Auswandern aus Deutschland: Meine Erfahrungen nach 6 Jahren im Ausland


Der Traum vom Auswandern aus Deutschland wird für immer mehr Deutsche zur Realität. Da der Staat Investoren und Gutverdienern das Leben oftmals erschwert, suchen gerade diese Personengruppen immer öfter nach Alternativen außerhalb des eigenen Heimatlandes.
Auch ich bin vor 6 Jahren aus Deutschland ausgewandert und lebe seither in Zypern. Gerade als Unternehmer und Investor genieße ich dort steuerliche Vorteile, weshalb mir am Ende des Monats deutlich mehr von meinem erarbeiteten Geld übrig bleibt.
Aber ist Zypern wirklich die ideale Destination für Auswanderer? Und was sind die Vor- und Nachteile des Auswanderns, die oft unterschätzt werden? In diesem Beitrag teile ich meine wichtigsten Erfahrungen. So kannst du besser beurteilen, ob das Auswandern aus Deutschland für dich infrage kommt.
Das Wichtigste in Kürze:
- Immer mehr Deutsche denken über das Auswandern aus Deutschland nach. Zu den Gründen zählen wirtschaftliche und bürokratische Herausforderungen.
- Die demografische Situation in Deutschland begünstigt zunehmend einen Wohlstandsverlust, der jeden einzelnen Bürger betrifft.
- Vor allem Investoren und Unternehmer leiden unter hohen Abgaben sowie einer großen bürokratischen Last, die anderswo deutlich niedriger ausfällt.
- Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Ländern, die für das Auswandern aus Deutschland infrage kommen. Die beste Wahl hängt aber immer von der persönlichen Situation ab.
Auswandern aus Deutschland wird immer beliebter: Die aktuellen Zahlen
Wer mit dem Gedanken spielt, aus Deutschland auszuwandern, ist längst nicht mehr allein. Die Zahl der Deutschen, die ihr Heimatland verlassen, um sich anderswo anzusiedeln, steigt seit mehreren Jahren.
Das Statistische Bundesamt registriert aktuell 1,5 Millionen Zuzüge und 1,3 Millionen Fortzüge. Die Zahl verdeutlicht, wie mobil die Bevölkerung mittlerweile ist. Gleichzeitig zeigen aktuelle Umfragen, dass ein erheblicher Teil der Deutschen über eine Auswanderung nachdenkt.
Hierzulande ist es insbesondere die Politik, die die Unzufriedenheit innerhalb der Bevölkerung schürt: 83 % der Wahlberechtigten sind mit Bundeskanzler Merz unzufrieden. Das führt u.a. dazu, dass bereits jeder 5. über das Auswandern aus Deutschland nachdenkt.

Es wird also schnell klar, dass das Thema Auswandern hochrelevant ist und dies angesichts von Faktoren wie dem demografischen Wandel vermutlich auch bleiben wird.
Aus diesem Grund ist es nur sinnvoll, sich vorab ein bestmögliches Bild über potenzielle Destinationen einschließlich ihrer Vor- und Nachteile zu machen.
Tipp: Wenn du aus Deutschland auswanderst und nach einem Broker suchst, ist Freedom24 eine der besten Optionen, da viele Anbieter wie beispielsweise TradeRepublic das Depot bei einer Wohnsitzänderung ins Ausland kündigen. Freedom24 hingegen erlaubt es dir, dein Depot zu behalten und bietet für Neukunden derzeit ein attraktives Bonusprogramm an.

Anlagen sind stets mit dem Risiko eines Verlusts verbunden. Die WELCOME-Aktion unterliegt
den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die Geschenkaktien werden nach dem Zufallsprinzip aus einer Auswahl teilnahmeberechtigter Aktien zugeteilt, wobei Aktien mit höherem Wert seltener vergeben werden.
Grund 1 für Auswanderung: Die deutsche Wirtschaft
Deutschland zählt nach wie vor zu den Powerhäusern innerhalb der globalen Wirtschaft. Allerdings gerät dieser Status Jahr für Jahr ins Schwanken.
Seit einigen Jahren kommt die deutsche Wirtschaft kaum noch aus der Wachstumsflaute heraus. Anders ausgedrückt: Die deutsche Wirtschaft schrumpft.
Gründe dafür gibt es mehrere. Zum einen hat die Corona-Pandemie die heimische Wirtschaft stark auf die Probe gestellt. Zum anderen verzeichnet aber vor allem die deutsche Industrie seit mehreren Jahren einen Rückgang. Und diese bildet für viele von uns das Rückgrat der Wirtschaft.
Die folgende Grafik zeigt deutlich, dass Deutschland seit 2021 rund 2,3 % seiner Industrieproduktion verliert, während diese nach der Wiedervereinigung für viele Jahre stark anstieg.

