Der beste ETF-Sparplan Vergleich

ETF Depot Vergleich 2022: Die besten Broker im Test

Der Kampf um den Titel “bester ETF Broker” ist intensiv und der Markt im ständigen Wandel. Auch im vergangenen Jahr sind viele neue Anbieter von Aktien und ETF-Depots angetreten.  Andere haben wiederum ihre Kosten gesenkt, um attraktiver zu werden. Damit du als Anleger beim Kauf und Verkauf von Aktien und ETFs den passenden Anbieter findest, habe ich für dich einen ausführlichen ETF Depot Vergleich durchgeführt.  

Darum geht’s im Aktien- und ETF-Broker Vergleich:

  • Wer sind aktuell die 10 besten Anbieter für Aktien und ETFs?
  • Wo zahlen Anleger die niedrigsten Depotgebühren?
  • Welcher Anbieter bietet die größte Auswahl an Handelsplätzen?
  • Und welche Kosten haben Anleger beim Kauf und Verkauf ihrer Wertpapiere

Die 10 besten Anbieter auf dem Markt

In den letzten Monaten ist eine Vielzahl an Brokern neu auf den Markt gekommen. Für Anleger ist das eine positive Entwicklung, da so der Wettbewerb verstärkt und die Konditionen attraktiver werden. 

In unserem Depot-Vergleich werfen wir einen Blick auf folgende Top 10 Anbieter am Markt für Aktien- und ETF-Depots. Dabei analysieren wir sowohl Direktbanken als auch die sogenannten Neo-Broker:

95/100
Punkte
92/100
Punkte
90/100
Punkte
90/100
Punkte
87/100
Punkte
83/100
Punkte
80/100
Punkte
78/100
Punkte
73/100
Punkte
72/100
Punkte

Die Anbieter werden anhand von 3 zentralen Kriterien beurteilt:

1. Depotgebühren und andere Kosten

Die Depotführung ist bei den meisten Anbietern für Aktien- und ETF-Depots kostenlos. Dennoch sind diese oftmals an bestimmte Bedingungen geknüpft, die wir hier genauer unter die Lupe nehmen werden. 

2. Angebot und Auswahl

Der beste ETF-Broker hätte sämtliche Funds und Aktien sowie alle Handelsplätze im Angebot. In der Praxis ist die Auswahl jedoch stets begrenzt, da eine Zusammenarbeit mit einzelnen Geldhäusern oder Börsen vorliegt. 

Möchtest du von diesen vorgefertigten Angeboten abweichen und zum Beispiel an einem ungewöhnlichen Handelsplatz einkaufen, werden oft deutlich höhere Gebühren fällig. Daher ist ein Blick auf die Auswahl der jeweiligen Broker für unseren Depot-Vergleich unerlässlich!

3. Handelsgebühren

Wir wollen ein Depot nicht nur zum Spaß eröffnen, sondern Aktien und ETFs kaufen und später mit Gewinn verkaufen. Es wäre besonders unangenehm, wenn solche Gewinne durch hohe Transaktionsgebühren aufgefressen würden!

Unter dem Punkt “Handelsgebühren” schauen wir uns daher an, welche Summen für einen Kauf oder Verkauf fällig werden. Der beste ETF-Broker würde natürlich auch hier keinerlei Kosten verursachen – die Realität sieht jedoch meist anders aus. 

Für eine bessere Übersicht schauen wir uns die Gebühren bei verschiedenen Orderhöhen an. Von einer “kleinen” Transaktion im Wert von 250 Euro bis hin zu einer stattlichen Summe von 10.000 Euro geht unser Depot-Vergleich dabei.

1. Trade Republic

Im Jahre 2015 ging Trade Republic als neuer Broker an den deutschen Markt. Heute ist das Unternehmen bereits in 6 europäischen Ländern erfolgreich. Die einfache Handhabung und fehlenden Gebühren haben Trade Republic schnell zu einem Liebling der Anleger gemacht. Einlagen der Anleger sind über die Solarisbank abgesichert.  

Depotgebühren und andere Kosten

Für Investoren auf Trade Republic fallen weder Kosten für die Depotführung noch Negativzinsen an. Jedoch kostet die Eintragung von Namensaktien 2 € pro Stück und die Teilnahme an der Hauptversammlung 25 € pro Karte – was für einen Neo-Broker vergleichsweise viel ist.

