Aktien Broker Vergleich 2023: Das beste Aktien Depot für Buy-and-Hold-Anleger

Broker Vergleich 2024: Das beste Aktien Depot für Buy-and-Hold-Anleger

Buy-and-Hold zählt zu den Klassikern unter den Anlagestrategien. Viele Privatanleger setzen auf dieses Vorgehen, da es nachweislich hohe Renditen einbringen kann. Aber welcher Broker und welches Depot passt zu einer Buy-and-Hold-Strategie? In unserem Aktien Broker Vergleich 2024 erfährst du es!

Das Wichtigste in Kürze:

  • Für eine Buy-and-Hold-Strategie sind günstige Depots mit großer Auswahl und niedrigen Handelskosten perfekt
  • Die Kosten der Broker sinken immer weiter – ideal für Anleger!
  • Es gibt klare Gewinner in den einzelnen Teilbereichen, unter denen du deinen passenden Broker sicher finden kannst. 

Was ist eigentlich “Buy-and-Hold”?

Bei der Buy-and-Hold ist der Name Programm: kaufen und halten! Anleger, die einer solchen Strategie folgen, möchten Anlageprodukte wie Aktien günstig einkaufen und erst nach einer sehr langen Zeit wieder veräußern. Da in der Zwischenzeit relativ wenig im eigenen Depot passiert, spricht man auch von einer passiven Anlagestrategie. 

In unserem Aktien-Depot Vergleich 2024 widmen wir uns besonders diesen Investoren, da es bei Buy-and-Hold leicht veränderte Anforderungen an den Broker gibt: Eine Depotführungs- oder sonstige Gebühr schmerzt hier besonders, da wir sehr lange Anlagezeiträume anstreben. Ist der Kurs unserer Aktien nach einigen Jahren stark angestiegen, wollen wir natürlich ebenso günstig und problemlos wieder verkaufen. 

Denn wer auf Buy-and-Hold setzt, kann von den langfristigen Steigerungen des Marktes profitieren. Vorübergehende Crashs, Bärenmärkte und andere Flauten stören einen solchen Anleger kaum, da ohnehin keine regelmäßigen Verkäufe geplant sind. Im Extremfall könnte ein Buy-and-Hold-Anleger anhand unseres Depot Vergleichs 2024 einen Broker finden, in Aktien investieren und anschließend für mehrere Jahre keinen Blick mehr in das Depot werfen!

Damit steht diese Strategie im starken Gegensatz zu eher aktiven Vorgehensweisen, bei denen Anleger durch regelmäßige Trades Rendite erwirtschaften wollen. Unser Depot Vergleich 2024 für Aktien bietet aber auch hilfreiche Informationen für alle, die keine extreme, 30-Jahre Buy-and-Hold-Strategie anstreben!

So habe ich bewertet

Um den Depot-Vergleich 2024 für Buy-and-Hold-Anleger besonders nützlich zu gestalten, habe ich mich auf die wichtigsten Aspekte für diese Aktien-Anlagestrategie beschränkt. Wir wollen uns daher heute anschauen: 

1. Depotgebühren und andere Kosten

Hier betrachten wir, was die einzelnen Broker in unserem Aktien-Depot Vergleich 2024 für laufende Kosten, Depotführungsgebühren und andere Gebühren erheben. Denn Buy-and-Hold-Investoren wollen bei ihren langen Anlagezeiträumen natürlich nicht ständig ihre Rendite durch Gebühren schmälern!

2. Auswahl und Angebot

Leider gibt es immer noch große Unterschiede zwischen den Sortimenten der Broker. In unserem Depot Vergleich 2024 liegen zwischen den einzelnen Anbietern oft Welten: Während einige Dienstleister mit nur einigen hundert Aktien und ETFs werben, stellen dir andere mehrere Tausend zur Verfügung!

3. Kosten bei Kauf und Verkauf

Bei einer Buy-and-Hold-Strategie sind zwar keine regelmäßigen Trades geplant; dennoch gibt es immer wieder Gelegenheiten für zusätzliche Einkäufe (zum Beispiel in Krisenzeiten). Da auch später die Aktien wieder gewinnbringend verkauft werden sollen, dürfen die Gebühren für den Aktienhandel in unserem Depot Vergleich 2024 nicht fehlen!