Angesichts des zunehmenden internationalen Wettbewerbs, beispielsweise durch die chinesische Autoindustrie, ist zu erwarten, dass sich dieser Rückgang wohl fortsetzen wird.
Grund 2 für Auswanderung: Demografischer Wandel
Steigender Druck aus dem Ausland ist bei weitem nicht der einzige Grund für den wirtschaftlichen Rückgang Deutschlands. Denn auch dieser begründet nicht den demografischen Wandel, der das Land weiter wirtschaftlich belastet.
Gründe für den demografischen Wandel in Deutschland:
- Höhere Lebenserwartung: Menschen leben länger, was die Bevölkerung älter macht.
- Sinkende Geburtenrate: Gleichzeitig werden weniger Menschen geboren als sterben.
- Weniger Erwerbstätige: Weniger Geburten und zunehmende Renteneintritte führen dazu, dass weniger Arbeitskräfte nachrücken.
Diese Gründe führen zu einer massiven Belastung des deutschen Renten- und Sozialsystems und zwangsläufig zu einer höheren Belastung für jeden einzelnen Menschen in Deutschland – egal ob Angestellter oder Unternehmer, Investor oder Nicht-Investor.

Diese Entwicklungen setzen auch Arbeitgeber zunehmend unter Druck. Die Steuer- und Abgabenlast, die Arbeitgeber hierzulande haben, ist ohnehin bereits enorm.
Für mich waren diese Einschränkungen nicht mehr tragbar, weshalb ich beschlossen habe, aus Deutschland auszuwandern.
Grund 3 für Auswanderung: Bürokratie und Regulierungen
Ein weiterer signifikanter Grund, der alle deutschen Bürger betrifft, ist die Bürokratie und der hohe Grad an Regulierungen.
In Deutschland werden jährlich deutlich mehr Gesetze erlassen als aufgehoben, was zu einem kontinuierlichen Anstieg an Gesetzen, Paragraphen, Absätzen und Normen führt.

Und Gesetze schränken Menschen in vielen Fällen in ihrer Handlungsfreiheit. Das erkennen insbesondere Unternehmer, die aus diesem Grund ihren Unternehmenshauptsitz vermehrt ins Ausland verlagern.
Allerdings erkennt auch die deutsche Regierung zunehmend, dass das hohe Maß an Bürokratie und Kontrolle schädliche Folgen für heimische Unternehmen und die Wirtschaft haben.
Aus diesem Grund wurde im Oktober 2024 das sogenannte Bürokratieentlastungsgesetz verabschiedet.

In der Theorie soll dieses Gesetz dazu dienen, das bürokratische System etwas aufzulockern. In der Praxis ist davon aber noch lange nichts spürbar.
Gut zu wissen:
Zu den wichtigsten Punkten des Bürokratieentlastungsgesetzes zählt die Änderung der Aufbewahrungsfrist. Buchungsbelegen müssen fortan nur noch 8 statt ehemals 10 Jahre aufbewahrt werden.
Die reine Tatsache, dass es zur Auflockerung der Bürokratie weitere Bürokratie benötigt, spricht für sich.
Auch Maßnahmen wie die Einführung des Digitalen Euros verfehlen aus meiner Sicht das Interesse der Bürger.
Denn auch hier werden große Anstrengungen betrieben ohne einen wirklichen Vorteil für Bürger. Vielmehr liegen die Vorteile bei der EU selbst, die dadurch weniger abhängig von Zahlungsdienstleistern wie Mastercard und Visa werden will.

Auch auf EU-Ebene steigt die Anzahl der Gesetze kontinuierlich. Dieser Tatsache sollte sich jeder bewusst werden, der über eine Auswanderung aus Deutschland nachdenkt.
Mit Zypern habe ich mich bewusst für ein Land entschieden, das Mitglied der EU und somit auch von ihren Gesetzen betroffen ist. Allerdings ticken die Uhren in Zypern allgemein etwas langsamer, was etwas Spielraum schafft.

