Industrie-ETFs: Lukrative Rendite oder vorprogrammierte Verluste?

Industrie-ETFs: Lukrative Rendite oder vorprogrammierte Verluste?

In herstellende Unternehmen zu investieren, ist für viele Anleger eine naheliegende Wahl. Dank Industrie-ETFs ist der Einstieg besonders einfach und mit verringertem Risiko möglich. Doch obwohl die Industrie einen so hohen Stellenwert in unserer Wirtschaft einnimmt, blieben die Erfolge zuletzt aus!

Innere und äußere Einflüsse haben Produktionsfirmen zu schaffen gemacht. Können Investoren mit einem ETF aus der Industrie dennoch Gewinne erwirtschaften? Oder sind die “goldenen Jahre” vorbei? Ich habe es genau analysiert! Außerdem stelle ich dir die wichtigsten Industrie-ETFs sowie einige weniger bekannte, aber dennoch interessante Alternativen vor. 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Im Bereich Industrie finden sich einige der größten und wichtigsten Unternehmen der Welt
  • Die vergangenen Monate waren schwierig und die zukünftige Entwicklung bleibt ungewiss
  • Hohe Bedeutung für unsere Wirtschaft und Gesellschaft machen Industrie-ETFs dennoch attraktiv
  • Verwandte Bereiche, wie Robotik und Automatisierung, bieten oft noch attraktivere Renditen

Die Industrie ist nicht wegzudenken

Industriebetriebe verarbeiten Rohstoffe zu verwertbaren Produkten. Sie sind damit ein elementarer Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Ohne solche Unternehmen wäre unser heutiger Lebensstandard undenkbar!

Von einfachen Gegenständen wie unseren Möbeln, Lebensmitteln bis hin zu hochkomplexen Objekten wie Autos, Smartphones oder Flugzeugen: Ihre Herstellung fällt unter den Oberbegriff der Industrie. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Industrie einer der größten und wichtigsten Teilbereiche unserer Wirtschaft ist. Die größten und wertvollsten Unternehmen der Welt zählen zu diesem Bereich!

Welche Produktionsbetriebe genau zur Industrie zählen, ist nicht genormt. Während in vielen Regionen zum Beispiel die Autoindustrie oder das Baugewerbe als eigene Felder gelten, werden sie in Deutschland meist einfach zur Industriesparte gezählt. 

Top 10 der deutschen Industrie

Nimmt man die etwas breitere Definition zur Hand, ist die Industrie der umsatzstärkste Wirtschaftszweig. Betrachtet man hingegen Autoindustrie, “Luxusgüter” und andere Bereich als eigenständige Sparten, muss sich die Industrie lediglich dem Finanzbereich geschlagen geben. 

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Wirtschaftliche Aussichten

Aufgrund ihrer hohen Bedeutung für unsere Gesellschaft sind Industriebetriebe generell ein sicheres Investment. Das bedeutet jedoch nicht, dass Aktien oder Industrie-ETFs ständig Gewinne erzielen!

Die herstellenden Betriebe wurden von der Covid-Pandemie hart getroffen. Die Erholung gelang zwar überraschend schnell; die Rahmenbedingungen bleiben jedoch weiterhin kritisch. 

Eine zusammenbrechende Supply-Chain, Rohstoffknappheit und Ereignisse wie der Angriff Russlands auf die Ukraine belasten die Wirtschaft weiterhin. Die meisten Experten sind sich zudem einig, dass wir auf eine Rezession zusteuern, die einige Monate anhalten könnte. 

Unternehmen der Industrie stellen eine Vielzahl von Produkten her. Einige von ihnen werden auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten weiterhin nachgefragt. Daneben gibt es jedoch auch sogenannte “Nicht-Basiskonsumgüter”, deren Absatz deutlich zurückgehen dürfte. 

Anhand der Entwicklung von Industrie-ETFs zeigt sich deutlich, dass wir die bereits seit einigen Monaten anhaltende Durststrecke noch nicht überwunden haben. Dennoch sind ETFs aus dem Industriesektor bei Anlegern sehr beliebt: Kaum ein Bereich hat eine derart große Wahrscheinlichkeit, in Zukunft wieder stattliche Gewinne zu erzielen!