Broker Vergleich 2024

Die gute Nachricht vorne weg: Keiner der Anbieter im Depot Vergleich 2024 erhebt noch eine Depotführungsgebühr!

1. Freedom24

DepotführungKostenlos
Sonstige Kosten250 Euro für Teilnahme an einer Hauptversammlung
Auswahl1.500 ETFs, 40.000 Aktien 
HandelskostenAktien und ETFs: 2 Euro + 0,02 Euro pro Aktie/ETF; Xetra: 2 Euro + 0,02 Euro pro Aktie/ETF; Abo-Modelle verfügbar

Falls dir “Freedom24” noch nichts sagt, liegt es nicht unbedingt an dir – In Deutschland ist der Broker noch recht neu. Nach mehr als 15 Jahren erfolgreicher Tätigkeit in Asien und Ost-Europa hat man jetzt den Sprung auf den deutschen Markt – und in unseren Aktien Broker Vergleich 2024 – gewagt. 

Du erhältst hier Zugriff auf eine stattliche Anzahl von über 40.000 Aktien und (immerhin) 1.500 ETFs! Die 15 Handelsplätze sind über die ganze Welt verteilt und bieten dir Zugang zu interessanten Titeln. Insbesondere in den CIS-Staaten (Russland, Kasachstan, Asebaidschan …) kann kaum ein Broker Freedom24 das Wasser reichen. 

Hinzu kommen Anleihen und “Profi-Werkzeuge” wie Optionen oder Futures. Insgesamt stehen so über eine Millionen handelbarer Assets zur Verfügung! Im Gegenzug für diese tolle Auswahl musst du 2 € pro Trade sowie 0,02 € pro Aktie/ETF zahlen. Durch Abo-Modelle kannst du die Kosten im Gegenzug für eine monatliche Gebühr stark senken.

Das Fehlen von Sparplänen dürfte für viele Anleger ein Nachteil sein. Auch eine Hauptversammlung solltest über Freedom24 nicht besuchen: Für deine Karte musst du hier 250 Euro bezahlen! 

Davon abgesehen macht Freedom24 in unserem Depot Vergleich 2024 eine gute Figur. Du erhältst große Auswahl und guten Support zu einem fairen Preis. Extras wie Zinsen von aktuell 3 Prozent auf deine Bareinlagen runden das Angebot ab. 

Banner - Freedom24
93/100
Punkte
Bis zu 4,21% pro Jahr für Einlagen in EUR
Median-Wert von 79 - 529€ der Gratis-Aktien
Bis zu 20 Gratisaktien (Aktionszeitraum beachten)
ZUM ANBIETER*

2. TradeRepublic

DepotführungKostenlos
Sonstige Kosten25 Euro für Teilnahme an einer Hauptversammlung, 2 Euro für Eintragung einer deutschen Namensaktie
Auswahl7.500 Aktien, 1.980 ETFs
HandelskostenAktien und ETFs: 1 Euro pro Handel; Xetra: Nicht verfügbar; Kryptohandel: 1 – 2 % plus 1 Euro Ordergebühr

TradeRepublic macht den Anfang im Aktien-Depot Vergleich 2024. Ein Depot ist hier (Achtung Spoiler: wie bei allen anderen Brokern auch!) kostenlos. Wer jedoch an einer Hauptversammlung eines Unternehmens teilnehmen möchte, muss eine recht hohe Gebühr von 25 Euro entrichten. Das Eintragen von Namensaktien in Deutschland ist mit 2 Euro pro Transaktion hingegen angemessen. 

Für Buy-and-Hold-Anleger vielleicht nur mäßig interessant, aber dennoch erwähnenswert: Trade Republic erhebt sehr hohe Gebühren für den Handel mit Kryptowährungen. Zwischen ein und zwei Prozent vom Transaktionswert plus die obligatorische ein Euro Ordergebühr werden hier aufgeschlagen. 

