3.600 € Sparplan im März: Meine ETF, P2P Investments und Co.

3.600 € Sparplan im März: Meine ETF, P2P Investments und Co.

Ich habe mein Sparziel von 3.600 € im März nicht erreicht. Aber ich war sehr knapp dran. Dennoch ist das erste Quartal sehr gut für mich gelaufen. Wie ich mein Geld im März investiert habe, das erfährst du in diesem Artikel.

Darum geht’s:

  • Ist mein Ziel von 50.000 € im Jahr 2022 noch greifbar?
  • Wie hat sich meine Investment-Strategie im März durch den Ukraine-Krieg verändert?
  • Welche Anlageformen haben mir im März die größten Gewinne beschert?
  • Und welche Maßnahmen werde ich im kommenden Monat ergreifen?

ETFs, P2P-Kredite und Start-ups – ich habe umgeschichtet

Mein Ziel für 2022 ist es, insgesamt 50.000 € zu investieren. Eine durchaus üppige Summe. Diese Summe soll erreicht werden, indem ich 80 % meines Geldes in ETFs, 15 % in P2P-Kredite und 5 % in Start-ups investiere. 

Aufgrund des aktuellen Krieges in der Ukraine habe ich jedoch beschlossen, meine Strategie anzupassen. So investiere ich nicht mehr in russische und ukrainische P2P-Kredite. Die wirtschaftlichen und somit finanziellen Risiken, denen ich hier ausgesetzt bin, sind mir einfach zu hoch. Niemand kann sagen, wie es weiter geht und wie weit Russland durch seine Aktionen wirtschaftlich zurückgeworfen wird.

Auch die angekündigte Zinserhöhung auf der P2P-Kredite-Plattform RoboCash ist für mich kein Grund, weiterhin russische Kredite zu halten. Denn: Risiko und Rendite müssen für mich immer im Einklang sein. Und das ist aktuell nicht der Fall. 

Mein Geld habe ich daher von den Plattformen RoboCash und Kviku abgezogen. Zurzeit befinden sich nur noch 171 € auf RoboCash, die verbleibenden 773 € wurden mir bereits auf mein Konto überwiesen – ohne Probleme und ohne Verluste. Das zeigt erneut, dass P2P-Kredite deutlich krisenfester sind als Aktien, bei denen es mit Sicherheit Kapitalverluste gegeben hätte. 

Auf der Plattform Kviku bin ich aktuell noch mit 74 € investiert, 487 € habe ich bereits abgezogen. Die Investments auf beiden Plattformen sind somit beinahe beendet!

Was passiert mit dem neuen Geld?

Wohin kommt jetzt das abgezogene Geld der beiden P2P-Kredite-Plattformen? Nun, die gesamten 773 € von RoboCash gingen 1:1 in die Plattform Estateguru. Die Plattform für Immobilienkredite ist für mich eine attraktive Alternative: Transparenz, Vertrauen und Profitabilität sprechen hier für sich. 

Wo ich die 487 € von Kviku investieren werde, das weiß ich noch nicht. Ob dieses Geld auch in Estateguru geht oder doch in eine andere P2P-Kredite-Plattform, erfährst du im nächsten Update. 

Meine neuen Investments im März

Insgesamt wollte ich im März 3.600 € investieren. Dabei sollten 2.880 € in ETFs, 540 € in P2P-Kredite und 180 € in Start-ups fließen, wie in der folgenden Grafik ersichtlich wird. 

Dieses Ziel habe ich knapp verpasst. Von den insgesamt 3.600 € habe ich “nur” 3.484 € investiert – also 96,8 % oder um 160 € zu wenig. Das ist aber alles andere als tragisch, denn in den Vormonaten bin ich über mein jeweiliges Ziel mit 123 % und 140 % regelrecht hinausgeschossen. 

Warum habe ich mein Ziel nicht erreicht?

Der Grund für diesen kleinen Fehlbetrag im März liegt an den Start-ups, in die ich diesen Monat nicht investiert habe. Der Grund: hier investiere ich nur, wenn ich auch Chancen sehe und das war im März nicht der Fall. Die in Start-ups investierte Summe aus den starken Monaten Januar und Februar reichen jedoch ohnehin noch bis April, was das Ganze wenig dramatisch macht. 

Die P2P-Kredite im März

In P2P-Kredite habe ich etwas mehr investiert als ich das geplant hatte. Insgesamt waren es 584 € statt der anvisierten 540 €. Diese Summe ging dabei in zwei Plattformen. 

Zum einen gingen 364 € in Bondora Go & Grow, die Plattform, die Investoren 6,75 % Zinsen bietet und eine tägliche Liquidität. Hier habe ich bereits eine beachtliche Summe von 7.372 € investiert und bekomme täglich 1,32 € Zinsen. 

Insgesamt habe ich über Bondora Go & Grow 37 € Zinsen im März verdient. 

Die zweite P2P-Plattform, in die ich im März investiert habe, ist Estateguru. In die Plattform flossen 219,88 €. Berücksichtigen wir die Umschichtung aus RoboCash befinden sich mittlerweile mehr als 5.000 € auf dem Konto – ein großer Meilenstein für mich.

Die Plattform Estateguru hat dabei 40 € Zinsen abgeworfen. Auch damit bin ich sehr zufrieden. Nächsten Monat richte ich meinen Fokus jedoch auf den Income Marketplace. In diesen möchte ich die gesamten angestrebten 600 € investieren, um auch hier einmal eine ordentliche Summe aufzubauen.

Die ETF-Investments im März

ETFs machen in meiner derzeitigen Investment-Strategie mit 85 % den größten Anteil aus. Dabei verfolge ich eine Welt-Strategie und investiere 50 % World und 50 % Emerging Markets. Damit über-gewichte ich China und unter-gewichte die USA. 

Bei den Emerging Markets habe ich im März den Dip gekauft. Dieser Abschlag beruhte einerseits auf dem Ukraine-Krieg und andererseits auf den immer strikter werdenden Regulierungen in China (die anscheinend wieder gelockert werden). 

So habe ich 16 Mal in den Vanguard FTSE Emerging Markets investiert zu je 56,70 € – insgesamt 910,95 € inkl. Gebühren – und 25 Mal in den Vanguard FTSE Developed World zu je 80,45 € also 2.015 € inkl. Gebühren. 

Ich komme meinem Ziel näher

Auch, wenn ich mein Sparziel von 3.600 € im März verpasst habe, komme ich meinem Sparziel von 50.000 € für das Jahr 2022 Schritt für Schritt näher. 

Im Januar habe ich 20 % mehr als geplant investiert und im Februar sogar 40 %. Das Ziel im März habe ich um 4 % verpasst, also eine deutlich kleinere Differenz als in den Vormonaten. 

Fazit zum Sparplan im März: Ich befinde mich auf Kurs, aber das Niveau steigt

Aktuell läuft alles nach Plan, doch das Niveau steigt. Im April muss ich bereits 400 € mehr in ETFs, 60 € mehr in P2P-Kredite und 20 € mehr in Start-ups investieren, um auf Kurs zu bleiben. Doch ich bin guter Dinge, dass ich mein Ziel von 50.000 € im Jahr 2022 erreichen werde. Im kommenden Monat werde ich möglicherweise einen Blick Richtung Krypto werfen, aber auch eine neue Neobank aus Frankreich habe ich bereits am Radar. Welche Investments ich nächsten Monat tätigen werde, findest du schon bald heraus. Es bleibt wie immer eine spannende Reise.  

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