest dich über die ETF Risiken bei den unterschiedlichen Wertpapieren informieren und analysieren, welcher am besten zu deinem bereits vorhandenen Portfolio passt. Zusätzlich ist es ratsam, nur kleine Teile deines Vermögens in Themen-ETFs zu investieren, um mögliche Risiken zu senken. 

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Fazit: In Solarenergie und die Zukunft investieren

Mit der Energiewende versuchen sich Staaten von fossilen Brennstoffen zu distanzieren und auf nachhaltige Alternativen wie Solar zu setzen. Die elektromagnetische Strahlung der Sonne kann genutzt werden, um Strom und Wärme zu erzeugen und Haushalte und Unternehmen zu versorgen.

Eine Möglichkeit bieten Themen-ETFs. Sie investieren in Hersteller, Serviceanbieter und Zulieferer um den Bereich Solar. Sie bieten Chancen auf attraktive Rendite, sind allerdings auch riskanter, da sie weniger diversifiziert sind. Wenn du bereits ein erfahrener Anleger bist, bieten sie dir eine interessante Möglichkeit. Anfänger sollten sich dagegen für den Anfang auf breit gestreute Indizes konzentrieren.

Es kann nicht vorhergesagt werden, wie sich diese Branche in der Zukunft entwickeln wird. Trotzdem spricht einiges für einen Anstieg des Sektors. Mit zunehmendem Umweltbewusstsein interessieren sich auch Haushalte für nachhaltige Alternativen. 

Auch Länder versuchen, mit Förderungen die erneuerbaren Energien voranzutreiben. Das Pariser Klimaabkommen spricht für eine künftige Entwicklung. Solarenergie könnte eine interessante Chance bieten. Du möchtest mehr erfahren? Informiere dich über “ETF Zinsen” oder “ETF kaufen oder Sparplan”!

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Jahre oder sogar Jahrzehnte über viel Geld investieren und plötzlich alles verlieren – die Horrorvorstellung vieler Anfänger an der Börse. Doch wie realistisch sind solche Szenarien für Anleger, die in ETFs investieren? In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit der Frage, welche ETF Risiken es gibt, wie gefährlich ETFs sind und was du tun kannst, um dein Portfolio sicherer zu gestalten!

Das Wichtigste in Kürze:

  • Diese Risiken von ETFs solltest du unbedingt kennen, um dich ausreichend schützen zu können
  • Wir zeigen dir, was Swaps sind und weshalb sie ein erhöhtes Risiko bergen
  • Lerne mehr über das Marktrisiko, Themen-ETFs, das Wechselkursrisiko und das Liquiditätsrisiko
  • Mit diesen 4 Tipps kannst du die Sicherheit in deinem Portfolio erhöhen und dich und dein Vermögen besser schützen
  • Wir zeigen dir, weshalb die Themen Anlagehorizont und Diversifikation deines Depots wichtig sind

Welche ETF Risiken solltest du kennen?

Bevor du dich für eine Investition in ETFs entscheidest, solltest du dich ausführlich mit den möglichen Nachteilen beschäftigen. Nur auf diese Weise kannst du sichergehen, dass du die Geldanlage ausreichend verstehst und dich auf die Risiken einstellen kannst. ETFs sind eine krisensichere Geldanlage, wenn du entsprechende Maßnahmen triffst.

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Swap ETF

Beim Kauf von ETFs gibt es verschiedene Replikationsarten. Es wird unterschieden zwischen synthetischer und physischer Replikation. Exchange Traded Funds bilden einen Index nach, unterscheiden sich allerdings in ihrer Funktionsweise.

Die physische Replikationsart funktioniert, indem die im Index enthaltenen Positionen wirklich gekauft werden. Dabei gibt es die Unterart “optimized sampling”. Hierbei werden nicht alle, sondern der Großteil tatsächlich gekauft.

Es gibt unterschiedliche Gründe dafür, weshalb nicht alle Aktien gekauft werden:

Die andere Replikationsart sind synthetische ETFs, auch Swaps genannt. Die hinter dem Index liegenden Vermögenswerte werden dabei nicht wirklich gekauft. Stattdessen kommt es zu einer Art Tauschgeschäft mit einem Swap-Partner. 

Die Swap-Kontrahenten vereinbaren einen Austausch von Zahlungsströmen, die vorab definiert werden. Der Swap ETF investiert nicht in die eigentlichen Positionen des Index, sondern in einen Aktienkorb. Die Zusammensetzung unterscheidet sich voneinander und orientiert sich an Aspekten wie Steuern, Gebühren und Risikostreuung. 

Swap ETF
Swap Geschäft

Welche Arten von Swap ETFs gibt es?

Somit sind synthetische ETFs risikobehafteter als physische Anlagen. Allerdings sind Unfunded Swaps in der Praxis kaum mehr anzutreffen. Swaps mit hinterlegten Sicherheiten überwiegen und haben ein erkennbar geringes Restrisiko:

Um ein Portfolio abzusichern, verwenden insbesondere institutionelle Anleger wie Hedgefonds Swaps. Aufgrund der höheren Komplexität bevorzugen private Investoren die physische Replikationsart, die leichter nachzuvollziehen ist. 

Neben dem etwas höheren Risiko haben Swaps auch Vorteile: Ihre Gesamtkostenquote ist meist niedriger, da es zu weniger Transaktionskosten kommt. Zudem ist ihr Tracking Error geringer. Swaps ermöglichen es ebenfalls, schwer abbildbare Indizes anzubieten. 

Replikationsarten
Replikationsarten

Marktrisiko

Möchtest du mehr über ETF Fonds Nachteile erfahren, sollte das Marktrisiko berücksichtigt werden. Unter Marktrisiko ist zu verstehen, dass Anlageklassen den Schwankungen bestimmter Märkte unterliegen. Dabei können sich unterschiedliche wirtschaftliche Faktoren negativ auf die Märkte auswirken.

Wissenswert:

Beispiele können politische Veränderungen, Krisen wie die Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg oder Naturkatastrophen sein. Schwankungen am Aktienmarkt durch solche Ursachen wirken sich ebenfalls auf ETFs aus. 

Schwankungen werden angegeben unter dem Begriff der Volatilität. Dabei unterscheiden sich Exchange Traded Funds in ihrer Volatilität. Die Gefahr durch Schwankungen kann ausgeglichen werden mit einem langen Anlagehorizont. 

Geringe Diversifikation durch Themen ETFs

Themen-ETFs spezialisieren sich auf innovative Trends oder Hypes in bestimmten Bereichen oder Sektoren. Ein Beispiel wäre ein Cyber Security ETF. Solche Wertpapiere haben das Ziel, von einer positiven Wertentwicklung zu profitieren, da oftmals von einem starken Anstieg der Bedeutsamkeit des entsprechenden Bereichs ausgegangen wird.

Gerade professionelle und erfahrene Anleger interessieren sich für solche ETFs und investieren in diese, um ihre Rendite zu erhöhen. Oftmals handelt es sich um einen top ETF, sie können sich lohnen, wenn bereits fundiertes Wissen besteht und ein Investor ein globales, breit gestreutes Portfolio aufgebaut hat. 

Achtung!

Allerdings sind solche speziellen Fonds mit Risiken verbunden. Einer der größten Vorteile von Exchange Traded Funds ist die breite Streuung und damit die hohe Diversifikation. Diese ist bei Themen-ETFs meist nicht geboten, da nur in wenige Unternehmen investiert wird. Im Falle einer Insolvenz würde sich das stärker auf das Wertpapier auswirken.

Auch die starke Konzentration auf einen Sektor ist risikobehaftet. Themen-ETFs beschäftigen sich mit spannenden, innovativen Ideen, die in der Zukunft deutlich wichtiger werden könnten. Jedoch kann nie mit Sicherheit vorhergesagt werden, wie sich bestimmte Branchen entwickeln werden:

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Wechselkursrisiko von ETFs

Wie sicher sind ETFs wirklich? Jedes Mal, wenn in unterschiedlichen Währungen gehandelt wird, entsteht ein Wechselkursrisiko. Wenn die Währung in dem Land, in dem du anlegst, im Gegensatz zu deiner heimischen Währung sinkt oder steigt, entsteht ein solches Risiko. 

Währungsunterschiede können sich auf die Fondswährung, Handelswährung, Währungsabsicherung oder die Währung der abgebildeten Titel beziehen:

Gefahren entstehen hier vor allem dann, wenn kurz- oder mittelfristig investiert wird. Entscheidest du dich dagegen für einen langen Anlagehorizont, sind die möglichen Wechselkursrisiken vernachlässigbar.

Liquiditätsrisiko

Unter gewissen Umständen kann es zu Liquiditätsengpässen kommen. Ein Beispiel wäre, wenn eine große Anzahl von Anlegern versucht, ein bestimmtes Wertpapier zu verkaufen, aufgrund von negativen Entwicklungen und einer Art Panik, die ausgelöst wurde. 

Investierst du allerdings in ETFs mit einer Buy-and-Hold-Strategie und einem langfristig orientierten Anlagehorizont, musst du dir um diese Gefahr weniger Gedanken machen. Am Aktienmarkt solltest du dich nicht von der Panik Anderer beeinflussen lassen und deiner Strategie treu bleiben. 

Marktmacht einzelner ETF Anbieter

Solltest auch du dich schon eine Weile mit Exchange Traded Funds beschäftigen, ist dir möglicherweise aufgefallen, dass es einige sehr bekannte Anbieter gibt, auf die die meisten Anleger zurückgreifen.

Zu diesen gehören folgende Anbieter: iShares von BlackRock, Amundi von Xtrackers, Vanguard, Invesco und ein paar andere. Teilweise fällt die Kritik, dass es einen nachteiligen Effekt haben könnte, wenn die Marktmacht nur bei wenigen Anbietern liegt. Bisher gibt es keine Anzeichen für ein solches Risiko oder mögliche negative Effekte. 

Marktmacht einzelner ETF Anbieter

Sicherheit im Portfolio erhöhen? 4 Tipps

Jetzt, wo du mögliche Probleme von ETFs kennst, wollen wir dir zeigen, wie du richtig investieren und die Sicherheit in deinem Depot verbessern kannst.

1. Ruhig bleiben

Gerade bei Schwankungen von Kursen ist es wichtig, dass du dich nicht von deinen Emotionen leiten lässt. Anfänger an der Börse können erstmals überfordert sein, wenn es zu starken Schwankungen und schlechten Kursen kommt. Dies gehört allerdings dazu zum Alltag an der Börse und sollte keine Panik auslösen.

Auch bei ETFs musst du mit regelmäßigen Schwankungen rechnen. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation kann es auch sein, dass der Zeitraum der schlechten Kurse für eine Weile anhält. 

Baue dir eine Strategie auf, indem du dir über deine Ziele und Prioritäten bewusst wirst. Setze dich darüber hinaus intensiv mit möglichen Risiken aus, sodass du auf alles vorbereitet bist. Anschließend solltest du deiner Strategie treu bleiben und die wirtschaftlich schlechten Zeiten aussitzen.

2. Diversifiziere deine ETFs

Wie wichtig das Thema Diversifikation ist, ist dir möglicherweise schon bei den Themen-ETFs bewusst geworden. Es bedeutet, dass Kapital aufgeteilt und gestreut wird in beispielsweise unterschiedliche Vermögenswerte.

Dabei sollten Anleger aber nicht nur in verschiedene Anlageklassen investieren, um das Gesamtrisiko des Portfolios überschaubar zu halten, sondern auch in unterschiedliche Branchen und Länder

Gut zu wissen:

Kommt es in einem Land zu einer Naturkatastrophe oder starken politischen Veränderungen, können viele Unternehmen des betroffenen Landes Schwierigkeiten bekommen. Das wirkt sich auf Fonds aus, wenn diese auf den Staat spezialisiert sind, Schwankungen können schlechter ausgeglichen werden. 

Beispiel:

Auch die Branchen deines ETFs sollten möglichst breit gefächert sein und wenig miteinander korrelieren. Investierst du all dein Vermögen nur in die Automobilproduktion, die möglicherweise ins Stocken gerät, ist dein ganzes Vermögen betroffen. 

Wählst du dagegen einen Weltindex für deinen ETF aus wie den MSCI World und investierst in zahlreiche unterschiedliche Unternehmen, Länder und Branchen, ist die Sicherheit deutlich höher. Die Gefahr von Schwankungen und Verlusten sinkt, da der Index in über 1.600 Unternehmen weltweit aus unterschiedlichen Industriestaaten investiert. 

Dimension, um das Risiko zu streuen
Dimensionen, um das Risiko zu streuen

3. ETF Anlagehorizont – Risiken senken

Der Anlagehorizont ist eine hervorragende Möglichkeit, Risiken auszugleichen. Je länger der Anlagehorizont deiner ETFs, desto sicherer wird die Anlageklasse. Die Wahrscheinlichkeit, Verluste einzufahren, lässt sich auf diese Weise deutlich senken.

Vor allem Schwankungen und schlechte Einstiegszeitpunkte können ausgeglichen werden, wenn du vorhast, dein Geld für einige Jahre oder Jahrzehnte anzulegen. Möchtest du in einen ETF investieren, solltest du mindestens 10 bis 15 Jahre Zeit haben. 

Dafür ist es wichtig, dass du dein Geld nicht in den nächsten Monaten oder Jahren benötigst. Keiner kann vorhersagen, wie sich der Markt zu einem bestimmten Zeitpunkt entwickelt. Wenn ein Notfall eintritt und du Anteile verkaufen musst, kann es sein, dass die Kurse für dich gerade schlecht stehen und du gezwungen bist, Verluste zu realisieren

Achtung!

Investiere nur Geld, das du derzeit und in den nächsten Jahren nicht benötigst. Mache dir intensiv Gedanken darum, wie lange du das Vermögen angelegt haben kannst und wann du vorhast, deine Anteile zu verkaufen. 

In Verbindung mit Punkt 2, der Diversifikation, kannst du auch deinen Anlagehorizont diversifizieren. Dazu könntest du in unterschiedliche Anlageklassen investieren. Wenn du weißt, dass du einen Teil des Vermögens im nächsten Jahr benötigst, kommen Anlagen mit festen Zinsen und vorab definierten Zeiträumen für dich infrage. 

4. Kosten der ETFs vergleichen

Die Kosten von ETFs gelten generell als niedrig, aufgrund ihrer passiven Art. Dennoch solltest du unbedingt die Gesamtkostenquote oder Total Expense Ratio der ETFs vergleichen, um ein günstiges Wertpapier zu finden. Dazu kommen weitere Gebühren, wie beispielsweise Depotgebühren oder Transaktionskosten.

Hohe laufende Kosten sind ein reales Risiko und können deine Rendite schmälern. Unterschiedliche Online-Plattformen bieten Vergleiche von ETFs und ihren Kosten an. Die Kosten von gewöhnlichen, breit diversifizierten Indizes liegen zwischen 0 und 0,2 Prozent. 

Zum Thema Kosten gehört auch die Steuer. Durch einen sogenannten Sparerpauschbetrag kannst du einen Teil deines Vermögens unversteuert behalten. Der Betrag liegt derzeit bei jährlich bis zu 1.000 Euro für Alleinstehende und 2.000 Euro für Verheiratete:

Beachtest du diese Regeln, sind ETFs möglicherweise die beste Geldanlage ohne Risiko. Es gibt verständliche und gut umsetzbare Wege, um die vorher erklärten Risiken minimieren zu können. Auf diese Weise kannst du konstant und sicher an deinen finanziellen Zielen arbeiten. 

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Fazit: Weniger Risiko mit ETFs durch das langfristige Investieren

Es gibt unterschiedliche Probleme, die anfallen können, wenn du dich für eine Investition in einen ETF entscheidest. Dazu gehören Swaps, das allgemeine Marktrisiko, Themen-ETFs und ihre unzureichende Diversifikation, das Wechselkursrisiko im Handel mit anderen Währungen und das Liquiditätsrisiko. 

Eine ausreichende Kenntnis dieser Nachteile oder Risiken kann dir helfen, dich besser zu schützen. Für den Großteil dieser Gefahren gibt es gute und leicht umsetzbare Wege, um dich vor einem Verlust schützen zu können. 

Zu diesen Maßnahmen gehört, dass du ruhig bleibst und auch bei schlechten Kursen nicht in Panik verfällst. Diversifiziere zudem in unterschiedliche Unternehmen, Sektoren und Länder. Durch eine breite Streuung kann dein Portfolio ausbalanciert werden, wenn einzelne Positionen weniger stark gewichtet sind. 

Orientiere dich an einem langen Anlagehorizont. Schlechte Einstiegszeitpunkte oder starke Schwankungen können auf diese Weise ausgesessen werden. Vergleiche vorab ausführlich die entstehenden Kosten, damit deine Rendite nicht geschmälert wird.

Achtest du auf die Grundlagen des Investierens und nimmst die Sicherheit ernst, kannst du die ETF Risiken senken und nichts steht deinem Vermögensaufbau mehr im Weg! Du willst mehr erfahren? Lerne hier mehr über “Teilfreistellung ETF”,”sichere Aktien” oder “ETF Zinsen”!

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu ETF Risiken

ETFs werden zunehmend beliebter. Sie gelten als ideales Werkzeug, um sich langfristig ein Vermögen aufzubauen und sich finanzielle Wünsche zu erarbeiten. Der Traum vom eigenen Haus, die Familie finanziell versorgen, fürs Alter vorsorgen – Doch wie genau funktioniert das Investieren mit dieser Anlageklasse? Wie hoch sind die ETF Zinsen und eignet sich die Geldanlage auch für dich? Das und mehr erfährst du in diesem Artikel!

Das Wichtigste in Kürze:

  • Mit ETFs kannst du dir langfristig ein Vermögen aufbauen und am Aktienmarkt teilhaben
  • Diese Vor- und Nachteile der Anlageklasse solltest du unbedingt kennen, bevor du Geld investierst
  • Die Europäische Zentralbank erhöhte in den letzten Monaten zunehmend die Zinsen – Jetzt lieber in Tagesgeld oder Festgeld investieren, statt in Exchange Traded Funds?
  • Was bedeutet Realzins und weshalb du ihn unbedingt beachten solltest

Was sind ETFs?

Exchange Traded Funds sind ein Werkzeug, das dir hilft, am Markt teilzuhaben und in unterschiedliche Anlageklassen zu investieren. Besonders beliebt ist dabei das Investieren in Aktien mithilfe dieser Anlageklasse. Doch wie genau funktioniert das und für wen eignet sich die Anlageklasse?

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Wie funktionieren ETFs?

Bei Exchange Traded Funds handelt es sich, wie der Name bereits verrät, um Fonds. Das kannst du dir vorstellen, wie einen großen Topf, in den mehrere Anleger einzahlen. Dieses investierte Geld wird angelegt in die entsprechende Anlageklasse. Ein Exchange Traded Fund kann in unterschiedliche Geldanlagen investieren, wie Immobilien, Anleihen, Aktien oder Ressourcen. 

Dabei bildet ein Exchange Traded Fund einen Börsenindex nach:

Wie du bereits erkennen kannst, kannst du mit diesem Werkzeug in eine große Anzahl von Unternehmen investieren. Anders als beim Investieren in Einzelaktien, ist es nicht das Ziel, einige profitable Unternehmen herauszusuchen und damit die Rendite des Marktes zu schlagen. Stattdessen soll die Durchschnittsrendite des jeweiligen Index erzielt werden. 

Dabei handelt es sich um passives Investieren. Das Gegenteil davon ist aktives Fondsmanagement: Ein Fondsmanager versucht hierbei, durch gezielte Entscheidungen überdurchschnittlich hohe Renditen zu erzielen. 

Die passive Art von ETFs macht die Anlageklasse günstig: Es muss kein Fondsmanager bezahlt werden, wodurch die Kosten niedriger sind. Du musst dich einmal für einen Exchange Traded Fund entscheiden, anschließend versucht der ETF Anbieter den Index stets möglichst genau abzubilden. 