Bei TradeRepublic steht dir nur ein einzelner Handelsplatz, die Lang&Schwarz Exchange, zur Verfügung. Das tut der Auswahl aber keinen Abbruch: Mit 7.500 Aktien und 1.980 ETFs macht der Neobroker in unserem Depot Vergleich 2024 eine gute Figur. 

Gut zu wissen:

Achte bei Käufen über TradeRepublic und Co. darauf, nur zu den Xetra-Öffnungszeiten zu handeln. Außerhalb dieser Zeiten kann sich der Spread stark erhöhen.

Auch in Sachen Preisen für den Handel ist TradeRepublic ganz vorne mit dabei: Hier wird immer nur 1 Euro pro Ausführung fällig – egal, welche Summe du ein- oder verkaufst. Davon könnten sich andere Kandidaten in unserem Depot Vergleich für Aktien ruhig eine Scheibe abschneiden!

Banner - Trade Republic
95/100
Punkte
Sehr gute App
Aktien und Sparpläne bereits ab 1€
Bonus: Gratis-Aktie im Wert von bis zu 200€
ZUM ANBIETER*

3. Finanzen.net Zero

DepotführungKostenlos
Sonstige Kosten25 Euro für Teilnahme an einer Hauptversammlung, 
Auswahl6.000 Aktien, 2.000 ETF
HandelskostenAktien und ETFs: 0 Euro (1 Euro bei kleineren Summen); Xetra: Nicht verfügbar; Kryptohandel: 1 % Aufschlag

Der relativ junge Broker Finanzen.net Zero bietet, wie die Konkurrenten im Depot Vergleich, ein kostenloses Aktien-Depot an. Für die Teilnahme an einer Hauptversammlung müssen wir jedoch auch hier recht happige 25 Euro entrichten. 

Mit knapp 6,000 Aktien und 2.000 ETF ist das Angebot bei Finanzen.net Zero ordentlich, aber nicht weltbewegend. Anleger dürften am einzigen verfügbaren Handelsplatz, der Gettex, die wichtigsten Titel für ihre Buy-and-Hold-Strategie finden. Damit liegt der Broker im Mittelfeld unseres Depot Vergleichs 2024. 

Ganz anders sieht es in Sachen Handelskosten aus, denn hier macht Finanzen.net Zero seinem Namen alle Ehre: Ein- und Veräufe kosten tatsächlich null Euro! Nur bei kleineren Summen unter 500 Euro wird eine Gebühr von einem Euro erhoben. Das sorgt für einen Spitzenplatz in unserem Broker Vergleich!

Banner - Finanzennet Zero
87/100
Punkte
0 € Depotgebühren
0 € Ordergebühren ab 500 € Orderwert
Gratis Aktie bei Depoteröffnung
ZUM ANBIETER*

4. Scalable Capital

DepotführungKostenlos
Sonstige KostenKostenpflichtige Abonnements verfügbar
Auswahl7.000 Aktien, 2.400 ETFs
HandelskostenAktien und ETFs: Zwischen 0 Euro und 0,99 Euro, je nach Abo; Xetra: 5,49 Euro; Kryptohandel: 0,69 – 0,99 %, je nach Abo

Bei Scalable Capital finden Buy-and-Hold-Anleger ein kostenloses Depot, das mit verschiedenen Abonnements genutzt werden kann. Wer sich für das gebührenfreie Einstiegslevel entscheidet, muss allerdings auf die 2,1 Prozent Zinsen auf Bareinlagen verzichten. Auch die Handelsgebühren erhöhen sich in diesem Fall. 

7.000 Aktien und 2.400 verfügbare ETFs machen einen passablen Eindruck. Beim Handel hast du die Auswahl zwischen der Gettex- und Xetra-Börse. Auch hier dürfte alles dabei sein, was die meisten Investoren benötigen. Die Aktienauswahl liegt im Mittelfeld unseres Depot Vergleichs. 

Als einziger Kandidat in unserem Depot Vergleich 2024 nutzt Scalable Capital ein Abo-Modell. Anleger haben die Möglichkeit, ein Premium-Abo zu nutzen und zahlen hierfür (monatlich oder jährlich) eine Gebühr. In diesem Fall sind Geschäfte mit Aktien und ETFs kostenlos. Wer sich hingegen keine solche Grundgebühr zahlen möchte, muss 0,99 Euro pro Trade ausgeben. Auch ein Handel an der größten deutschen Börse Xetra ist möglich, kostet dich jedoch 5,49 Euro pro Ausführung. 

