Wenn Tesla Berlin scheitert, scheitert Deutschland für Investoren

Die Tesla Giga Factory in Berlin-Brandenburg ist ein Projekt mit riesiger Symbolwirkung – und könnte am Umweltschutz scheitern. Was bedeutet das für den Investitionsstandort Deutschland? Dazu möchte ich dir heute meine persönliche Meinung erläutern. 

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Tesla Berlin und der Umweltschutz

Das Tesla eine gigantisch große und konsequenterweise als “Giga Factory” betitelte Produktionsanlage in Berlin-Brandenburg bauen möchte, wurde in den Medien ausgiebig behandelt. 

Der Grund für diese umfangreiche Berichterstattung ist allerdings kein positiver: Umweltschützer versuchen das Projekt, das eigentlich schon in trockenen Tüchern zu sein schien, zu stoppen. 

Auch die Tagesschau berichtete über die Vorgänge in Berlin-Brandenburg

Denn die Fabrik soll auf einem Waldstück errichtet werden, auf dem unter anderem die “Zauneidechse” überwintert. Da diese die notwendigen Rodungsarbeiten nicht überleben wurde, hat das Oberverwaltungsgericht einer Klage des Naturschutzbundes und der Grünen Liga stattgegeben. 

Der Rodungsvorgang, der schon größtenteils abgeschlossen war, sowie alle anderen Arbeiten wurden vorerst eingestellt, um den Ausgang des Rechtsstreits abzuwarten. Während das Ergebnis noch völlig offen zu sein scheint, ist das Signal bei einer Niederlage Teslas bereits klar. 

Die Zauneidechse: der Stein des Anstoßes

Die Waldfläche wird, wenn nicht gerade eine Fabrik für Elektroautos auf ihr gebaut werden soll, zur Holz- und Papierproduktion genutzt. Dabei werden Wälder gepflanzt und nach 10 bis 15 Jahren wieder gerodet. Dieser Vorgang läuft kontinuierlich an tausenden von Stellen in Deutschland ab. Da permanent neue Wälder gepflanzt werden, spricht auch nichts gegen dieses Vorgehen. 

Der Bau der Giga Factory wurde, wie man sich bei einem derart umfangreichen Projekt vorstellen kann, nicht leichtfertig angegangen. Die Anwesenheit der Zauneidechsen auf dem Gelände war bereits bekannt. 

Tesla ließ die Tiere daher rechtzeitig einsammeln und an einen anderen Ort umsetzen. Das Verwaltungsgericht honorierte diese Bemühungen auch, in dem es der Klage des Naturschutzbundes und der Grünen Liga in erster Instanz eine Abfuhr erteilte. 

Wie sich nun herausstellte, befanden sich zum Zeitpunkt der Umsetzung die männlichen Eidechsen schon im Winterschlaf und wurden daher übersehen. Das Oberverwaltungsgericht stoppte daher in zweiter Instanz die Baumaßnahmen. Denn ein Fortfahren, so das Gericht, würde gegen das europarechtliche Tötungsverbot verstoßen. 

Es geht um Umweltschutz… oder?

Die Frage, die sich nun stellt, lautet: Geht es diesen Klägern wirklich um den Umweltschutz? Meine persönliche Antwort ist: Nein! Diese Personen wollen lediglich keine gigantische Fabrik vor ihrer Haustür haben. 

Das Naturschutz-Argument ist in Deutschland die beste Waffe gegen unliebsame Großprojekte. Sind Baumaßnahmen geplant, die nicht ins Landschafts- oder Weltbild der Bewohner passen, wird diese Karte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gespielt. 

Dabei ist der Schutz unserer Umwelt ein wichtiges und richtiges Unterfangen. Viel zu oft werden die damit verbundenen rechtlichen Möglichkeiten in meinen Augen jedoch missbraucht, um persönliche Ziele zu verfolgen. 