Lediglich das genaue Timing wird schnell zum Problem: Es lässt sich nur schwer einschätzen, an welchem Punkt der wirtschaftlichen Entwicklung wir uns gerade befinden und ob der ideale Zeitpunkt für ein Investment (niedrigster Kurs) bereits erreicht ist, oder in den nächsten Monaten erst kommen wird. 

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So funktioniert ein Industrie-ETF

Egal ob ETF Industrie, ETF Erneuerbare Energien, ETF Weltwirtschaft oder eines der vielen anderen Produkte: Die Zusammensetzung solcher Exchange Traded Funds wird immer anhand von festgelegten Regeln bestimmt. Sie folgen dazu jeweils einem Index. 

Im Falle von Industrie-ETFs kann das zum Beispiel der “World Industrials” Index von MSCI sein. Dabei handelt es sich um eine Liste der börsennotierten Industriebetriebe in den Industrienationen. 

Setzt ein ETF auf diesem Index auf, werden mit dem Kapital der Anleger Anteile an den enthaltenen Unternehmen gekauft. Auch die Verteilung, also wie viel Prozent des Vermögens in ein einzelnes Unternehmen investiert werden, sind festgelegt. 

Ein ETF kann auch auf einem anderen Index basieren und sich zum Beispiel auf eine einzelne Nation beschränken. Darüber hinaus sind noch weitere Vorgaben oder Einschränkungen möglich, sodass ein noch spezielleres Angebot entstehen kann. Da die Auswahl jedoch immer festgelegten Regeln folgt, sind Exchange Traded Funds sehr berechenbar und übersichtlich. 

Ein Industrie-ETF wird regelmäßig angepasst. Aktien, die nicht mehr den Kriterien entsprechen, werden automatisch entfernt, während neue hinzukommen können. Die Aufteilung (wie viel Prozent auf ein Unternehmen oder eine Nation entfallen) wird ebenfalls aktualisiert, sofern sie in den Regeln des ETF festgelegt wurden. 

Vor- und Nachteile eines Industrie-ETF

Investments in die Industrie sind Teil zahlreicher Anlagestrategien. Ein ETF aus dem Industriesektor bietet dabei zahlreiche Vorteile! Hier werden nämlich mehrere Aktien von Unternehmen zusammengefasst. 

Wir können Anteile an einem solchen Industrie-ETF erwerben und sind damit bei sämtlichen enthaltenen Firmen investiert. Aufgrund der breiten Aufteilung betreffen uns eventuelle Kurseinbrüche einzelner Aktien deutlich weniger. 

Gleichzeitig können wir jedoch auch von besonders guten Entwicklungen einzelner Titel weniger stark profitieren, denn wir haben nur jeweils einen kleinen Teil unseres Kapitals investiert. Durch Industrie-ETF legen wir also in die ganze Branche an; der Fokus liegt auf dem Sektor, nicht auf einzelnen Firmen.

Im Falle von ETFs aus dem Industrie-Bereich kann dies problematisch sein: Hier ist zweifelhaft, ob es in den nächsten Monaten zu einem lukrativen Wachstum kommt. Wahrscheinlicher ist es, dass der gesamte Bereich unter der kommenden Rezession leiden wird.

Wer heute schon in einen Industrie-ETF einsteigt, wird eventuell zuerst erhebliche Verluste verzeichnen, bevor es wieder zu Gewinnen kommt. Auch das umgekehrte Szenario ist jedoch möglich! Wir investieren hier breit in die gesamte Branche und sind somit von ihrem Erfolg abhängig. 

Da solche ETFs für Industrie oder andere Felder lediglich einen bestehenden Index nachbilden, benötigen sie keine hochbezahlten Manager, um die Aktien auswählen. Deshalb können solche Exchange Traded Funds deutlich günstiger als traditionelle Fonds angeboten werden. Das ist einer der Gründe, warum sich diese Investmentform in den letzten Jahren so rasant entwickelt hat! 