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98/100
Punkte
1.300 sparplanfähige ETFs
von der BaFin kontrolliert
Sicher dir bis zu 50€ Startbonus bei Scalable Capital bis 31.01.
ZUM ANBIETER*

5. CapTrader

DepotführungKostenlos
Sonstige KostenZweite Bankauszahlung pro Monat 8 € (erste Auszahlung kostenlos)
AuswahlÜber 1,2 Millionen Aktien, ETFs und mehr
HandelskostenAktien und ETFs: 2 Euro; Xetra: 4 Euro; Kryptohandel: 1 – 2 % plus 1 Euro Ordergebühr

Der vierte Kandidat in unserem Depot Vergleich 2024 ist CapTrader. Der deutsche Anbieter ermöglicht es dir, ohne Depotführungsgebühr zu investieren. Allerdings muss dein Depot einen Mindestwert von 2.000 Euro erreichen, um die Dienste nutzen zu können. Weitere Gebühren können anfallen, wenn du zum Beispiel mehr als einmal pro Monat dein Geld auszahlen willst. 

Die genaue Anzahl der verfügbaren Aktien und ETFs ist bei CapTrader etwas schwer zu bestimmen. Das liegt daran, dass der Anbieter mehr als 1,2 Millionen Titel im Programm hat! Da kann man schon mal den Überblick verlieren. Außerdem stehen dir 80 Handelsplätze in 33 Ländern zur Verfügung. Damit ist der Broker in unserem Depot Vergleich 2024 auch ganz klar die Nummer 1 in Sachen Auswahl bei Aktien und Co! 

Die Vorzüge von CapTrader enden aber nicht bei der Auswahl: auch die Preise sind durchaus konkurrenzfähig. Anleger zahlen jeweils 2 Euro für einen Trade, egal, wie hoch oder niedrig die Summe ausfällt. Der Handel an der Xetra ist für lediglich 4 Euro möglich – ein Bestwert im Aktien-Depot Vergleich 2024! Günstiger kommst du bei keinem Kandidaten an die größte deutsche Börse. 

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91/100
Punkte
Aktien ab 2 Euro Gebühren handeln (auch an US-Börsen)
Keine Depotführungsgebühren
Unschlagbare Auswahl an 1,2 Mio Aktien, ETFs und Optionen
ZUM ANBIETER*

6. JustTrade

DepotführungKostenlos
Sonstige Kosten25 Euro für Teilnahme an einer Hauptversammlung
Auswahl6.500 Aktien, 1.500 ETFs an 3 Handelsplätzen
HandelskostenAktien und ETFs: null Euro; Xetra: Nicht verfügbar; Kryptohandel: mind. 0,3 % pro Trade

JustTrade bietet allen Buy-and-Hold-Investoren ein kostenloses Depot an. Für die Teilnahme an einer Hauptversammlung werden ebenfalls stolze 25 Euro erhoben. Dafür ist JustTrade jedoch im Bereich Kryptohandel der günstigste Anbieter in unserem Depot Vergleich 2024: Mit etwa 0,3 Prozent Spread pro Handel kommen Krypto-Händler hier sehr günstig davon!

Auch die Handelskosten für ETFs und Aktien können sich sehen lassen: Sie liegen bei null Euro! Anleger können hier also ohne Ordergebühren Ein- und Verkaufen. Leider ist für jede Transaktion ein Mindestwert von 500 Euro erforderlich – in der Praxis kann dies für Einschränkungen sorgen. 

Mit 6.500 Aktien und 1.500 ETFs ist die Auswahl bei JustTrade begrenzt. Immerhin können Anleger hier aber an drei verschiedenen Handelsplätzen aktiv werden, was durchaus Kostenvorteile bringen kann. 

