Von Zinsen leben: So verdiene ich 1.000 € pro Monat passiv 

Von Zinsen leben
Aleks Bleck von Northern Finance
Autor
Aleks Bleck
Letzte Aktualisierung
25. Juni 2026

Wie viele andere Anleger hast vermutlich auch du den Wunsch, finanziell unabhängig zu werden und nicht mehr deine wertvolle Lebenszeit für Geld eintauschen zu müssen. Ein beliebter Weg dorthin ist es, eines Tages von Zinsen leben zu können. 

Aber welche Anlagestrategien sind die richtigen, um passiv sein Leben zu finanzieren, und wie viel Geld muss man dafür anlegen? Im heutigen Beitrag zeige ich dir, wie ich über 1.000 € pro Monat passiv verdiene und wie auch du dein passives Einkommen erhöhen kannst. 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wie viel Kapital du benötigst, um von Zinsen zu leben, ist eine individuelle Frage und hängt stark von deinem Lifestyle sowie der erwarteten Zinshöhe ab.
  • Zinsstarke Anlageklassen wie P2P-Kredite beschleunigen den Vermögensaufbau, während dir klassische Anlageklassen wie Tages- und Festgeld mehr Sicherheit bieten.
  • Nutze den Zinseszinseffekt und reinvestiere deine Erträge, um schneller an deine finanziellen Ziele zu gelangen. 
  • Achte beim Investieren auf Diversifikation, um dein Risiko zu minimieren, und berücksichtige stets Faktoren wie Inflation und Steuern.

Von Zinsen leben: Warum ich mein Geld für mich arbeiten lasse

Ich bin seit vielen Jahren investiert und träume, so wie vermutlich die meisten Investoren, eines Tages von meinen Kapitalerträgen leben zu können. Genau genommen möchte ich das Ziel der finanziellen Freiheit bereits bis 2030 erreichen. Aus diesem Grund investiere ich diszipliniert jeden Monat in verschiedene Anlageklassen, um mein Portfolio Schritt für Schritt zu vergrößern.

Ein großer Teil meines passiven Einkommens stammt aus Zinsen, die ich durch P2P-Kredite verdiene. Mittlerweile sind es über 1.000 €, die ich jeden Monat passiv erhalte – für mich ein echter Meilenstein.

Meine Investitionen in den einzelnen P2P Plattformen

Welche Plattformen ich für meine P2P-Investments nutze und wieso sie auch für dich spannend sein könnten, sehen wir uns weiter unten genauer an. 

Gut zu wissen:

Da P2P-Kredite mit einem höheren Risiko als Tages- oder Festgeld verbunden sind, investiere ich maximal 20 % meines Gesamtportfolios in diese Anlageklasse.

All meine Investments sollen mir zur finanziellen Freiheit verhelfen und somit bei der freien Gestaltung meines Lebens und der Entscheidung, ob und wie viel ich arbeiten möchte. 

Genau aus diesem Grund findet dieses Konzept vermutlich bei vielen Menschen Anklang: Statt Lebenszeit gegen Geld zu tauschen, arbeitet beim Investieren das Kapital für einen. Und je höher dieses ausfällt, desto höher werden in der Regel auch die daraus resultierenden Kapitalerträge.

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Von Zinsen leben: Die bekanntesten Geldanlagen

Der Traum der finanziellen Freiheit steht für die meisten außer Frage. Wo jedoch häufiger Fragen aufkommen, ist bei der Wahl der richtigen Portfoliogestaltung. Welche Anlageklassen eignen sich für regelmäßige Zinserträge?

1. Tagesgeld

Das Tagesgeld gehört zu den beliebtesten Formen der Geldanlage und wird mittlerweile von vielen Banken und Brokern angeboten. Es gehört zu den sichersten Formen, sein Geld anzulegen, und zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass das Geld täglich verfügbar ist, der Einlagensicherung unterliegt und generell ein geringeres Risiko trägt. 

Die Nachteile beim Tagesgeld sind die vergleichsweise niedrigeren Zinsen, die Anleger hier erhalten. In manchen Jahren kann es sogar vorkommen, dass die Inflation die erwarteten Zinsen auffrisst und Anleger mit einer Negativrendite aussteigen. Als Notgroschen kann es jedoch durchaus eine smarte Option darstellen. 

