In P2P-Kredite investieren: Verdiene bis zu 15 % ohne das Auf und Ab der Börse 

Aleks Bleck von Northern Finance
Autor
Aleks Bleck
Letzte Aktualisierung
13. Mai 2026

Die Börsen sind von einem ständigen Auf und Ab gekennzeichnet und Tagesgeld erzielt oft kaum noch reale Gewinne nach Inflation. Aus diesem Grund suchen viele Anleger nach Möglichkeiten, Börsenschwankungen aus dem Weg zu gehen und dabei eine attraktive Rendite einzufahren. Und genau hier setzen P2P-Kredite an. 

Die Anlageklasse ist in den vergangenen Jahren bei Anlegern immer populärer geworden, die nach höheren Renditechancen suchen. Doch ist in P2P-Kredite investieren die beste Anlagestrategie für dich und wie hoch sind die Renditechancen wirklich? 

In dem heutigen Beitrag erfährst du, was P2P-Kredite sind, welche Plattformen relevant sind und welche Chancen und Risiken dabei für dich eine Rolle spielen.  

Das Wichtigste in Kürze:

  • P2P-Kredite entwickeln sich zu einer immer beliebteren Anlageklasse unter Investoren. 
  • Mit P2P-Krediten können Anleger ihr Portfolio weiter diversifizieren und sich von den Schwankungen an der Börse abkoppeln.
  • Auf vielen P2P-Kredite-Plattformen können Anleger bis zu zweistellige jährliche Renditen erzielen – je höher die Rendite, desto höher meist auch das Risiko.
  • Insbesondere regulierte P2P-Kredite-Plattformen sind für Anleger spannend, da sie zusätzliche Sicherheit beim Investieren bieten und somit das Investment besser schützen.

Was sind P2P-Kredite eigentlich und wie funktionieren sie?

P2P steht für „Peer-to-Peer“, also von Mensch zu Mensch. Anders als bei klassischen Bankkrediten leihen sich Kreditnehmer hier Geld direkt von privaten Investoren wie dir und mir. Das passiert meist über eine Online-Plattform, die beide Seiten miteinander verbindet. 

So funktioniert das Ganze:

  • Kreditnehmer stellen eine Kreditanfrage beim Kreditanbahner
  • Der Kreditanbahner prüft den Kreditnehmer auf seine Bonität und vergibt den Kredit.
  • Um das benötigte Kapital für den Kredit einzusammeln, bietet er den Kredit auf einer P2P-Plattform an.
  • Du als Privatinvestor kannst in diese Kredite investieren und dein Geld für die Finanzierung zur Verfügung stellen.
  • Du erhältst regelmäßige Zinszahlungen auf dein investiertes Kapital.

Der Vorteil für Kreditnehmer: Anders als bei Banken sind die Anforderungen drastisch reduziert und damit leichter zu erfüllen. Je nach Anbieter und Kreditart reichen die Darlehensnehmer von Privatpersonen mit kurzfristigem Finanzbedarf bis hin zu Unternehmen, die Projekte oder Liquidität finanzieren möchten. 

Im Gegenzug sind die Zinsen, die auf solche Kredite fällig werden, vergleichsweise hoch. Das wiederum macht sie interessant für Anleger, die dadurch attraktive Renditen erzielen können. 

Einige Plattformen ermöglichen dir, dein Geld automatisch über viele Kredite gleichzeitig zu streuen. Bei anderen wählst du die Kredite manuell aus oder steuerst mit eigenen Filtern über Auto-Invest. Oft kannst du schon ab etwa 1 € investieren. Das ist ideal für Einsteiger, die mit kleinen Beträgen starten und ihr Risiko gering halten möchten.

Bei den Plattformen Mintos, TWINO, Debitum Investments und ViaInvest gelangt das Geld vom Privatanleger zur P2P-Plattform. Diese Plattformen haben wiederum Kreditgeber, die dann die Kredite vergeben. Der gesamte Prozess wird immer auch von der Finanzaufsicht überwacht, um den korrekten Ablauf sicherzustellen.  