Angebot und Auswahl

Der Neo-Broker Trade Republic beschränkt sein Angebot an Handelsplätzen auf eine Börse, nämlich der Lang & Schwarz Exchange. Hier werden während der Xetra-Handelszeiten Xetra Kurse garantiert, doch nach den Handelszeiten würde ich hier keinesfalls kaufen bzw. verkaufen, da dann die Kurse deutlich schlechter ausfallen können. Das ist jedoch nicht ungewöhnlich für einen Neo-Broker.

Handelsgebühren

Mit jeweils einem Euro für alle Transaktionen ist Trade Republic ein besonders günstiger Broker. Anleger sollten jedoch bei jedem Kauf auf die genauen Kurse achten, denn durch die Beschränkung auf einen Handelsplatz können vor allem außerhalb der Xetra-Handelszeiten schlechtere Konditionen lauern. 

Orderhöhe:250 €500 €1.000 €2.500 €5.000 €10.000 €
Trade Republic Kosten:1 €1 €1 €1 €1 €1 €
95/100
Punkte

2. Smartbroker

Der Smartbroker ist erst seit 2019 verfügbar, hat sich in dieser Zeit jedoch bereits eine breite Kundenbasis aufgebaut. Die angebotenen Depots werden von der renommierten DAB Bank verwaltet, die wiederum zu BNP Paribas gehört. So profitieren Anleger von modernen Angeboten des jungen Unternehmens und der Erfahrung der internationalen Banken gleichzeitig. 

Depotgebühren und andere Kosten

Wie bei vielen anderen Anbietern fallen auch bei Smartbroker keine Gebühren für die Depotführung an. Es gibt keine Negativzinsen, solange der Cash-Bestand drei Monate lang unter 15 % im Verhältnis zum Depot liegt. 

Die Teilnahme an der Hauptversammlung ist bei Smartbroker kostenlos. Namensaktien kosten bei diesem Broker 0,60 €, in der Schweiz sogar 50 €. 

Angebot und Auswahl

Smartbroker bietet seinen Kunden alle Börsen in Deutschland an, zahlreiche internationale Börsen sowie außerbörsliche Handelsplätze u.a. Lang & Schwarz, Tradegate und gettex. In unserem Depot-Vergleich ein sehr gutes Angebot!

Handelsgebühren

Mit lediglich 4 Euro pro Transaktion bietet der Smartbroker günstige Konditionen. Mit den kostenlosen Angeboten der anderen Neo-Broker kann man hier zwar nicht mithalten; zahlreiche Konkurrenten lässt man so jedoch alt aussehen!

Orderhöhe:250 €500 €1.000 €2.500 €5.000 €10.000 €
Smarbroker Kosten:4 € 4 € 4 € 4 € 4 € 4 € 
92/100
Punkte

3. Scalable Capital

Bereits seit 2014 ist die Scalable Capital GmbH im Bereich Finanzen und Fintech aktiv. Das Unternehmen aus München betreut sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen und stellt eine Fülle von Investitionsmöglichkeiten bereit. Das bekannteste Angebot dürfte sicherlich der Scalable Capital Broker sein, dessen Nutzerzahl rasant ansteigt. 

Depotgebühren und andere Kosten

Der Scalable Capital Broker nutzt ein Abo-Verfahren. Schon beim kostenlosen „Free Broker” Modell fallen keine Depotführungskosten an. Die beiden Premium-Modelle schlagen hingegen mit 2,99 € bzw. 4,99 € zu Buche. Obwohl es sich dabei streng genommen nicht um eine Depotgebühr handelt, hat sie den gleichen Effekt. 

Scalable Capital verrechnet keine Negativzinsen auf Guthaben, verlangt keine Extragebühren für Namensaktien und auch keine Gebühren für die Teilnahme an der Hauptversammlung. Damit zählt der Broker Scalable Capital zu den besten ETF-Brokern, der übrigens auch in Österreich verfügbar ist. 

Angebot und Auswahl

Im Gegenzug für die geringen Kosten kann Scalable Capital leider nur eine sehr kleine Auswahl an Handelsplätzen bieten. Hier haben Anleger lediglich die Möglichkeit, über gettex und Xetra zu investieren. Verschiedene Konkurrenten in unserem Depot-Vergleich haben deutlich mehr zu bieten. 