2. Festgeld

Anders als das täglich verfügbare Tagesgeld wird beim Festgeld das Kapital für einen festen Zeitraum angelegt. Die Vorteile hier sind die hohe Planbarkeit und garantierte Verzinsung, die man erhält. 

Allerdings sind die Zinsen auch beim Festgeld eher niedriger und eignen sich demnach nur bedingt für den langfristigen Vermögensaufbau und zur Erreichung der finanziellen Freiheit. 

3. Anleihen

Staats- oder Unternehmensanleihen sind festverzinsliche Wertpapiere und versprechen Anlegern planbare und fixe Zinszahlungen. Die Vorteile von Anleihen liegen in ihrem sehr geringen Ausfallrisiko (bei Staaten), allerdings können sich der Kurs und die Attraktivität bestehender Anleihen je nach Zinsumfeld ändern.

4. P2P-Kredite

In den letzten Jahren haben sich P2P-Kredite zu einer immer beliebteren Anlageklasse entwickelt. Sie bieten Anlegern meist attraktive Zinsen, bergen oft jedoch auch ein höheres Risiko als klassische Anlageklassen wie das Tages- oder Festgeld. 

Beliebte Plattformen für passives Einkommen sind Debitum und LANDE. Hier erhalten Anleger bis zu 15 % bzw. 11,2 % auf ihre Investments. 

Plattformen wie Bondora und Monefit bieten Anlegern über ihre Flexiprodukte auch fixe Zinsen und tägliche Auszahlung, während Anbieter wie Mintos mittlerweile auch die Möglichkeit anbieten, in Unternehmensanleihen zu investieren.

Wie viel Geld anlegen, um von Zinsen leben zu können?

Die Frage, die wohl die meisten Anleger interessiert, lautet: “Wie viel Geld muss ich anlegen, um von Zinsen leben zu können?”. Pauschal lässt sich diese Frage natürlich nicht beantworten, da sich der Lebensstandard von Person zu Person unterscheidet. 

Deshalb geht es im ersten Schritt einmal darum, dass du für dich festlegst, wie viel Kapital du benötigst, um ein angenehmes Leben nach deinen Vorstellungen führen zu können. Für manche reichen 2.000 € monatlich, andere wiederum benötigen das Doppelte. 

Gut zu wissen:

Die Formel zur Berechnung deines benötigten Kapitals lautet: Benötigtes Kapital = gewünschtes Jahreseinkommen ÷ Rendite

Diese simple Formel zeigt dir, dass mit höherer Rendite auch dein erforderliches Kapital sinkt. Beim Vermögensaufbau ist es demnach entscheidend, auf zinsstarke Anlageklassen zu setzen, wenn du so früh wie möglich von Zinsen leben möchtest.

Die folgende Tabelle zeigt dir, wie viel Kapital du für verschiedene Einkommensziele benötigst.

Monatliches Einkommen4 % Rendite6 % Rendite8 % Rendite10 % Rendite
500 €150.000 €100.000 €75.000 €60.000 €
1.000 €300.000 €200.000 €150.000 €120.000 €
1.500 €450.000 €300.000 €225.000 €180.000 €
2.000 €600.000 €400.000 €300.000 €240.000 €
3.000 €900.000 €600.000 €450.000 €360.000 €

Beachte, dass es sich dabei um Beispielszenarien handelt. Echte Marktsituationen sind oftmals von Schwankungen betroffen und können demnach auch zu schwankenden Kapitalerträgen führen.

Wir haben einen Finanzielle-Freiheit-Rechner erstellt. Mit dieser interaktiven Finanz-Simulation kannst du in wenigen Schritten herausfinden, ab wann du von Zinsen leben kannst. 

Gib dafür entweder dein vorhandenes Vermögen oder gewünschtes monatliches Einkommen ein. Der Rechner zeigt dir anschließend dein passives Einkommen bzw. wie viel Kapital du benötigst, um deine finanziellen Ziele zu erreichen. 

Von Zinsen leben Rechner

Berechne Einkommen aus Kapital oder benötigtes Vermögen

💰 Kapital → Einkommen

Monatlich:

Jährlich:

🎯 Einkommen → Kapital

Benötigtes Kapital:

Gut zu wissen:

Vergiss bei deiner Planung nicht, Inflation und Steuern einzubeziehen. Beide Faktoren verringern die tatsächliche Kaufkraft deiner Kapitalerträge und sollten daher in jeder realistischen Berechnung berücksichtigt werden.