Funktionsweise ETF
Funktionsweise eines ETFs

Ausschüttung vs. Thesaurierung

Wenn Unternehmen Gewinne erzielen, können sie diese wahlweise an ihre Aktionäre ausschütten, was in Form von sogenannten Dividenden passiert. Enthält dein Exchange Traded Fund Dividenden, fließen diese in den Fonds. Du kannst zwischen zwei unterschiedlichen Auszahlungsoptionen wählen: einem ausschüttenden oder wiederanlegenden ETF. 

Ein thesaurierender oder wiederanlegender Exchange Traded Fund reinvestiert deine Dividenden. Das heißt, die Summe, auf die Zinsen erwirtschaftet wird, wird zunehmend größer. Mit einem ETF thesaurierend kannst du vom sogenannten Zinseszinseffekt profitieren, weshalb sich diese Auszahlungsart besonders für Anleger eignen, die langfristig ein Vermögen aufbauen wollen. 

Die Alternative dazu ist ein ausschüttender Exchange Traded Fund. Zu bestimmten Zeitpunkten wirst du mit dieser Anlage eine Ausschüttung auf dein Konto erhalten. Diese Auszahlungsart kann sich lohnen, wenn der Sparerpauschbetrag ausgenutzt werden soll. 

Ausschüttende vs. Thesaurierende ETFs
Ausschüttend vs. Thesaurierend

Replikationsart

Wenn es darum geht, sich einem Index zu nähern, gibt es unterschiedliche Arten der Vorgehensweise, die Replikationsarten genannt werden. Dabei zu unterscheiden sind physische und synthetische Exchange Traded Funds

Ein physischer Exchange Traded Fund funktioniert folgendermaßen

Die zweite Möglichkeit sind synthetische Exchange Traded Funds. Dabei werden die einzelnen Werte nicht tatsächlich gekauft. Stattdessen sichert sich der Anbieter die entsprechende Rendite von einer Bank, die dafür bekannte Aktien erhält. Es handelt sich um eine Art Tausch, der etwas komplexer nachzuvollziehen ist. 

Replikationsarten
Replikationsarten

ETFs: Vorteile

Exchange Traded Funds haben einige besondere Vorteile, auf die wir im Folgenden näher eingehen wollen, damit du die Geldanlage besser kennenlernen und dir einen Überblick verschaffen kannst. 

Günstige Geldanlage

Wie bereits erwähnt, gehören Exchange Traded Funds zu den passiven Anlageklassen. Kein Fondsmanager muss bezahlt werden, der einzelne Werte heraussucht und versucht, eine Überrendite zu erzielen. Bei der aktiven Verwaltung können Gebühren in Höhe von 1,5 bis 2 Prozent des Fondsvermögens anfallen.

Bei Exchange Traded Funds kannst du mit Kosten in Höhe von ungefähr 0 bis 0,8 Prozent rechnen. Gerade die breit gestreuten globalen Indizes erheben im Normalfall nicht mehr als 0,2 Prozent des Vermögens für die Verwaltung. 

Neben Verwaltungskosten kann es bei aktiv gemanagten Fonds zu weiteren Kosten kommen. Ein sogenannter Ausgabeaufschlag kann dabei 5 Prozent der Anlagesumme erheben und dabei die Rendite stark schmälern, was Exchange Traded Funds zu einer beliebten Anlageklasse macht. 

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Sicherheit

Der Aufbau der Exchange Traded Funds bietet den entscheidenden Vorteil der Diversifikation:

Gut zu wissen:

Der MSCI Index beispielsweise investiert in über 1.600 globale Unternehmen von Industrieländern. Dieser wird gerne verwendet, um ein Weltportfolio aufzubauen. Geht ein Unternehmen insolvent, kann das von anderen enthaltenen Unternehmen “aufgefangen” werden, es entsteht ein ausbalanciertes Depot. 

Neben der Diversifikation erhöht auch die juristische Einteilung eines Sondervermögens die Sicherheit von Exchange Traded Funds. Deine Fondsgesellschaft muss in ETFs investiertes Geld getrennt von dem Vermögen der Gesellschaft aufbewahren. Im Falle einer Insolvenz erhalten Anleger ihr Geld zurück. 

Ein weiterer Punkt in Bezug auf die Sicherheit ist der lange Anlagehorizont von mindestens 10 bis 15 Jahren. Dadurch können die Risiken stark gesenkt werden. Investiere zudem nur Geld, das du derzeit nicht benötigst, damit du nicht gezwungen bist, zu einem ungünstigen Zeitpunkt zu verkaufen. 

Rendite

Auch die attraktiven Renditechancen sollten als separater Vorteil nochmals Erwähnung finden. Herkömmliche Anlageklassen wie Bausparer versprechen kaum mehr Zinsen und lohnen sich in vielen Fällen nicht. Anleger suchen deshalb nach Alternativen, um ihr Vermögen zu erweitern und sinnvoll investieren zu können.

Wichtig:

Exchange Traded Funds vereinen dabei die attraktiven Renditechancen von Aktien mit einer gewünschten erhöhten Sicherheit. Durch die bereits erwähnte Diversifikation können Investoren auf Sicherheit achten und dennoch Rendite einfahren.

Wissenswert:

Besonders erwähnenswert ist der Zinseszins, der das Investieren über einen längeren Zeitraum effizient macht. Das Vermögen, auf das Zinsen erhoben wird, wird zunehmend größer, das erzielte Vermögen steigt somit schneller an. 

Zinseszinseffekt
Der Zinseszinseffekt

ETFs: Nachteile

Auch auf die ETF Risiken werden wir im Folgenden eingehen, damit du dich ausführlich mit der Geldanlage beschäftigen und dich angemessen auf mögliche Probleme vorbereiten kannst. 

Kursschwankungen

Alle Anlageklassen, die an der Börse gehandelt werden, unterliegen Kursschwankungen. Mit diesen solltest du stets rechnen, gerade, wenn über mehrere Jahre oder Jahrzehnte investiert wird. Es kann zu Rückgängen von bis zu 50 Prozent kommen, was auch normal ist.

Achtung!

Investiere nur Geld, das du derzeit oder in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten nicht benötigst. Auf diese Weise kannst du sicherstellen, dass du deine Anteile nicht verkaufen musst, wenn die Preise gerade unpassend sind und du deine Rendite nicht schmälern musst. 

Themen ETFs

Interessiert du dich für einen Exchange Traded Fund in einer Nische, kann es sich durchaus um einen top ETF handeln. Die Themenversionen investieren meist in einen Hype oder innovative Technologie, die in der Zukunft besonders wichtig werden könnten.

Das Problem ist, dass diese kaum diversifiziert sind. Während einige Weltportfolios in Hunderte oder Tausende Werte investieren, enthalten Themen Exchange Traded Funds oftmals nur sehr wenige. Auf der einen Seite versprechen diese oftmals hohe Renditen, auf der anderen Seite sind sie deutlich riskanter. 

Als Anfänger solltest du vorsichtig sein, bevor du in solche Wertpapiere investierst. Sie bieten Chancen für erfahrene Investoren, die sich bereits ein breit gestreutes Portfolio aufgebaut haben und die Risiken realistisch einschätzen können und wissen, wie sie mit möglichen Schwierigkeiten umgehen können. 

So setzt sich der Begriff ETF zusammen
So setzt sich der Begriff ETF zusammen

Steigende Zinsen – Was ändert sich für dich?

Im Winter 2023 erhöhte die Europäische Zentralbank den Leitzins erneut. Die vielen Erhöhungen zeigen, dass wir uns in einer Zinswende befinden. Doch was hat das für Folgen für dich als Anleger oder Investor von Exchange Traded Funds? 

Grundsätzlich kann es durchaus Vorteile haben, da sich Banken eine Art Wettrennen um die höchsten Zinsen liefern, wodurch es zu attraktiven Angeboten in Bezug auf Tagesgeld und Festgeld für Verbraucher kommen kann.

Lohnt es sich jetzt eher, in Tagesgeld, statt in Exchange Traded Funds zu investieren? Die Antwort ist nein! Hier ist es wichtig, den Realzins zu beachten. Es handelt sich um den Zins, der bleibt, wenn die Inflation von deiner Rendite abgezogen wird. Wenn die Preise steigen, kannst du dir vom selben Geld immer weniger kaufen, das Geld wird weniger wert.

Um ein deutliches, echtes Plus zu erzielen, müssen die Zinsen über der Rate der Inflation liegen. Auch wenn diese gefallen ist in den letzten Monaten, liegt sie nach wie vor bei durchschnittlich 6 Prozent. Selbst bei Zinsen in Höhe von 4 Prozent machen Anleger noch jährlich 2 Prozent Verlust. 

Langfristig denken in deiner Anlagestrategie

Dazu musst du allerdings langfristig dein Geld anlegen und nicht bei mehreren Gelegenheiten dein Geld in andere Anlageklassen verschieben. Das kostet zusätzliche Gebühren und ist kontraproduktiv. Nimm dir Zeit, dich für ein Portfolio zu entscheiden, nachdem du dir fundiertes Wissen aufgebaut hast und bleibe deiner Strategie treu

Gut zu wissen:

Allerdings kannst du die gestiegenen Zinsen nutzen. Möglicherweise kommt es für dich infrage, deinen Notgroschen bei einer anderen Bank, die mehr Zinsen bietet, zu investieren und auf diese Weise attraktive Angebote auszunutzen. 

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Fazit: ETF Zinsen erwirtschaften und Vermögen aufbauen

Exchange Traded Funds sind eine beliebte Anlageklasse und ermöglichen es dir, am Aktienmarkt teilzuhaben und dir langfristig ein Vermögen aufzubauen. Du investierst in eine Art Fonds, welcher sich an einem Index orientiert und versucht, diesen möglichst genau abzubilden.

Wichtige Vorteile dieser Anlageklasse sind die günstigen Gebühren und die ETF Zinsen. Die Durchschnittsrendite liegt bei ungefähr 8 Prozent. Du kannst vom Zinseszins profitieren und auf langfristige Ziele hinarbeiten. Möchtest du richtig investieren, solltest du unbedingt auf eine ausreichende Diversifikation achten, um die Risiken zu minimieren. 

Allerdings können auch Nachteile anfallen, wie Kursschwankungen oder Themen-ETFs. Bleibe ruhig und gelassen und verkaufe deine Anteile nicht, wenn das Portfolio plötzlich in den roten Zahlen steckt und die Kurse fallen. Themen-ETFs solltest du dir erst genauer ansehen, wenn du ein fortgeschrittener Investor bist und die Risiken gut kennst. 

Zudem solltest du dich von den Erhöhungen der Zinsen nicht irritieren lassen und deiner Strategie treu bleiben. Trotz Zinsen in Höhe von ungefähr 4 Prozent bei einigen Banken, können Anleger bei einer Inflationsrate von jährlich 6 Prozent Verluste einfahren. Exchange Traded Funds sind langfristig angelegt. 

Beachtest du die Grundregeln des Investierens, hast du realistische Chancen auf attraktive Renditen und darauf, deine finanziellen Ziele zu realisieren. Du möchtest mehr erfahren? Lerne hier mehr über “Solar ETF” oder “sichere Aktien”!

FAQ

Stell dir vor, du investierst all dein Geld über viele Jahre hinweg und sparst auf ein bestimmtes Ziel hin. Plötzlich schreibt dein Portfolio nur noch rote Zahlen und du verlierst dein ganzes Vermögen. Das ist ein Szenario, vor dem gerade Anfänger an der Börse große Angst haben. Doch ist das überhaupt möglich, wenn du in ETFs investierst? In diesem Artikel erfährst du, mit welchen Risiken du rechnen musst, wie realistisch ein ETF Totalverlust ist und wie du die Sicherheit in deinem Portfolio erhöhen kannst!

Das Wichtigste in Kürze:

  • Mit diesen Risiken musst du rechnen, wenn du in ETFs investieren möchtest
  • Du lernst, was mit deinem Vermögen passiert, wenn ein Anbieter insolvent geht
  • Zusätzlich erfährst du, wie du mit Schwankungen in deinem Depot umgehen solltest
  • Wenn du diese Tipps beachtest, kannst du die Sicherheit in deinem Portfolio deutlich erhöhen

Risiken: Ist ein ETF Totalverlust möglich?

Im Folgenden beschäftigen wir uns grundsätzlich mit den unterschiedlichen ETF Fonds Nachteilen oder möglichen Risiken, die anfallen können, wenn du in ETFs investierst

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1. Themen-ETFs

Themen und Nischen-ETFs sind eine realistische Gefahr im Bereich ETFs. Themen-ETFs investieren in innovative Ideen und Unternehmen, die Chancen für die Zukunft bieten oder gerade einen Hype erleben. 

Oftmals fällt ein ETF mit hoher Rendite in diese Kategorie, jedoch ist es unmöglich vorherzusagen, wie sich eine bestimmte Branche in der Zukunft entwickeln wird. Demnach handelt es sich um eine Art Wette auf die Zukunft, da nur in bestimmte Branchen oder Länder investiert wird.

Das heißt nicht, dass Themen-ETFs grundsätzlich eine schlechte Wahl sind. Jedoch solltest du nur zu solchen ETFs greifen, wenn du bereits ein diversifiziertes, breites Weltportfolio aufgebaut hast und ausreichend Erfahrung besitzt. In solchen Fällen kannst du Nischen-ETFs nutzen, um deine Rendite zu erhöhen. 

2. Kursschwankungen an der Börse

ETFs sind Wertpapiere, die an der Börse gehandelt werden. Wie alle anderen an der Börse gehandelten Anlageklassen, ist hier mit Kursschwankungen zu rechnen. Schwächelt die Wirtschaft und demnach auch die Kurse, wirst du das anhand deiner Anlagen sehen können. 

Gerade Anfänger können überfordert sein, wenn das eigene Portfolio das erste Mal rote Zahlen schreibt. Ein Teil der Investoren wird emotional und versucht, die eigenen Wertpapiere zu verkaufen, um das restliche Vermögen zu “retten”. Doch genau das solltest du als Anleger vermeiden, wenn du keinen Verlust realisieren möchtest.

Das Auf und Ab an der Börse ist alltäglich und gehört zum Investieren. Fallende Kurse können auch Vorteile haben und einen günstigen Einstiegszeitpunkt ermöglichen. Gerade beim Investieren mit einem ETF ist es wichtig, einen langen Anlagehorizont zu haben und sich von fallenden Kursen nicht verunsichern zu lassen. 

3. Synthetische ETFs

ETFs basieren auf Indizes und versuchen, diese möglichst exakt nachzubilden, um dessen Rendite einzufahren. Dabei gibt es unterschiedliche Wege, Indizes zu replizieren: die physische und die synthetische Replikation

Anlagen, basierend auf der physischen Replikation, kaufen tatsächlich Wertpapiere, die im Index enthalten sind. Dabei werden die Positionen genauso gewichtet, wie sie im Index gewichtet werden. Das ist der Grund, weshalb diese Art auch Vollreplikation genannt wird. 

Ein Swap ETF dagegen basiert auf der synthetischen Replikation. Hier handelt es sich um eine Art Tauschgeschäft. Es werden nicht die direkt im Index enthaltenen Positionen verwendet, um den Index abzubilden. Der Aufbau der synthetischen Replikation ist komplexer.

Grundsätzlich fällt ein Kontrahentenrisiko an, da ein Tauschgeschäft mit einem Partner eingegangen wird. Einerseits ermöglicht die synthetische Replikation die Abbildung von Themen-ETFs und geringere Kosten, andererseits können, je nach ETF, maximal 10 Prozent des investierten Vermögens gefährdet sein.

Replikationsarten
Physisch vs. synthetisch: Was ist besser

4. Insolvenz des Anbieters

Viele Neulinge im Bereich Investieren in ETFs fragen sich, was passiert, wenn ihr Anbieter Insolvenz anmelden muss. Im Zuge von Finanzkrisen ist es durchaus möglich, dass eine Investmentgesellschaft insolvent geht. Doch was passiert in einem solchen Fall mit deinem investierten Vermögen?

Darum musst du dir keine Gedanken machen. Exchange Traded Funds zählen zum sogenannten Sondervermögen. Angelegtes Geld von Investoren wird getrennt vom Vermögen der ETF Anbieter aufbewahrt. Das heißt, dein Vermögen ist im Falle einer Insolvenz nicht betroffen und du bekommst es zurückerstattet. 

Innerhalb des europäischen Raums gibt es eine Besonderheit bei Banken: Geht eine Bank insolvent und ist nicht in der Lage, Auszahlungen zu tätigen, besteht die Einlagensicherung. Pro Investor werden Summen zurückgezahlt, die die 100.000 Euro nicht übersteigen. 

Gut zu wissen:

ETFs bieten ein hohes Maß an Sicherheit durch ihre Einteilung in Sondervermögen. Angelegtes Geld wird getrennt aufbewahrt vom Vermögen des Anbieters. Bei vollständig replizierenden Exchange Traded Funds besteht kein Insolvenzrisiko, bei der synthetischen Replikation können 10 Prozent gefährdet sein. 

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Investieren in ETFs & ETF Totalverlust vermeiden

Wie sicher sind ETFs wirklich? Nachdem du dir angesehen hast, welche möglichen Gefahren beim Investieren in ETFs anfallen können, beschäftigen wir uns jetzt mit Maßnahmen, die dein Portfolio sicherer machen können. Auf diese Weise kannst du anfallende Risiken und die Gefahr von einem Verlust senken und dein Vermögen schützen. 

Diversifikation

Das Investieren in Einzelaktien kann riskant sein, da einige wenige Unternehmen ausgewählt werden. Dein Vermögen ist demnach nur auf ein paar Konzerne aufgeteilt. Geht eine Firma insolvent, wirst du das Geld verlieren. 

ETFs investieren dagegen in eine hohe Anzahl von Unternehmen. Das Risiko soll auf diese Weise gesenkt werden, da bei Insolvenz von Konzernen die anderen Unternehmen den Verlust ausgleichen können. Beim Thema sichere Geldanlagen ist es deshalb wichtig, dass du auf eine ausreichende Risikostreuung oder Diversifikation achtest.

Achte hierfür darauf, nicht nur in einzelne Branchen zu investieren, wie es oftmals bei ETFs in Nischen der Fall ist. Diversifiziere in unterschiedliche Sektoren und Länder, um ein ausbalanciertes Portfolio aufzubauen und die Risiken möglichst gering zu halten.

Ein besonders beliebtes Beispiel hierfür ist der Index MSCI World. Mit nur einem Wertpapier kannst du auf diese Weise in über 1.600 Unternehmen aus Industrieländern weltweit investieren. Oftmals wird dieser Index kombiniert mit einem Emerging Markets, der sich auf Schwellenländer konzentriert und zusätzliche Diversifikation bietet. 

Ein langer Anlagehorizont

Einer der wichtigsten Aspekte beim Investieren in Exchange Traded Funds ist der Anlagehorizont. Es handelt sich um eine Anlageklasse, die auf zukünftige Anlageziele orientiert ist. Der Horizont sollte demnach mindestens 10 bis 15 Jahre betragen, um einen möglichen Verlust zu verhindern.