Banner - justTrade
73/100
Punkte
143 Sparpläne
Keine Depotführungsgebühren
ZUM ANBIETER*

7. Flatex

DepotführungKostenlos
Sonstige Kosten5,90 Euro für Teilnahme an einer Hauptversammlung, 0,60 Euro für Eintragung einer Namensaktie
Auswahl35.000 Aktien, 1.500 ETFs an 20 Handelsplätzen
HandelskostenAktien und ETFs: 7,90 Euro; Xetra: 8,27 Euro; Kryptohandel: 1 – 2 % plus 1 Euro Ordergebühr

Seit 2024 entfallen die Depotführungsgebühren und andere Kosten bei Flatex. Vorbei sind die Zeiten, in denen sich Anleger über Negativzinsen und Co. geärgert haben. Aber reicht das für eine gute Platzierung in unserem Depot Vergleich 2024

Günstige Tickets für Jahreshauptversammlungen für 5,90 Euro machen auf jeden Fall einen guten Eindruck. Auch die Eintragung einer Namensaktie ist mit 60 Cent sehr preiswert. Bei der Auswahl kann sich Flatex ebenfalls sehen lassen: mit 35.000 verfügbaren Aktien und 1.500 ETFs macht man eine sehr gute Figur, die auch von den 20 verfügbaren Handelsplätzen untermauert wird. 

Man lässt sich diese große Auswahl allerdings teuer bezahlen: Hier musst du mit Handelskosten von 7,90 Euro pro Ausführung rechnen! Damit zählt Flatex zu den teuersten Anbietern in unserem Depot Vergleich 2024, wenn es um Aktiengeschäfte geht. Glück im Unglück ist wiederum der vergleichsweise geringe Aufschlag für den Handel an der Xetra-Börse. Denn wenn du ohnehin schon knapp 8 Euro für einen Kauf oder Verkauf in die Hand nehmen musst, schmerzen die zusätzlichen 30 Cent auch kaum noch. 

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80/100
Punkte
über 4.000 sparplanfähige ETFs und Fonds
6 Monate Flatex-Ordergebühren sparen
ZUM ANBIETER*

8. ING

DepotführungKostenlos
Sonstige Kosten50 Euro für Quellensteuer Rückforderung
Auswahl19.000 Aktien, 2.000 ETFs an allen Handelsplätzen in DE, CA und USA
Handelskosten4,90 Euro pro Trade + 0,25 % vom Betrag + Handelsplatzgebühr (zwischen 0 und 14,90 Euro)

Bei der ING gibt es für Buy-and-Hold-Fans ein gebührenfreies Depot. Bizarr wird es jedoch bei der Ordergebühr: Sie liegt bei stolzen 4,90 Euro, auf die noch einmal 0,25 % vom Kaufwert sowie eine Handelsplatzgebühr, die zwischen null und 14,90 Euro liegen kann, aufgeschlagen werden! Das macht die ING zum teuersten Anbieter in unserem Depot Vergleich 2024, wenn du Aktien handeln möchtest. 

Auch für die Rückforderung einer ausländischen Quellensteuer verlangt man obszöne 50 Euro! Hier sollen Anleger scheinbar davon abgehalten werden, ihre Steuer zurückzufordern. Was es mit der Quellensteuer auf sich hat und wie du Zusatzbelastung vermeiden kannst, erfährst du in meinem Beitrag zum Thema. 

Mit stolzen 19.000 Aktien und 2.000 ETFs glänzt die ING in Sachen Auswahl in unserem Depot Vergleich 2024. Anleger profitieren hier auch von der Handelsplatz-Auswahl, denn alle Börsen in Deutschland, Kanada und den USA sind verfügbar. 

Aufgrund des komplexen Gebührenmodells steigen die Handelskosten mit zunehmenden Summen. Bei kleinen Transaktionen mit einem Wert von 250 Euro liegen sie bei 7,43 Euro und nehmen anschließend weiter zu. Bereits ab einer Ordersumme von 2.500 Euro ist die ING der teuerste Anbieter in unserem Depot Vergleich 2024 und gibt diesen Titel auch bei höheren Beträgen nicht mehr ab!