Spannende Alternative: Mit P2P-Krediten schneller von Zinsen leben?

Wenn es um den Weg zur finanziellen Freiheit geht, sind P2P-Kredite mittlerweile eine spannende Ergänzung zu klassischen Anlageklassen geworden. Im Vergleich zu klassischen Anlageklassen wie dem Tages- und Festgeld, die nur geringe Zinsen bieten, können P2P-Kredite nämlich für deutlich höhere Erträge sorgen.

Viele Plattformen bieten Anlegern sogar zweistellige Renditen pro Jahr. Und wie wir im vorherigen Abschnitt gesehen haben, ist die Höhe der Rendite ein enormer Hebel für das erforderliche Kapital.

Bevor du mit dem Investieren in P2P-Kredite beginnst, solltest du wichtige Punkte beachten und dich mit den möglichen Risiken vertraut machen.

Das solltest du über P2P-Kredite wissen:

  • P2P-Kredite sind keine risikofreie Anlage
  • Kreditnehmer können ausfallen
  • Plattformrisiken sind vorhanden
  • Eine breite Streuung ist unverzichtbar

Werfen wir einen Blick auf 3 spannende P2P-Plattformen, die mir dabei helfen, von Zinsen leben zu können und die auch dir den Weg zu passiven Einkommen ebnen können.

Plattform 1: Go & Grow von Bondora 

Beim Investmentprodukt “Go & Grow” von Bondora (ehemals Bondora Go & Grow) investieren Anleger in Konsumkredite der Bondora-Gruppe. Mit über 500.000 Investoren zählt Bondora zu den absoluten Schwergewichten am Markt.

Ich bin hier von Anfang an dabei und habe mittlerweile mehr als 11.000 € in meinem Go & Grow Portfolio. 

Mein Go&Grow Portfolio

Was mir besonders gut an der Plattform gefällt, ist die Möglichkeit auf sofortige Auszahlung des Geldes sowie die tägliche Zinsgutschrift, die ich hier erhalte. Mit meinem aktuellen Investment von 11.744 € erhalte ich Zinsen in Höhe von rund 1,80 € jeden Tag – der morgendliche Cappuccino ist damit beinahe drinnen.

Täglicher Cashflow durch Zinsen

Die Zinsen bei Go & Grow liegen mit bis zu 6 % pro Jahr zwar nicht im Spitzenfeld, allerdings hat sich die Plattform seit mehreren Jahren als robuste und zuverlässige Option erwiesen, wenn es um P2P-Kredite geht. 

Besonders für Einsteiger ist Go & Grow durch seine einfache Funktionsweise, das automatische Investieren und das niedrige Mindestinvest von 1 € oft eine attraktive Wahl.

Wirf einen Blick auf meine Bondora Erfahrungen, wenn du mehr über die Plattform erfahren möchtest.

Wenn du eine Verzinsung von bis zu 7,5 % erzielen möchtest, könnte Monefit eine interessante Alternative zu Go & Grow sein. In meinen Monefit Erfahrungen erfährst du mehr über die Plattform.

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Rendite: 6,00% Zinsen
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Plattform 2: Debitum

Debitum ermöglicht Anlegern in Unternehmenskredite aus unterschiedlichen Branchen wie Energie, Forst- und Landwirtschaft zu investieren. Dafür erhalten Anleger jährlich Zinsen zwischen 10 % und bei längerer Bindung sogar bis zu 15 %

Ich investiere mittlerweile über 15.000 € auf der Plattform und damit im Mai stolze 170 € an Zinsen verdient.

Mein Debitum Network Portfolio

Das spannende bei Debitum: Die Kredite werden mit realen Sachwerten wie Waldstücken oder Maschinen besichert, die im Falle eines Zahlungsausfalles verwertet werden können. 

Weiters verfügt Debitum auf Kreditgeberebene über ein „Skin in the Game“ von 10 % bis 30 %. Durch diesen hohen Anteil an selbst investiertem Kapital trägt der Kreditgeber einen wesentlichen Teil des Risikos selbst.

Wirf einen Blick auf meine Debitum Erfahrungen, wenn du mehr über die Plattform erfahren möchtest.