Bei den beiden Plattformen Indemo und LANDE findet der Mittelschritt nicht statt. Hier gibt es also keine Kreditgeber, sondern nur die P2P-Plattform selbst, die die Kredite vergibt. Aber auch hier überwacht die Finanzaufsicht den gesamten Prozess.

In P2P-Kredite investieren: Eine gesunde Diversifikation für das Portfolio

Den meisten Anlegern ist vermutlich bewusst, dass Diversifikation immer zu einem gesünderen Portfolio beiträgt und für größeren Seelenfrieden sorgt. Und P2P-Kredite können ein ideales Mittel sein, um zu dieser Diversifikation beizutragen. 

Anleger, die auf diese Anlageklasse verzichten, investieren oftmals in eine oder mehrere Alternativen, die in der nachfolgenden Tabelle aufgezeigt sind. Dabei kann das Risiko zwar manchmal niedriger sein, aber demnach oft auch die Zinsen, die in manchen Fällen nicht einmal zu einer positiven realen Rendite führen.

Tipp: Die reale Rendite beschreibt den tatsächlichen Wertzuwachs deiner Geldanlage nach Abzug der Inflation. Sie zeigt also, ob dein Vermögen wirklich an Kaufkraft gewinnt – oder ob steigende Preise deine Gewinne wieder auffressen.

RenditeRisikoLaufzeit
Anleihen (Investment Grade)1-6 %NiedrigMehrere Jahre
Tages-/Festgeld1-2,5 %NiedrigFlexibel / Fix
Immobilien2-4 %Mittel5-10 Jahre
Optionen schreiben2-25 %HochFlexibel / Fix
Rohstoffe / Krypto-50 bis +50 % oder mehrHochMehrere Jahre

Tabelle: Alternative Anlageklassen inkl. Renditechancen, Risiko und Laufzeit

Da viele klassische Anlageklassen aktuell nur geringe Renditen bieten, können P2P-Kredite ein spannendes Investment sein bei gleichzeitig hohem Cashflow.  

Was macht P2P-Kredite attraktiv?

Privatdarlehen glänzen besonders durch regelmäßige Rückflüsse. Viele Konsumkredite laufen nur über 4 bis 6 Wochen und Zinsen erhältst du meist monatlich oder sogar täglich. Dadurch kannst du dein Geld direkt wieder anlegen und vom Zinseszinseffekt profitieren. Das beschleunigt den Vermögensaufbau und lässt dein Portfolio noch schneller wachsen! 

Besonders attraktiv finde ich P2P-Kredite wegen dieser Aspekte:

  • Regelmäßiger Cashflow: Kurze Laufzeiten ermöglichen schnelles Reinvestieren, oft mit wöchentlicher oder täglicher Verzinsung.
  • Niedrige Einstiegshürde: Schon ab 10 € kannst du einzelne Kredite finanzieren und dein Risiko breit streuen.
  • Passives Investieren: Auto-Invest-Funktionen oder Anbieter mit automatischer Streuung übernehmen die Auswahl für dich.
  • Gute Diversifikation: Du kannst dein Kapital über Länder, Kreditarten, Anbieter und Rückkaufmechanismen verteilen. 
  • Kaum Korrelation mit Börse: Wie in meinem Portfolio zu sehen ist, korreliert mein P2P-Investment kaum mit meinen anderen Anlageklassen. Das gibt mir Sicherheit auch während schwankender Marktphasen. 
  • Aufsichtsbehörden: Die Überwachung der P2P-Kredite-Plattformen durch Aufsichtsbehörden gibt Anlegern zusätzliche Sicherheit beim Investieren.

In meinem Portfolio sorgt das heute für monatliche Zinsen von mehreren hundert Euro, ganz ohne tägliches Management. 