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83/100
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kostenlose Depotführung
1 % Bonuszins p. a. für 4 Monate
ZUM ANBIETER*

9. Smartbroker

DepotführungKostenlos
Sonstige Kosten
AuswahlUnklare Anzahl Aktien, 2.000 ETFs, 26 Handelsplätze
HandelskostenAktien und ETFs: null EuroXetra: 5,82

Wie auch die anderen Anbieter im Depot Vergleich 2024 bietet der Smartbroker ein kostenloses Depot für Aktien und Co. an. Als einer der letzten Marktteilnehmer hat der Smartbroker bis zum Jahreswechsel noch einen Strafzins von -0,5 Prozent erhoben – und das bei aktuellen Zinsraten der EZB von +3 Prozent. In der Zwischenzeit hat man diese Belastung jedoch ausgesetzt und wird sie wohl bald vollständig aus den AGBs entfernen. 

Bei der Auswahl der Aktien macht der Smartbroker keine genauen Angaben; in Sachen ETFs spricht man seltsamerweise aber recht offen: 2.000 Titel sind hier verfügbar. Den Buy-and-Hold-Anlegern bietet man 26 Handelsplätze

Für den Handel mit Aktien und ETFs werden keine Gebühren erhoben. Gemeinsam mit Finanzen.net Zero und JustTrade belegt der Smartbroker damit den Koste-Spitzenplatz in unserem Depot Vergleich 2024. Nur bei kleineren Summen unter 500 Euro gibt es eine Gebühr von 4 Euro. Auch der Zugriff auf die Xetra-Börse ist möglich und mit 5,82 Euro recht günstig. 

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98/100
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1.300 sparplanfähige ETFs
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Sicher dir bis zu 50€ Startbonus bei Scalable Capital bis 31.01.
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10. Sparkassen Broker

DepotführungKostenlos, wenn mindestens ein Handel pro Quartal ausgeführt wird
Sonstige Kosten
AuswahlUnklare Anzahl Aktien, 2.000 ETFs, 33 Handelsplätze
Handelskosten2,5 % vom Orderwert für Sparpläne, Komplexes Kostenmodell (Grundpreis in Euro + Grundpreis in Prozent + Handelsplatz + Zusatzgebühr)

Der Sparkassen Broker fällt in Sachen Depotführungsgebühr als einziger Kandidat im Depot Vergleich 2024 aus der Reihe: Das Depot ist kostenlos, sofern mindestens eine Transaktion pro Quartal durchgeführt wird – ein Sparplan erfüllt diese Definition aber bereits. Für hardcore Buy-and-Hold Anleger könnte das zum Problem werden. 

Apropos Sparplan: Hier werden unverschämte 2,5 Prozent vom Orderwert für jede Ausführung erhoben! Außerdem zahlst du beim S-Broker auch für jeden anderen Handel enorme Gebühren. Diese setzen sich aus einem wilden System zusammen, dass eine Eurogebühr, Prozentgebühr, Handelsplatzgebühr und Zusatzgebühr enthält. Definitiv kein guter Eindruck im Vergleich mit den Konkurrenten des Depot Vergleich 2024 und das komplizierteste Konzept für den Aktienhandel im Test! 

Der S-Broker bietet dir Zugang zu 2.000 ETFs, gibt aber keine genaue Zahl für die verfügbaren Aktien. In Anbetracht der stolzen 33 Handelsplätze könnte die Auswahl aber durchaus stattlich sein. 

Ein Blick auf die tatsächlichen Preise für den Handel von Aktien und anderen Wertpapieren zeigt, dass der S-Broker weit abgeschlagen hinter den Konkurrenten im Depot Vergleich 2024 bleibt: Schon bei kleinen Summen wird ein Mindestbetrag von 10,47 Euro fällig – deutlich schlechter als alle anderen Anbieter. Erst bei größeren Beträgen von 2.500 Euro und mehr belegt man nicht mehr den letzten Platz, da zu diesem Zeitpunkt die ING noch schlechter dasteht. 

Ein kleiner Pluspunkt zum Schluss: Beim Sparkassen Broker kann man als Anleger auch Bitcoins kaufen.