Der lange Anlagehorizont hilft dir dabei, ein höheres Vermögen aufzubauen. Dadurch profitierst du vom Zinseszinseffekt: Du kannst auf ein immer größer werdendes Vermögen Zinsen erwirtschaften. Die erzielten Gewinne werden ebenfalls wieder verzinst, wodurch es zu einem stärkeren Anstieg deines Vermögens kommt. Besonders hilfreich sind hier thesaurierende Fonds

Der Anlagehorizont betrifft auch die Sicherheit deines Portfolios. Bist du nicht darauf angewiesen, deine Wertpapiere zu einem bestimmten Zeitpunkt zu verkaufen, kannst du wirtschaftlich schwierige Phasen aussitzen und abwarten, bis du deine Werte zu höheren Preisen verkaufen kannst. Demnach eignen sich Exchange Traded Funds besonders für langfristige Ziele:

Individuelle Finanzstrategie und persönliches Risikoprofil

Du solltest dich nicht nur mit der Funktionsweise deiner bevorzugten Anlageklasse auseinandersetzen, sondern auch mit deiner persönlichen Risikoneigung. Analysiere dazu, wie du dich fühlst, wenn ein möglicher Verlust droht. 

Hast du herausgefunden, welches Risikoprofil du hast und welche Risiken du bereit bist, einzugehen, solltest du dir eine Finanzstrategie überlegen. Diese sollte beinhalten, in welche Anlageklassen du investieren möchtest, welche Ziele erreicht werden sollen, worauf du sparen möchtest und bis zu welchem Zeitpunkt du dein Vermögen benötigst. 

Achtung!

Ein genauer Plan und ausreichendes Wissen über Risiken und Funktionsweise wird dir helfen, bei Kursschwankungen ruhiger zu agieren und dich rational zu verhalten. Hast du dich ausreichend mit der Thematik beschäftigt, wird dir klar werden, dass Kursschwankungen ganz normal sind und zum Alltag der Börse dazugehören. 

Monatliches Sparen mit ETFs

Kaufst du an der Börse einzelne Werte, spielt es durchaus eine Rolle, welchen Einstiegszeitpunkt du wählst. Ist der Kurs stark gestiegen, kann es sein, dass du zu einem vergleichsweise teuren Preis einkaufst. Das kann sich bei hohen Summen auf deine Gesamtrendite auswirken und diese schmälern. 

Eine Möglichkeit, dieser Gefahr entgegenzuwirken, ist das Anlegen eines Sparplans für deine Exchange Traded Funds. Du kannst monatlich oder quartalsweise eine bestimmte Summe automatisiert in deinen Exchange Traded Fund einzahlen. 

Ein zusätzlicher Vorteil von Sparplänen ist, dass du sichergehen kannst, deine finanzielle Strategie konsequent zu verfolgen und langfristig an deinen Zielen zu arbeiten. Ein Sparplan läuft automatisch ab und bereitet dir keinen weiteren Aufwand. Beachtest du diese Aspekte, sind Exchange Traded Funds eine nahezu krisensichere Geldanlage.

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Fazit: ETF Totalverlust als sehr unwahrscheinlicher Fall

Entscheidest du dich dazu, in ETFs zu investieren und langfristig ein Vermögen aufzubauen, solltest du dich mit den möglichen Risiken vertraut machen und diese nachvollziehen können. Dazu gehören Kursschwankungen, die geringe Diversifikation von Themen-ETFs oder die synthetische Replikation.

Wenn du diese Risiken verstehst und kennst, kannst du dich darauf einstellen und ihnen angemessen entgegenwirken. Einige Maßnahmen helfen, die Sicherheit in deinem Portfolio zu erhöhen. Dazu gehören eine ausreichende Diversifikation, ein langer Anlagehorizont und eine persönliche Finanzstrategie. 

Ein ETF Totalverlust beim Investieren ist nahezu ausgeschlossen. Es ist unwahrscheinlich, dass sämtliche enthaltenen Unternehmen insolvent gehen und du all dein Geld verlierst. Die erwähnten Gefahren bieten gut umsetzbare Gegenmaßnahmen, um auf mehr Sicherheit zu achten. 

Achtest du auf ein gutes Sicherheitsmanagement in deinem Portfolio, ist es wahrscheinlich, dass du langfristig ein Vermögen aufbauen kannst und keine Angst vor möglichen Gefahren haben musst. Lerne hier mehr über “top ETF” oder “die10 besten ETFs”!

FAQ

Möglicherweise bist du gerade dabei, dir ein Portfolio aufzubauen und suchst dafür nach passenden Exchange Traded Funds. Im Zuge deiner Recherche wirst du auf das Thema Replikationsmethoden stoßen. Oftmals können Anfänger davon lesen, dass die synthetische Replikationsart risikobehafteter wäre. Doch stimmt das und wie genau funktionieren Swaps?

Das Wichtigste in Kürze:

  • ETFs können auf unterschiedliche Arten abgebildet werden
  • Eine physische Replikation bildet direkt nach, während bei der synthetischen Replikation ein Handel mit einem Kontrahenten entsteht
  • Das bedeutet Kontrahentenrisiko und so hoch kann es ausfallen
  • Diese Vor- und Nachteile von Swap Exchange Traded Funds solltest du kennen

Die Replikationsmethoden

Wie sicher sind ETFs? Das hängt unter anderem mit der sogenannten Replikationsmethode zusammen. Einem Exchange Traded Fund liegt stets ein Index zugrunde. Dabei gibt es unterschiedliche Wege, wie ETFs ihren Index replizieren. Grob zu unterscheiden sind physische und synthetische Replikation.

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Was bedeutet physische Replikation?

Ein physischer Exchange Traded Fund hat es zum Ziel, den Index möglichst genau abzubilden. Daher werden alle enthaltenen Werte nachgekauft. Es handelt sich demnach um einen direkten Nachbau, weshalb diese Replikationsmethode auch Vollreplikation genannt wird. 

Anschaulich wird diese Methode mit einem Beispiel. Ein Exchange Traded Fund auf den DAX, den deutschen Aktienindex, beinhaltet demnach alle 40 enthaltenen Unternehmen. Diese Titel bzw. Aktien werden entsprechend ihrer Gewichtung gekauft. 

Gut zu wissen:

Die Zusammensetzung wird regelmäßig aktualisiert. Fällt ein Unternehmen aus dem Index heraus, wird dieses auch im Exchange Traded Fund durch ein anderes ersetzt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Rendite der Indizes möglichst genau erwirtschaftet werden kann.

Diese Replikationsart kann teurer sein und ist zeitintensiv für den ETF Anbieter. In regelmäßigen Abständen muss die genaue Zusammensetzung überprüft werden. Zudem müssen Anteile gekauft oder verkauft werden, um den Index stets genau abbilden zu können. Diese Gebühren können sich auf die laufenden Kosten wie die TER oder Total Expense Ratio auswirken. 

Das sogenannte Sampling gehört ebenfalls zur physischen Replikation und stellt eine Art Weiterentwicklung dar:

Vorteil dieser Replikationsmethode ist das Sparen von Kosten. Indizes, die sehr viele Werte enthalten, wie Welt-ETFs, haben oftmals Positionen mit einer Gewichtung von nur 0,01 Prozent. Diese werden nicht berücksichtigt, wodurch Transaktionskosten wegfallen und die TER sinkt. 

Die Ausschüttung der physischen Replikation erfolgt entweder thesaurierend oder ausschüttend. Thesaurierende Exchange Traded Funds reinvestieren ihre erzielten Dividenden wieder an. Besitzt du eine ausschüttende Option, erhältst du die Dividenden direkt auf dein Konto. 

Vorteile physische ReplikationNachteile physische Replikation
Geringe KomplexitätGenaue Nachbildung führt zu höheren Kosten (TER)
Werte des Index werden tatsächlich gekauftNicht alle Indizes können abgebildet werden
Replikationsarten
Replikationsarten

Wie funktioniert die synthetische Replikation?

Anders als physische Exchange Traded Funds, bilden synthetische Replikationen ihren Index nur indirekt ab. Es kommt zu einem Vertrag zwischen dem Anbieter deines ETFs und einem Swap-Partner, wie einer Bank:

Diesem Handel zugrunde liegt die Annahme, dass beide Depots eine ähnliche Rendite einfahren werden, sonst würde ein Partner Verluste erzielen. Der Kontrahent verpflichtet sich dazu, die Rendite des Index inklusive aller Dividendenzahlungen auszubezahlen. 

Dafür erhält er eine Gebühr, die sogenannte Swap-Gebühr. Exchange Traded Fund und Partner erhalten demnach die Rendite ihres Partners. Es handelt sich um ein Over-the-counter, kurz OTC, Geschäft.

Doch warum werden Indizes nur indirekt abgebildet, wenn es Investoren möglich wäre, die Positionen wirklich zu kaufen? 

Bei der eigentlichen Zusammensetzung der synthetischen Variante werden demnach Aspekte wie Steuern und minimale Kosten berücksichtigt. Ein Exchange Traded Fund auf den DAX kann beispielsweise auch Anleihen in einer fremden Währung enthalten. Dabei ist die Wertentwicklung unwichtig, da die Rendite ausgetauscht wird.

Arten von Swaps

Es gibt verschiedene Arten von Swaps:

Bei einer Funded Variante kommt es zu einer zusätzlichen Absicherung des Ausfallrisikos. Der Gegenwert des ETFs wird als Sicherheit hinterlegt, damit diese bei einem Ausfall verwendet werden kann. Das Risiko für Anleger ist somit besonders klein. 

Bei der Fully Funded Variante wird kein Wertpapierkorb gehalten. Das Vermögen wird als Ganzes in einen Index-Swap investiert. Zudem werden hohe Sicherheiten hinterlegt, um das Kontrahentenrisiko zu senken. 

Die letzte Variante ist die Unfunded Option. Im Gegensatz zu den bisher genannten wird hier auf weitere Sicherheiten des Kontrahenten verzichtet. Gesetzlich darf das Verlustrisiko maximal zehn Prozent betragen. 

Gut zu wissen:

Diese Variante wird allerdings kaum mehr verwendet. Im Alltag finden sich hauptsächlich Funded und Fully Funded Optionen mit hohen Sicherheiten, um Investoren zu schützen. 

Exchange Traded Funds, die auf die synthetische Art replizieren, sind meistens thesaurierend. Auf diese Weise profitierst du eher vom Zinseszinseffekt, da Zinsen auf ein zunehmend größer werdendes Vermögen anfallen. 

Swap Geschäft
Tauschgeschäft: Wie Swap-ETFs funktionieren

Vor- und Nachteile von Swap ETFs

Ein Blick auf die positiven und negativen Aspekte kann helfen, die Funktionsweise und die damit einhergehenden Konsequenzen besser nachvollziehen zu können. 

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Vorteile des Swaps ETF

Ein positiver Aspekt der synthetischen Replikationsart sind die oftmals niedrigeren Gebühren. Diese sind im Vergleich zu physischen Exchange Traded Funds kleiner, da es zu weniger Transaktionskosten kommt. 

Auch Nischenmärkte und Themen-ETFs sind ein Vorteil der synthetischen Replikationsart. Oftmals handelt es sich um einen top ETF, der die Rendite erhöhen kann. Diese können besser nachgebildet werden als mit der physischen Variante. Mit Swaps erhältst du Zugang zu neuen Märkten.

Beispiele wären Rohstoff-ETFs. Dafür gibt es verschiedene Gründe, wie Zeitzonen oder Beschränkungen. Ohne die Möglichkeit der synthetischen Replikation würde es zu hohen Kosten kommen. 

Themen-ETFs eignen sich eher für Fortgeschrittene. Sie sind oftmals deutlich weniger diversifiziert und enthalten weniger Unternehmen, wodurch das Risiko des Portfolios steigt. Sie investieren in innovative Branchen oder nutzen Hypes aus. Themen-ETFs bieten eine Möglichkeit für Anleger, die bereits ein globales Weltportfolio besitzen und dieses erweitern und ausbauen möchten. 

Die Unterschiede in der Wertentwicklung zwischen Exchange Traded Fund und Index werden durch den Tracking Error angegeben. Es handelt sich heribei um eine Kennzahl, die verwendet wird, um die Qualität eines ETFs abzuschätzen:

Nachteile des Swap ETF

Wie bereits erklärt, kommt es bei der synthetischen Replikation zu einem Handel mit einem Kontrahenten. Aus diesem Handel entsteht das sogenannte Kontrahentenrisiko, das damit zusammenhängt, ob die andere Partei ihren Verpflichtungen nachkommt. 

Wie oben bereits erwähnt, liegt die Grenze des möglichen Verlusts bei 10 Prozent. Dies ist gesetzlich geregelt durch die sogenannte OGAW-Richtlinie der EU. In der Realität ist diese Gefahr meist deutlich geringer. Zusätzliche Sicherheiten schützen dich als Anleger vor weiteren Verlusten. 

Ein Nachteil ist die höhere Komplexität dieser Art von Replikation. Gerade für Anfänger, die erst in das Thema Finanzen und Investitionen einsteigen, kann es deutlich komplizierter sein, synthetische Exchange Traded Funds, ihre Funktionsweise und ihre Sicherheiten nachvollziehen zu können.

Ein Problem in Bezug auf die synthetische Replikation ist, dass es oftmals weniger Transparenz gibt, im Vergleich zur physischen Replikation. Das eigentliche Basisportfolio wird oftmals nicht veröffentlicht und ist nicht im Factsheet zu finden. Ansonsten gelten die üblichen ETF Fonds Nachteile. In folgender Tabelle einmal alle Vorteile und Nachteile im Überblick:

Vorteile von SwapsNachteile von Swaps
Niedrigere Gebühren durch geringere TransaktionskostenMögliches Kontrahentenrisiko
Ermöglicht Abbildung von Nischen Höhere Komplexität
Niedrigere Tracking Error DifferenzTeilweise weniger transparent

Sind Swaps sinnvoll?

Auch Wertpapiere basierend auf synthetischer Replikation gehören zu den sicheren Geldanlagen. Du musst keine Angst haben vor einem ETF Totalverlust. Es gibt bereits einige Maßnahmen, die eingesetzt werden, um die Risiken für Anleger niedrig zu halten

Dazu gehören Gesetze wie die OGAW-Richtlinie, aber auch Sicherheiten, die hinterlegt und im Falle eines Verlusts aktiv eingesetzt werden können. Ein Risiko von 10 Prozent ist in den meisten Fällen nicht vorhanden. 

Ob sich ein Swap Exchange Traded Fund lohnt oder nicht, hängt vom Anleger ab und davon, für welche Wertpapiere du dich interessierst. Hast du bereits ein breit aufgestelltes Weltportfolio und möchtest beispielsweise deine Rendite durch Themen-ETFs und besondere Nischen erhöhen, könnte die synthetische Replikation infrage kommen.

Auch die niedrigere TER kann sich in manchen Fällen lohnen und die Gesamtrendite steigern. Das ist natürlich von dem speziellen ETF abhängig, für den du dich interessierst. Es gibt also durchaus Situationen, in denen sich eine synthetische Replikation lohnen kann.

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Fazit: Swap ETF vs. physische Replikation

Jeder Exchange Traded Fund basiert auf einem Index. Diese werden unterschiedlich abgebildet, entweder physisch oder synthetisch. Die Vollreplikation oder physische Replikation bildet einen Index möglichst genau und direkt ab – die enthaltenen Positionen werden tatsächlich gekauft. 

Die Methode des Samplings ist eine Weiterentwicklung. Investiert wird in eine repräsentative Auswahl und in die wichtigsten und größten Positionen. Im Vergleich zur physischen Replikation werden dabei Kosten gespart. 

Swaps sind etwas komplexer aufgebaut, da ein Handel zustande kommt zwischen Anbieter und einer anderen Partei, oftmals einer Bank oder dem eigenen Mutterkonzern. Dabei verpflichtet sich der Kontrahent dazu, die Rendite und Dividendenzahlungen auszuzahlen. 

Alle Arten haben ihre Vor- und Nachteile. Swap Exchange Traded Funds zeichnen sich aus durch niedrigere Gebühren und eine geringere Tracking Error Differenz. Sie ermöglichen die Abbildung spezieller Nischen. Andererseits gibt es ein mögliches Kontrahentenrisiko, eine höhere Komplexität und niedrigere Transparenz. 

Zusammenfassend ist das Risiko der synthetischen Replikation etwas höher, jedoch überschaubar aufgrund von Gesetzen, hinterlegten Sicherheiten und Management des Anlegers. Erfahre hier mehr über “krisensichere Geldanlage” und “die 10 besten ETFs”!

FAQ

Gerade Anleger, die ihre Rendite erhöhen möchten, interessieren sich für Themen-ETFs und aktuelle Trends. Die zunehmende Digitalisierung verändert auch Bereiche für Investoren und bietet neue Chancen. In diesem Artikel erfährst du, was genau Cyber Security ETFs sind, welche es gibt und ob sich diese für dein Portfolio lohnen könnten. 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die steigende Digitalisierung sorgt für Gefahren im Bereich Cybersicherheit, wie Datendiebstahl oder Hackerangriffe
  • Anleger können von dieser Entwicklung profitieren und haben eine Chance auf attraktive Renditen
  • Das solltest du unbedingt beachten, wenn du dich für Themen-ETFs interessierst und deine Risiken senken möchtest

Grundlagen ETFs

Bevor wir genauer auf das Thema Exchange Traded Funds aus der Cybersecurity eingehen, lohnt sich ein Blick auf Exchange Traded Funds als Geldanlage. Es handelt sich um börsengehandelte Indexfonds, bei denen mehrere Anleger in einen gemeinsamen Anlagetopf einzahlen. Investiert werden kann in unterschiedliche Anlageklassen, wie Aktien, Rentenfonds oder Immobilienfonds. 

Dabei sollen bestimmte Indizes, beispielsweise der DAX, möglichst genau abgebildet werden. Ein Index auf den DAX würde demnach die 40 größten deutschen Unternehmen beinhalten, in die du mithilfe nur eines Exchange Traded Funds investieren könntest.

Exchange Traded Funds sind eine passive Anlagenart, was mit folgenden Vorteilen einhergeht: Da kein Fondsmanager benötigt wird, der sich um die Zusammensetzung des Fonds kümmert, sind die laufenden Kosten geringer. Das Ziel ist es, die Gesamtrendite des jeweiligen Indizes zu erzielen, nicht eine Überrendite zu erwirtschaften.

In den letzten Jahren ist die Anlagenart zunehmend beliebter geworden. Sie eignen sich besonders gut, langfristige finanzielle Ziele zu erreichen: auf die Rente sparen, sich ein Vermögen ansparen für den Immobilienkauf oder ein passives Einkommen generieren. 

Diversifikation ist wichtig!

Besonders die einfache Möglichkeit der Diversifizierung trägt zur Beliebtheit von Exchange Traded Funds bei. Die Frage “Aktien oder ETF” kann sich bei einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis leichter beantworten lassen

Globale Indizes wie der MSCI World investieren beispielsweise in über 1.600 Unternehmen weltweit in unterschiedliche Industrieländer. Geht ein Unternehmen insolvent, können diese geringen Verluste durch die anderen enthaltenen Positionen leicht aufgefangen werden. 

Auch die geringen Kosten zeichnen Exchange Traded Funds aus. Besonders diversifizierte Varianten, wie Welt-ETFs, haben gewöhnlich eine TER von 0,1 bis 0,3 Prozent und sind damit eine günstige Anlagenart. 

Möglicherweise stellst du dir auch die Frage, “Wie sicher sind ETFs?”. Rechtlich ist in Exchange Traded Funds investiertes Geld ein Sondervermögen. Gehen deine Bank oder dein Broker insolvent, ist dein Geld somit geschützt, da es getrennt vom Vermögen deiner jeweiligen Bank aufbewahrt wird.