Handelsgebühren

Die Handelsgebühren hängen beim Scalable Capital Broker vom gewählten Abonnement ab. Entscheidest du dich für das kostenlose “Free Broker” Modell, werden 0,99 € pro Transaktion fällig. Mit den kostenpflichtigen Premium-Mitgliedschaften sinken diese Gebühren auf 0 €!

Orderhöhe:250 €500 €1.000 €2.500 €5.000 €10.000 €
Scalable Capital Kosten:0,99 € /0 €0,99 € /0 €0,99 € /0 €0,99 € /0 €0,99 € /0 €0,99 € /0 €
90/100
Punkte

4. DEGIRO

DEGIRO ist ein Broker-Unternehmen mit Sitz in Amsterdam, das bereits seit 2008 Kunden betreut. Während man zuerst nur Dienstleistungen an professionelle Investoren und Unternehmen anbot, können heute auch Privatpersonen in mittlerweile 18 EU-Ländern mit DEGIRO Wertpapiere, ETFs und Co. erwerben. 

Depotgebühren und andere Kosten

Während die meisten Banken keine Kosten für die Depotübertragung erheben, so fallen diese bei DEGIRO an – und zwar für die Depotübertragung zu und von der Bank. Die Kosten belaufen sich hier auf 10 € pro Position (inkl. möglicher externer Kosten!).

Auch die Teilnahme an der Hauptversammlung ist nicht kostenlos. Für die Anmeldung müssen Investoren mit Kosten von mindestens 100 € rechnen. Wer also gerne auf Hauptversammlungen geht, sollte über diese massiven Kosten bei DEGIRO Bescheid wissen. Neben den Kosten für die Depotübertragung und die Teilnahme an der Hauptversammlung fallen keine weiteren Kosten bei DEGIRO an.

Angebot und Auswahl

DEGIRO ist der beste ETF-Broker in Sachen Handelsplätze: Es gibt keinen Konkurrenten in unserem Depot-Vergleich, der DEGIRO übertrifft. Hier haben Anleger die Möglichkeit, in über 50 Handelsplätze weltweit zu investieren. Somit sollte jeder Investor einen für sich geeigneten Handelsplatz finden. Ein kleiner Ausschnitt ist in nachstehender Grafik zu sehen.

Handelsgebühren

Die Kosten je Transaktion sind bei DEGIRO überschaubar und belaufen sich auf 3,90 € pro Handel. Damit scheidet man in unserem Depot-Vergleich sehr gut ab; für eine Spitzenposition reicht es jedoch nicht. 

Orderhöhe:250 €500 €1.000 €2.500 €5.000 €10.000 €
DEGIRO Kosten:3,90 €3,90 €3,90 €3,90 €3,90 €3,90 €
90/100
Punkte

5. Finanzen.Net Zero

Finanzen.Net Zero ist ein Broker-Angebot der Finanzen.net GmbH, die bereits seit 2000 das gleichnamige Internetportal betreibt. Das Unternehmen aus Karlsruhe arbeitet dazu mit der Baader Bank zusammen. Anleger können hier seit 2019 Wertpapiere erwerben, damals allerdings noch unter dem Namen “Gratisbroker”. 

Depotgebühren und andere Kosten

Die Depotgebühren bei Finanzen.Net Zero betragen, wie der Name bereits anmuten lässt, Null Euro. Allerdings zahlen auch hier Anleger für die Teilnahme an der Hauptversammlung einen Betrag von 25 € sowie einen Zuschlag von 1 € für jede Order unter 500 €. 

Einen weiteren potenziell großen Kostenpunkt stellen bei Finanzen.Net Zero die Überziehungszinsen dar. Diese belaufen sich auf 9,50 % jährlich, sollte das Konto überzogen werden – hier ist also Vorsicht geboten. 

Angebot und Auswahl

Ganz im Gegenteil zu DEGIRO gibt es bei Finanzen.Net Zero mit nur einem Handelspartner eine sehr limitierte Auswahl. Anleger können bei diesem Broker lediglich über den außerbörslichen Handelsplatz gettex investieren. 

Hier schneiden die Konkurrenten in unserem Depot-Vergleich deutlich besser ab. Die mangelnde Auswahl dürfte einige Anleger zu alternativen Brokern treiben. 

Handeslgebühren

Der Vorteil der eingeschränkten Handelsplatz-Auswahl zeigt sich bei den Gebühren: Mit völlig kostenlosen Transaktionen ab 500 Euro Orderwert zählt Finanzen.Net Zero zu den besten ETF-Brokern in Sachen Handelsgebühren!