Anlagen sind stets mit dem Risiko eines Verlusts verbunden. Die WELCOME-Aktion unterliegt
den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die Geschenkaktien werden nach dem Zufallsprinzip aus einer Auswahl teilnahmeberechtigter Aktien zugeteilt, wobei Aktien mit höherem Wert seltener vergeben werden.
Die beliebtesten Auswanderungsländer: Nicht-EU-Land auf Platz 1
Auf der Liste der beliebtesten Auswanderungsländer befinden sich mehrere EU-Länder. Auf Platz 1 liegt allerdings ein Nicht-EU-Land: die Schweiz.
2025 sind über 22.000 Deutsche in die Schweiz ausgewandert. Auf Platz 2 liegt Österreich mit knapp 14.000 Fortzügen, gefolgt von Spanien mit knapp 10.000.

Gründe für eine Auswanderung in die Schweiz:
- Sprache: Durch eine gemeinsame Sprache sinken Einstiegshürden deutlich. Zwar wird in einigen Teilen der Schweiz Französisch gesprochen, Deutsch bleibt allerdings die dominierende Sprache.
- Sicherheit und Ordnung: Die Schweiz gilt als besonders sicheres Land und verfügt über eine gut funktionierende Infrastruktur. Auch Faktoren wie das Bildungssystem und der öffentliche Nahverkehr sprechen für die Schweiz.
- Währung und Gehälter: Zwar ist der Euro in der Schweiz weniger relevant, aber auch der Schweizer Franken gilt als stabile Währung mit hoher Kaufkraft. Auch die Gehälter liegen deutlich über dem deutschen Durchschnitt, was das Land für viele Arbeiter und Angestellte attraktiv macht.
- Steuern und Abgaben: Einer der wohl wichtigsten Punkte für Unternehmer und Investoren. Je nach Kanton fällt die Steuerlast deutlich niedriger aus als in Deutschland.
Zwar sind die Lebenshaltungskosten in der Schweiz spürbar höher als in Deutschland, dennoch bleibt den meisten Schweizern am Ende des Monats deutlich mehr vom Einkommen übrig. Das Land ist somit klarer Vorreiter in der aktuellen Statistik.
Beliebte Zielländer für Investoren
Welches Land das beste für eine Auswanderung aus Deutschland ist, hängt immer von der individuellen Situation ab.
Für Investoren wie mich kamen insbesondere Länder infrage, in denen ich eine niedrigere Steuer- und Abgabenlast habe.
Für viele Investoren kommen aktuell folgende Destinationen infrage:
- Schweiz
- Zypern
- Bulgarien
- Monaco
- Vereinigte Arabische Emirate
- Singapur
- Hongkong
Der Vorteil an diesen Ländern: Du zahlst in den meisten Fällen keine Steuern auf Kursgewinne aus Aktien/ETFs oder andere Wertpapiere. Auch auf Dividenden fallen die Steuern (je nach Land) sehr niedrig aus.
Da mein Investment-Fokus auf ETFs und P2P-Kredite liegt, profitiere ich mit meiner Wahlheimat Zypern von sämtlichen steuerlichen Vorteilen.
Gut zu wissen:
Der genaue Steuersatz hängt immer von der jeweiligen Anlageklasse ab. Aktien und ETFs werden in vielen Fällen anders behandelt als beispielsweise Immobilien. Prüfe daher immer im Voraus die steuerlichen Rahmenbedingungen in deinem Zielland.
Warum ich mich für Zypern entschieden habe: Vorteile für Investoren und Unternehmer
Die Schweiz mag aktuell zwar das beliebteste Land für das Auswandern aus Deutschland sein, ich habe mich aber bewusst für ein Leben in Zypern entschieden.
Vor mittlerweile 6 Jahren habe ich mich entschieden, Zypern zu meiner neuen Heimat zu machen. Und damals wie auch heute gab es für mich einen Hauptgrund: das Geld.
In Deutschland zahlt der Durchschnittsverdiener beinahe 50 % seines Einkommens an Steuern und Abgaben. Mit anderen Worten: Die Hälfte des Jahres arbeitest du für den Staat.
Damit liegt Deutschland um Längen über dem OECD-Durchschnitt, der sich um die 35 % bewegt.