Eine kleine Tabelle über mögliche Vor- und Nachteile soll dir helfen, dir einen Überblick über die Anlagenart zu verschaffen:

Vorteile Exchange Traded FundsNachteile Exchange Traded Funds
Vergleichsweise hohe RenditeKursschwankungen durch Geldanlage an der Börse
Möglichkeit der Diversifizierung, was die Sicherheit erhöhtThemen-ETFs können riskant sein (weniger diversifiziert)
Sparplan oder Einmalzahlung möglichKontrahentenrisiko bei Swap-ETFs
Investieren meistens bereits ab 1 Euro
Juristische Einteilung in Sondervermögen
Einfache und verständliche Anlagenart
Geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene
Besonders vorteilhaft für langfristige Anleger
Vermögensaufbau durch Zinseszinseffekt
Funktionsweise eines ETFs
Funktionsweise eines ETFs

Geld anlegen in Cybersecurity ETF

Im Folgenden gehen wir näher darauf ein, was Cybersicherheit bedeutet, ob sich eine Investition lohnen kann und welche Exchange Traded Funds es dir ermöglichen, einen Teil deines Vermögens in diesen Sektor anzulegen. 

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Was sind Cybersecurity ETFs?

Überall, wo Menschen mit dem Internet und technischen Geräten wie Computern und Smartphones arbeiten, besteht die Gefahr der Cyberkriminalität. Dabei handelt es sich um eine ganze Bandbreite an Straftaten, die sich auf Netzwerke oder Computersysteme beziehen.

Als Beispiele können Datendiebstahl oder Betrugsversuche genannt werden:

Gut zu wissen:

Dies erfolgt unter anderem durch spezielle Software und Programme, die Datendiebstahl verhindern sollen. Als Anleger kannst auch du von diesen Unternehmen und der hohen Nachfrage im Bereich Cybersicherheit profitieren. 

Cybersicherheit Exchange Traded Funds sind ein Beispiel für einen Themen-ETF. Es handelt sich um börsengehandelte Indexfonds, die sich auf den Bereich Cybersicherheit spezialisiert haben. 

Es wird demnach ausschließlich in Unternehmen investiert, die in dieser Branche tätig sind. Dazu gehören Hersteller von Firewall-Software oder Antivirenprogramme, die für mehr Sicherheit im Internet sorgen sollen. 

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Mögliche Nachteile von Cybersecurity ETFs

Bevor du in einen Exchange Traded Fund aus diesem Bereich investierst, solltest du wissen, dass es sich dabei um einen Themen-ETF handelt. Diese entstehen oftmals aus einem Hype und aktuellen Themen und bieten teilweise innovative Ideen und Chancen für Anleger.

Grundsätzlich ist das Risiko von Exchange Traded Funds in einem spezialisierten Bereich höher als die Risiken, die globale Exchange Traded Funds betreffen. Themen-ETFs enthalten deutlich weniger einzelne Unternehmen und sind durch ihre geringere Diversifikation risikoreicher. Somit kann der Vorteil der erhöhten Sicherheit durch aufgeteiltes, breites Investieren verloren gehen.

Auch die laufenden Kosten sind meist bei Themen-ETFs höher anzusetzen. Während breit gestreute Exchange Traded Funds laufende Kosten von 0,2 – 0,3 Prozent erheben, kann es bei Themen-ETFs zu einem TER von 0,5 – 1,0 Prozent oder höher kommen. 

Wichtige Investmentdetails von Cybersecurity ETFs

Diese Argumente sprechen allerdings nicht grundsätzlich dagegen, in Themen-Exchange Traded Funds zu investieren. Stattdessen sollen sie dir zeigen, auf was du achten solltest, wenn du dich für solche Exchange Traded Funds interessierst.

Sieh dir die Zusammensetzung der jeweiligen infrage kommenden Exchange Traded Funds genau an:

Wichtig:

Wie du bereits gemerkt hast, solltest du Themen-ETFs nur als Beimischung in deinem Portfolio verwenden. Da nicht vorhergesagt werden kann, wie sich bestimmte Sektoren zukünftig entwickeln werden, sollte der Großteil deines Vermögens diversifiziert werden, beispielsweise in einen globalen Exchange Traded Fund.

Du kannst Themen-ETFs als eine Art Wette auf die Zukunft sehen. Anleger gehen davon aus, dass sich bestimmte Branchen besser entwickeln werden als andere. In manchen Fällen geht das gut und Investoren profitieren von hohen Renditen und einem attraktiven Wertzuwachs. 

In anderen Fällen verblasst der Hype recht schnell und hochgepriesene neue Ideen setzen sich nicht durch. Hast du als Anleger diversifiziert und nur einen kleinen Teil in solche Themen-ETFs investiert, kann dein Portfolio und langfristiges Investieren die Schwankungen ausgleichen. Hast du große Teile in nur eine Branche investiert, kann es zu hohen Verlusten kommen.

Derzeitige Entwicklungen sprechen für eine zunehmende Digitalisierung. Diese führt zu einer erhöhten Nachfrage im Bereich Cybersicherheit und Software, die Cyberkriminalität bekämpfen und Daten schützen kann. Dennoch kann nicht mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass die Branche und solche Exchange Traded Funds sich positiv entwickeln werden.

Cybersicherheit und Software

Mögliche Chancen durch Investition in eine innovative Branche 

Bereits zahlreiche Unternehmen, auch in Ländern wie Deutschland, sind Opfer von Hackerangriffen geworden. Die steigende Digitalisierung sorgt für eine stärkere Verlagerung der Kriminalität in den digitalen Bereich

Während Unternehmer konstant neue Sicherheitssoftware entwickeln, lassen sich Kriminelle neue Taktiken einfallen, um wichtige Daten zu stehlen. Dabei sind nicht nur Unternehmen auf hohe Sicherheitsstandards angewiesen: Auch Krankenhäuser und Arztpraxen geben ihr Bestes, um die digitale Sicherheit zu erhöhen und Patientendaten zu schützen.

Zudem sorgte die Corona-Pandemie für die länderübergreifende Ausweitung von Homeoffice. Zunehmend mehr Menschen bekommen die Möglichkeit, zumindest an einigen Tagen oder für bestimmte Uhrzeiten im Homeoffice zu arbeiten. Auch diese Geräte müssen vor möglichen Angriffen von außen geschützt werden.

Hinzu kommen öffentliche Behörden, die in Deutschland Nachholbedarf im Bereich IT haben. Der Staat investiert und arbeitet auf dezentrale, einfachere Lösungen für Bürger hin. Diese Optionen müssen ausreichend gesichert werden, um Privatsphäre und Datenschutz zu gewährleisten. 

Im privaten Bereich sind solche Programme genauso wichtig: Mit hoher Wahrscheinlichkeit hast auch du ein Antivirenprogramm und möchtest deinen Computer vor schädlicher Software schützen. Auch Geräte der Haustechnik werden zunehmend digitaler und müssen geschützt werden. 

Diese Beispiele zeigen, wie wichtig der Bereich Cybersecurity derzeit ist und in Zukunft noch werden könnte. Interessierst du dich stark für diese Branche, könnte das eine Chance für eine Investition von einem kleinen Teil deines Vermögens sein, um deine Diversifizierung weiter auszubauen

Wie kann ich in Cybersicherheit investieren?

Wie bei jedem anderen ETF auch, benötigst du ein eigenes Depot, um zu investieren. Im besten Fall hast du dir bereits ein global, breit diversifiziertes Portfolio aus Welt-ETFs aufgebaut. Beispielhaft stellen wir dir im Folgenden zwei mögliche Exchange Traded Funds aus dem Bereich Cybersicherheit vor.

Interessierst du dich für diese Anlageart, könnte der iShares Digital Security UCITS (ISIN IE00BG0J4841) eine Option sein. Wie bereits erkennbar, handelt es sich hierbei um einen Indexfonds des namhaften Anbieters BlackRock. Das Wertpapier ist handelbar in einer ausschüttenden und thesaurierenden Variante. 

IShares Digital Security UCITS ETF
Performance des iShares Digital Security UCITS Exchange Traded Fund

Mit über 60 Prozent ist der Exchange Traded Funds investiert in amerikanische Unternehmen, gefolgt von Japan mit über 12 Prozent und Taiwan mit unter 5 Prozent. Auch deutsche Unternehmen sind vertreten, mit einem Anteil von über 3 Prozent.

Das Fondsvolumen beträgt über eine Milliarde Euro, die laufenden Kosten liegen derzeit bei 0,4 Prozent TER. Insgesamt sind 103 Positionen vertreten. Das größte Unternehmen ist die Accton Technology Corp, gewichtet mit 2,45 Prozent, gefolgt von VMare Inc Class A mit 2,07 Prozent und Qualys Inc mit 2,05 Prozent. 

Eine Alternative bietet der L&G Cyber Security (ISIN IE00BYPLS672) mit einer TER von 0,69 Prozent. Der Index investiert zu 94,4 Prozent in den Bereich IT, gefolgt von 3,7 Prozent Unternehmen aus dem Bereich Kommunikationsdienste und 1,8 Prozent Industrie. Das Fondsvolumen beträgt über 2 Milliarden Euro. 

L&G Cyber Security UCITS ETF
Performance des L&G Cyber Security UCITS Exchange Traded Fund

Auch hier handelt es sich um einen amerikalastigen Index mit entsprechenden 73 Prozent, gefolgt von Israel mit 10,84 Prozent und Großbritannien mit über 6 Prozent. Vertreten sind 41 Positionen. Die größten Komponenten sind Splunk mit über 5 Prozent, gefolgt von Darktrace mit über 5 Prozent, Fastly mit 5 Prozent, Akamai Technologies mit unter 5 Prozent und Qualys. 

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ETF Alternative – Investieren in P2P-Kredite

Möglicherweise fragst du dich, “In was investieren, außer in Exchange Traded Funds?”. Eine weitere Möglichkeit mit attraktiven Renditechancen bieten P2P-Kredite. Es handelt sich um eine Geldanlage, bei der Privatpersonen Kredite an eine weitere Privatperson vergeben. Eine Bank und komplizierte Bürokratie werden nicht benötigt.

Genau wie beim Investieren in Exchange Traded Funds eignen sich P2P-Kredite dazu, langfristig ein Vermögen aufzubauen und gehen mit Vorteilen einher:

Eine krisensichere Geldanlage sollte dabei breit diversifiziert werden, um Risiken zu senken. Zudem ist es ratsam, wenn du langsam anfängst und lernst, wie diese Art des Investierens funktioniert. Wichtig ist es, geduldig zu bleiben und deine finanziellen Ziele langfristig zu sehen. Hältst du diese Tipps ein, bist du auf dem besten Weg, ein Vermögen aufzubauen!

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Fazit: Profitieren von Cybersecurity ETFs

Die steigende Digitalisierung führt zu einer erhöhten Nachfrage im Bereich Cybersecurity. Gemeint sind Programme, die vor Kriminalitätsdelikten wie Datendiebstahl schützen und in staatlichen Behörden, Unternehmen, Krankenhäusern oder im privaten Bereich eingesetzt werden.

Von dieser Entwicklung können Privatanleger profitieren, mithilfe eines Exchange Traded Funds aus diesem Bereich. Dazu solltest du als Anleger allerdings wissen, dass es sich um einen Themen-ETF handelt, der mit erhöhten Risiken einhergeht. Diese sind weniger diversifiziert und können teilweise vergleichsweise hohe Kosten, wie die TER, erheben.

Auf der anderen Seite bieten sich Chancen für Investoren, da vergleichbare Software in zahlreichen Bereichen eingesetzt wird. Interessierst du dich als Anleger für diesen Sektor, solltest du nur einen kleinen Teil investieren. Themen-ETFs können eine gute Beimischung zu einem globalen Portfolio sein, um die Renditechancen zu erhöhen. 

Welcher Exchange Traded Fund sich am besten dazu eignet, kann pauschal nicht beantwortet werden. Die Indizes unterscheiden sich in der Größe, der Zusammensetzung, den enthaltenen Positionen und der Verteilung in unterschiedliche Länder. Sieh dir die Daten der Indizes genau an und finde heraus, welcher am besten zu deinen Anlagezielen passt. Erfahre hier mehr über die Themen “ETF Totalverlust” oder “ETF thesaurierend”!

FAQ

Exchange Traded Funds werden zunehmend beliebter. Sie bieten eine hervorragende Möglichkeit für Privatanleger, sich langfristig ein Vermögen aufzubauen und vergleichsweise einfach bei gleichzeitig geringen Kosten zu investieren. Durch den Anlagehorizont profitieren Investoren vom Zinseszinseffekt. Möglicherweise hast auch du dir finanzielle Ziele gesetzt und suchst den passenden Fonds. In diesem Artikel lernst du mehr über die bekanntesten ETF Anbieter!

Das Wichtigste in Kürze:

  • Provider von ETFs übernehmen die Zusammenstellung und Verwaltung der Anlageklasse
  • Dabei ist es wichtig, dass du dich mit den unterschiedlichen Angeboten auseinandersetzt, da sie sich in Preis, Ruf und Erfahrung teilweise stark voneinander unterscheiden
  • Diese sind die bekanntesten und beliebtesten Verwalter innerhalb Europas

Was ist ein ETF Anbieter?

Die geringen Zinsen haben dafür gesorgt, dass sich Anleger nach alternativen Geldanlagen umgesehen haben, um dennoch attraktive Renditen einfahren zu können. Besonders mit Bausparern und Tagesgeldkonten lassen sich kaum mehr Zinsen erwirtschaften. 

Anders sieht es aus mit der Anlageklasse der Aktien. Diese sind zunehmend beliebter geworden und bieten nach wie vor die Chance auf den Vermögensaufbau. Eine einfache Art des Investierens in Aktien bieten Exchange Traded Funds, die vergleichsweise wenige ETF Fonds Nachteile aufweisen. 

Verwalter von ETFs kümmern sich um die Verwaltung der Geldanlage und geben diese heraus. Dabei kann die Wahl des richtigen Unternehmens auch für dich eine wichtige Rolle spielen: Sie unterscheiden sich beispielsweise preislich, haben einen anderen Ruf oder können auf unterschiedlich viel Erfahrung zurückgreifen.

Entwicklung und Vielfalt im ETF-Markt: Chancen für Anleger

Auch die angebotenen Produkte können sich teilweise stark voneinander unterscheiden. Demnach lohnt es sich durchaus, einen genaueren Blick auf die möglichen Anbieter zu werfen, um die für dich und deine Anlageziele optimale Option zu finden. 

Es wird davon ausgegangen, dass das Angebot an unterschiedlichen Providern weiterhin steigen wird, da die Nachfrage nach Exchange Traded Funds hoch ist. Beliebt sind beispielsweise Themen-ETFs, die sich auf innovative Ideen fokussieren und eine Möglichkeit sind, wenn du einen ETF mit hoher Rendite suchst.

Zudem sind beispielsweise nachhaltige Exchange Traded Funds derzeit stark gefragt. Auch soziale Themen können dafür sorgen, dass Fonds mit einem bestimmten Fokus stärker nachgefragt werden und sich daher mehr Verwalter für solche Thematiken interessieren und ihre eigene Palette für die Investoren erweitern. 

Achtung!

Du kannst mehrere Verwalter für dein Portfolio auswählen und diese mischen. Beispielsweise kannst du einen ETF für Industrie- und Schwellenländer von zwei unterschiedlichen Anbietern auswählen. 

Entscheidest du dich dafür, in unterschiedliche Verwalter zu investieren, kann das deine Diversifikation und damit die Sicherheit erhöhen. Allerdings solltest du darauf achten, dass sich die Zusammenstellung der Anlagen nicht stark überschneidet, da dies den gegenteiligen Effekt aufweisen würde. Auch ein Broker Vergleich ist nützlich.

ETFs vs. Einzelaktien
ETFs vs. Einzelaktien

Diese ETF Provider gibt es

Es gibt zahlreiche Anbieter von Exchange Traded Funds, die aufgrund der hohen Anzahl nicht alle vorgestellt werden können. Daher konzentrieren wir uns auf einige der bekanntesten und beliebtesten und geben dir einen Überblick über die entsprechenden Unternehmen. 

Mehr Informationen findest du auf den offiziellen Webseiten der entsprechenden Verwalter. Interessiert du dich genauer für die angebotenen Exchange Traded Funds, kannst du die Factsheets aufrufen, die genaue Details zum jeweiligen Wertpapier enthalten.

iShares

Geht es um das verwaltete Vermögen, ist iShares von BlackRock der größte Vermögensverwalter. Angeboten werden zahlreiche unterschiedliche Anlageklassen, unter anderem führt das Unternehmen ETFs:

Interessiert du dich für Exchange Traded Funds aus den Bereichen Edelmetalle, Rohstoffe und Immobilien, kannst du ebenfalls bei iShares fündig werden. Auch klassische Weltportfolios, die sich durch ihre hohe Diversifikation auszeichnen und sich für Anfänger und Fortgeschrittene eignen, lassen sich durch die Anlageklassen von iShares aufbauen.

Gut zu wissen:

Die gängigen Banken und Broker haben zahlreiche iShares Produkte in ihrer Produktpalette und bieten diese zum Einzelkauf oder als automatisierten Sparplan an. Einige Banken ermöglichen ein kostenloses Besparen dieser Produkte.

Die hohe Beliebtheit des Anbieters geht einher mit einem oftmals vergrößerten Fondsvolumen im Vergleich zur Konkurrenz. Besonders beliebt sind Produkte auf den Indizes MSCI World oder den MSCI Emerging Markets. 

BlackRock kann viele Jahre an Erfahrung vorweisen, die Gründung erfolgte durch Larry Fink im Jahr 1988. Im Jahr 2009 nahm BlackRock ETFs in ihr Programm auf. Das Anlagevolumen durch den Verwalter beträgt derzeit etwa 630 Milliarden Euro.

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Amundi

Dieser Verwalter ist der größte innerhalb Europas. Exchange Traded Funds wurden bereits im Jahr 2001 aufgenommen und damit als einer der ersten Verwalter dieser Geldanlage. Amundi arbeitet konstant an der Ausweitung des eigenen Angebotes, was den Anbieter beliebt macht. Ebenfalls hervorstechen kann der Verwalter durch attraktive Preise. Das Angebot umfasst beispielsweise: 

Darüber hinaus findest du Angebote über Exchange Traded Funds in den Bereichen Edelmetalle, Rohstoffe, Immobilien und Geldmarkt. Angeboten werden klassische Varianten für die Zusammenstellung von Weltportfolios, aber auch spezielle Themen-ETFs. Mit einem solchen top ETF versuchen erfahrene Investoren, ihre Rendite zu erhöhen. 

Der Verwalter richtet sich an institutionelle und private Anleger. Angeboten werden neben den Investmentfonds auch Verwaltungsleistungen, Beratungsdienste und Portfoliomanagement

Hinter dem Unternehmen steckt die Bankengruppe der Crédit Agricole Group aus Frankreich, mit Sitz in Paris. Das Anlagevolumen von Amundi liegt in Höhe von knapp 200 Milliarden Euro. 

Vanguard

Wechseln wir die Perspektive von Europa nach Amerika zum Verwalter Vanguard. Dieser wurde von John Bogle im Jahr 1975 gegründet. Angeboten werden aktive Fonds und passive Fonds, wie ETFs. Der Verwalter sticht historisch heraus, da er verantwortlich ist für den Zugang von Privatpersonen zum ersten Indexfonds. Das Angebot umfasst:

Wie du sehen kannst, ist das Angebot von Vanguard kleiner als das der bisherigen vorgestellten Verwalter. Vanguard bietet keine Exchange Traded Funds aus anderen Bereichen wie Edelmetalle, Rohstoffe, Kryptowährungen oder Immobilien. 

Trotz des geringeren Angebotes ist Vanguard heute einer der größten Anbieter für ETFs weltweit. Gerade für Anleger, die ein klassisches Weltportfolio aufbauen wollen, ist das kleinere Angebot eher unwichtig. Vanguards Anlagevermögen summiert sich auf 100 Milliarden Euro. 

Xtrackers

Der Verwalter ermöglicht den Handel mit Exchange Traded Funds und Exchange Traded Commodities. Die Produktpalette des Anbieters ist breit:

Neben den Bereichen Aktien und Anleihen, wirst du bei Xtrackers auch fündig, wenn du Exchange Traded Funds für Edelmetalle, Immobilien und Rohstoffe suchst. Das breite Angebot umfasst die Möglichkeit für ein Weltportportfolio oder eine weitere Diversifikation durch Themen-ETFs in anderen Sektoren.

