EstateGuru im Test: Besser als Mintos und co.? EstateGuru Erfahrungen

EstateGuru im Test: Besser als Mintos und co.? EstateGuru Erfahrungen

Viele Anleger haben mit EstateGuru beste Erfahrungen gemacht und auch im Northern Finance P2P-Vergleich konnte sich der Immobilienanbieter den ersten Platz sichern. Grund genug, einen detaillierten Blick auf die Vorzüge und Probleme der Plattform zu werfen!

Wenn du dich für solche Erfahrungsberichte oder generelle Tipps für lukrative Investments interessiert, solltest du außerdem in unserem kostenlosen Forum für Privatkredite vorbeischauen. Dort kannst du dich mit anderen Anlegern austauschen und immer auf den neuesten Stand bringen!

EstateGuru Erfahrungen: So ist die aktuelle Lage

Die Covid-Pandemie hat auch die P2P-Industrie getroffen – allerdings deutlich weniger hart, als den Rest der Wirtschafts- und Finanzwelt. Auch EstateGuru, die größte Plattform für Immobilien-Privatkredite in Europa, macht trotz Krise eine gute Figur.

Seit der Gründung im Jahr 2014 konnte man den beteiligten Investoren starke 11 % Durchschnittsrendite pro Jahr bescheren. Dabei geht man jedoch einen anderen Weg als andere bekannte Plattformen wie Mintos oder Bondora.

Denn bei EstateGuru werden P2P-Kredite für Immobilien, mit einem Fokus auf Bauprojekten, angeboten. Dabei handelt es sich fast immer um sogenannte erstrangige Kredite, d.h. im Falle einer Insolvenz werden die Investoren von EstateGuru zuerst ausgezahlt – viele Anleger haben in Krisenzeiten mit dieser Regelungen gute Erfahrungen gemacht.

Obwohl viele P2P-Plattformen 2020 höhere Ausfallraten zu verzeichnen hatten, blieb EstateGuru von diesem Negativtrend verschont. Im Gegenteil: Der Anteil an Krediten im Verzug konnte sogar reduziert werden, wie COO Mihkel Stamm im Interview mit Northern Finance bestätigte.

Vorteile von EstateGuru

Hat ein Kreditnehmer Zahlungsschwierigkeiten, ist das für die Investoren eines Privatkredits immer ärgerlich. Bei EstateGuru kann man jedoch eine niedrige LTV (“Loan to Value”) Quote von etwa 59 % vorweisen. Das bedeutet, dass die hinterlegten Sicherheiten (immer Immobilien) im Vergleich zum vergebenen Kredit sehr wertvoll sind.

Dank dieser Politik hat bisher noch kein Investor bei EstateGuru Geld verloren! Die Privatkredite mit einer typischen Laufzeit von 9 bis 18 Monaten haben also stets geleistet, was sie den Anlegern versprochen haben.

Aber nicht nur bei den Baukrediten schneidet man somit gut ab; auch die Geschäfts- und Überbrückungskredite sind mit Immobilien abgesichert und haben so manchen Anleger glücklich gemacht.

Auch die regionale Diversifikation des Angebots kann sich sehen lassen: Während man zu Beginn lediglich in Estland, Lettland und Litauen investieren konnte, sind heute auch Finnland, Spanien, Deutschland und Schweden als Standorte verfügbar.

Renditen, Risiken und Auswahl

Die verfügbaren Entwicklungskredite werden in verschiedene Stufen unterteilt, je nachdem, wie weit die Arbeiten fortgeschritten sind. Ist ein Gebäude beinahe fertiggestellt, sinkt für uns Investoren das Risiko und die Rendite. Denn würden hier Probleme auftreten, könnte ein solches, fast fertiges Objekt, relativ einfach versteigert und die Anleger ausbezahlt werden.

Ist der Bau hingegen noch in der Anfangsphase, kann mehr schiefgehen und die Veräußerung kompliziert werden. Das spiegelt sich in einem entsprechenden Risiko, aber auch höheren Zinsen wider.

Auch Überbrückungskredite können sehr interessant sein: hier wird häufig, wie der Name vermuten lässt, ein Zeitraum überbrückt, bis ein langfristiges Darlehen bei einer Bank eingeholt werden kann. Oft fehlen nur noch letzte Ausbau- oder Renovierungsarbeiten am Objekt.