Orderhöhe:250 €500 €1.000 €2.500 €5.000 €10.000 €
Finanzen.Net Zero Kosten:1 €0 €0 €0 €0 €0 €
87/100
Punkte

6. ING

ING zählt, laut “America’s Fortune” Magazin, zu den 20 größten Brokern der Welt. Das Unternehmen mit Sitz in Amsterdam ist Teil eines großen, internationalen Bankenkomplexes, der Dienstleistungen für Millionen von Kunden bereitstellt. Mit der Größe des Konzerns und der langen und erfolgreichen Geschichte verbinden viele Anleger ein Gefühl von Sicherheit und Seriosität. 

Depotgebühren und andere Kosten

Anleger tragen bei der ING keine Kosten für die Depotführung. Es gibt keinen Negativzins und auch die Teilnahme an der Hauptversammlung ist bei Onlineanmeldung kostenlos. Für Investoren fallen bei der ING generell geringe Kosten an, was sie für viele zu einer attraktiven Option macht. 

Angebot und Auswahl

Die ING bietet ihren Kunden alle deutschen Börsen an sowie die USA und Kanada. Auch über außerbörsliche Handelsplätze wie Tradegate kann hier investiert werden. 

Handelsgebühren

Die Gebühren bei der ING steigen mit der Summe der Transaktion. Sie starten mit vertretbaren 5,53 € und können bis auf knapp 30 Euro ansteigen! Damit bleibt der Broker in unserem Depot-Vergleich hinter vielen Konkurrenten zurück. 

Orderhöhe:250 €500 €1.000 €2.500 €5.000 €10.000 €
ING Kosten:5,53 €6,15 €7,40 €11,15 €17,40 €29,90 €
83/100
Punkte

7. flatex

Flatex ist ein deutscher Broker, der seinen Kunden bereits seit 2006 den Wertpapierhandel ermöglicht. Als einer der ersten Händler am deutschen Markt bot Flatex damals den Handel von Securities an. 

Interessant:

Flatex ist seit 2019 hundertprozentiger Eigentümer von DEGIRO. Beide Unternehmen sollen aber auch weiterhin als getrennte Anbieter weiterexistieren. 

Depotgebühren und andere Kosten

Beim Anbieter flatex ist die Depotführung nicht kostenlos, was eine Ausnahme in unserem Depot-Vergleich bildet. Für fast alle Kunden fallen hier jährliche Kosten in Höhe von 0,10 % des Depotwerts an. Die Ausnahme bilden Fonds und ETF. Anleger, die demnach ein Depot über 10.000 € bestehend aus Aktien und Co. führen, zahlen so jedes Jahr 10 € an zusätzlichen Gebühren. 

Hinzu kommt ein Negativzins von 0,5 % pro Jahr auf bestehendes, nicht investiertes Guthaben. Namensaktien kosten 0,60 € und die Teilnahme an der Hauptversammlung 5,90 € pro Ticket.

Angebot und Auswahl

Flatex bietet mit seiner Auswahl an Handelsplätzen ein sehr attraktives Angebot für Profi-Investoren an. Hier haben Investoren die Möglichkeit in alle deutschen sowie dutzende ausländische Handelsplätze zu investieren – und das immer zum gleichen Preis von 5,90 € zzgl. der jeweiligen Börsengebühr! Auch außerbörsliche Handelsplätze sind hier verfügbar. 

Handelsgebühren

Mit 7,9 € für jedes Geschäft bietet flatex ein einfaches System. Preislich reiht man sich damit im oberen Mittelfeld unseres Depot-Vergleichs ein. Die Gebühren sind zu verschmerzen, zahlreiche Konkurrenten sind jedoch deutlich günstiger!

Orderhöhe:250 €500 €1.000 €2.500 €5.000 €10.000 €
Flatex Kosten:7,90 €7,90 €7,90 €7,90 €7,90 €7,90 €
80/100
Punkte

8. Consorsbank

Die Consorsbank ist ein Tochterunternehmen der BNP Paribas, einer der größten Banken Europas. Bereits seit 1994 konzentriert sich die Consorsbank hauptsächlich auf den Wertpapierhandel und gilt damit als einer der Pioniere des Online-Tradings. 

Die mehr als 1,5 Millionen Consorsbank-Kunden in Europa profitieren neben dem umfangreichen Aktien- und ETF-Angebot auch von weiteren Bankdienstleistungen wie Girokonto oder Finanzierungen. 

