10 Möglichkeiten 1.000€ gut zu investieren

Drei Wege mit 1.000€ erstes passives Einkommen zu erzielen

Viele Menschen träumen davon: Ein Vermögen aufbauen, ohne zu arbeiten. Klingt unrealistisch? Dann hast du bestimmt noch nichts von passivem Einkommen gehört. Das ist ein Einkommen, dass sich von allein aufbaut. Mit anderen Worten, du lässt dein Geld für dich arbeiten.

Klingt kompliziert, ist es aber im Endeffekt nicht. In diesem Artikel stelle ich dir drei Wege vor, wie du mit 1000 Euro anfangen kannst dein eigenes passives Einkommen aufzubauen und warum schon der erste passiv verdiente Euro süchtig nach mehr macht.

1. Dividenden Aktien

Die erste Möglichkeit, die wir uns etwas genauer anschauen sind die sogenannten Dividenden-Aktien. Damit sind Aktien von Unternehmen gemeint, die ihre Anleger am Gewinn mit Renditen mit beteiligen.

Ein Liebling unter Dividenden-Investoren ist hier das Unternehmen Johnson & Johnson. Denn die haben eine Dividendenrendite von 2.9. Prozent. Heißt im Klartext also: Wenn du 100 Euro in Johnson & Johnson investierst, dann bekommst du in diesem Jahr eine Rendite von 2,90 Euro.

Drei Wege mit 1.000€ erstes passives Einkommen zu erzielen

Klingt im ersten Moment nach gar nicht so viel Geld. Man muss sich aber vor Augen halten, dass du hier Geld verdient hast ohne eigene Arbeit. Außerdem ist das Beispiel von 100 Euro nicht wirklich viel und lässt sich auch nach oben skalieren. Und das macht den Reiz von Dividenden-Aktien aus. 

Ein weiterer Vorteil ist, dass man nicht nur vom Gewinn des Unternehmens profitiert, sondern auch von Kursanstiegen. Heißt also, wenn du Wertpapiere im Wert von 100 Euro gekauft hast und diese steigen beispielsweise auf 108 Euro in einem Jahr, dann hast hier ebenfalls Gewinn gemacht.

Wieso sind Dividendenrenditen noch so beliebt? Weil sie in den seltensten Fällen gesenkt werden und das bringt eine gewisse Berechenbarkeit in das Ganze und man kann so langfristig mit seiner Investition planen. Natürlich unterliegen Aktien immer Kursschwankungen und die können sich im Zweifel auch negativ auf deine Investition auswirken, die Dividende bleibt aber in den meisten Fällen fix.

Schauen wir uns die Lage in Deutschland an, wie es hier eigentlich mit Dividenden Aktien aussieht. Diese schütten in Deutschland meist einmal im Jahr aus und das können Werte wie die Lufthansa, Daimler oder auch die Allianz sein. In den USA sieht das etwas anders aus. Hier wird rund viermal im Jahr ausgeschüttet und diese Dividenden Unternehmen können zum Beispiel Apple, ExxonMobil, JP Morgan Chase oder wie immer am Anfang erwähnt Johnson und Johnson sein. 

Würde man nun 1000 Euro in solche Unternehmen investieren, dann sind je nach Rendite irgendetwas zwischen 29 und 61 Euro an passiven Einkommen jährlich drinnen. Und das ganz ohne irgendein weiteres Zutun. Da diese Unternehmen auch noch parallel sehr groß sind, haben sie sich einen gewissen Burggraben erwirtschaftet und ihre Position kann ihnen so schnell nicht streitig gemacht werden und das wiederum macht dein passives Einkommen relativ sicher.

Und noch ein Schlusswort zu Dividenden-Aktien. Der Gewinn, denn du mit solchen Renditen erwirtschaftest ist vollkommen steuerfrei bis zu einem Betrag von 801 Euro. 