Die dritte Kategorie bilden die “klassischen” Geschäftskredite. Hier werden Unternehmen finanziert, die etwas mit der Immobilienbranche zu tun haben. Gebaut wird dabei allerdings in der Regel nicht. Die Gebäude, die als Sicherheiten hinterlegt sind, wurden fast immer bereits fertiggestellt.

Daher hält sich bei diesen Angeboten das Risiko stark in Grenzen und ein Verkauf bei Zahlungsausfall geht schnell und meist reibungslos von der Hand.

So nutzte ich die Autoinvest-Funktion

Das Investieren auf EstateGuru ist, nach meinen persönlichen Erfahrungen zu urteilen, extrem einfach. Sogar ein automatisiertes Anlegen ist möglich, bei dem du dein Kapital anhand von vordefinierten Kriterien einsetzen kannst.

Wie immer handelt es sich bei den folgenden Informationen jedoch nicht um eine Anlageberatung, sondern lediglich eine Beschreibung meines eigenen Vorgehens.

Für den Start mit diesem Tool steht ein sehr hilfreiches Tutorial auf der Webseite bereit. Hierbei lassen sich alle wichtigen Faktoren, wie Laufzeit, Höhe deines Investments oder Rückzahlungsart, anpassen. Ich persönlich lege nicht mehr als 5 % meines Portfolios in einen einzelnen Kredit an, aber deine Strategie kann natürlich anders aussehen.

Wenn du nur in erstrangige Kredite investieren willst oder auf einen bestimmten LTV-Wert bedacht bist, kannst du die passenden Einstellungen vornehmen. Gleiches gilt zum Beispiel auch für den Ausschluss von Refinanzierungen, die einigen Investoren generell zu riskant sind.

Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Kredite passt sich deinen Einstellungen in Echtzeit an, sodass du schnell sehen kannst, welches Ergebnis deine Auswahl erbringen wird. Bist du mit allen Optionen einverstanden, kannst du das automatisierte Investment starten.

Auch ein Sekundärmarkt für den Kauf und Verkauf von bereits laufenden Krediten steht zur Verfügung. Da ich dort bisher jedoch keine ansprechenden Produkte finden konnte, überlasse ich diese Möglichkeiten lieber anderen Investoren…

Meine Erfahrungen mit EstateGuru

Ich bin aktuell mit etwa 2.000 Euro in 44 verschiedenen Krediten bei EstateGuru investiert. Meine Erfahrungen waren bisher ganz klar positiv, denn ich konnte eine Rendite von 11,47 % erzielen.

3 dieser Kredite befinden sich zwar aktuell in der Rückholungsphase, aber ich sehe diesem Problem sehr gelassen entgegen und rechne fest mit einer erfolgreichen Zahlung. Denn es handelt sich um zwei Geschäfts- und einen Entwicklungskredit mit sehr hohen Sicherheiten.

Ein solches Ergebnis ist, vor allem, da die Covid-Krise mitten in diesen Zeitraum fiel, mehr als beachtlich. Auch die Verzugsquote von knapp 6 Prozent kann vor diesem Hintergrund als positiver Bestwert bezeichnet werden, der sich wirklich sehen lassen kann.

Zwar ist die benötigte Zeit für eine solche Rückholung im Coronoa-Jahr deutlich gestiegen; sie befindet sich jedoch immer noch im grünen Bereich. Genauso verhält es sich mit den starken Renditen von 9,8 %, welche die Investoren selbst bei Insolvenzen erhalten haben.

Daher ist es nur naheliegend, dass ich mein Kapital bei EstateGuru drastisch erhöhen werden: 5.000 Euro peile ich als Nächstes an.

Dank der sehr transparenten Kommunikationspolitik und dem regelmäßigen Einblick in wichtige Kennzahlen, den das Unternehmen gewährt, sehe ich der Zukunft von EstateGuru sehr positiv entgegen.

Dazu zählt etwa der angekündigte Zuwachs in der Liste der verfügbaren Länder. Der nächste Neuzugang wurde noch nicht namentlich genannt, soll aber in Westeuropa liegen. Ich gehe daher stark von Frankreich oder Großbritannien aus, was die Plattform nur noch attraktiver machen dürfte.

Falls du nun neugierig geworden bist und ebenfalls bei EstateGuru investieren möchtest, solltest du vorher noch einen Blick in unseren Beitrag “7 Tipps für einen erfolgreichen Start in P2P” werfen. Damit stellst du sicher, dass dein Einstieg in Privatkredite ein voller Erfolg wird!

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