Das eine Giga Factory in der Nachbarschaft kein architektonischer Traum ist, versteht sich von selbst. An den Wohlstand für nachfolgende Generationen durch die vielen Arbeitsplätze, die so ein Projekt der Region bringt, oder die Bedeutung für die Energiewende, denken diese Verweigerer jedoch nicht. 

Was Tesla für Berlin und Deutschland bedeutet

Der Bau der Fabrikanlage hat, nicht nur aufgrund seiner Größe, gewaltigen Symbolcharakter. Die Energiewende ist nämlich vor allem im Transportwesen das wahrscheinlich größte Thema, dass uns in den nächsten Jahren beschäftigen wird. 

Eine Produktion von Elektrofahrzeugen direkt in Deutschland hätten nicht nur wirtschaftlich höchste Bedeutung, sondern würde auch der Umwelt zugutekommen; denn die Alternative wäre vermutlich die Produktion in China oder ähnlich weit entfernten Ländern. 

Lange Transportwege und die Abwanderung von Fachwissen wären dabei nur nebensächliche Probleme: Die Umweltstandards in den typischen Produktionsländern sind durch die Bank deutlich niedriger als in Deutschland! 

Es mangelt nicht an Alternativen zum Tesla Werk in Berlin!

Wird der Bau der Tesla Giga Factory in Berlin verhindert, würde das Unternehmen mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem Land mit weniger strengen Regeln sein Werk errichten. Der langfristige Schaden für die Umwelt wäre dadurch bei weitem höher! 

Die Giga Factory als Symbol der Energiewende

Im Angesicht von globaler Erwärmung und der Energiewende als möglicher Antwort müssten Naturschützer eigentlich FÜR die Produktion von Elektroautos sein. Der Verkauf und die lokale Produktion wären daraus entstehende Folgeziele. 

Tesla stellt außerdem deutlich größere Ausgleichsflächen zur Verfügung, die zusätzlich auch nicht der Papierproduktion dienen. Denn die Rodung des Waldstücks wäre ohnehin für die nächsten Jahre angesetzt worden – zu diesem Zwecke wurde das Gelände ja überhaupt erst bepflanzt. 

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Das Verhindern des Fabrikbaus ist daher auf mehreren Ebenen eine Maßnahme GEGEN den Umweltschutz, was meinen Eindruck verstärkt, dass hier Umweltschutzgesetze aus persönlichen Gründen missbraucht werden. 

Die Giga Factory mit der angeschlossenen Batteriefabrik würde etwa 13.000 Arbeitsplätze schaffen. Mehr als 50 deutsche Firmen wären am Bau beteiligt. Ein Einstellen der Arbeiten würde die Tesla-Fabrik von einem positiven Symbol der Energiewende zu einem negativen Symbol für den Investitionsstandort Deutschland werden lassen. 

Mein Fazit

Ich hoffe daher, dass Umweltschützer und Bauherren hier durch Kommunikation und Kompromissbereitschaft zu einer Einigung kommen können. Denn durch ein stärkeres Miteinander könnte hier sicherlich ein für alle Seiten positives Ergebnis erzielt werden. 

Ernsthafte Sorgen um Zauneidechsen und Co. können durch noch umfangreichere Ausgleichsflächen sicher beseitigt werden. Gleichzeitig sollte jedoch auch dem Missbrauch von Umweltschutzgesetzen aus persönlichen Gründen Einhalt geboten werden. 

Die Energiewende “vor der eigenen Haustür” zu haben ist sicherlich keine Traumvorstellung; ohne solche weitreichenden Maßnahmen stehen wir jedoch wirtschaftlich und ökologisch schnell vor großen Problemen. 

Das Scheitern eines in mehrerlei Hinsicht nachhaltigen Großprojekts wie der Tesla Fabrik in Berlin wäre daher ein katastrophales Zeichen. Für den Investitionsstandort Deutschland, die Region Berlin-Brandenburg und den Umweltschutz. 

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