ETF auswählen

Wie einen passenden ETF auswählen?

Neben diesen vier vorgestellten Verwaltern gibt es zahlreiche weitere, seriöse und verlässliche Optionen. Wichtig ist es, dass du einen passenden Exchange Traded Fund findest, hinter dem der dich interessierende Index steht. Zudem solltest du stets die laufenden Kosten berücksichtigen, um deine Rendite nicht zu schmälern.

Oftmals findest du schnell eine Antwort auf die Frage des passenden Verwalters für dein Portfolio, wenn du andere Fragen rund um deine finanzielle Strategie beantwortet hast. Bestimmte zuerst deinen Anlagefokus:

Hast du dir diese Frage beantwortet, kannst du dir einen oder mehrere Indizes heraussuchen und dir überlegen, wie genau du dein Depot aufbauen möchtest. Eine besonders beliebte Option ist beispielsweise ein Weltportfolio aus einem MSCI World und einem Emerging Markets. Dieses wird oftmals im Verhältnis von 70:30 angespart.

Achtung!

Möchtest du ein möglichst einfaches Portfolio, kannst du bereits ein Weltportfolio aufbauen, mit nur einem einzigen Exchange Traded Fund. Hierzu eignet sich der MSCI All Country World Index. Hier werden Industrieländer und Schwellenländer weltweit kombiniert. Eine Alternative hierzu bietet der beliebte FTSE All-World. 

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Fazit: Auswählen von ETF Anbieter und Exchange Traded Fund

Die Beliebtheit von Exchange Traded Funds ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Zunehmend mehr Menschen versuchen, ihr Geld anzulegen, um sich ein Vermögen aufzubauen

Im Fokus stehen besonders langfristige finanzielle Ziele, wie das Versorgen der eigenen Familie, das Sparen für die Rente oder der Aufbau eines passiven Einkommens. Oder du suchst bereits einen ETF für Kinder, um deinen Nachkommen zukünftige Wünsche zu erfüllen.

Damit diese Ziele erreicht werden können, ist es wichtig, sich einen zuverlässigen Verwalter herauszusuchen, dessen Angebot mit den eigenen Prioritäten übereinstimmt. Besonders Aspekte wie Preis, Dauer der Erfahrung und Ruf solltest du dabei berücksichtigen. Daher ist eine ausführliche Recherche empfehlenswert.

In diesem Artikel haben wir beispielhaft die Verwalter iShares, Amundi, Xtrackers und Vanguard vorgestellt. Du hast gesehen, welche Punkte eine Rolle spielen bei der Wahl deines zukünftigen Verwalters. 

Oftmals ergibt sich die Antwort relativ schnell, wenn du dich erst intensiv mit der Thematik Indizes auseinandersetzt und einen ausführlichen Kostenvergleich durchführst. Du bist dabei, dir eine finanzielle Strategie aufzubauen und suchst passende Exchange Traded Funds? Lerne hier mehr über “Die 10 besten ETF” und “ Teilfreistellung ETF”!

FAQ

Führerschein, Ausbildung, Studium, Auto – Es gibt einige Wünsche, die Eltern ihren Kindern erfüllen wollen. Leichter können diese Ziele umgesetzt werden, wenn die Eltern schon früh anfangen, für die Kinder zu sparen. Die Zeiten des klassischen Sparbuchs sind schon lange vorbei. Doch wie genau kannst du heute als Elternteil sparen? Lohnt sich ein ETF für den Nachwuchs? In diesem Artikel erfährst du, weshalb ein ETF für Kinder eine hervorragende Anlagemöglichkeit ist und wie du ein Portfolio anlegen kannst. 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ein ETF hilft dir, zukünftige finanzielle Ziele für deinen Nachwuchs zu erreichen
  • Beginne möglichst früh, um deinem Nachwuchs mit niedrigen monatlichen Zahlungen Führerschein, Ausbildung oder Studium zu ermöglichen
  • Der Zinseszinseffekt hilft dir, über einen langen Zeitraum hinweg ein Vermögen aufzubauen und attraktive Rendite zu erwirtschaften
  • Diese Geldanlagen lohnen sich je nach Umstand für deinen Nachwuchs
  • Auf diese Aspekte musst du achten, wenn du ein Depot für deinen Sohn oder deine Tochter errichten möchtest

Deshalb solltest du für deine Kinder sparen

Gerade wenn dein Nachwuchs älter wird, können kostspielige Wünsche auftreten: Dein Nachwuchs möchte eine Ausbildung oder ein Studium starten und benötigt Geld für die erste Wohnung. Oder sie benötigen einen Führerschein und anschließend ein eigenes Auto

Eltern oder Großeltern möchten den Nachwuchs bestmöglich bei der Realisierung der eigenen Wünsche unterstützen. Eine Möglichkeit bietet das frühe Sparen für Kinder und Enkelkinder. Auf diese Weise kann bereits früh angefangen werden, eine finanzielle Basis für den Nachwuchs aufzubauen.

Vorzeitiges Sparen kann dich als Elternteil entlasten: Du planst finanzielle Wünsche mit ein und beginnst früh, Geld zu sparen. Dadurch musst du dir später weniger Gedanken um die finanzielle Realisierung dieser Wünsche machen.

Zudem kannst du deinem Nachwuchs schon früh zeigen, wie wichtig das Thema Finanzen ist. Zeig deiner Tochter oder deinem Sohn, wie sie verantwortungsvoll mit Geld umgehen und für langfristige Ziele sparen können. Schaffst du es, dieses Wissen früh zu etablieren, kannst du deinen Nachwuchs maßgeblich unterstützen. Finanzielle Themen werden sie künftig meistern können. 

Ein weiterer Vorteil beim Thema Sparen für den Nachwuchs ist der Zinseszinseffekt:

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Geld anlegen für Kinder – Herkömmliche Geldanlagen

Die zahlreich vorhandenen Anlagemöglichkeiten mit ihren unterschiedlichen Vor- und Nachteilen können das Thema Finanzen chaotisch und komplex wirken lassen. Zusätzlich haben Geldanlagen für Kinder besondere Ansprüche, die berücksichtigt werden sollten. Doch in was investieren, damit sich die Geldanlage lohnt?

Grundsätzlich sollte eine Geldanlage für den Nachwuchs unterschiedliche Aspekte berücksichtigen. Je nach Alter des Kindes sollte das entsprechende Asset Flexibilität bieten, günstig sein und Renditechancen aufweisen, um von längeren Zeiträumen zu profitieren. Zudem sollte eine gewisse Sicherheit gegeben sein.

Festgeld oder Tagesgeld für den Nachwuchs

Das Problem an Geldanlagen wie diesen sind die niedrigen Zinsen. Das Geld kann nicht leicht vermehrt werden. Auf diese Weise kann auch nicht vom Zinseszinseffekt durch längere Zeiträume des Sparens profitiert werden. 

Ein Vorteil von Tagesgeldkonten ist die gute Verfügbarkeit. Heranwachsende Jugendliche können mithilfe eines Tagesgeldkontos lernen, selbst mit ihrem Taschengeld umzugehen und sich Geld einzuteilen. Allerdings können sich die Zinsen ständig ändern.

Wenn das Geld vorerst nicht benötigt wird, eignet sich ein Festgeldkonto. Zinsen und Laufzeit sind festgelegt. Ein Nachteil ist, dass das Geld erst nach Ablauf der Laufzeit wieder verfügbar ist und die Flexibilität auf diese Weise niedriger ist. 

Auch Festgeld- oder Tagesgeldkonten können sich lohnen. Sie sind beispielsweise die bessere Wahl, wenn der Anlagehorizont vergleichsweise kurz ist. Ist dein Nachwuchs bereits 15 Jahre und benötigt aktuell Zugriff auf eigenes Geld, ist ein Tagesgeldkonto eine gute Wahl. Soll Geld für den Führerschein in wenigen Jahren angelegt werden, eignet sich das Festgeldkonto. 

Gut zu wissen:

Aufgrund der niedrigen Zinsen ist es wichtig, Geld in Festgeldkonten nur für wenige Jahre anzulegen. Sonst kann es passieren, dass die Zinsen in Zukunft steigen und du dich darüber ärgerst, das Geld zu niedrigen Zinsen fest angelegt zu haben.

Bausparverträge und Versicherungen

Auch diese Assets waren früher sehr beliebt, bieten allerdings kaum mehr Zinsen an. Zudem kann es zu hohen Gebühren oder Kosten in der Verwaltung kommen. Auf zusätzliche Kosten solltest du achten, da deine Rendite dadurch gesenkt werden kann. 

Achtung!

Entscheidest du dich dennoch für einen Bausparvertrag, sind Onlinevergleiche der unterschiedlichen Anbieter empfehlenswert, um die besten Angebote zu finden. 

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Investieren in ETFs? Vermögensaufbau leicht gemacht

ETFs sind eine attraktive Möglichkeit, um ein Vermögen für dein Kind aufzubauen. Mit dieser Anlageklasse ist es vergleichsweise einfach, am Aktienmarkt teilhaben zu können und von Renditechancen zu profitieren. 

Die Grundlagen und Funktionsweise eines ETF

Möglicherweise machst du dir Sorgen, wenn du Geld für deinen Nachwuchs in Anlageklassen wie ETFs, die auf Aktienanlagen basieren, investierst. Sind Aktien nicht gefährlich? Im Vergleich zu Anlagen wie Tagesgeldkonten sind Aktien risikobehafteter. Risiko und Rendite hängen eng zusammen: Ohne Risiko gibt es keine Rendite. Anlagen wie diesen unterliegen den Schwankungen des Marktes.

Risiken wie diese sind allerdings bei Exchange Traded Funds besonders leicht auszugleichen. Du als Anleger hast es selbst in der Hand, das Risiko in deinem Portfolio zu senken. ETFs gelten als besonders diversifiziert: Einige von ihnen investieren in mehrere tausende Aktien und können Schwankungen von Einzelwerten deutlich leichter ausgleichen

Die hohen Inflationsraten machen es zunehmend schwieriger, attraktive Geldanlagen zu finden. Aktien oder ETF bieten sich durch ihre vergleichsweise hohe Rendite an, da sie die hohe Inflation ausgleichen und das Vermögen langfristig vermehren können. Bei langfristigen finanziellen Zielen kann die Inflation problematisch werden, wenn in Assets mit besonders niedrigen Zinsen investiert wird.

Attraktiver ETF für Anfänger

Ein attraktiver ETF für Anfänger ist beispielsweise ein Index auf den MSCI World. Dieser enthält über 1.600 Unternehmen und investiert in zahlreiche unterschiedliche Industrieländer. Mit nur einem ETF können Anleger breit streuen, ihr Risiko senken und Rendite einfahren. 

Besonders wichtig im Zusammenhang mit dieser Geldanlage ist der lange Anlagehorizont:

Da es sich um eine Investition an der Börse handelt, ist es wichtig, dass du eine gewisse Flexibilität mitbringst, was den Auszahlungszeitpunkt deiner Anlage angeht. Bist du auf das Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt angewiesen, kann es sein, dass du verkaufen musst, wenn die Zinsen gerade niedrig sind. Behalte deswegen deine Ziele und die Kurse im Auge und vermeide Verkäufe zu niedrigen Preisen. 

Sparen für Kinder
Sparen für Kinder

ETF Sparplan oder Einmalanlage?

Hast du dich für einen Exchange Traded Fund entschieden, stellt sich möglicherweise die Frage “ETF kaufen oder Sparplan?”.

Vorteil Sparplan

Mit einem Sparplan kannst du in regelmäßigen Abständen automatisiert in einen Exchange Traded Fund investieren. Du richtest dir beispielsweise einen monatlichen oder halbjährlichen Sparplan ein. Diese feste Summe wird anschließend nach Ablauf des Zeitraumes automatisch von deinem Konto abgebucht und in deine Anlageklasse investiert.

Hierzu kannst du dir einen sparplanfähigen Exchange Traded Fund auswählen und einen Dauerauftrag oder eine Einzugsermächtigung errichten. Ein besonderer Vorteil eines Sparplans ist das Investieren mit niedrigen Summen. Größtenteils kannst du bereits ab 1 bis 25 Euro automatisiert investieren. 

Dabei sind Sparpläne besonders flexibel: Du kannst die Sparrate beliebig erhöhen oder senken. Sollte es einmal erforderlich sein, kannst du den Sparplan flexibel pausieren, was schnell und einfach funktioniert. Bekommt dein Nachwuchs beispielsweise Geld von Verwandten zum Geburtstag, kannst du die Sparrate für den kommenden Monat einfach erhöhen und das Geld investieren. 

Die Erstellung eines Sparplans lohnt sich besonders, wenn über einen längeren Zeitraum konstant für ein finanzielles Ziel gespart werden soll. Ein weiterer Vorteil der Nutzung eines Sparplans ist, dass der Einstiegszeitpunkt der Investition keine Rolle spielt. 

Vorteil Einmalanlage

Anders sieht das aus, wenn du dich für eine Einmalanlage interessierst: Hier solltest du versuchen, möglichst günstig einzukaufen, um deine künftige Rendite nicht zu schmälern. Schwankende Kurse können hier eine entscheidende Rolle spielen. Schlechte Einstiegszeitpunkte können mit einem langfristigen Anlagehorizont ausgeglichen werden.

Allerdings hat auch eine Einmalanlage einen wichtigen Vorteil. Hast du bereits eine größere Summe für deinen Nachwuchs beiseitegelegt, die investiert werden soll, eignet sich eine Einmalanlage. Dein Geld hat auf diese Weise länger Zeit, vom Zinseszins zu profitieren und für dich und dein Kind zu arbeiten. 

Sparplan Einmalanlage
Vorteile– Kleine Beträge können investiert werden
– Automatisiertes Besparen
– Hohe Flexibilität
– Einstiegszeitpunkt unwichtig (Cost-Average-Effekt)
– Konstanter Vermögensaufbau
– Ausnutzung des Zinseszinseffekts bei hoher Einzahlung
– Günstiger Einstiegszeitpunkt kann ausgenutzt werden
Nachteile– An feste Zeitpunkte gebunden
– Nicht jeder Exchange Traded Fund ist sparplanfähig
– Risiko durch schlechten Einstiegszeitpunkt
– Es sollte bereits ein hoher Betrag zur Verfügung stehen
ETFs vs. Einzelaktien
ETFs vs. Einzelaktien

ETF für Kinder: Wertpapierdepot eröffnen?

Mit einem Depot kannst du Wertpapiere verwalten und aufbewahren. Gemeint ist damit die Lagerung von Aktien, Fonds, ETFs oder Anleihen. Nur wer ein Depot besitzt, kann mit Wertpapieren Handel betreiben. Du kannst unabhängig von deinem Portfolio ein separates Depot für deine Tochter oder deinen Sohn erstellen. 

Idealerweise sollte dein Depot kostenlos geführt werden können, um deine Rendite nicht durch zusätzliche Kosten zu belasten. Achte ebenfalls darauf, dass die Gebühren für Kauf und Verkauf deines Exchange Traded Funds niedrig sind. Im Idealfall suchst du erst nach deinem top ETF und suchst dir anschließend eine passende Bank oder einen Broker aus. 

Gut zu wissen:

Einige Banken bieten spezielle Kinderdepots an. Diese haben meist günstige Konditionen. Es lohnt sich ein Onlinevergleich, um eine günstige Version zu finden. Viele dieser Banken ermöglichen es dir, ein Depot für den Nachwuchs zu eröffnen, ohne dass du selbst Kunde der Bank bist.

Entscheidest du dich für ein Kinderdepot, achte darauf, dass die Konditionen günstig bleiben, wenn dein Kind volljährig wird. Besparst du beispielsweise einen Exchange Traded Fund mit der Absicht für den Hausbau deines Kindes, kann dein Nachwuchs den Exchange Traded Fund selbst weiter besparen, über die Volljährigkeit hinaus. 

Achte auf folgende Kosten, wenn du dich für ein Depot entscheidest:

Nötige Dokumente und Unterlagen für ein Kinderdepot

Welche Unterlagen du benötigst für die Erstellung eines Depots hängt auch davon ab, ob du selbst bereits Kunde der entsprechenden Bank bist oder nicht. Entscheidest du dich für einen neuen Broker, werden einige persönliche Daten, dein Personalausweis oder Reisepass und deine Steueridentifikationsnummer benötigt.

Alleinstehende und Nicht-Verheiratete müssen vorweisen können, dass sie das Sorgerecht für das betreffende Kind besitzen. Bei manchen Banken müssen Verheiratete eine Heiratsurkunde vorlegen, diese Regelungen können allerdings variieren. 

Wichtig ist außerdem eine Geburtsurkunde, die teilweise amtlich beglaubigt sein muss, um ein Depot für den Nachwuchs anzufordern. Oftmals reicht eine Kopie oder der Ausweis oder Reisepass des Kindes. 

Gut zu wissen:

Übrigens kannst du nur ein Depot für ein Kind einrichten, wenn du gesetzlicher Vertreter bist. Großeltern können im Normalfall kein Depot für ihr Enkelkind einrichten. 

Wertdepot für Kinder eröffnen

Depot fürs Kind – Steuer beachten

Hast du ein Depot für deinen Nachwuchs errichtet, gehört das Depot deinem Nachwuchs. Investiere nur Geld, das du langfristig nicht benötigst und das dein Sohn oder deine Tochter in der Zukunft selbst verwenden kann. Dir unterliegt dabei die Verwaltung des Geldes, bis dein Nachwuchs volljährig wird. 

Diese Regelungen sind wichtig, wenn wir uns das Thema Steuern ansehen. Grundsätzlich unterliegen Investitionen unterschiedlichen Steuern, die meist bei Verkauf mit Gewinn eingezogen werden:

Allerdings kannst du einen Sparerpauschbetrag einrichten, welcher bei Singles in einer Höhe von 1.000 Euro jährlich liegt. Bei Verheirateten liegt die Summe bei 2.000 Euro. Kapitalerträge, also Gewinne aus Aktien und Dividenden, sind bis zu dieser Höhe steuerfrei. 

Hast du ein separates Depot für dein Kind angelegt, auf dessen Namen, hat dieses einen eigenen Sparerpauschbetrag. Auch hier würde ein Freibetrag von 1.000 Euro gelten, der somit steuerfrei wäre. Auf diese Weise wäre es möglich, mehr Gewinn zu machen, ohne die Abgeltungssteuer abführen zu müssen.

Gut zu wissen:

Profitiere vom Sparerbauschbetrag in Höhe von 1.000 Euro jährlich. Um diesen Vorteil auszunutzen, kannst du ganz einfach einen Freistellungsauftrag bei deiner Bank oder deinem Broker beantragen. 

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Fazit: ETF für Kinder anlegen und entspannt ein Vermögen aufbauen

Je älter dein Nachwuchs wird, desto kostspieliger können Wünsche werden: ein eigenes Auto, eine eigene Wohnung, um Studium oder Ausbildung absolvieren zu können. Du als Elternteil kannst frühzeitig beginnen, Geld für diese Wünsche beiseitezulegen und die Erreichung der finanziellen Ziele auf diese Weise möglichst entspannt voranbringen

Je nach Verwendungszweck eignen sich unterschiedliche Geldanlagen. Ist dein Kind bereits älter und soll Zugriff auf das Geld haben, eignet sich ein Tagesgeldkonto. Dies bringt den Vorteil der Verfügbarkeit mit sich und ermöglicht es deinem Sohn oder deiner Tochter, den verantwortungsbewussten Umgang mit Geld zu erlernen. Soll eine Summe für einen kurzen Zeitraum zu einem festen Zinssatz angelegt werden, könntest du ein Festgeldkonto besparen.