Weitere Steuern, die Jahr für Jahr dazukommen bzw. erhöht werden – Zuckersteuer, Energiesteuer – sind dabei nicht berücksichtigt.
Wenn du nun mehr als der Durchschnitt verdienst, springt deine Steuerlast schnell einmal über 50 %. Und da ich seit mehreren Jahren Unternehmer bin und überdurchschnittlich verdiene, bin auch ich in Deutschland noch einmal stärker von der Steuerlast betroffen.
Für mich stand demnach schon in jungen Jahren fest: Auswandern aus Deutschland ist auch für mich die einzig richtige Option.
Steuervorteile im Detail: Das Non-Dom-Programm und seine Vorteile
Das Steuerparadies bietet eine der steuerschonendsten Strukturen Europas. Die Körperschaftsteuer liegt bei nur 15 %, was im Vergleich zu Deutschland, wo Firmen in der Regel 30 % Steuern auf Gewinne zahlen, enorm niedrig ist.
Darüber hinaus musst du lediglich 60 Tage im Jahr in Zypern anwesend sein, um dich dort steuerlich registrieren zu können.
Zusätzlich ermöglicht das sogenannte Non-Dom-Programm, auf Kapitalgewinne und Dividenden keine Steuern zu zahlen, und das für mindestens 17 Jahre. Viele EU-Länder haben ein solches Steuerprogramm nicht, und genau das macht Zypern so attraktiv für Auswanderer, die investieren oder als Unternehmer tätig sind.
Besonders für Investoren, die in Dividenden-ETFs oder andere Kapitalanlagen investieren, bietet das Steuerparadies damit eine steuerliche Freiheit, die nur wenige europäische Länder gewährleisten können.
| Steuerlicher Vorteil | Beschreibung |
| Steuerfreie Kapitalgewinne | Kapitalerträge und Dividenden bleiben steuerfrei |
| Geringe Körperschaftsteuer | Nur 15 % Körperschaftsteuer auf Unternehmensgewinne |
| Steuerliche Anreize für Rentner | Nur 5 % Steuer auf ausländische Renteneinkommen |
| Non-Dom-Status | Der Non-Dom-Status ist für 17 Jahre gültig und kann verlängert werden |
| Renteneinkommen aus dem Ausland | Nur 5 % |
Tipp: Der Non-Dom-Status ist ideal, wenn du über passives Einkommen verfügst, beispielsweise durch P2P-Kredite auf Plattformen wie Go & Grow oder Monefit.
Auswandern aus Deutschland: Die wichtigsten Tipps
Wenn die Auswanderung aus Deutschland für dich infrage kommt, solltest du genügend Zeit einplanen, um die wichtigsten Schritte vorab zu klären. So vermeidest du unnötige zusätzliche Behördengänge, sparst die Zeit und definitiv auch Geld.
Auswandern aus Deutschland Checkliste:
- Zielland festlegen: Das ist der erste und wohl entscheidendste Punkt. Berücksichtige Faktoren wie Steuern, Sprache, Klima, Infrastruktur, Sicherheit und allgemeine Lebensqualität.
- Finanzen-Check: Je nach Zielland benötigst du ein anderes Startkapital, um dir den Start zu ermöglichen. Stelle ein Budget auf und plane bestenfalls einen Notgroschen für mehrere Monate ein. Zudem solltest du deine Investments und Depots auf steuerliche Folgen prüfen. Wegzugsfolgen könnten auch relevant für dich sein.
- Verträge kündigen: Kündige sämtliche Verträge wie Mietvertrag, Strom- und Gasverträge, Internet, Fitnessmitgliedschaft, Abos und Versicherungen. Beachte dabei immer die jeweilige Kündigungsfrist.
- Dokumente-Check: Prüfe die Gültigkeitsdauer deines Reisepasses, Persos und Führerscheins und verlängere diese gegebenenfalls noch vor Abreise. Sichere deinen Impfpass, wichtige Urkunden und Zeugnisse (Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Schul- und Studienabschlüsse etc.)
- Abmeldung Deutschland: Melde dich beim zuständigen Einwohnermeldeamt von deiner Wohnadresse ab und hinterlege ggf. deine neue Heimatadresse. Richte dir sicherheitshalber auch einen Nachsendeauftrag ein.
- Steuern: Informiere dein zuständiges Finanzamt über deinen Wegzug und bereite deine letzte deutsche Steuererklärung vor. Wichtig außerdem: Prüfe unbedingt die steuerliche Lage deines Ziellandes, evtl. könnten Doppelbesteuerungsabkommen greifen. Bei Unklarheiten, lass dich von einem erfahrenen Steuerberater unterstützen.
Herausforderungen und mögliche Nachteile eines Lebens im Ausland
Auswandern aus Deutschland, das klingt im ersten Moment für Leute, die Steuern sparen wollen, sehr verlocken. Und das zurecht, denn in vielen Ländern kannst du als Investor oder Unternehmer stark einsparen und somit deine Rendite erhöhen.
Allerdings gibt es wie bei jeder größeren Entscheidung auch mögliche Herausforderungen, die relevant sein könnten.
Zu den größten Nachteilen einer Auswanderung zählen:
- Steuerliche Komplexität: Auch wenn die Steuersätze gewisser Länder attraktiv sind, solltest du nicht den organisatorischen Aufwand unterschätzen. Je nach Zielland könnten Faktoren wie Wegzugbesteuerung relevant werden. Informiere dich daher gründlich bevor du deine Reise antrittst.
- Krankenversicherung: Das Gesundheitssystem in vielen Ländern ist im Vergleich zu Deutschland schwächer. Informiere dich, wie hoch die Ausgaben für Krankenversicherungen und co. sind und berücksichtige die allgemeine Qualität der Gesundheitsversorgung deines Ziellands.
- Aufenthaltsrecht: Eine Auswanderung aus Deutschland macht dich natürlich nicht zu einem Staatsbürger eines anderen Landes. Auch wenn du Deutschland verlässt, bist du (zumindest für eine bestimmte Zeit) ein Ausländer in deinem Zielland.
Daher benötigst du vermutlich ein Visum, eine Aufenthaltsgenehmigung, einen Mindestaufenthalt, Mindestinvestitionen o.ä. Das ist vor allem außerhalb der EU relevant.
- Soziale Kontakte: Gerade am Anfang kann es schwieriger sein, ein soziales Netz aufzubauen. Freunde und Familie, die du in Deutschland hast, werden vermutlich in Deutschland bleiben. Somit wird der Kontakt zu ihnen möglicherweise spürbar geringer ausfallen. Gerade größere Distanzen können dies noch einmal erschweren.
- Sprache und Kultur: Ein weiterer Punkt, den viele unterschätzen. Achte nicht nur auf die steuerlichen bzw. finanziellen Vorteile deines Ziellands, sondern auch auf die Kultur. In manchen Fällen können kulturelle und sprachliche Barrieren den Alltag erheblich erschweren und somit die Lebensqualität einschränken.
Die genannten Punkte zeigen dir, dass das Auswandern aus Deutschland auch herausfordernd sein kann. Überlege dir also gut, welches Land für dich persönlich am geeignetsten ist und berücksichtige nicht nur steuerliche Aspekte, sondern vor allem auch die Lebensqualität allgemein.
Ich habe all diese Faktoren berücksichtigt und mich deshalb für Zypern entschieden. Zypern ermöglicht es mir, regelmäßig meine Freunde und Familie in Deutschland zu besuchen, von den Vorzügen der EU zu profitieren und in einer sicheren Umgebung zu leben.
Zudem erreiche ich mit dem zyprischen Steuersystem deutlich schneller meine finanziellen Ziele.