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72/100
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Höchste Sicherheit - Sparkasse als Anbieter
6 Monate Flatrate für 3,99 Euro pro Order
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Das Ergebnis: Wer ist der beste Broker für Buy-and-Hold 2024

Unser Depot Vergleich 2024 zeigt eindrucksvoll, dass die Bedingungen für Anleger immer besser werden. Die Depotführungsgebühren sind de facto komplett verschwunden, Transaktionen werden stetig billiger und die Auswahl nimmt bei den einzelnen Anbietern immer weiter zu. 

Nicht alle Broker haben jedoch die aktuellen Trends erkannt. Bei den traditionellen Anbietern wie dem S-Broker oder der ING ist aufgrund der Unternehmens- und Gebührenstruktur mit höheren Kosten zu rechnen. Die “echten” Banken sind den Neobrokern jedoch oft in Sachen Support voraus … für die meisten Privatanleger dürften jedoch 10 Euro (und mehr!) pro Handel einen erheblichen Unterschied ausmachen. 

Kommen wir zu den einzelnen Brokern, die besonders hervorstechen: 

In Sachen Auswahl gewinnt CapTrader ganz klar die Goldkrone. Selbst, wenn wir alle verfügbaren Aktien und ETFs der anderen Anbieter in unserem Depot Vergleich 2024 zusammenzählen würden, könnten sie CapTrader nicht mal ansatzweise das Wasser reichen! Gleichzeitig erhalten wir hier sehr günstige Konditionen, die diesen Broker somit nicht nur für Buy-and-Hold-Fans attraktiv machen.

Nachteil: Das Depot muss mindestens 2.000 Euro enthalten, damit du die Funktionen nutzen kannst. Damit richtet sich CapTrader eher an Investoren, die es ernst meinen mit dem Vermögensaufbau. 

Auch Freedom24 bietet viele Möglichkeiten (Optionen, Futures …), die professionelle Trader sicherlich zu schätzen wissen. Von den 15 Handelsplätzen und der sehr großen Auswahl an Aktien profitieren aber alle Investoren. Mit den verfügbaren Abo-Modellen kannst du hier die Kosten von 2 Euro pro Transaktion weiter drücken. 

Welcher Broker ist der Beste 2024?

Der Scalable Capital Broker ist aufgrund seines Abo-Modells für aktive Trader gut geeignet. Denn wer ein Premium-Paket bucht, kann kostenfrei Aktien und ETFs handeln. Auch in der kostenlosen Version sind die Gebühren überschaubar und steigen auch bei größeren Summen nicht an. Anleger müssen hier jedoch mit einer kleineren Auswahl an Wertpapieren leben. 

Den ersten Platz in Sachen Kosten schnappen sich JustTrade und der Smartbroker. Beide ermöglichen es dir, für null Euro zu traden – günstiger geht es nun wirklich nicht mehr! Dafür nehmen Anleger gerne eine kleinere Auswahl in Kauf. Der Smartbroker erlaubt dir sogar, für günstige 5,82 Euro an der Xetra-Börse zu handeln! 

Broker Vergleich für ETF

Die Handelskosten im Überblick. Grau jeweils die Preise für die Xetra-Börse (X falls nicht verfügbar), grün die regulären Handelspreise. 

Der Depot Vergleich 2024 zeigt einmal mehr, dass das Investieren in Aktien nicht mit hohen Kosten verbunden sein muss – es ist sogar ohne jegliche Gebühren möglich, wie JustTrade und der Smartbroker beweisen. Wer es ernst meint mit seiner Buy-and-Hold-Strategie und die absolut größte Auswahl haben möchte, wird sich dennoch lieber bei CapTrader anmelden. Da auch hier die Kosten sehr gering ausfallen, steht deinem langfristigen Erfolg an den Börsen nichts mehr im Wege!

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Aktien-Depot Vergleich 2024?

Über unseren Autor

Aleks Bleck ist das Gesicht von Northern Finance und war schon mit 18 Jahren Aktionär, Kreditgeber und ETF-Investor. Sein Fokus liegt dabei auf P2P-Krediten und passiven ETFs. Aleks hat Northern Finance 2017 während seines BWL-Studiums in Lüneburg gegründet.

Den YouTube-Kanal baute er neben seiner Haupttätigkeit im Investment- und Corporate Banking auf, bevor er sich dann letztendlich Vollzeit auf Northern Finance fokussierte.

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