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Die besten ETFs für den Industriesektor

Wer durch ETF in die Industrie investieren möchte, steht vor einer großen Auswahl an möglichen Produkten. Dabei gibt es nicht nur für jede Region ein Produkt; auch anhand der Unternehmensgröße, dem Fokus (Wachstum, Dividenden…) und vielen weiteren Faktoren können wir unterscheiden. 

Durch Sektoren-ETFs ist sogar ein Einstieg in einen speziellen Teilbereich, wie etwa die Luftfahrt-Industrie, möglich. Im Folgenden findest du eine Auswahl solcher Spezialangebote ebenso wie die beliebtesten “Klassiker” unter den Industrie-ETFs!

1. Xtrackers MSCI World Industrials UCITS ETF 1C

Xtrackers MSCI World Industrials UCITS ETF 1C
ISIN IE00BM67HV82
Größe: 343 Millionen Euro
Gesamtkosten (TER): 0,25 % p.a.
Start: 14. März 2016
Ausschüttung: Thesaurierend

Beim Xtrackers MSCI World Industrials UCITS ETF handelt es sich um einen klassischen Industrie-ETF: Er investiert in Industrieunternehmen aus den Industrienationen, hat jedoch einen starken Fokus auf die Vereinigten Staaten. 

Knapp die Hälfte aller enthaltenen Aktien stammt aus den USA, während auf den Zweitplatzierten Japan lediglich 13 Prozent entfallen. Mit diesem Schwerpunkt stellt der Industrie-ETF ein erhebliches Verklumpungsrisiko dar und sollte nur in einem ansonsten gut diversifizierten Portfolio Platz finden.  

Seine Performance war in der Vergangenheit solide; selbst im Covid-Krisenjahr 2020 blieb das Ergebnis im positiven Bereich. Anleger, die bereits seit 3 Jahren investiert sind, dürften sich über eine Rendite von 40 % freuen. 

Performance des Xtrackers MSCI World Industrials UCITS ETF 1C

2. VanEck Space Innovators UCITS ETF

VanEck Space Innovators UCITS ETF
ISIN IE000YU9K6K2
Größe: 7 Millionen Euro
Gesamtkosten (TER): 0,55 % p.a.
Start: 24. Juni 2022
Ausschüttung: Thesaurierend

Die Raumfahrt hat in den letzten Jahren erhebliche Innovation und den Einstieg neuer Player erlebt. Diese dynamischen Entwicklungen sind jedoch noch keineswegs abgeschlossen! Im Gegenteil: in Zukunft wird ein weiteres Wachstum der Branche erwartet. 

Der VanEck Space Innovators UCITS ETF ist ein Industrie-ETF, mit dem Anleger in genau diese Entwicklung investieren können. Enthalten sind dabei Unternehmen der Raumfahrt-Industrie, die sich zusätzlich durch Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung auszeichnen. 

Als besonders junger ETF (Start: Juni 2022) besteht ein gewisses Grundrisiko. Nicht alle Exchange Traded Funds schaffen es bis zur “Reife” – viele werden nach einigen Monaten geschlossen, da sie keine Größe erreicht haben, die sich für den Betreiber lohnt. 

Mit bereits 7 Millionen Euro Umfang nach wenigen Wochen macht der Space Innovators UCITS jedoch bereits eine gute Figur. Hier zeigt sich eine erhebliche Nachfrage durch die Anleger, die durchaus anhalten könnte. 

Auch die Performance kann sich bisher sehen lassen: Wer vor einem Monat in diesen Industrie-ETF investiert hat, kann sich heute bereits über einen Kursgewinn von 12 % freuen!

Performance des VanEck Space Innovators UCITS ETF

Im Angesicht der vergleichsweise hohen Kosten von 0,55 % pro Jahr sind solche Ergebnisse allerdings auch notwendig. Für risikofreudige Anleger könnten dieser ETF dennoch eine gute Möglichkeit darstellen, in den Raumfahrtsektor einzusteigen. 