Depotgebühren und andere Kosten

Die Consorsbank knüpft keine Bedingungen an ihre kostenlose Depotführung. Verglichen mit einigen anderen Anbietern in unserem Depot-Vergleich macht man damit eine gute Figur. 

Anleger sollten sich jedoch über den Preis pro Ausführung einer Namensaktie im elektronischen Register im Klaren sein; dieser beträgt nämlich stolze 1,95 €. Ist ein elektronisches Register jedoch nicht verfügbar, so kostet jede Ausführung einer Namensaktie 24,95 €

Auch die Teilnahme an der Hauptversammlung der Consorsbank schlägt mit einem stolzen Preis von 24,95 € zu Buche! Das hält meiner Meinung nach v.a. junge Anleger davon ab, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen und die Aktienkultur hautnah mitzuerleben. 

Angebot und Auswahl

Die Consorsbank ermöglicht ihren Anlegern, in insgesamt 30 internationale Handelsplätze zu investieren. Auch über nationale sowie außerbörsliche Handelsplätze wie z.B. Tradegate kann hier investiert werden. 

Damit schneidet die Consorsbank in unserem Depot-Vergleich recht gut ab. Für einen Titel “bester ETF-Broker” oder “bester Aktien-Broker” reicht diese Auswahl allerdings nicht. Hier sind einige Konkurrenten stärker!

Handelsgebühren

Auch die Consorsbank ist bei kleineren Transaktionen vergleichsweise teuer, da immer mindestens 9,95 € fällig werden. Erst bei größeren Summen kann man über diese Gebühren hinwegsehen, obwohl sie natürlich dennoch schmerzhaft sind. Die Konkurrenten in unserem Depot-Vergleich sind hier meist deutlich günstiger. 

Orderhöhe:250 €500 €1.000 €2.500 €5.000 €10.000 €
Consorsbank Kosten:9,95 €9,95 €9,95 €11,20 €17,45 €29,95 €
78/100
Punkte

9. Comdirect

Comdirect ist ein Unternehmen der Commerzbank und wurde 1994 gegründet. Durch seine langjährige, erfolgreiche Geschichte gilt diese Bank als besonders zuverlässig und sicher. Neben der Möglichkeit, Aktien, ETFs und Co. zu erwerben, bietet Comdirect noch zahlreiche weitere Bankdienstleistungen.  

Depotgebühren und andere Kosten

Comdirect bietet Kunden für die ersten drei Jahre eine garantierte, kostenlose Depotführung an. Nach Ablauf dieser drei Jahre müssen Investoren mindestens zwei Trades pro Quartal tätigen, das Girokonto nutzen oder mindestens ein Mal im Quartal einen Sparplan ausführen. Geschieht dies nicht, fällt eine Gebühr von 1,95 € pro Monat an – eine stattliche Summe! 

Die Eintragung für Namensaktien fällt bei comdirect mit einem Betrag in Höhe von 0,95 € pro Ausführung aus. Für Schweizer Aktien wird es deutlich teurer mit 14,90 € pro Ausführung

Angebot und Auswahl

Bei Comdirect können Anleger an allen Regionalbörsen in Deutschland handeln. Aber auch an großen internationalen Börsen EU- und weltweit sowie außerbörslich über gettex und Quotrix.

Handelsgebühren

Der Handel mit Aktien oder ETFs ist bei Comdirect vergleichsweise teuer: schon bei einem Kauf oder Verkauf von lediglich 250 Euro Wert werden bereits 12,40 € Gebühren erhoben! Aus diesem Grund lohnt sich der Broker aus meiner Sicht erst bei Transaktionen von mehr als 5.000 Euro – wenn überhaupt!

Orderhöhe:250 €500 €1.000 €2.500 €5.000 €10.000 €
comdirect Kosten12,40 €12,40 €12,40 €13,65 €19,90 €32,40 €
73/100
Punkte

10. Sparkassen Broker

Der Sparkassen Broker ist ein vergleichsweise neues Angebot einer der ältesten und bekanntesten Banken im deutschen Raum. Anleger können hier auf das umfangreiche Sicherungssystem und die Erfahrung der Sparkassen setzen und gleichzeitig von einem recht modernen Broker-Angebot profitieren. 