2. ETFs

ETFs oder auch Indexfonds genannt sind eine weitere Möglichkeit, um passives Einkommen aufzubauen. Anders als bei Dividenden-Aktien, investierst du hier direkt in mehrere Positionen, wie zum Beispiel den amerikanischen Aktienindex SNB 500 oder dem deutschen Aktienindex DAX 30. 

Drei Wege mit 1.000€ erstes passives Einkommen zu erzielen

Der Vorteil von ETFs sind die geringen Kosten. Die meisten Broker bieten schon einen Einstieg in ETFs ab 25 Euro ein. Was ebenfalls positiv ist, bei den zwei oben genannten Beispielen ist, dass sie auch die Dividenden der enthaltenen Unternehmen auszahlen.

Gerade aber bei der Sicherheit punkten ETFs gegenüber anderen Finanzprodukten. Denn wer in viele Unternehmen gleichzeitig investiert, der hat automatisch eine hohe Diversifikation. Das bedeutet, dass negative Kursschwankungen von einzelnen Unternehmen von positiven Schwankungen anderer Unternehmen ausgeglichen werden. 

ETF-Sparpläne sind ein sehr gutes Mittel, um langfristig ein passives Einkommen aufzubauen. Denn ETFs orientieren sich an dem Wachstum von mehreren Unternehmen gleichzeitig und wer einmal auf die Weltwirtschaft schaut, der sieht, dass wir ein stetiges Wachstum haben, das so schnell nicht auszubremsen ist.

3. P2P-Kredite

Kommen wir zum letzten und meinem Lieblings-Finanzprodukt: den sogenannten P2P-Krediten. Hier investieren Anleger ihr Geld in verschiedene Kredite von verschiedenen Personen und die können überall auf der Welt sein und gegebenenfalls auch Unternehmen. 

Hier investiert man oft bereits ab 10 Euro in einzelne Kredit Projekte und in unserem Beispiel von den 1000 Euro könnte man in 100 Kredite investieren. Und das schöne ist an diesen Krediten Sie haben eine relativ kurze Laufzeit, in den meisten Fällen bis 24 Monate und nicht länger.

Das heißt, länger ist das Geld in diesem Fall nicht gebunden. Und nach dieser Zeit hat man es wieder. Grundsätzlich gilt hier: Wer Geld länger verleiht, der bekommt mehr Zinsen, bei kürzeren Laufzeiten, gibt es demnach weniger Zinsen.

Kredite sind mit Risiken verbunden und dieses Risiko wird mit Zinssätzen entlohnt, der meisten zwischen 6 und 12 Prozent im Jahr liegt. Es gibt aber auf den verschiedenen Plattformen, die P2P-Kredite anbieten, mittlerweile einige Sicherheitsmechanismen, sodass Rücklagen auf der Plattform gebildet werden oder sogar Rückkauf-Garantien angeboten werden.

Nichtsdestotrotz bleiben Privat-Kredite in Relation die risikoreichste Investition. Wer also eher auf Nummer sicher gehen will, der sollte im Zweifel die Finger davonlassen. Für alle anderen ist die Rückholquote ein guter Indikator, wie sicher die Investition ist. 

Das Besondere an P2P-Krediten ist, dass deine erwirtschafteten Zinsen täglich ausgezahlt werden. Du siehst also dein Vermögen Stück für Stück täglich wachsen und das macht Laune. Vor allem, weil du dir deinen Gewinn jederzeit auszahlen lassen kannst. 

Fazit: Passives Einkommen lohnt sich

Das waren drei Wege, wie man 1000 Euro investieren kann. Und das Wichtigste hier ist eigentlich, dass man vor allem damit anfängt. Und tatsächlich diese 1000 Euro als Geld betrachtet, mit dem man viel für die Zukunft lernen kann. Es macht unheimlich Spaß, sich weiterzubilden und tatsächlich passives Einkommen zu erzielen. Und wie am Anfang erwähnt, es macht wirklich süchtig. Aber im Endeffekt hilft es einem zu verstehen, wie man Geld langfristig anlegen möchte.

 

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