Anlagen sind stets mit dem Risiko eines Verlusts verbunden. Die WELCOME-Aktion unterliegt
den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die Geschenkaktien werden nach dem Zufallsprinzip aus einer Auswahl teilnahmeberechtigter Aktien zugeteilt, wobei Aktien mit höherem Wert seltener vergeben werden.
Fazit: Auswandern aus Deutschland kann sich durchaus lohnen
Der Traum, die Koffer zu packen und dem Heimatland Lebewohl zu sagen, wird für immer mehr Deutsche auch zur Realität. Die Bevölkerung ist zunehmend unzufrieden mit der finanziellen und wirtschaftlichen Situation im Land. Vor allem Investoren und Unternehmer werden besonders hart abgestraft. Darum bin auch ich vor 6 Jahren ausgewandert.
Da sich die Rahmenbedingungen in Deutschland auch in Zukunft wohl kaum bessern werden, ist eine Auswanderung aus Deutschland durchaus sinnvoll. Wichtig dabei ist, die Entscheidung anhand der eigenen Situation zu treffen, da nicht jedes steuerlich attraktive Zielland auch das beste für einen ist. Für mich ist Zypern nach wie vor die beste Wahl.
Das beliebteste Auswanderungsland ist die Schweiz. Wer innerhalb der EU bleiben möchte, für den könnte Zypern spannend sein. Unternehmer zieht es aber auch häufig weiter weg, etwa nach Dubai, Singapur oder Hongkong. Wenn du dir vorab gründlich Gedanken machst und genug Zeit und Geld einplanst, gelingt die Auswanderung auch dir.