Depotgebühren und andere Kosten

Der Sparkassen Broker verlangt keine Depotführungs-Gebühren – allerdings nur, wenn mindestens eine Transaktion im Quartal durchgeführt wird oder sich über 10.000 € im Depot befinden. 

Die Karten für die Teilnahme an der Hauptversammlung sind kostenlos sowie auch die Eintragung von Namensaktien. Negativzinsen gibt es hier ebenso nicht. 

Auswahl und Angebot

Der Sparkassen Broker liefert eine gute Auswahl an Handelsplätzen mit allen deutschen sowie zahlreichen internationalen Börsen und auch außerbörsliche Handelsplätze.

Handelsgebühren

Bei Geschäften mit dem Sparkassen Broker werden mindestens 10,47 € pro Transaktion fällig. Diese Kosten können auf über 30 Euro anwachsen, wenn größere Summen bewegt werden. Damit zählt der Broker zu den teuersten Anbietern in unserem Depot-Vergleich. 

Orderhöhe:250 €500 €1.000 €2.500 €5.000 €10.000 €
Sparkassen Broker Kosten:10,47 € 10,47 €10,47 €12,72 €18,97 €31,47 €
72/100
Punkte

Fazit: So schneiden die Broker in unserem ETF-Sparplan Vergleich ab

Die vier Neo-Broker: Trade Republic, Smartbroker, Scalable Capital und Finanzen.Net Zero sind in Punkto Kosten unschlagbar. Preisbewusste Anleger können hier getrost zuschlagen. 

Welcher Neo-Broker die richtige Wahl darstellt, hängt auch von den gewünschten Handelsplätzen ab. Möchte man im Ausland uneingeschränkt handeln, so könnte der Smartbroker eine attraktive Option sein. Kommt hingegen nur Deutschland als Handelsort infrage, so ist Scalable Capital definitiv einer der attraktivsten Anbieter. Doch auch von Klassikern wie Trade Republic können Anleger gut profitieren. 

Investoren, die mehr Wert auf Service und Funktionen legen, werden mit ING vermutlich sehr zufrieden sein. Die “traditionellen” Broker sind in unserem Depot-Vergleich immer mit höheren Kosten verknüpft, punkten aber dafür in Sachen Auswahl. 

Auch der Kundenservice ist bei solchen Dienstleistern oft um ein vielfaches besser – ein Faktor, der in die Bewertung unseres Depot-Vergleichs nicht mit eingeflossen ist, aber für Anleger interessant sein könnte. 

Sehen wir uns die Preise an, die Investoren beim Kauf und Verkauf ihrer Wertpapiere zahlen müssen: Wir betrachten die Preise bei unterschiedlichen Brokern – einmal über Xetra und einmal außerbörslich – zu je unterschiedlichen Orderhöhen – zwischen 250 € und 10.000 €. Die folgende Grafik gibt den Gesamtüberblick zu den Kosten, mit den außerbörslichen jeweils grün markiert.

Aufgrund der hohen Grundgebühren bei bereits kleineren Beträgen lohnt sich meiner Meinung nach ein Kauf bei comdirekt erst ab höheren Investments von 5.000 € – sowohl über die Xetra als auch beim außerbörslichen Handel. 

Finanzen.Net Zero bietet zwar keinen Handel über die Xetra an, dafür ist der außerbörsliche Handel umso günstiger. Dieser ist für Investments ab 250 € nämlich völlig kostenlos.

Zusätzlich zu den regulären Kosten bedient sich Scalable Capital einem alternativen Abo-Modell. Beim Gratismodell „Free Broker“ zahlen Anleger 0,99 € pro Order, wohingegen keine Ordergebühren bei den beiden Premiummodellen „Prime Broker“ und „Prime Broker flex“ anfallen.

Welcher Broker für dich ideal ist, hängt sicherlich von deinen Investment-Plänen ab. Je nachdem, an welchem Handelsplatz du bevorzugst, einkaufst und wie viele Transaktionen du pro Jahr ausführst, kommen andere Anbieter für dich in Betracht.

Die Frage nach dem besten ETF-Broker oder Aktien-Broker kannst also nur du selbst beantworten.  Mit den Informationen aus diesem Depot-Vergleich solltest du jedoch genug Informationen zur Verfügung haben, um die ideale Wahl für dich zu treffen!

Zu wenig Rendite? Meine unabhängige Beratung kann helfen:
Northern Finance
Enable registration in settings - general
Compare items
  • Total (0)
Compare
0
Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner