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Meine Rendite bei Mintos nach 5 Jahren P2P-Kredite Investment

Ein Jubiläum steht ins Haus! Seit fünf Jahren bin ich nun schon Investor bei Mintos. Grund genug, uns einmal genauer anzuschauen, wie es mit den Renditen steht und was ich in dieser Zeit lernen konnte. 

Das die Plattform nach wie vor einen Großteil des P2P Marktes beherrscht und der Erfolg dafür spricht, dass man bei Mintos einiges richtig macht, dürfte bekannt sein.

Wie das Ganze in nackten Zahlen nach einem so langen Zeitraum wie 5 Jahren aussieht, wirft jedoch noch einmal ein ganz anderes Licht auf den Anbieter. 

Wenn du zusätzlich noch weitere Fragen zu Mintos, anderen P2P-Anbietern oder sonstigen Finanzthemen hast, solltest du einen Blick in unser Forum für Privatkredite riskieren. Dort kannst du dich ganz unkompliziert mit anderen Investoren zu wichtigen Themen austauschen. 

Die Anfangsphase

Mintos ist durch sein Crowdfunding aktuell in aller Munde: Im Rahmen einer Eigenkapitalerhöhung ermöglicht es die lettische Firma dir, Unternehmensanteile zu erwerben.

Eine solche Aktion war bereits beim wesentlich kleineren Konkurrenten Bondora sehr erfolgreich, sodass eine entsprechende Aufmerksamkeit hier garantiert ist. 

Mein erstes Investment bei Mintos ist mittlerweile 5 Jahre her. Damals entschied ich mich in eine Autofinanzierung auf der Plattform zu investieren, die später zurückgekauft wurde und mir insgesamt 11 % Zinsen einbrachte.

Wie du dir sicher vorstellen kannst, habe ich in der Folge direkt wieder investiert und noch am gleichen Tag zwei weitere Finanzierungen angenommen – diesmal für 12,5 und 12,7 Prozent. 

Auch diese beiden Anlagen lieferten wie versprochen ab. Ein guter Einstieg also, der durchaus repräsentativ für die “Anfangstage” bei Mintos ist. Denn der Rückkauf funktionierte damals stets planmäßig und Ausfälle kamen zuerst nicht vor.

Dies änderte sich natürlich später, als erste Anbieter von der Plattform ausgeschlossen werden mussten, etwa weil sie sich den Rückkauf der ausstehenden Kredite nicht mehr leisten konnten. 

Diese Phase begann im Jahr 2017, als der erste Anbieter ausfiel. Es handelte sich damals um Eurocent, die ihre Anleihen nicht mehr bedienen konnten.

Konsequenterweise folge der umgehende Ausschluss vom Marktplatz und die Erkenntnis für Mintos, in solchen Fällen künftig mehr Druck auf den Anbieter auszuüben – denn bis heute konnten lediglich 47 % der ausstehenden 360.000 Euro zurückgeholt werden. 

Das Jahr der Ausfälle

Nachdem es im Jahr 2018 überraschenderweise überhaupt keine Ausfälle gab, erreichte man im Folgejahr schon 50 Kreditgeber auf der Plattform.

Leider waren einige Nieten darunter und 4 der Anbieter bekamen Probleme. Die jeweilige Auflösung dieser Streitfälle fällt sehr gemischt aus. 

Aforti konnte seine 2,2 Millionen in Rückzahlungen nicht mehr bedienen, sodass im Verhandlungen mit Mintos entsprechende Maßnahmen beschlossen wurden.

Als man sich aber nicht einmal an diese Verträge halten konnte, musste letztlich der Gerichtsvollzieher aufmarschieren. Gebracht hat das wenig: nur 12 % konnten bisher zurückgewonnen werden. 

Im Oktober traf es dann “Rapido Finance”, mit einem offenen Restwert von 425.000 Euro, von denen überhaupt nichts zurückgeholt werden konnte, denn das Unternehmen befindet sich in den Insolvenzverhandlungen.

Ob hier in Zukunft noch Gelder fließen, hängt daher von der Insolvenzverwaltung ab. 

Auch “Iute Credit” musste wenig später die Segel streichen. Hier konnten jedoch die vollen 3,4 Millionen, die noch zu begleichen waren, kurze Zeit später zurückgezahlt werden.

Beim viertel Ausfall “Monego”, die mit 9 Millionen in der Kreide standen, wurden immerhin 25 % bisher überwiesen und es bleibt abzuwarten, wie viel hier letzten Endes beglichen werden kann. 