Zusätzlich zeigt der Blick auf mein Gesamtportfolio einen weiteren wichtigen Vorteil: Ich erziele mit P2P-Krediten seit 2022 konstante Renditen. Meine anderen Investments wie mein MSCI World ETF und mein MSCI Emerging Markets ETF sind seither deutlich volatiler und performen insgesamt schlechter als meine P2P Investments.

Zwischen Januar und Mai 2025 lag mein gesamtes Portfolio bei einer Negativrendite von -2,7 %. Hauptgrund hierfür sind die diversen politischen und wirtschaftlichen Ankündigungen von Donald Trump. 

Mein P2P Investment hingegen belief sich in diesem Zeitraum auf + 3,7 % und war damit auch die einzige Anlageklasse, mit der ich im Plus lag. Hochgerechnet aufs Jahr wäre das ein interner Zinsfuß von 11,23 % gewesen. 

Im aktuellen Jahr 2026 konnte ich auch meine monatlichen Zinserträge deutlich ausbauen. In den Monaten Januar bis März habe ich bereits knapp an der 1000-Euro-Marke gekratzt, was für mich einen nächsten Meilenstein darstellt.  

Was mir an P2P-Krediten besonders gut gefällt:

  • Konstante Performance: Während meine anderen Investments wie der MSCI World ETF und MSCI Emerging Markets ETF stärker schwanken, erzielen meine P2P-Investments seit 2022 konstante Renditen und performen insgesamt besser.
  • Transparente und regulierte Prozesse: Viele Plattformen sind reguliert und veröffentlichen geprüfte Jahresabschlüsse sowie Ausfallraten. Solche Unterlagen schaue ich mir regelmäßig an, um die Qualität besser einschätzen zu können.
  • Reale Sicherheiten möglich: Gerade bei Agrar- oder Immobilienkrediten sorgen Besicherungen wie Land, Maschinen oder Gebäude für zusätzliche Stabilität.

7 EU-regulierte P2P-Kredite-Plattformen im Detail

Aufgrund der zunehmenden Anzahl an Anlegern, die in P2P-Kredite-Plattformen investieren, steigt auch der Fokus auf die Themen Regulierung und Sicherheit. Alleine in Europa wurden die Regulierungen, denen P2P-Kredite-Plattformen unterliegen, in den letzten Jahren stark verschärft.

Wir haben uns für diese 7 EU-regulierten Plattformen entschieden, da sie die folgenden Schutzmechanismen aufweisen: 

  • MiFID-II-Regulierung: Eine zentrale EU-Finanzmarktregulierung, die Anlegern zusätzlichen Schutz bieten und Finanzmärkte transparenter machen soll. Außerdem müssen sämtliche Kosten und Gebühren transparent offengelegt und zugänglich gemacht werden.
  • Anlegerentschädigungssystem: Innerhalb der EU werden Anleger typischerweise bis zu einem Betrag von 20.000 € oder 90 % der Forderung entschädigt, sollte ein Finanzinstitut (z.B. Bank oder Wertpapierfirma) zahlungsunfähig werden.  
  • Trennung der Anlegergelder: Ist Bestandteil der MiFID-II-Regulierung und fordert Banken und Broker dazu auf, Kundengelder strikt von ihrem eigenen Firmenvermögen zu trennen. 
  • Geprüfte Jahresabschlüsse: Werden üblicherweise von unabhängigen Wirtschaftsprüfern geprüft, um die Vollständigkeit und Gesetzeskonformität zu bestätigen. Das stärkt das Vertrauen bei Investoren und erhöht die Vergleichbarkeit zu Jahresabschlüssen anderer Unternehmen. 

Durch diese unterschiedlichen Schutzmechanismen soll sichergestellt werden, dass Anleger bestmöglich geschützt und Anlegergelder ordnungsgemäß verwahrt werden. 

Sehen wir uns nun die relevantesten EU-regulierten P2P-Kredite-Plattformen im Detail an. 

Plattform 1: Debitum Investments

Bei Debitum Investments investieren Anleger in Unternehmenskredite aus den Branchen Energie, Videospiele-Entwicklung, Forstwirtschaft und Landwirtschaft, die eine jährliche Rendite von 10 bis 15 % abwerfen. 