Wenn dein Kind noch sehr jung ist und die entsprechenden Wünsche weit in der Zukunft liegen, könnte ein ETF für Kinder eine attraktive Anlagechance bieten. Diese Assets ermöglichen es dir, hohe Renditen zu erwirtschaften, bereits kleine monatliche Summen zu investieren und die Inflation auszugleichen. Auf diese Weise kannst du vom Zinseszins profitieren und deinen Nachwuchs optimal bei der Realisierung ihrer Wünsche unterstützen. 

Bei der Erstellung eines Depots für dein Kind solltest du auf eine kostenlose Depotführung und niedrige Gebühren achten. Mehr über die Themen “Wie sicher sind ETFs?” oder “Beste Geldanlage ohne Risiko” erfährst du hier!

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu ETF für Kinder

Möglicherweise bist du gerade dabei, dir ein Portfolio aus ETFs aufzubauen. Bevor du dein Depot umsetzen kannst, sind einige Fragen zu beantworten. Eine davon ist die Frage nach der richtigen Ausschüttungsart für dich und deine Anlageziele. In diesem Artikel erfährst du, was der Unterschied ist zwischen einem ETF thesaurierend und der ausschüttenden Variante. Außerdem zeigen wir dir, welche Ausschüttungsart besser zu dir passt, abhängig von deinen finanziellen Zielen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Thesaurierende ETFs bieten dir die Möglichkeit, Gewinne zu reinvestieren
  • HDer Zinseszinseffekt hilft dir, erwirtschaftete Zinsen und dein Vermögen über lange Zeiträume zu verzinsen und somit mehr Rendite einzufahren
  • Ausschüttende Exchange Traded Funds kannst du dazu verwenden, dir ein passives Vermögen aufzubauen 

Was sind die Unterschiede zwischen thesaurierenden und ausschüttenden ETFs?

Wenn ein Anleger in eine Aktie investiert, besitzt er einen kleinen Teil des jeweiligen Konzerns. Beim Thema Aktien oder ETF gibt es unterschiedliche Vorteile für Anleger von Einzelaktien. Ein Beispiel ist ein mögliches Stimmrecht, das an einer Hauptversammlung verwendet werden kann, um bestimmte Entscheidungen des Konzerns zu unterstützen oder abzulehnen.

ETFs bestehen aus zahlreichen Einzelaktien. Es gibt zwei unterschiedliche Arten, wie Exchange Traded Funds mit diesen Gewinnen umgehen können: die thesaurierende oder ausschüttende Form. Doch was genau bedeuten diese Anlageformen und welche ist besser?

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Wann ist ein ETF thesaurierend?

Hat ein Exchange Traded Funds die Abkürzung “Acc” in seinem Namen, handelt es sich um eine thesaurierende Variante. Das Kürzel steht für “Accumulating” oder auch “thesaurierend”. 

Entscheidest du dich für einen thesaurierenden Exchange Traded Fund, werden deine Gewinne direkt in deine Anlage reinvestiert. Das hat einen besonderen Vorteil: Du kannst den Zinseszinseffekt maximal ausnutzen. 

Achtung!

Zinseszinseffekt bedeutet, dass Erträge, die du aus Zinsen erwirtschaftet hast, zum eigentlichen Kapital einberechnet und in den folgenden Jahren mitverzinst werden. Zukünftig erwirtschaftest du Zinsen also nicht nur auf dein Vermögen, sondern auch auf deine bereits erzielten Zinsen. Der Gesamtbetrag, auf den die Rendite anfällt, wächst schneller an. 

Auf diese Weise kann dein Vermögen mehr Rendite einfahren, da ein größerer Gesamtbetrag zum Verzinsen bereitsteht. Gerade über längere Zeiträume hinweg kann der Zinseszins große Auswirkungen haben. 

Noch größer sind diese Auswirkungen, wenn du dich für einen ETF mit hoher Rendite entscheidest. Diese Option eignet sich folglich besonders gut, wenn du hohe Rendite erzielen möchtest und einen langen Anlagehorizont eingeplant hast.

Ein weiterer Vorteil spricht für die thesaurierende Option: Du realisierst keine Gewinne, daher musst du deine Gewinne nicht vorab versteuern. Im Gegensatz zur ausschüttenden Variante zahlst du weniger Steuern

Ausschüttende vs. Thesaurierende ETFs
Ausschüttend vs. Thesaurierend

Was ist ein ausschüttender ETF?

Auch ausschüttende Exchange Traded Funds erkennst du an ihrem Namen. Sie enthalten die Abkürzung “Dist”, die für “Distributing”, also “ausschüttend” steht. 

Ist dein ETF ausschüttend, werden dir die erzielten Dividenden deiner Wertpapiere ausgezahlt. Je nach Exchange Traded Fund gibt es unterschiedliche Regelungen dafür, zu welchen Zeitpunkten diese Auszahlungen durchgeführt werden – beispielsweise monatlich, quartalsweise oder jährlich. 

Wie bereits erwähnt, haben thesaurierende ETFs einen steuerlichen Vorteil gegenüber der ausschüttenden Option. Vor der Auszahlung deiner Dividenden kommt es automatisch zum Abzug der jeweiligen anfallenden Steuern durch deine Bank oder deinen Broker. Abgezogen werden:

Gut zu wissen:

Denke daran, den Sparerpauschbetrag auszunutzen. Auf diese Weise werden nur diejenigen Beträge versteuert, die über dem Freistellungsauftrag liegen. 

Auch diese Variante kann einige Vorteile bieten. Du erhältst in regelmäßigen Abständen deine Gewinne und kannst diese für andere Ziele nutzen: Beispielsweise kannst du in andere Geldanlagen investieren oder dir etwas kaufen. Dazu solltest du beachten, dass Transaktionsgebühren anfallen können, wenn du dich dafür entscheidest, deine Gewinne zu reinvestieren. 

Auch der Aufbau eines passiven Einkommens ist eine attraktive Möglichkeit von ausschüttenden ETFs und erinnert an passives Einkommen durch Dividendenzahlungen aus Aktien. 

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Thesaurierender oder ausschüttender ETF – Was eignet sich besser?

Da wir nun geklärt haben, was genau bei den beiden Optionen mit deinem Geld passiert und woher die Gewinne eigentlich kommen, stellt sich die Frage, welche Variante sich besser fürs eigene Portfolio lohnt. Hierzu werfen wir noch einen Blick auf die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Ausschüttungsarten.

Vor- und Nachteile von thesaurierenden ETFs

Bei der Frage “In was investieren?” spielt der wohl wichtigste Vorteil der thesaurierenden Exchange Traded Funds eine Rolle: die Möglichkeit für höhere Renditen. Dadurch, dass deine Gewinne reinvestiert werden, kannst du vom Zinseszinseffekt profitieren. Durch deine höhere Ausgangssumme bleibt mehr Geld, auf das Rendite erwirtschaftet werden kann. 

Auch die bereits angesprochenen möglichen steuerlichen Vorteile sprechen für diese Ausschüttungsoption. Zudem gibt es keine Gebühren, die für den Kauf neuer Fondsanteile anfallen können. Hast du eine ausschüttende Variante und möchtest Dividenden reinvestieren, kann es zu zusätzlichen Kosten kommen. 

Allerdings gibt es auch Nachteile, wenn du dich für diese Ausschüttungsart entscheidest:

Zinseszinseffekt
Der Zinseszinseffekt

Vor- und Nachteile der ausschüttenden Variante

Der entscheidende Vorteil von ausschüttenden Exchange Traded Funds ist, dass du regelmäßig Erträge auf dein Depot überwiesen bekommst. Diese kannst du frei nutzen, wie du es möchtest. 

Du hast beispielsweise die Möglichkeit, dir ein passives Einkommen aufzubauen. Nutzt du den Sparerpauschbetrag, kannst du eine bestimmte Summe an Gewinnen steuerfrei beziehen und für andere Anschaffungen einplanen. Zudem sind regelmäßige Ausschüttungen für manche Anleger ein Motivator, weiterhin konstant zu investieren. 

Auch bei der ausschüttenden Option hast du mit negativen Aspekten zu rechnen:

ETFs und Steuern

Möglicherweise suchst du einen ETF für Anfänger oder einen top ETF und beschäftigst dich deshalb auch mit dem Thema Steuern. Wichtig zu wissen ist, dass sich thesaurierende und ausschüttende Exchange Traded Funds steuerlich unterscheiden

Besitzt du einen Exchange Traded Fund, der Gewinne reinvestiert, zahlst du Steuern, wenn es zum Verkauf mit Gewinn kommt:

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit der Vorabpauschale. Diese Steuer kannst du als Anzahlung der eben beschriebenen Steuer sehen. Erhoben wird diese aus der Wertsteigerung deines Exchange Traded Funds. Auch hier musst du nicht selbst tätig werden. 

Gut zu wissen:

Steuerlich von einem ausschüttenden ETF kannst du profitieren, wenn du den Sparerpauschbetrag ausnutzt. Hier musst du allerdings selbst tätig werden: Bei deiner Bank kannst du einen sogenannten Freistellungsauftrag einrichten.

Vom Sparerpauschbetrag kannst du auch profitieren, wenn du einen reinvestierenden Exchange Traded Fund besitzt. Das passiert durch die bereits erwähnte Vorabpauschale, welche als Vorgriff auf spätere Gewinne wirkt. Gerade in Zeiten von höheren Zinsen wirkt diese Maßnahme stärker. 

Ein komplizierter Weg, um von steuerfreien Gewinnen zu profitieren, ist der Verkauf von Teilen deines thesaurierenden Exchange Traded Funds. Dabei solltest du allerdings bedenken, dass es zu zusätzlichen Verkaufsgebühren kommen kann, die deine Gesamtrendite schmälern können. 

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Fazit: Thesaurierend vs. Ausschüttend – Die richtige Ausschüttungsart für deinen ETF

Kurz zusammengefasst gibt es nicht die eine richtige Ausschüttungsart für deinen Exchange Traded Funds. Je nach deinen finanziellen Zielen, deiner Persönlichkeit und deinen Prioritäten eignet sich die eine oder die andere Variante besser für deinen Vermögensaufbau.

Möchtest du ein passives Einkommen aufbauen oder einfach von regelmäßigen Erträgen profitieren, könntest du die ausschüttende Variante für dich nutzen. Auf diese Weise kannst du zusätzliche Gewinne für weitere Ausgaben einplanen, deine Dividenden in andere Geldanlagen investieren oder das Geld anderweitig für dich nutzen. 

Ist es dein Ziel, möglichst viel Rendite zu erwirtschaften, solltest du auf einen Exchange Traded Fund thesaurierend setzen. Nutze den Zinseszinseffekt für dich aus und lasse dein Geld für dich arbeiten. Deine Dividenden werden reinvestiert und erwirtschaften weitere Rendite für dich. 

Aus steuerlicher Sicht solltest du darauf achten, einen Freistellungsauftrag bei deiner Bank zu stellen und von steuerfreien Gewinnen bis zum Betrag von 1.000 Euro für Einzelpersonen zu profitieren. Mehr Informationen zu den Themen “Wie sicher sind ETFs?” oder “Wasser ETF” findest du hier. 

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu ETF thesaurierend

Das Thema Steuern wirkt oft langweilig und komplex. Zusätzlich dazu kam es im Jahr 2018 zu einer Gesetzesänderung, die sich auf Steuern auf Exchange Traded Funds auswirkt. Möglicherweise versuchst du gerade, dir einen Überblick über das Thema zu verschaffen. Wir zeigen dir leicht und verständlich, wie genau die Besteuerung von ETFs funktioniert, was Teilfreistellung ETF bedeutet und was du tun kannst, um weniger Steuern zahlen zu müssen!

Das Wichtigste in Kürze:

  • Erfahre, welche Steuern du zahlen musst, wenn du deine Exchange Traded Funds verkaufst
  • Teilfreistellung ETF: Diesen Anteil an deinem Fonds musst du versteuern
  • Errichte einen Freistellungsauftrag bei deiner Bank oder deinem Broker, um jährlich 1.000 Euro Gewinne steuerfrei zu erhalten
  • Wir zeigen dir, was du in deiner Steuererklärung beachten musst

Welche Steuern werden bei ETFs fällig?

Du möchtest ein passives Einkommen aufbauen und hast angefangen, in Exchange Traded Funds zu investieren. Doch plötzlich fragst du dich, welche Steuern anfallen und wie du diese bezahlen kannst?

Steuern werden fällig, wenn du deine Exchange Traded Funds mit Gewinn verkaufst. Hast du eine ausschüttende Variante, zahlst du schon vorher Steuern, wenn dir Dividenden ausgezahlt werden. Im Folgenden zeigen wir dir, welche Steuern du genau zahlen musst und wie hoch diese in etwa sind. Die Höhe kann von Bundesland zu Bundesland variieren. So viel Steuern zahlst du

Abgeltungssteuer

Eine Steuer, die immer anfällt, ist die Kapitalertragsteuer oder Abgeltungssteuer. Diese Art wird auf Gewinne aus Anlagegeschäften erhoben, beispielsweise auf Zinsen oder Dividenden. Sie fällt ebenfalls an, wenn Menschen Zinsen erwirtschaftet haben durch ein Festgeldkonto.

Die Abgeltungssteuer hat einen festen Prozentsatz. Abgezogen werden dir 25 Prozent deiner Gewinne in Form der Kapitalertragsteuer. Der Steuersatz fällt an, wenn du Dividenden erzielst, Aktien verkaufst oder deinen Exchange Traded Fund mit Gewinnen verkaufst.

Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer

Auch den Solidaritätszuschlag solltest du berücksichtigen. Dieser ist deutlich niedriger und hängt zusammen mit der Höhe der Abgeltungssteuer. Er beträgt 5,5 Prozent der Kapitalertragsteuer, was umgerechnet 1,375 Prozent entspricht. 

Gegebenenfalls kann es zum Abziehen der Kirchensteuer kommen. Das hängt davon ab, ob du Mitglied einer Kirche bist oder nicht. Dabei variieren die Steuersätze, je nach Wohnort bzw. Bundesland. Grundsätzlich kannst du mit 8 bis 9 Prozent Abzug durch Kirchensteuer rechnen. 

Quellensteuer und Teilfreistellung

Die Kapitalertragsteuer in Höhe von 25 Prozent fällt innerhalb Deutschlands an, wenn du deine Geldanlagen in einer deutschen Bank deponiert hast. Wie sieht es aus, wenn dir ein ausländischer Staat Steuern erhebt?

Kapitalertragsteuer und Quellensteuer sind sich sehr ähnlich, mit dem Unterschied, dass ein ausländischer Staat die Steuern erhebt. Das passierte, wenn du ausländische Aktien mit Gewinn verkauft oder Dividenden von ausländischen Aktien erwirtschaftet hast. 

Vor dem Jahr 2018 konnte die Quellensteuer auf die ausgeschütteten Gewinne eines Fonds angerechnet werden, jedoch kam es zu einer Gesetzesänderung über die Teilfreistellung, auf die wir später eingehen werden. 

Je nachdem, um welches Land es sich handelt, konnte es dazu kommen, dass eine Quellensteuer in Höhe von 30 Prozent angefallen ist. Allerdings hatte die deutsche Bundesregierung vorgesorgt und ein sogenanntes Doppelbesteuerungsabkommen mit einigen Ländern abgeschlossen:

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ETFs und Steuern – Das solltest du beachten

Jetzt, wo du einen grundsätzlichen Überblick über die anfallenden Steuern und deren Höhe hast, können wir genauer darauf eingehen, was du beim Thema Steuern auf deine Exchange Traded Funds beachten solltest. Dazu gehört beispielsweise die Gesetzesänderung aus dem Jahr 2018, aber auch ein Weg, um weniger Steuern zahlen zu müssen.

Die Investmentreform 2018

Die Gesetzesänderungen aus dem Jahr 2018 brachten einige Erleichterungen mit sich. Vieles rund ums Thema Steuern war vorher komplizierter für Anleger. Eine wichtige Änderung ist es, dass inländische und ausländische Fonds gleich besteuert werden. 

Beim Thema Steuern und Exchange Traded Funds kommt den Anlegern eines besonders zugute: 

Die Regelungen über die oben erklärte Quellensteuer galten nur bis zum Jahr 2018, bevor das neue Gesetz in Kraft getreten ist. Das bedeutet, dass diese Steuer auf Dividenden aus dem Ausland nicht mehr mit der Kapitalertragsteuer verrechnet werden kann. Ersetzt wurde diese Regelung durch die sogenannte Teilfreistellung

Gut zu wissen:

Eine weitere Änderung betraf die Ausschüttungsart deines Exchange Traded Funds. Thesaurierende und ausschüttende Exchange Traded Funds werden inzwischen aus steuerlicher Sicht gleichbehandelt. 

Teilfreistellung ETF
Ausschüttend vs. Thesaurierend

Sparerpauschbetrag ausnutzen

Um einen ETF mit hoher Rendite bestmöglich ausnutzen zu können, sollten die Steuern klein gehalten werden. Ein guter Weg, Steuern zu sparen, ist das Ausnutzen des Sparerpauschbetrags bei Kapitalerträgen. Bis ins Jahr 2022 lag der Sparerpauschbetrag bei 801 Euro jährlich und bei 1.603 Euro für Paare. Diese Regelungen haben sich geändert:

Gut zu wissen:

Gewinne in einer Höhe bis zu 1.000 Euro jährlich können für dich als Einzelpersonen steuerfrei bleiben. Bei Verheirateten erhöht sich diese Summe auf 2.000 zusammen pro Jahr. 

Dazu solltest du allerdings beachten, dass in dieser Summe sämtliche Kapitalerträge eingerechnet werden – also auch andere Wertpapiere wie Einzelaktien, dein Festgeldkonto oder dein Tagesgeldkonto.

Nun stellst du dir eventuell die Frage, wie du vom Sparerpauschbetrag profitieren kannst. Das geht ganz einfach: Richte dir dazu bei deiner Bank einen Freistellungsauftrag ein. Diesen Antrag kannst du im Normalfall leicht über dein Onlinebanking stellen:

Vorabpauschale ETF

Im Zuge des neuen Gesetzes aus dem Jahr 2018 ist die sogenannte Vorabpauschale entstanden. Es handelt sich um den Wert, auf den die Abgeltungssteuer erhoben wird. Erzielst du in einem Jahr Gewinne, musst du am Jahresanfang vorab Steuern auf diese Pauschale bezahlen. 

Die Pauschale wird dir bei einem Verkauf durch Gewinn angerechnet. Du musst die Steuer nicht doppelt bezahlen! Es handelt sich dabei eher um eine Vorauszahlung für eine zukünftige Zahlung deiner Steuern. 

Berechnet wird diese Pauschale wie die gewöhnliche Steuer auch: 25 Prozent in Form der Abgeltungssteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer in Höhe von 8 bis 9 Prozent. Die Höhe wird auch beeinflusst durch das allgemeine Zinsniveau, das vom Finanzministerium bekannt gegeben wird. 

Kaufst du deinen Exchange Traded Fund mitten im Jahr oder hast einen Sparplan eingerichtet, fällt die Vorabpauschale anteilig an. Jeder vergangene Monat, vor dem eigentlichen Kauf des Fonds, verringert die berechnete Endsumme um ein Zwölftel. 

Die Vorabpauschale unterscheidet sich etwas zwischen thesaurierendem und ausschüttendem Exchange Traded Fund. Thesaurierende Exchange Traded Funds reinvestieren erwirtschaftete Gewinne. Bei ausschüttenden Varianten bekommst du zu festgelegten Zeitpunkten die Dividenden ausgeschüttet und kannst sie für andere Zwecke verwenden.

Vorabpauschale und Basisertrag gelten als Bemessungsgrundlagen. Bei der ausschüttenden Variante werden deine ausgezahlten Dividenden auf die Vorabpauschale angerechnet. 