3. SPDR MSCI Europe Industrials UCITS ETF

SPDR MSCI Europe Industrials UCITS ETF
ISIN IE00BKWQ0J47
Größe: 291 Millionen Euro
Gesamtkosten (TER): 0,18 % p.a.
Start: 5. Dezember 2014
Ausschüttung: Thesaurierend

Mit dem SPDR MSCI Europe Industrials UCITS können Anleger gezielt in Industrieunternehmen aus Europa investieren. Ein akzeptables Volumen von 290 Millionen Euro trifft dabei auf sehr günstige Kosten von lediglich 0,18 Prozent pro Jahr. 

Auch die Ergebnisse der letzten Jahre waren generell ansprechend. Der deutliche Einbruch während der Corona-Krise von fast 20 Prozent war dabei eindeutig eine Ausnahme; wer langfristig in diesen Industrie-ETF investiert hat, konnte teilweise mehr als 30 Prozent Zuwachs pro Jahr mitnehmen!

Performance des SPDR MSCI Europe Industrials UCITS ETF

Der MSCI Europe Industrial Index wird von französischen Unternehmen angeführt: mehr als 20 Prozent sind hier verortet. Großbritannien und Deutschland belegen mit jeweils knapp 15 % die Plätze zwei und drei. 

Eine Besonderheit dieses Industrie-ETF ist die Begrenzung der einzelnen Titel. Das Gewicht des größten Unternehmens im Index ist auf 35 % begrenzt und alle weiteren Unternehmen auf 20 %. In der Praxis hat dies jedoch keine Bedeutung, da der größte Posten (Siemens mit 6,6 Prozent) weit von dieser Grenze entfernt ist. 

4. iShares S&P 500 Industrials Sector UCITS ETF

iShares S&P 500 Industrials Sector UCITS ETF
ISIN IE00B4LN9N13
Größe: 220 Millionen Euro
Gesamtkosten (TER): 0,15 % p.a.
Start: 20. März 2017
Ausschüttung: Thesaurierend

Du möchtest in einen Industrie-ETF aus den USA investieren? Dann könnte der iShares S&P 500 Industrials Sector UCITS genau das richtige für dich sein! Hier findest du Industriebetriebe aus den Vereinigten Staaten zu einem günstigen Preis von nur 0,15 % pro Jahr. 

Mit lediglich 220 Millionen Euro Volumen ist dieser ETF aus dem Industriesektor etwas unter der idealen Größe von mindestens 300 Millionen. Dennoch kann es sich um ein sinnvolles Investment handeln, wenn du gezielt US-Werte ergänzen willst. 

Achtung!

Auch in den USA stehen die Zeichen aktuell auf Rezession! Vor einem Kauf solltest du daher die Stimmung der Märkte prüfen. Sonst beginnt dein Investment evtl. mit einem erheblichen Verlust!

Die Performance des iShares S&P 500 Industrials Sector ETF kann sich sehen lassen! Anleger haben hier in den letzten Jahren nicht nur erhebliche Gewinne realisieren können (mehr als 50 % Kursgewinn in 3 Jahren), sondern vor allem in Krisenzeiten weniger Schäden erlitten, als dies bei vergleichbaren Industrie-ETFs der Fall war. 

Performance des iShares S&P 500 Industrials Sector UCITS ETF

5. iShares STOXX Europe 600 Construction & Materials UCITS ETF 

iShares STOXX Europe 600 Construction & Materials UCITS ETF 
ISIN IE00BMW3QX54
Größe: 92 Millionen Euro
Gesamtkosten (TER): 0,46 % p.a.
Start: 8. Juli 2002
Ausschüttung: Thesaurierend

Das Baugewerbe wird üblicherweise ebenfalls zum Industriebereich gezählt und bietet interessante Möglichkeiten für Anleger. Mit dem iShares STOXX Europe 600 Construction & Materials ETF kannst du genau in diese Branche einsteigen!

Dabei solltest du jedoch beachten, dass das Baugewerbe generell als sehr konjunktursensibel gilt. Brummt die Wirtschaft, wird auch fleißig gebaut und die Kurse steigen. Bremst sich das Wachstum aus, leidet auch die Baubranche erheblich. 

Die aktuellen Lieferengpässe, gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise und Zinssituation (höhere Zinsen bedeuten schwierigere Finanzierung von Bauvorhaben) belasten die Bauindustrie zusätzlich. 