Zur Absicherung sind diese Kredite durch reale Sachwerte wie Waldflächen, Maschinen oder Solaranlagen hinterlegt, die im Falle eines Zahlungsausfalls verwertet werden können, um das Anlegerkapital zu schützen.

Das Besondere an Debitum ist das hohe „Skin in the Game“ von 10 % bis 30 % auf Kreditgeberebene. Da die Kreditgeber selbst mit einem signifikanten Anteil ihres eigenen Kapitals in jedem Kredit stecken, tragen sie das Risiko unmittelbar mit der Plattform und den Anlegern zusammen.

Darüber hinaus schützt eine Rückkaufverpflichtung die Investoren bei Zahlungsverzug. In diesem Fall ist der Kreditgeber verpflichtet, das investierte Kapital inklusive der aufgelaufenen Zinsen nach einer Frist von 60 Tagen vollständig zurückzukaufen.

Debitum Investments in Zahlen:

  • Registrierte Investoren: 32.677 
  • Investierter Betrag: 198,03 Mio. €
  • Zurückgezahltes Kapital: 133,40 Mio. €
  • Finanzierte Unternehmenskredite: 11.673

Auf Debitum Investments können Anleger jährlich bis zu 15 % Rendite erzielen. Mein aktuelles Investment beträgt aktuell knapp 15.000 €. Zwischen Januar und März 2026 habe ich damit 415 € verdient.

In meinen Debitum Erfahrungen zeige ich dir, wie du 15 % Rendite durch Unternehmenskredite verdienst und das Maximum aus dem neuen Treueprogramm herausholst.

debitum-logo
93/100
Punkte
Nachhaltige Renditen von 9-13 % pro Jahr
Investiere schon ab 10€
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Plattform 2: ViaInvest

Bei Viainvest investieren Anleger in kurzlaufende Konsumkredite aus Ländern wie Polen, Tschechien und Rumänien, die eine jährliche Rendite von meist 10 bis 13 % abwerfen. Der Fokus liegt hier ganz klar auf Liquidität: Die Kredite haben oft eine kurze Laufzeit von nur 1 bis 6 Monaten, wodurch das eingesetzte Kapital schnell wieder zur Verfügung steht.

Da die Investitionen in forderungsbesicherten Wertpapieren (Asset-Backed Securities) gebündelt sind, wird das Kapital automatisch über eine Vielzahl kleiner Privatkredite gestreut, was das Klumpenrisiko im Vergleich zu großen Einzelprojekten minimiert.

Zusätzlich zu dieser Streuung bietet die Plattform die bereits bekannten Schutzmechanismen: Eine Rückkaufverpflichtung nach 60 Tagen sichert die Anlage bei Zahlungsverzug ab, während ein Skin in the Game von 5 % sicherstellt, dass der Kreditgeber selbst am Risiko beteiligt bleibt.

ViaInvest ist seit 2017 am Markt, während die Muttergesellschaft, die Via SMS Gruppe, bereits seit 2009 besteht. 

ViaInvest in Zahlen:

  • Registrierte Investoren: 47.456 
  • Getätigte Investitionen: 781 987 844 €
  • Zinsen an Investoren ausgezahlt: 24.216.689 €
  • Aktuelles Anlageportfolio: 61.264.966 €

Ich habe bislang positive ViaInvest Erfahrungen gemacht und zwischen Januar und März 2026 Zinsen in Höhe von 102 € verdient. Mein Gesamtinvestment beträgt aktuell rund 6.550 €.