Insgesamt zeigen diese Beispiele – insbesondere im direkten Vergleich mit anderen Plattformen – das Mintos einen sehr guten Job bei der Rückholung der ausgefallenen Beträge leistet.

Dies lässt sich unter anderem damit erklären, dass man durch die Unternehmensgröße und Marktposition in der Lage ist, diese Probleme mit hoher Manpower zu bearbeiten.

Denn aktuell sind 50 Mitarbeiter in diesem Feld tätig und versuchen, die Investoren vor größeren Verlusten zu bewahren. 

Das habe ich in 5 Jahren gelernt

Mintos als Plattform ist sehr einfach zu bedienen, aber wenn es um die Auswahl des richtigen Anbieters geht, wird es schon deutlich komplizierter.

Mit der neuen Risikobewertung wird zwar ein verbessertes Warnsystem zur Verfügung gestellt, mit dem du dich von schwarzen Schafen fernhalten kannst; wer jedoch an die richtig hohen Renditen möchte, muss mehr oder weniger riskante Investitionen vornehmen. 

Egal, ob deine Strategie auf hochverzinste und eher unsichere Kredite setzt, oder du mit mittleren Renditen eher auf der sicheren Seite unterwegs bist… ich empfehle (aus eigener Erfahrung), das Investment auf möglichst viele Kreditgeber aufzuteilen.

Persönlich habe ich mich entschieden, nicht mehr als 7 % meines gesamten Mintos-Kapitals bei einem einzelnen Anbieter anzulegen.

Dies lässt sich problemlos am Ende des “Auto-Invest” festlegen. Dabei sind auch keine Rendite-Einbußen zu befürchten. Es dient vielmehr als Sicherheitsmaßnahme, die dich vor Ausfällen schützen soll, denn so wird dein Verklumpungsrisiko gesenkt und dein P2P-Portfolio besser diversifiziert. 

Das Ergebnis nach 5 Jahren

Kommen wir aber nun zur wirklich interessanten Fragen: Was habe ich eigentlich in den 5 Jahren, abzüglich aller Ausfälle, bei Mintos verdient? Ein Blick in das Dashboard sagt mir, dass ich 11,7 % Zinsen erhalten habe.

Eine stattliche Summe! Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit, denn einige meiner Kredite befinden sich noch im Rückholungsstatus und es ist ungewiss, wie viel davon tatsächlich bei mir ankommt. . 

Wenn wir hier eine konservative Schätzung durchführen, werden ca. 80 % des Geldes früher oder später den Weg zu mir zurückfinden, während die verbleibenden 20 Prozent wohl verloren sind.

Ziehe ich diesen Betrag (in Euro) nun von meinen erwirtschafteten Zinsen (ebenfalls in Euro) ab, sinkt mein effektiver Zinssatz auf 10,24 %. 

Eine zweistellige Rendite über 5 Jahre halte ich für sehr ansehnlich, weshalb ich auch mein Investment bei Mintos in der nächsten Zeit weiter erhöhen werde.

#Mein Ziel ist es, letztlich auf den gleichen Investitionsbetrag zu kommen, mit dem ich auch schon bei der Konkurrenz von Bondora und EstateGuru vertreten bin – aktuell 5.600 €.

Ist dieser Punkt erreicht, werde ich mir Gedanken über eine weitere Aufstockung machen. Sollte Mintos weiterhin so gute Arbeit leisten, sehe ich dabei eine rosige Zukunft für das Unternehmen und meine Investments. 

Meine Empfehlungen

Nach diesem Beitrag über Mintos hat dich womöglich die Neugier gepackt und du möchtest ebenfalls über die Plattform in Privatkredite investieren. Ein gewisses Restrisiko besteht jedoch, weshalb ich dir zuerst einen Blick in den Beitrag “Das Risiko für Anleger bei Mintos” empfehlen würde. 

Bist du vollends überzeugt, kannst du direkt loslegen und dich unter diesem Link sofort anmelden. 

Vielleicht kommt auch die Konkurrenz für dich infrage. Möchtest du zum Beispiel bei EstateGuru einsteigen, kommst du hier direkt zur passenden Seite und erhältst sogar noch 0,5 % zusätzliche Zinsen!

Auch Bondora hat es vielen Investoren angetan. Mit ihrem Go & Grow Programm folgen sie einem etwas anderen Ansatz, der ebenfalls gute Ergebnisse liefert.  Mit diesem Link kannst du direkt loslegen und sogar noch 5 Euro Startguthaben abstauben.

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