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Der beste ETF-Sparplan Broker – Vergleich

Auf der Suche nach dem besten ETF Broker gibt es Vieles zu bedenken: Wo habe ich die größte Auswahl an ETFs? Wo sind die Kosten am geringsten? Und was passt überhaupt zu meinem Anlegertyp?

Um dir im bei der Auswahl zu helfen, haben wir 8 bekannte Anbieter anhand verschiedener Faktoren verglichen. 

Dabei geht es heute speziell um diejenigen Anleger, die trotz der aktuellen Covid 19-Krise in ETFs im Rahmen eines Sparplans investieren wollen und nach der besten Option für langfristige Anlagen (Buy-and-Hold) suchen.

Wir vergleichen dazu diese Broker:

In den folgenden Kategorien: 

  1. Depotgebühren

  2. ETF Auswahl und Angebot (inklusive der Aktions-ETFs sowie kostenlose und kostenpflichtige ETFs)

  3. Mindestsumme

  4. Sparplankosten

Wichtig!

Da sich das Preis- und Leistungsverzeichnis der einzelnen Anbieter jederzeit ändern kann, ist es unbedingt nötig, die genauen Einzelheiten vor einem eventuellen Vertragsabschluss noch einmal zu überprüfen.

1.Depotgebühren

Starten wir mit einer Übersicht der Depotgebühren. Das Ergebnis ist recht eindeutig, denn günstiger als “kostenlos” wird es nicht – vier unserer Kandidaten erheben keinerlei Kosten für die Depotführung. 

Das sind:

  • Die Consorsbank

  • DKB

  • Die Postbank und

  • Trade Republic

Auch drei weitere Broker bieten die Möglichkeit zum kostenlosen Depot, jedoch nur unter der Voraussetzung, dass mindestens ein Sparplan pro Quartal ausgeführt wird.

Diese sind:

  • 1822

  • S-Broker und

  • Comdirect

Lediglich die Flatex erhebt eine Depotgebühr von 0,1 % p.A. und schlägt damit deutlich aus der Reihe. Da zusätzlich noch Negativzinsen von -0,5 % auf Guthaben, das sich ungenutzt im Depot befindet, anfallen, wird der Anleger hier mit Abstand am stärksten belastet. Die Flatex schneidet damit bei den Depotgebühren ausgesprochen schlecht ab. 

2.Auswahl und Angebot

Während die Unterschiede bei den Depotgebühren eher gering ausfielen, liegen zwischen den ETF-Angeboten der einzelnen Brokern Welten.

Bei den (nahezu) kostenlosen Angeboten zeigen sich bereits große Unterschiede:

ETF Broker Screenshot1.png

Hierbei ist zu beachten, dass sowohl die DKB als auch die Flatex Gebühren von 0,49 € bzw. 0,2 % ATC erheben. Da es sich hierbei um relativ niedrige Kosten handelt, wurden sie in diesem Vergleich dennoch zu den “kostenlosen ETFs” gezählt.

Trade Republic nimmt mit 323 ETFs umgehend die Spitzenposition ein, während die Consorsbank mit 288 auf dem zweiten Platz nur knapp vor Flatex mit 287 liegt.

Während die 1822direkt mit 44 und insbesondere die Postbank mit nur 2 kostenlosen ETFs dramatisch abgeschlagen sind, ändert sich das Bild schnell, wenn wir die kostenpflichtigen ETFs hinzuholen:

ETF Broker Screenshot2.png

Während sich die Flatex unangefochten an die Spitze setzt, kann die 1822direkt durch eine riesige Auswahl von 708 kostenpflichtigen ETFs immerhin auf den dritten Platz aufrücken. 

Eine Sonderrolle nimmt hierbei Trade Republic ein, denn alle ETFs im Angebot sind kostenlos. Dennoch schafft es damit, ein dreimal größeres Angebot als die Postbank zusammenzustellen, die eindeutig auf dem letzten Platz landet. 

Da die verschiedenen Broker teils unterschiedliche Anbieter in ihrem Programm haben, kann es dabei zu Einschränkungen kommen. Stammt dein Wunsch-ETF etwa von iShares, wirst du dich mit hoher Wahrscheinlichkeit für Trade Republic entscheiden müssen. Hast du hingegen ein Deka Produkt ins Auge gefasst, werden der S-Broker oder die 1822direkt besser für dich geeignet sein.  

3.Mindestsumme

Bei den Mindestbeträgen für das ETF-Sparen geht es sehr übersichtlich zu; lediglich zwei unterschiedliche Beträge werden erhoben: 

Mit 25 € Mindestinvestitionssumme kann man hier investieren:

  • Comdirect

  • Consorsbank

  • Postbank und 

  • TradeRepublic

Dahingegen verlangen diese Broker 50 € Mindestinvestitionssumme: 

  • 1822direkt

  • DKB

  • Flatex und

  • S-broker

4.Sparplan-Kosten

Richtig spannend wird es nun aber bei den Kosten pro Sparplan:

ETF Broker Screenshot 3.png

Hierbei haben sich die Hälfte der Broker für Fixkosten pro Sparplan entschieden, während die anderen vier Broker eine prozentuale Gebühr verlangen. 

In dieser Kategorie lässt sich die Trade Republic, dank fehlender Sparplankosten, recht einfach als Gewinner bestimmen. Am unteren Ende der Liste hingegen finden wir den S-Broker, deutlich abgeschlagen, der sich 2,5 % deines Sparplans schnappt. 

Die anderen Anbieter verteilen sich zwischen den beiden Extremen – wer hier die Nase vorn hat, richtet sich stark nach dem Anleger. Planst du etwa, größere Summen zu investieren, werden dich prozentuale Gebühren stärker belasten, während Fixkosten vergleichsweise wenig ins Gewicht fallen. Soll das Investment eher klein ausfallen, könnte es sich genau umgekehrt verhalten. 

Die Auswahl des richtigen Brokers

Welcher Broker der richtige ist, hängt auch maßgeblich davon ab, in welche ETFs du investieren möchtest. Hast du ein Produkt gefunden, dass zu deiner Strategie passt, solltest du anhand des Anbieters (also z.B. Lyxor, Amundi…) und unserer Liste schnell in der Lage sein, den für dich besten Broker auszuwählen.  

Für kleine Sparraten ab 25€ besonders geeignet sind

  • TradeRepublic¹ mit mehr als 250 iShares-ETFs im Sparplan für 0€

  • Consorsbank¹ mit 1.5% Kosten bzw. 0,38€ und der Möglichkeit zur kostenlosen Wiederanlage von Dividenden

  • ComDirect¹ mit 1.5% Kosten bzw. 0,38€

  • Postbank¹ mit 0.90€ Kosten

Für größere Sparraten ab 250€ besonders geeignet sind

  • TradeRepublic¹ mit mehr als 250 iShares-ETFs im Sparplan für 0€

  • Flatex¹ mit 1.50€ + 0.2% ATC im Sparplan bei riesiger ETF-Auswahl

  • DKB¹ mit 1,50€ pro Ausführung im Sparplan

  • 1822direkt¹ mit 2.95€ pro Sparplan-Ausführung

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