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64/100
Punkte
Rendite: 13 % Zinsen
Investoren: über 47.000
1 % Cashback nach 90 Tagen
ZUM ANBIETER*
 

Plattform 3: Mintos

Mintos zählt seit 2015 zu den führenden Plattformen in Europa und bietet mittlerweile ein breites Portfolio aus P2P-Krediten, Anleihen und Immobilien mit Renditen von 9 bis 12 % an. Die Plattform positioniert sich dabei gezielt als Lösung für passives Einkommen, bei der dein Kapital über verschiedene automatisierte Strategien (wie Mintos Core) investiert und inklusive der Zinserträge kontinuierlich reinvestiert wird.

Das Besondere an Mintos ist das Marktplatz-Modell, bei dem Kreditgeber aus der ganzen Welt ihre Kredite in gebündelten Paketen anbieten. Durch diese Struktur investierst du nicht in einzelne Darlehen, sondern in Pakete aus mehreren Krediten, was eine enorme weltweite Streuung ermöglicht und dich unabhängig von der Entwicklung eines einzelnen Anbieters oder Landes macht.

Darüber hinaus bietet die Plattform exklusiven Zugang zu Unternehmensanleihen ab 50 €. Dieser Bereich ist normalerweise nur großen Profi-Anlegern mit hohen Summen vorbehalten, doch über Mintos kannst du bereits mit kleinen Beträgen von diesen festverzinsten Wertpapieren profitieren und dein Portfolio zusätzlich stabilisieren.

Mintos in Zahlen: 

  • Registrierte Investoren: 600.000+ 
  • Verwaltetes Vermögen: 800 Mio. €+
  • Mitarbeiter: 180+

Seit dem Start im Jahr 2015 haben die Kredite auf Mintos Anlegern eine durchschnittliche Nettorendite von 8,8 % erbracht. Mein Investment von rund 8.000 € auf Mintos hat mir im aktuellen Jahr 2026 bereits 157,06 € an Zinsen beschert.

Ich habe bisher positive Mintos Erfahrungen gemacht und werde auch weiterhin über die Plattform investieren. 

Banner - mintos
80/100
Punkte
Rendite: 10 % Zinsen
Investoren: über 600.000
25€ erhalten: innerhalb von 30 Tagen 1.500€ investieren
Zum Anbieter*

Plattform 4: LANDE

Bei LANDE investieren Anleger in Agrarkredite, die eine jährliche Rendite von 10 bis 14 % abwerfen. Die Plattform ist EU-reguliert und wird von der lettischen Zentralbank beaufsichtigt.

Das Besondere an LANDE ist, dass die Kredite durch reale Sicherheiten wie Agrarflächen, Ernte und Maschinen besichert werden. Sollten Kredite ausfallen, werden diese Sicherheiten verkauft und Anleger mit dem Ertrag aus diesen Verkäufen entschädigt. 

Darüber hinaus erhalten Landwirte regelmäßige EU-Subventionen. Diese unterstützen ihre finanzielle Stabilität, was auch zu planbareren Einnahmen bei Kreditgebern führt.

Nicht zuletzt sorgt die nicht-zyklische Natur des Landwirtschaftssektors für weitere Stabilität, da selbst in Krisenzeiten die Nachfrage erhalten bleibt.

LANDE in Zahlen: 

  • Registrierte Investoren: 10.538 
  • Kreditvolumen: 58 Mio. €
  • Bestehen am Markt: 5+ Jahre
  • Unterstützte Landwirte: 1.500+

Mein Investment auf LANDE beträgt momentan knapp 4.700 €. In den ersten drei Monaten dieses Jahres habe ich damit Zinsen in Höhe von 140 € verdient. 

In meinen LANDE Erfahrungen erfährst du mehr zur Funktionsweise und zu den Sicherheiten der Plattform sowie meine persönliche Einschätzung dazu.

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66/100
Punkte
11% Zinsen mit landwirtschaftlichen Krediten
Jedes Projekt ist mit (LTV) 44% gesichert
3% Cashback auf dein Investment für die ersten 30 Tage
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Plattform 5: TWINO

Mit über 10 Jahren Erfahrung gehört TWINO zu den etablierten Plattformen in Europa. Anleger investieren hier primär in polnische Konsumkredite – ein Markt, der von einer der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Europas profitiert und Renditen von bis zu 12 % ermöglicht.