ETFs in der Steuererklärung

Du bist nicht grundsätzlich dazu verpflichtet, deine Gewinne in deiner Steuererklärung anzugeben. Im Normalfall berechnet deine Bank die anfallenden Steuern automatisch und zieht dir diese bei der Realisierung von Gewinnen ab. 

Eine Verpflichtung der Angabe der Gewinne aus deinem Exchange Traded Fund gibt es nur, wenn du ein Depot bei einer Bank im Ausland besitzt. Allerdings kannst du unter gewissen Umständen Steuern zurückholen, wenn du deine Gewinne in der Steuererklärung angibst. 

Liegt dein Grenzsteuersatz unter der Abgeltungsteuer, kannst du Steuern zurückholen. In diesem Fall kannst du eine sogenannte Günstigerprüfung beantragen. Diese ermöglicht es, dass du nur deinen Steuersatz bezahlen musst auf deine Gewinne. 

Hast du vergessen, rechtzeitig einen Freistellungsauftrag einzurichten, hast du die Möglichkeit, dir einen Teil der Steuern zurückzuholen. Diese Möglichkeit besteht bis zur Höhe des Pauschbetrages in Höhe von 1.000 Euro für Alleinstehende und 2.000 Euro für Verheiratete. 

Zusätzlich kann es dazu kommen, dass du einen Exchange Traded Fund mit Verlusten verkaufst. Hast du dagegen Gewinne erzielt aus beispielsweise Aktien, werden diese Summen miteinander verrechnet. Ein sogenannter Verlustverrechnungstopf deiner Bank führt erzielte Verluste auf. 

Verluste können verrechnet werden mit Gewinnen aus anderen Wertpapieren oder Gewinnen, die du bei anderen Banken oder Brokern erzielt hast. Hier musst du allerdings selbst tätig werden und eine Verlustbescheinigung beantragen. 

Informationen zu deinen Gewinnen durch Wertpapiere kannst du übrigens in deiner Steuererklärung unter der Anlage KAP angeben. Von deiner Bank erhältst du die Jahressteuerbescheinigung, in der die wichtigsten Werte angegeben sind. 

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Teilfreistellung ETFs

Die Gesetzesänderung aus dem Jahr 2018 löste die Quellensteuer ab und ersetzte diese Regelungen durch die Teilfreistellung. Anbieter von Investmentfonds sollen zusätzlich eine sogenannte Körperschaftsteuer auf Gewinne auferlegen. Jedoch wurde die Teilfreistellung eingeführt, um eine Doppelbesteuerung zu verhindern

Wie hoch der zu versteuernde Teil deiner Geldanlage ist, hängt davon ab, woraus dein ETF oder dein Fonds besteht. Besonders wenn dein Exchange Traded Fund bis zu einem gewissen Teil aus Aktien besteht, bleibt ein gewisser Teil deiner Gewinne steuerfrei. Einen Überblick findest du in folgender Tabelle:

Höhe des Aktienanteils (in Prozent)Steuerfreier Anteil (in Prozent)
unter 250
25 bis 5015
über 5030

Was bedeutet das konkret? Hast du einen global gestreuten, auf Aktien basierenden ETF, wie beispielsweise einen Exchange Traded Fund auf den MSCI World, hast du einen gewissen Teil steuerfrei. Solche Fonds bestehen aus Aktien, was bedeutet, dass 30 Prozent deiner Gewinne nicht versteuert werden müssen!

Ein einfaches Beispiel: Verkaufst du deinen Exchange Traded Fund und erzielst 1.000 Euro Gewinn, musst du nur auf 700 Euro die oben genannten Steuern zahlen. 300 Euro kannst du steuerfrei einbehalten. 

ETF Alternative – Vermögen aufbauen mit P2P-Krediten

Vielleicht hast du dir bereits ein Portfolio aufgebaut, investierst in einen top ETF und suchst nach weiteren Möglichkeiten, attraktive Rendite zu erzielen und deine Investment Strategie auszubauen.

Eine Möglichkeit für die Chance auf hohe Renditen und einen langfristigen Vermögensaufbau bieten P2P-Kredite. Es handelt sich um Kredite, die zwischen zwei Privatpersonen vergeben werden. Anders als gewöhnliche Kredite wird keine Bank benötigt, was den Prozess deutlich beschleunigt und Chancen für beide Seiten eröffnet.

Vermittelt werden Kreditgeber und -nehmer über sogenannte P2P-Plattformen. Dabei kannst du dir als Anleger eine eigene Strategie aufbauen und in unterschiedliche private Projekte investieren. Um Investoren zu unterstützen, werden Kredite in unterschiedliche Bonitäten eingeteilt. Diese helfen dabei, das Ausfallrisiko realistisch einschätzen zu können.

Wie funktionieren P2P Plattformen?
Wie funktionieren P2P-Plattformen?

Dabei sind P2P-Kredite eine transparente Geldanlage: Konditionen für die Kredite sind festgelegt. Als Anleger hast du viele individuelle Möglichkeiten, dir eine Strategie aufzubauen, die zu deinen finanziellen Zielen und deiner Risikoaffinität passt. 

Durch die vielen individuellen Möglichkeiten bieten sich Chancen auf attraktive Renditen. Wie risikoreich das eigene Portfolio werden soll, kann jeder Anleger für sich selbst entscheiden: Baue dir ein sicherheitsorientiertes, ausgewogenes oder renditeorientiertes Depot auf. 

Um die möglichen Risiken zu senken, gelten die gleichen Regeln wie auch bei anderen Geldanlagen: Diversifiziere dein Portfolio, um mögliche Schwankungen auszugleichen.

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Fazit: ETF Teilfreistellung, Abgeltungssteuer & Co: Steuern leicht verständlich

Grundsätzlich sind Gewinne aus Exchange Traded Funds und andere Kapitalerträge zu versteuern. Deine Bank oder dein Broker berechnet die Höhe deiner Steuern und zieht diese automatisch ab. Dazu gehören beispielsweise die Abgeltungsteuer in Höhe von 25 Prozent, der Solidaritätszuschlag mit 1,375 Prozent und gegebenenfalls die Kirchensteuer

Die Investmentreform aus dem Jahr 2018 führte einige neue Regelungen ein und strich andere. Die Quellensteuer wurde aufgehoben und viele neue Gesetze vereinfachten die Besteuerung. Zudem werden in- und ausländische Fonds inzwischen gleich besteuert, was die steuerliche Situation übersichtlicher macht. Auch thesaurierende und ausschüttende ETFs werden inzwischen gleich behandelt.

Eine weitere Änderung betrifft die Teilfreistellung ETF. Wie genau Fonds besteuert werden, hängt auch davon ab, in was sie investieren. Investiert dein Fonds in über 50 Prozent in Aktien, wozu auch viele Exchange Traded Funds gehören, werden 30 Prozent deiner Gewinne nicht versteuert.

Um Steuer zu sparen, solltest du dir einen Freistellungsauftrag bei deiner Bank einrichten und den Sparerpauschbetrag in Höhe von 1.000 Euro ausnutzen. Hast du diesen vergessen oder kanntest die Möglichkeit vorher nicht, kannst du über die Steuererklärung Steuer zurückerstattet bekommen. Fülle dazu die Anlage KAP aus. Interessierst du dich mehr für das Thema, lerne mehr über “Vermögenssteuer” oder “Schenkungssteuer Freibetrag”.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Teilfreistellung ETF

Dass Größe nicht alles ist, beweist Debitum. Meine Erfahrungen mit Debitum zeigen: Hier kannst du mit mehr als 11 Prozent Rendite (nach Abzügen eventueller Ausfälle) rechnen! Wie das funktioniert, welche Vorzüge und Probleme es gibt und worauf du achten solltest, zeige ich dir in meinem Erfahrungsbericht. 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Debitum ist ein P2P-Anbieter aus Lettland, die Unternehmenskredite finanziert
  • Der Anbieter ist eher unbekannt, jedoch seriös, voll reguliert und seit langem aktiv
  • Meine persönlichen Debitum Erfahrungen zeigen: 11 Prozent Rendite sind problemlos möglich!
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Debitum Network Review: Was steckt dahinter?

Anleger stellen sich reihenweise die Frage „In was soll ich investieren?“, und für immer mehr lautet die Antwort: „P2P-Kredite“! Immerhin handelt es sich um ein krisensichere Geldanlage mit hohen Renditen. Kein Wunder, dass der Markt für solche Angebote immer weiter wächst. 

Beim Stichwort P2P denkst du aber wahrscheinlich zuerst an Mintos, Bondora oder EstateGuru. Kleinere Dienstleister erhalten hingegen deutlich weniger Aufmerksamkeit – oft zu Unrecht, wie meine Debitum Erfahrungen zeigen! 

Das Unternehmen, dessen Name wie der neueste Crypto-Scam klingt, ist ein kleiner, aber feiner P2P-Anbieter aus Lettland. Schon seit mehr als fünf Jahren vermitteln sie erfolgreich Firmenkredite an private Investoren. 

Ja, richtig gehört: Hier finanzierst du keine Konsumkredite, Immobilien oder landwirtschaftliche Maschinen, sondern Darlehen für Unternehmen. Das macht die Plattform besonders spannend, wenn du dein Portfolio diversifizieren willst: Du erhältst Zugang zu einem Bereich, den die meisten Anleger völlig ignorieren!

Um welche Arten von Unternehmen es sich handelt, hängt stark vom jeweiligen Kreditanbahner ab. Auf DN findest du nämlich mehrere Anbieter, die wiederum unterschiedliche Darlehen zur Verfügung stellen. Im Gegenzug für dein Kapital kannst du mit einer hohen Rendite von aktuell 11,16 Prozent rechnen! 

Finanzierte Darlehen nach Land
Über DN finanzierten sie bereits Darlehen in fast allen Industrienationen

Die lettische Finanzaufsicht reguliert DN. Nur vier Anbieter dürfen aktuell „Forderungsbesicherte Wertpapiere“ herausgeben, und das Netzwerk ist einer davon. Mit der Lizenz der Aufsichtsbehörde geht auch zusätzlicher Schutz für die Investoren einher. Somit sind im Falle einer Insolvenz bis zu 20.000 Euro deines Kapitals geschützt. 

Wie funktioniert das Investment bei Debitum?

Hast du bereits Erfahrungen mit P2P-Krediten gesammelt? Dann warten bei DN einige Neuerungen auf dich! Starten wir mal von vorn: kleine und mittlere Unternehmen benötigen oft Kredite, haben aber Schwierigkeiten, diese von einer Bank zu bekommen. 

Gründe sind unter anderem das junge Alter der Firmen (Banken wollen erst entsprechende Erfolge und Historie sehen, bevor sie das Geld herausrücken) oder einfach die hohen Wartezeiten für „normale“ Kredite. 

Als Alternative stehen Kreditanbahner mit vollmundigen Namen wie „Triple Dragon“ oder „Sandbox Funding“ bereit. Sie sind auf konkrete Branchen spezialisiert – Triple Dragon zum Beispiel auf die Videospielindustrie – und kennen sich hier sehr gut aus. 

Aktuell kannst du in Darlehen von fünf Kreditgebern investieren. Das Herkunftsland dieser Broker muss nicht automatisch auch das Land sein, in dem sie Kredite vergeben!
Aktuell kannst du in Darlehen von fünf Kreditgebern investieren. Das Herkunftsland dieser Broker muss nicht automatisch auch das Land sein, in dem sie Kredite vergeben!

Bittet sie eine Firma um Geld, prüfen sie den Antrag mit ihrem Fachwissen. Sieht alles gut aus, geben sie das Kapital aus, wollen es aber möglichst schnell wieder refinanzieren (um weiterhin arbeiten und neue Darlehen ausgeben zu können). 

Hier kommen private Investoren wie du und ich und Marktplätze wie Debitum ins Spiel: Auf der Webseite siehst du eine Vielzahl von solchen Krediten und kannst in diese investieren. Das lettische Unternehmen prüft jedoch zuvor noch einmal genau, dass auch wirklich alles mit rechten Dingen zugeht!

Strenge Prüfung und Lizenzen

Sowohl die Kreditanbahner als auch jeder einzelne Kredit werden dabei genau unter die Lupe genommen. Sogar die lettische Finanzaufsicht hat ein prüfendes Auge auf alle Vorgänge. 

Denn DN besitzt eine Investmentbrokerlizenz der Behörde. Mit dieser gehen erhebliche Anforderungen einher, die das Unternehmen erfüllen muss und die uns Investoren zugutekommen. Du kannst dir also bei jedem Investment sicher sein, dass mindestens drei Institutionen das grüne Licht gegeben haben!

Um das Risiko weiter zu verringern, fassen wir mindestens fünf solcher Darlehen in Forderungsbesicherten Wertpapieren zusammen. Sollte es, wider Erwarten, doch einmal Probleme mit einem davon geben, hält sich der Schaden für das ganze Paket zumindest in Grenzen. 

Spricht dich eines der Darlehen-Bundles an, kannst du über die schnittige Web-Plattform dein Kapital investieren. Geht alles glatt und die Kredite werden wie vereinbart zurückgezahlt, erhältst du dein Geld und die Zinsen von aktuell 11,16 Prozent zurück. 

Sollte es hingegen Probleme geben und ein Kreditnehmer zum Beispiel nicht rechtzeitig zahlen, muss der Broker diesen aufkaufen oder durch ein gleichwertiges Darlehen ersetzen – du erhältst auch in diesem Fall deinen Einsatz und die versprochene Rendite. 

Risiko und Sicherheiten

Wenn du eine hohe Rendite erzielen möchtest, musst du gewisse Gefahren für dein Geld in Kauf nehmen – das gilt auch für P2P-Kredite! Über die Mintos Risiko habe ich zum Beispiel schon ausgiebig berichtet. 

Ähnlich verhält es sich auch bei Debitum. Meine Erfahrungen zeigen jedoch: Die hohe Rendite der P2P-Kredite ist das Risiko allemal wert! Das Unternehmen tut natürlich alles, um dein Kapital zu schützen. 

Das beginnt bei der Auswahl der Kreditanbahner und Darlehen: Anstatt einer Vielzahl von Anbietern und Investments findest du auf DN nur eine Handvoll Kredit-Broker und wenige Forderungsbesicherte Wertpapiere. 

Grund ist nicht die geringe Nachfrage, sondern die strengen Auswahlkriterien der Letten! Sie lassen einfach nur wenige Vermittler zu und prüfen zudem jeden Kredit ausgiebig – auch die lettische Finanz- und Kapitalmarktkommission kontrolliert mit. 

Ablauf von Debitum Network
Der Aufbau sieht zunächst komplex aus, ist aber eigentlich sehr simpel: Kreditanbahner vermitteln Darlehen, in die du über das Netzwerk investieren kannst. Zahlreiche Prüf-Mechanismen sorgen für Sicherheit. 

Sollte dennoch einmal ein fauler Kredit auf die Plattform kommen, ist das kein Problem: Es gibt eine Rückkaufgarantie, die von den Kreditanbahnern ausgeht. Sollten die Darlehensnehmer ausfallen oder sich die Rückzahlung verspäten, müssen die Zwischenhändler die Zahlung übernehmen. 

Du erhältst also auch in diesem Fall dein eingesetztes Kapital und die Zinsen zurück. Die säumigen Kreditnehmer müssen für Verzüge 15 % p.A. zahlen, sodass auch bei Verzögerungen frisches Geld in die Kassen des Unternehmens fließt. 

Sicherheitsmechanismen bei Zahlungsausfällen

Sollte ein Kreditnehmer ganz und gar zahlungsunfähig werden, kommen die hinterlegten Sicherheiten zum Einsatz. Dazu zählen zum Beispiel Bürgschaften über das geliehene Kapital. Auch der Austausch gegen einen gleichwertigen Kredit ist möglich. 

Glücklicherweise war dies noch nicht der Fall, seitdem ich bei hier investiert bin. Erfahrungen mit anderen Anbietern zeigen jedoch, dass dieses System sehr gut funktioniert, solange die beteiligten Firmen selbst über ausreichende Mittel verfügen. 

Rutscht hingegen ein Kreditanbahner oder eine ganze Plattform in die Insolvenz, sieht es für uns Privatinvestoren meist düster aus. Derartige Probleme zeichnen sich aber immer lange im Voraus ab und geben den Anlegern genügend Zeit, entsprechend zu reagieren. Aktuell gibt es bei Debitum aber keine Anzeichen in diese Richtung

Ein weiterer Vorzug der Finanzlizenz: Kapital, dass du auf der Plattform lagerst, aber noch nicht investierst hast, unterliegt einer Einlagensicherung. Bis zu 20.000 Euro sind auf diese Weise geschützt – selbst, wenn es zu einer Insolvenz kommen sollte. 

Deine Investments (Forderungsbesicherte Wertpapiere) betrifft dieser Schutz zwar nicht; durch die Lizenz als Investmentbroker besteht jedoch ein deutlich besserer Rechtsanspruch für Anleger wie dich und mich, falls es zu Ausfällen kommt. 

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Debitum im Test: Wie ist der aktuelle Status der Plattform?

Für die Sicherheit deines Kapitals ist es wichtig, dass es dem jeweiligen P2P-Anbieter wirtschaftlich gut geht. Die größte Gefahr stellt eine Pleite des Kreditanbahners oder der ganzen Plattform dar. 

Ein regelmäßiger Blick auf die Geschäftszahlen lohnt sich daher ungemein! Hier zeigt sich ein Verlust von zuletzt 110.000 Euro für das Unternehmen. Nach meinen Debitum Erfahrungen ist diese Summe völlig im Rahmen und kann sich bei weiterem Wachstum in Zukunft schnell ausgleichen. 

Denn trotz seiner – für den P2P-Markt – langen Unternehmensgeschichte von immerhin fünf Jahren befindet sich die Firma noch in der Wachstumsphase. Nur knapp 10.000 Investoren sind derzeit aktiv. Hier ist also noch viel Luft für mehr. 

Öffentliche Zahlen Debitum Network
Öffentliche Zahlen von Debitum

Auch die Lizenzierung durch die lettische Finanzaufsicht ist noch nicht sonderlich lange her und das Unternehmen arbeitet immer noch an der Umsetzung der vielen Vorgaben. Hierfür gibt es keine wirklichen Vorlagen – regulierte P2P-Kredite sind ein neues Konzept. 

Debitum scheinen die Regeln der Behörden bisher jedoch sehr gut umzusetzen und nutzen bereits viele der neuen Möglichkeiten. An anderer Stelle bessern sie aktuell noch nach: Somit fehlt zum Beispiel eine Auto-Invest-Funktion, da diese ebenfalls den Anforderungen der Finanzaufsicht genügen muss. Sie soll bald dazukommen. 

Insgesamt scheinen Debitum also auf einem sehr guten Weg zu sein; sofern weitere Nutzer hinzukommen und fleißig investieren, steht einer lukrativen Zukunft aus wirtschaftlicher Sicht nichts mehr im Weg. 

Das sieht auch der neue CEO, Henrijs Jansons, so: Er übernahm 2022 die Führungsposition und erwarb direkt einen großen Anteil am Unternehmen. Eine Chef-Etage, die selbst an einer Firma beteiligt ist und somit „Skin in the game“ hat, ist ein sehr gutes Zeichen! 

Es schützt zwar nicht völlig vor krummen Geschäften, bedeutet aber in der Regel, dass die Person an den Erfolg der Firma glaubt. Aufgrund der positiven Ausgangslage des Unternehmens lässt sich dies gut nachvollziehen. 

Debitum Erfahrungen: Stärken und Schwächen

Der lettische P2P-Marktplatz hat trotz seiner längeren Geschichte bisher nur wenige Nutzer. Das heißt jedoch keineswegs, dass sich ein Investment nicht lohnen würde! Ein genauer Blick auf die Vor- und Nachteile hilft bei der Entscheidung, ob sich der Einstieg auch für dich lohnen könnte. 