An den Kennzahlen des iShares STOXX Europe 600 Construction & Materials lässt sich diese Entwicklung gut ablesen: Hier wechseln sich starke Ergebnisse (+40 % in 2019) mit erheblichen Einbrüchen ab (bereits -16 Prozent im laufenden Jahr 2022). Lediglich das geringe Volumen von nur 92 Millionen Euro ist bei diesem Industrie-ETF ein Warnsignal. 

Performance des iShares STOXX Europe 600 Construction & Materials UCITS ETF 

Auch bei diesem Industrie-ETF kann es daher sinnvoll sein, zuerst einmal nur zu beobachten und auf den richtigen Moment für den Einstieg zu warten. Sollten wir tatsächlich eine mehrmonatige Rezession vor uns haben, werden die Kurse deutlich sinken. 

Zahlreiche Experten sehen einen solchen ETF für den Industriesektor Bau daher als mittelfristiges Investment. Sobald die Kosten für Rohstoff zurückgehen, könnte hier ein erheblicher Zugewinn möglich sein. 

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6. L&G ROBO Global Robotics and Automation UCITS ETF

iShares S&P 500 Industrials Sector UCITS ETF
ISIN IE00BMW3QX54
Größe: 897 Millionen Euro
Gesamtkosten (TER): 0,8 % p.a.
Start: 27. Oktober 2014
Ausschüttung: Thesaurierend

Ob der L&G ROBO Global Robotics and Automation ETF ein Industrie-ETF ist oder eher zu den angeschlossenen Bereichen zählt, darüber kann man sicherlich streiten. Außer Frage steht jedoch, dass es sich um ein sehr attraktives Produkt handelt!

Denn als einer der wenigen ETFs aus dem Industrieumfeld hat der L&G ROBO auch im Krisenjahr 2020 saftige Gewinne von über 30 Prozent erwirtschaftet. Obwohl Anleger vor allem in den letzten Monaten Verluste hinnehmen mussten, hat der Bereich Automatisierung und Robotik langfristig stabile Kursgewinne vorzuweisen. 

Performance des L&G ROBO Global Robotics and Automation UCITS ETF

Mit 900 Millionen Euro Volumen zählt dieser Industrie-ETF zu den sehr großen Finanzprodukten. Leider haben es auch die Kosten in sich: stolze 0,8 % pro Jahr werden hier fällig!

Fazit: Langfristige Chancen

In der Industrie finden wir die größten Unternehmen der Welt. Die Chance, dass diese Giganten einmal völlig in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, ist nahezu Null. Dennoch sind Industrie-ETFs und Einzelaktien aus der Branche keine Gewinngarantie!

Mit einem ETF aus dem Industriesektor investieren wir, je nach Produkt, in die ganze oder einen Teil der Branche. Damit sind wir an deren Erfolg gekoppelt. Und genau dieser Erfolg könnte ein Problem darstellen: Die Zeichen stehen in Europa und den USA aktuell auf Rezession!

In schweren Zeiten leidet auch die Industrie, da viele ihrer Produkte (Autos, Luxusartikel, Gebäude…) weniger stark nachgefragt werden. Die Konsumenten warten lieber, bis sich die wirtschaftliche Situation verbessert, bevor sie optionale Ausgaben tätigen. 

Für Anleger könnte die kommende Durststrecke jedoch ideal sein, um zu einem niedrigen Preis in eine sehr lukrative Branche einzusteigen. Industrie-ETFs sollten daher aktuell auf der “Watchlist” stehen! 

Wer jetzt schon Kapital bereithält, kann möglicherweise bald zu einem sehr günstigen Preis  einsteigen. ETFs aus dem Industriesektor profitieren mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von einem anschließenden Aufschwung!

Alternativ kann auch ein noch spezielleres Investment infrage kommen. Neben allgemeinen Industrie-ETFs gibt es nämlich auch eine Vielzahl an Teilsektoren, wie etwa Luft- und Raumfahrt, die von Krisen oft deutlich unabhängiger sind. 

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