Das Besondere an TWINO ist die Staffelung der Renditen nach Laufzeit, was eine präzise Planung ermöglicht. Bei einer Laufzeit von 3 Monaten liegt die Rendite bei 8,5 %, bei 6 Monaten bei 10 % und bei 12 Monaten bei 12 %. Alle Investitionen werden dabei in regulierten Paket-Strukturen (ABS) abgewickelt, was für Transparenz und eine klare Struktur sorgt.

Darüber hinaus hat die Plattform das neue Produkt FLEXI auf den Markt gebracht, das maximale Flexibilität bietet. Hier erhalten Anleger einen festen Zinssatz von 6 % und können ihr Geld jederzeit ohne feste Laufzeiten abheben. Dies ist ideal für Investoren, die kurzfristig über ihre Liquidität verfügen möchten, ohne auf eine attraktive Verzinsung zu verzichten.

TWINO in Zahlen: 

  • Registrierte Investoren: 22.000+ 
  • Finanzierte Darlehen: 1,2 Mrd. €
  • Ausgezahlte Zinsen: 30 Mio. €+

Mein Portfolio auf TWINO beläuft sich aktuell auf etwas über 2.000 €. Im ersten Quartal dieses Jahres habe ich damit über 60 € an Zinsen verdient. 

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75/100
Punkte
Rendite: 10% Zinsen
Investoren: 24.000
10€ Bonus bei Anmeldung + 2% extra Bonus (90 Tage)
ZUM ANBIETER*

Plattform 6: Nectaro

Nectaro gehört zur international tätigen Dyninno Group und bietet vor allem Unternehmenskredite mit Renditen von 12 bis 14 % an. Obwohl die Plattform erst seit 2023 am Markt ist, nutzt sie die gewachsene Infrastruktur und die Finanzkraft ihrer weltweit agierenden Muttergesellschaft.

Das Besondere ist die Einbindung in das Ökosystem der Dyninno Group. Da die Kredite innerhalb dieses stabilen Konzernverbunds vergeben werden, profitieren Anleger von der Erfahrung eines etablierten Unternehmens, was die Verlässlichkeit der Projekte deutlich erhöht.

Für die Sicherheit sorgen die bewährten Mechanismen: Eine Rückkaufverpflichtung nach 60 Tagen greift bei Zahlungsverzug, während der Kreditgeber durch eigenes Skin in the Game unmittelbar am Risiko beteiligt bleibt. So ist sichergestellt, dass der Anbahner ein hohes Interesse an einer reibungslosen Rückzahlung hat.

Durch den Fokus auf Firmenkredite bietet Nectaro eine ideale Ergänzung zu Portfolios, die bisher stark auf Konsumkredite ausgerichtet sind.

Nectaro in Zahlen: 

  • Ausfallquote: 0 %
  • Durchschnittliche Portfoliogröße: 8.076 € 
  • Gesamte Anlegererträge: 2.511.644 €
  • Durchschnittlicher Zinssatz: 12,88 %

Plattform 7: Indemo

Indemo besteht seit 2022 und wird von der lettischen Zentralbank reguliert. Das Modell, das Indemo verfolgt, ist deutlich spezieller im Vergleich zu den übrigen P2P-Plattformen: Hier investieren Anleger in ausgefallene Immobilienkredite überwiegend in Spanien – das bedeutet, dass ein Kredit nicht zurückgezahlt wurde. 

Die Banken, die diese ausgefallenen Kredite vergeben haben, wollen diese abstoßen und verkaufen sie in dem Fall an Indemo für 60 % vom Originalwert. 

Die Besonderheit von Indemo liegt darin, dass Kredite mit einem echten Sachwert, nämlich Immobilien, hinterlegt sind: Fällt ein Kredit aus, wird die Immobilie verwertet und die Erlöse fließen anschließend in die Rückzahlung.