Schauen wir uns zuerst die Probleme an:

Was sind die Nachteile von Debitum?

Sollte der Aktien- und ETF-Markt für dich interessanter sein, lohnt sich ein Blick auf meinen Broker Vergleich oder meinen Bericht „Wie sicher sind ETFs?“.

Natürlich gibt es aber auch etliche Vorzüge!

Debitum Network Erfahrungen: Vor- und Nachteile

Was sind die Vorteile von Debitum?

Hier die wichtigsten

Während du bei anderen Anbietern einen Kleinkredit für eine neue Playstation finanzierst, legst du bei DN in Produktivkapital an. Die Kreditnehmer nutzen dein Kapital, um wiederum Gewinne zu erzielen, sodass die Rückzahlung meist gut gelingt. 

Auch moralisch ist das interessant: Dein Geld hilft kleinen und mittleren Unternehmen zu wachsen und neue Investitionen zu tätigen. Du kannst dadurch einen positiven wirtschaftlichen Beitrag leisten. Das fühlt sich wesentlich besser an als Konsumkredite, bei denen du vielleicht einer Privatperson den Weg tiefer in die Schuldenfalle finanzierst!

Durch die Kredit-Pakete kannst du hier gleichzeitig in Dutzende von Darlehen einsteigen. Somit ist es problemlos möglich, schon mit kleinem Vermögen breit zu diversifizieren!

Weitere Vorteile von Debitum

Lizenz der lettischen Finanzaufsicht
Die Lizenz der lettischen Finanzaufsicht ist öffentlich einsehbar. Du kannst sogar dort anrufen oder eine E-Mail schreiben, wenn du Informationen zum Unternehmen benötigst. 

Meine Debitum Erfahrungen in der Praxis

Ich habe die Plattform im persönlichen Test über mehrere Monate mit Kapital in Höhe von 1.200 Euro ausprobiert. Dabei gab es keine Probleme oder sonstige Überraschungen – alles läuft genau so ab, wie ich es erwarten würde. 

Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten musst du hier alle Investments selbst auswählen. Eine Auto-Invest-Funktion ist aktuell nicht verfügbar, soll aber bald dazukommen. Da der Produktkatalog aber aus Kredit-Paketen besteht, die bereits eine gute Diversifikation bieten, ist das kein so großes Problem. 

Auch die Due Diligence, also die sorgfältige Prüfung eines Investments, reduziert sich massiv. Da du in ein Bundle von Darlehen anlegst, ergibt es wenig Sinn, jeden einzelnen Kredit umfassend zu prüfen. 

Stattdessen untersuche ich die Struktur des Gesamtpakets und vertraue auf die Kontrollmechanismen und Überwachung der Kreditanbahner, DN und der lettischen Finanzaufsicht. 

Bisher ging das auch immer gut – die Plattform hat eine hervorragende Erfolgsgeschichte von mehr als fünf Jahren, der auch der Ukraine-Krieg nichts anhaben konnte! Großflächige Ausfälle, wie andere Dienstleister sie zum Beispiel während der Corona-Pandemie verzeichneten, suchst du hier vergeblich. 

In diese Pakete habe ich investiert

Derzeit steckt mein Geld in sechs Kredit-Bundles. Zwei davon enthalten das Minimum von fünf Darlehen, während das größte Paket sogar stolze 43 Stück umfasst! Insgesamt habe ich auf diese Weise in 97 Kredite investiert – und das mit „nur1.200 Euro!

Name Anzahl enthaltener Kredite
Evergreen22
Flexidea Polen43
Sandbox5
Sandbox5
Triple Dragon UK5
Evergreen17

Natürlich kann dein Investment ganz anders aussehen, denn die Auswahl ist mehr als groß genug. Neue Kredite kommen, nach meiner Erfahrung, regelmäßig hinzu. Das ist besonders wichtig, da sich nur auf diese Weise Cash-Drag, also das unnütze Herumliegen von Kapital, vermeiden lässt!

Teile ich mein investiertes Geld durch die Anzahl der Darlehen, habe ich durchschnittlich 12,37 Euro pro Kredit angelegt. Das ist ein sehr niedriger Betrag, der ein hohes Maß an Diversifikation zeigt und bei anderen Dienstleistern so kaum möglich wäre. 

Das könnte dich auch interessieren: Wie schneiden die Privatkredite eigentlich im Vergleich ab? Mein Bericht „die 10 besten Wertanlagen“ zeigt es!

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Debitum Erfahrungen: Lukrativer P2P-Anbieter mit interessanter Nische

Geschäftsdarlehen sind ein spannendes Feld für P2P-Kredite. Sie bieten eine gute Rendite und vergleichsweise starke Sicherheiten, da Unternehmen ihre Schulden mit hoher Wahrscheinlichkeit zurückzahlen. 

Debitum hat Erfahrungen in diesem Bereich, denn sie bieten solche Kredite schon seit mehr als fünf Jahren an! Kleine und mittlere Unternehmen treten dazu an Kreditanbahner heran, die die Anträge wiederum an DN und die lettische Finanzaufsicht weiterleiten. 

Sieht alles gut aus, findest du die Projekte anschließend in praktischen Paketen zusammengefasst auf der Webseite. Hier kannst du schon ab 10 Euro pro Bundle (mindestens 5 Darlehen) loslegen! Das erlaubt auch Anlegern mit wenig Kapital, sehr effektiv zu diversifizieren. 

Meine Rendite liegt aktuell bei über 11 Prozent und bietet damit ein gutes Ergebnis – andere P2P-Anbieter ermöglichen höhere Werte, sind aber oft auch weniger seriös. Ein Problem, das dir hier nicht begegnet: Das Netzwerk besitzt eine Investmentbroker-Lizenz der lettischen Finanzaufsicht!

Ein Ritterschlag, der mit vielen Vorteilen (und kleineren Nachteilen) daherkommt: Die Behörden haben ein prüfendes Auge auf alle Vorgänge im Kreditgeschäft, was uns Anlegern zusätzliche Sicherheit bietet. Auch im Falle einer Insolvenz haben wir somit bessere Chancen, unser Geld zurückzubekommen. 

Zudem gibt es eine Einlagensicherung für nicht investiertes Kapital und deutlich bessere Transparenz, als es bei vielen Konkurrenten der Fall ist. Aufgrund der hohen Anforderungen gibt es aktuell allerdings noch keine Auto-Invest-Funktion; du musst die Kredit-Pakete also immer per Hand auswählen. 

Insgesamt macht das Netzwerk damit einen sehr guten Eindruck. Solide Rendite, spannendes Geschäftsfeld und die Sicherheit einer offiziellen Lizenzierung sind für mich sehr attraktiv. Meine bisherigen Debitum Erfahrungen waren entsprechend positiv

Ich werde hier weiterhin Geld anlegen und bin auf zukünftige Entwicklungen gespannt! 

Zunehmend mehr Anleger investieren in ETFs. Sie bewahren dich davor, konstant an Geldwert zu verlieren und schützen auf diese Weise vor der Inflation. Ebenfalls helfen sie dabei, langfristig ein Vermögen aufzubauen. Möglicherweise möchtest du eine höhere Rendite erzielen oder deine Familie finanziell versorgen. Doch wie genau findest du passende ETFs? In diesem Artikel erfährst du, was einen top ETF ausmacht und wie du ihn auswählen kannst!

Das Wichtigste in Kürze:

  • Dein top ETF sollte zu dir und deinen finanziellen Zielen passen
  • Achte auf diese Aspekte, um dir ein diversifiziertes Portfolio aufzubauen und Fehler zu vermeiden
  • Überprüfe diese Kosten, um von einer möglichst hohen Rendite zu profitieren
  • Diese Anlageklasse ist eine spannende Alternative zu Exchange Traded Funds

Was ist ein ETF?

Vielleicht hast auch du dich schon einmal gefragt, wie du Geld mit Aktien verdienen kannst, bei weniger Risiko? Eine Möglichkeit, um von attraktiven Renditechancen zu profitieren und dabei die Risiken vergleichsweise niedrig zu halten, bieten ETFs. Im Folgenden gehen wir auf Definition, Erklärung, sowie Vor- und Nachteile der Geldanlage ein. 

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Definition und Erklärung

ETFs sind börsengehandelte Fonds, die an einen Index gebunden sind. Der Fonds versucht, seinen jeweiligen Index möglichst genau abzubilden und dessen durchschnittliche Rendite einzufahren.

Sämtliche Anleger zahlen gemeinsam in einen Fonds ein. Dieses Vermögen wird in eine bestimmte Anlage investiert, beispielsweise in Rohstoffe, Aktien, Anleihen oder Edelmetalle. Grundsätzlich wird in zwei unterschiedliche Anlageformen unterschieden:

Funktionsweise eines Investmentfonds
Funktionsweise eines Investmentfonds

ETFs sind eine Geldanlage mit langfristigem Anlagehorizont. Sie eignen sich besonders für langfristige Ziele: die eigene Familie finanziell versorgen, für die Kinder sparen oder fürs Alter vorsorgen. Der lange Zeitraum gleicht Schwankungen aus, nutzt den Zinseszinseffekt und erhöht dadurch die Sicherheit. 

Best ETFs – Vor- und Nachteile

Neben der ETF Performance durch die attraktiven Renditechancen bieten Exchange Traded Funds weitere Vorteile. Wie sicher sind ETFs? Die Sicherheit ist im Vergleich zu anderen Geldanlagen vergleichsweise hoch und kann individuell durch den Anleger weiter verbessert werden:

Wie bereits erwähnt, unterscheiden sich die Kosten von passiven und aktiven Fonds. Aktive Fonds erheben Gebühren zwischen 1,5 und 2 Prozent deines Vermögens. Die Kosten bei passiven Fonds, wie ETFs, belaufen sich dagegen auf zwischen 0,1 und 0,8 Prozent des investierten Vermögens.

Ein weiterer Vorteil ist die gegebene Transparenz. Auf den Webseiten der jeweiligen Anbieter wird regelmäßig die genaue Zusammensetzung aktualisiert. Auch andere Informationen lassen sich auf den Webseiten einsehen, sodass die Transparenz für Anleger sichergestellt ist. 

Bei der Frage “Aktien oder ETF” spielt folgender Aspekt eine Rolle: ETFs sind eine geeignete Anlageklasse für Anfänger. Sie sind leicht verständlich, vergleichsweise sicher und bieten anfängerfreundliche Optionen. Sparpläne können schon mit geringen Summen angelegt werden. Investieren kannst du bei den meisten Anbietern bereits ab einem Euro. 

Gut zu wissen:

Beispiele wie das Anlegen eines Sparplans zeigen die hohe Flexibilität von ETFs. Sparpläne lassen sich flexibel erhöhen, senken oder pausieren, je nachdem, was zu deiner aktuellen Lebenssituation passt. 

Auf der anderen Seite haben ETFs auch Nachteile und Risiken:

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Best ETFs – Wie finde ich die passenden für mich?

In was investieren, damit meine finanziellen Ziele erreicht werden? Es gibt einige Aspekte, die du bei der Wahl eines ETFs berücksichtigen solltest. Einige der aufgezählten Punkte hängen vom individuellen Anleger ab und zielen auf unterschiedliche Präferenzen ab. Deine Geldanlage sollte zu dir und deinen Zielen passen.

Diversifikation

Der Begriff umschreibt eine Strategie, bei der eine Geldanlage und ein Portfolio möglichst breit aufgestellt werden. Ziel ist es, viele Branchen und Länder abzudecken, um auf diese Weise die Risiken ausgleichen zu können. 

Hat beispielsweise ein Anleger bevorzugt in eine Branche investiert, die schlechter als erwartet läuft, können seine Kurse stark sinken. Ist das Portfolio dagegen breit aufgestellt und investiert in eine Vielzahl von Sektoren, können schlechtere Kurse von anderen Branchen abgefedert werden: Das Portfolio ist besser vor Schwankungen geschützt!

Diversifizieren lässt sich mit unterschiedlichen Anlageklassen. ETFs machen es dir als Investor allerdings besonders einfach, da sie selbst in eine Vielzahl von Wertpapieren investieren. Trotzdem solltest du darauf achten, dass ausreichende Unternehmen und Länder enthalten sind. Interessiert du dich für mehrere Exchange Traded Funds, ist es empfehlenswert, Überschneidungen zu vermeiden. 

Gut zu wissen:

Als ETF für Anfänger eignet sich der Index MSCI World. Dieser investiert in über 1.600 Unternehmen weltweit. Abgedeckt werden die jeweils wichtigsten Konzerne aus den Industrieländern. Durch die hohe Anzahl an Unternehmen bietet die Anlage ausreichende Diversifikation. 

Die Ausschüttung – Thesaurierende und ausschüttende ETFs

Wenn Unternehmen Gewinne erzielen, können sie sich dafür entscheiden, diese in Form von Dividenden an ihre Aktionäre auszuzahlen. Die Auszahlung solcher Gewinne liegt dabei in der Freiwilligkeit der Unternehmen. Ausschüttungen von ETFs erfolgen in zwei unterschiedlichen Varianten:

Welche Variante die bessere Option ist, hängt von deinen Präferenzen ab. Die thesaurierende Variante eignet sich besonders für Anleger, die langfristig ein Vermögen aufbauen wollen. Reinvestierte Anlagen sorgen zwar dafür, dass du keine regelmäßigen Ausschüttungen auf dein Konto erhältst, allerdings hast du mehr Geld investiert, das für dich arbeitet und weitere Rendite erzielt. 

Ausschüttende ETFs eignen sich für Anleger, die von regelmäßigen Erträgen profitieren möchten, um dieses Geld für andere Zwecke zu verwenden. Beispielsweise kannst du es nutzen, um dir Produkte zu kaufen oder die Zinsen in andere Anlageklassen zu investieren. 

Ausschüttende vs. Thesaurierende ETFs
Ausschüttende vs. Thesaurierende ETFs

Achtung!

Auf diese Weise kannst du vom Zinseszins profitieren. Das Kapital der reinvestierten Zinsen wird wieder angelegt und wird genauso mitverzinst, wie das übrige angelegte Geld. Diese Variante eignet sich besonders für den effektiven, langfristigen Vermögensaufbau mithilfe von ETFs.

Fondsvolumen

Fondsvolumen beschreibt das gesamte Kapital, welches in einem Fonds investiert ist und als Anlage zur Verfügung steht. Anlagen mit einem niedrigen Fondsvolumen haben eine erhöhte Gefahr dafür, dass der Fonds irgendwann geschlossen oder mit einem weiteren verschmolzen wird. Dabei kann es zu erhöhten Kosten für dich kommen, möchtest du dein Geld beispielsweise abziehen und in eine andere Anlage verlegen.

Gut zu wissen:

Um dieses Szenario zu vermeiden, solltest du bereits bei der Auswahl deiner ETFs darauf achten, dass das Fondsvolumen groß genug ist. Das Fondsvolumen sollte mindestens 100 Millionen Euro betragen.

Sparplan oder Einmalanlage?

Möglicherweise fragst du dich, ob du einen ETF kaufen oder Sparplan einrichten solltest. Was sich dabei besser eignet, hängt davon ab, welche Ziele du hast und wie viel Geld du bereits angespart hast, um es in einen ETF zu investieren.

Von einer Einmalanlage kannst du sprechen, wenn du einmalig in einen ETF investierst. Du kannst profitieren, wenn du bereits eine größere Summe angespart hast und dich dafür entscheidest, diese vollständig anzulegen. Dein Geld hat somit länger Zeit, um für dich zu arbeiten und weitere Renditen zu erzielen. 

Entscheidest du dich für diese Variante, spielt der Einstiegszeitpunkt des Investierens in deinen ETF eine wichtige Rolle. Schwankende Kurse können sich stärker auswirken als bei einem Sparplan mit geringen monatlichen Summen. Beachte dazu Folgendes:

Ein Sparplan eignet sich für dich, wenn du ein Anfänger bist oder anfangen möchtest, regelmäßig mit kleinen Beträgen zu investieren. Der Einstiegszeitpunkt spielt dabei keine Rolle, da die Überweisungen automatisiert getätigt werden. Zudem hat der ETF Sparplan den Vorteil, dass du ihn dir nur einmal einrichten musst und dein langfristiger Vermögensaufbau von alleine weiterläuft.

Kosten und Gebühren von ETFs beachten

Beim Kauf eines ETFs fallen unterschiedliche Kosten an. Es lohnt sich ein online Vergleich im Internet von Anbieter und Geldanlagen, um die besten und günstigsten Möglichkeiten zu finden. Besonders dauerhafte Gebühren sollten gering ausfallen, damit deine Rendite nicht geschmälert wird. 

Eine wichtige Kennzahl beim Kauf von ETFs ist beispielsweise die TER, die Total Expense Ratio. Es handelt sich dabei um die Gesamtkostenquote, die dir die jährlichen Kosten deines ETFs aufzeigt. Enthalten sind folgende Kosten:

Nicht enthalten sind weitere Kosten wie Transaktionskosten, Steuern, Ordergebühren, der Spread oder Swap-Gebühren. Grundsätzlich haben aktive Fonds eine höhere TER, da sie von einem Fondsmanager verwaltet werden, der durch die höheren Kosten bezahlt wird. Passive Fonds wie ETFs liegen meist im Bereich von 0,1 und 0,5 Prozent jährlich. 

Eine weitere Kostenart, die du berücksichtigen solltest, sind die sogenannten Ordergebühren. Hierbei gibt es unterschiedliche Modelle. Oft gibt es einen festen Betrag pro Kauf, den dein Anbieter dir abziehen wird. In anderen Modellen richtet sich die Höhe der Gebühr nach der investierten Summe. 

Zudem kann es zu einer Handelsplatzgebühr kommen. Je nach ausgewähltem Handelsplatz unterscheiden sich die Preise. Die Höhe wird von deinem Depotanbieter festgesetzt. Entscheidest du dich für die Option Direkthändler, fallen die Kosten oft weg. 

ETF Alternative – Investieren in P2P Kredite

Grundsätzlich gehören ETFs zu den Geldanlagen mit hoher Rendite. Besteht dein grundsätzliches Ziel darin, deine Rendite zu erhöhen und langfristig ein Vermögen aufzubauen, könnten P2P Kredite interessant für dich sein. P2P oder Peer-to-Peer beschreiben Kredite, die zwischen zwei Privatpersonen vergeben werden. Eine Bank kommt hierbei nicht zum Einsatz.

Das Wegfallen der Bank geht mit einigen Vorteilen einher: Zum einen entfällt eine aufwändige Bürokratie. Zum anderen kann es zu langen Wartezeiten kommen, wenn Privatpersonen Kredite beantragen wollen. Du als Anleger hast die Chance, private Projekte zu unterstützen und die Wartezeiten von Interessenten deutlich zu verkürzen und von den Zinsen zu profitieren. 

Vermittelt werden diese Kredite und der Handel zwischen Privatpersonen durch eine P2P Plattform. Diese unterstützen die Anleger durch das Vergeben von Bonitäten. Auf diese Weise wird eingeschätzt, wie risikobehaftet die Kredite sind. Diese Kennzahl kannst du nutzen, um dir ein diversifiziertes Portfolio aufzubauen und auf unterschiedliche Bonitäten zu setzen, um die Sicherheit deiner Anlage zu erhöhen.

Ein besonderer Vorteil der Geldanlage sind die attraktiven Renditechancen. Das Geld, das du an andere Privatleute verleihst, erhältst du inklusive Zinsen zurück. Daraus ergeben sich teilweise hohe Renditen, die dir helfen können, ein weiteres passives Einkommen aufzubauen.

So funktionieren P2P-Kredite
So funktionieren P2P-Kredite
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