Indemo in Zahlen: 

  • Durchschnittlich gewichtete Jahresrendite: 21,6 %
  • Registrierte Investoren: 20.900+
  • Gesamte Investitionssumme: 31,4 Mio. €
  • Gesamt zurückgezahlt: 3,7 Mio. €

Die Zielrendite auf Indemo ist am höchsten von allen Plattformen. Ganze 21,6 % beträgt die durchschnittliche gewichtete Jahresrendite. Die Zinsen werden nicht wie bei anderen Plattformen monatlich ausgezahlt, sondern erst, nachdem die Immobilie verkauft und das Projekt somit abgeschlossen ist. 

Meine Indemo Erfahrungen geben dir einen detaillierten Einblick in das Geschäftsmodell der Plattform sowie die Performance meines Portfolios. 

Indemo Logo
57/100
Punkte
Bis zu 25,3 % Rendite auf spanische Immobilienkredite
Von der lettischen Zentralbank überwacht
Bis zu 4 % Cashback auf dein Investment
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In P2P-Kredite investieren: Beantworte zuerst diese 6 Fragen

Bevor du loslegst, in P2P-Kredite zu investieren, gibt es 6 wichtige Fragen, die du vorab für dich beantworten solltest: 

Frage 1: Wie lange ist mein Zeithorizont?

P2P-Kredite sind eine Anlageklasse, die im Wert schwanken kann und nicht garantiert, dass innerhalb kurzer Zeit Rendite erwirtschaftet werden kann. Deshalb ist es wichtig, einen möglichst langfristigen Anlagehorizont zu wählen. Ein sinnvoller Anlagehorizont liegt häufig bei drei bis fünf Jahren.  

Frage 2: Wie sieht mein restliches Portfolio aus?

In P2P-Kredite investieren macht erst dann Sinn, wenn auch das restliche Portfolio in Betracht gezogen wird. Besitzt du eine Immobilie oder bist stark in Aktien investiert, so können dir P2P-Kredite dabei helfen, dein Portfolio zu diversifizieren und damit dein Risiko zu streuen. 

Frage 3: Habe ich bereits meinen Notgroschen aufgebaut?

Gerade junge Investoren sind häufig motiviert, so rasch wie möglich mit dem Vermögensaufbau zu beginnen. Dabei vergessen sie jedoch häufig eine essenzielle Grundlage: den Notgroschen. 

Bevor du mit P2P-Krediten loslegst, ist es auch hier ratsam, mehrere Monatsgehälter als Rücklage zu haben, um im Ernstfall nicht auf dein Investment angewiesen zu sein. 

Frage 4: Wie hoch ist meine persönliche Risikobereitschaft?

P2P-Kredite sind vor allem aufgrund ihrer höheren Renditechancen beliebt. Aber mit steigender Rendite steigt auch immer das Risiko. Bevor du beginnst, in P2P-Kredite zu investieren, solltest du immer deine eigene Risikobereitschaft ehrlich bewerten.

Bist du bereit, temporäre Verluste wegzustecken? Wie reagierst du bei Kreditausfällen? Und könntest du noch ruhig schlafen, sollten Plattformen ins Schwanken geraten?

Frage 5: Wie lange möchtest du dich binden?

Der Anlagezeitraum bei vielen P2P-Krediten ist 30 Tage, also äußerst kurz. Aber es gibt auch Kredite, die mehrere Jahre lang laufen. Hier kommt es also auf deine persönliche Anlagestrategie an, wie langfristig du investieren möchtest. 

Je länger du dich bindest, desto höher fallen üblicherweise auch die potenziellen Zinsen aus, die du verdienen kannst.  

Frage 6: Macht mir in P2P-Kredite investieren Spaß?

Ich persönlich habe großen Spaß dabei, in P2P-Kredite zu investieren, denn die Plattformen ermöglichen mir als Investor eine Vielzahl an Personalisierungsmöglichkeiten. Natürlich kannst du auch eine eher passive Rolle einnehmen, aber wichtig ist, dass du auch Spaß an dieser Art des Investments hast. 

Wie fängt man mit P2P-Krediten an?

Wenn man weiß, worauf es ankommt, ist der Einstieg einfacher als viele denken. Mit diesen Schritten habe ich selbst begonnen, in Privatdarlehen zu investieren:

1. Die passende Plattform auswählen

Bevor du Geld investierst, brauchst du einen P2P-Anbieter, der zu deinen Zielen passt. 

Frag dich:

  • Willst du eher passiv investieren, ohne viel Aufwand? Dann könnte zum Beispiel Bondora Go & Grow eine gute Wahl sein.
  • Möchtest du gezielt Kredite auswählen, LANDEr filtern oder Risiken aktiv steuern? Dann schau dir beispielsweise Debitum Investments an.

Achte in jedem Fall auf Seriosität, Transparenz und Regulierung. Lies dir auch Erfahrungsberichte von anderen Investoren durch, um einen Einblick zu erhalten!

2. Konto eröffnen und verifizieren

Die Anmeldung funktioniert in den meisten Fällen komplett online. Du brauchst in der Regel:

  • Eine E-Mail-Adresse
  • Einen gültigen Ausweis oder Reisepass
  • Eine Bankverbindung für Ein- und Auszahlungen

Das Ganze dauert oft nur wenige Minuten.

3. Geld einzahlen

Nach der Verifizierung kannst du dein Konto aufladen. Häufig geht das via SEPA-Überweisung oder Kreditkarte. Ich empfehle, mit einem Betrag zu starten, bei dem du dich wohlfühlst, zum Beispiel 100 € bis 500 €, um erste Erfahrungen zu sammeln.

4. Investieren, beobachten, optimieren

Du entscheidest, wie dein Geld angelegt werden soll. Je nach Plattform läuft das entweder automatisch oder indem du Kriterien wie Laufzeit oder Herkunftsland auswählst.

Sobald du investierst, kannst du:

  • Rückzahlungen und Zinsen verfolgen
  • Einstellungen anpassen
  • Gewinne reinvestieren

Für den Einstieg empfehle ich klar eine automatisierte Lösung, bei der du nicht laufend Entscheidungen treffen musst. In deinem Benutzerkonto findest du oft ein Dashboard mit allen wichtigen Infos. So behältst du jederzeit den Überblick!

5. Gewinne versteuern (nicht vergessen!)

Zinsen aus P2P-Krediten zählen als Kapitalerträge und müssen versteuert werden (abhängig von deinem Wohnsitz). Viele Accounts bieten dir einen automatischen Steuerbericht oder eine Exportfunktion für deine Erträge.

Am Anfang ist das noch überschaubar, aber wenn du regelmäßig investierst, solltest du das Thema Steuern von Anfang an im Blick behalten.

Fazit: In P2P-Kredite investieren kann eine starke Portfolio-Ergänzung sein

P2P-Kredite-Plattformen sind seit mehreren Jahren eine immer beliebtere Anlageklasse für Investoren. Sie bieten oftmals attraktive Renditen und sind davon meist nicht von den Schwankungen der Börse betroffen. 

Bevor Anleger in P2P-Kredite investieren, sollten immer Fragen zum Anlagehorizont und zur eigenen Risikobereitschaft beantwortet werden, da auch Kreditausfälle und Plattformprobleme auftreten können. 

Wenn die Entscheidung für ein Investment in P2P-Kredite gefallen ist, stehen Anlegern sämtliche EU-regulierte Plattformen zur Auswahl, die sich teilweise durch eine lange Historie und eine robuste Performance über die Jahre behaupten konnten. 

Wenn du bereit bist, dein Portfolio durch P2P-Kredite zu diversifizieren, wirf einen Blick in mein aktuelles P2P-Kredite Ranking oder in meine Bondora Erfahrungen, um mehr über diese spannende Anlageklasse zu erfahren. 

FAQ: Warum sollten Anleger 2026 in P2P-Kredite investieren?

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