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Plattform 3: Mintos

Mintos zählt zu den führenden Plattformen für P2P-Kredite in Europa. Das Unternehmen verwaltet über 800 Millionen Euro an Vermögen von über 600.000 registrierten Nutzern und hat Anlegern seit Start der Plattform im Jahr 2015 eine durchschnittliche Nettorendite von 8,8 % erbracht.

Ich bin seit 2016 bei Mintos investiert und habe mein Portfolio seither auf knapp 8.200 € ausgeweitet und bin mit der Entwicklung bislang zufrieden.  

Depotgroße bei Mintos

Mein Fokus bei Mintos liegt nicht auf den klassischen Krediten, wie es u.a. bei Bondora der Fall ist, denn die Zinsen hierfür sind mit zu gering und die verfügbaren Kredite nicht attraktiv genug für mich. 

Stattdessen investiere ich den Großteil in Anleihen – nämlich 76,7 %. Das ist für mich die deutlich interessantere Option bei Mintos. Die Laufzeit ist hier zwar meist länger, aber die höhere Verzinsung gleicht dies für mich aus. 

Mein Mintos Portfolio

Wirf einen Blick auf meine Mintos Erfahrungen, wenn du mehr über die Plattform erfahren möchtest.

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Plattform 4: Loanch

Loanch ist ein spannender neuer Player am Markt für P2P-Kredite, der seit einiger Zeit mein Interesse geweckt und mich zum Investieren veranlasst hat. 

Auf der Plattform investieren Anleger in Privatkredite aus Südostasien, die aktuell zwischen 14,5 und 15,0 % verzinst werden. Die Kredite werden vom Kreditanbahner Tambadana vergeben und stoßen auf eine hohe Nachfrage: Seit der Gründung 2022 hat die Plattform bereits über 14.500 Investoren für sich gewinnen können.

Auch das Wachstum spricht für sich, denn innerhalb von nur 12 Monaten konnte Loanch sein Kreditportfolio von rund 6 Mio. € auf knapp 30 Mio. € skalieren

Da ich von Loanch überzeugt bin, investiere ich bereits über 2.500 €, die mir aktuell Zinsen von rund 33 € bescheren. 

Mein Loanch Depot

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Mein P2P-Portfolio: So verdiene ich 1.000 Euro monatlich

Ich investiere bereits seit vielen Jahren in P2P-Kredite von unterschiedlichen Plattformen und werde dies auch in Zukunft tun. Mit meinen P2P-Investments konnte ich bislang solide Kapitalerträge einfahren, die mir aufgrund der oftmals attraktiven Zinsen allesamt zur finanziellen Freiheit verhelfen sollen. 

Mittlerweile habe ich 111.000 € in P2P-Kredite investiert. Das entspricht rund 21 % meines gesamten Portfolios. Mit diesem Investment gelingt es mir aktuell, mehr als 1.000 € an Zinsen jeden Monat passiv zu verdienen. 

Die Rendite in diesem Jahr beträgt hochgerechnet über alle Plattformen hinweg 11,13 % – eine Leistung, mit der ich durchaus zufrieden bin. 

Mein gesamtes Anlageportfolio

Da das Investieren in P2P-Kredite mit gewissen Risiken wie Kreditausfällen und Plattformrisiken verbunden ist, ist es ratsam, nicht alle Eier in einen Korb zu legen, sondern sein Geld über verschiedene Plattformen zu diversifizieren. 

Ich investiere in eine Vielzahl an Plattformen, darunter: 

  • Bondora 
  • Debitum
  • FF Forest
  • LANDE
  • Loanch
  • Mintos 
  • Monefit
  • ViaInvest
Meine Investitionen in den einzelnen P2P Plattformen

Wie bei allen Anlageklassen gilt auch hier: Konstantes Investieren führt zu konstantem Vermögensaufbau. Ich lege daher jeden Monat diszipliniert einen Teil meines Geldes in P2P-Kredite und erweitere so mein passives Einkommen.

So kannst du dir mit P2P-Krediten passives Einkommen aufbauen

P2P-Kredite können ein attraktiver Weg sein, das Portfolio zu diversifizieren und das passive Einkommen zu steigern. Wenn auch du mit dieser Anlageklasse durchstarten und eines Tages von Zinsen leben möchtest, gibt es wichtige Punkte, die dabei zu beachten sind:

  • Die richtige Plattform wählen: Der Markt für P2P-Kredite wächst stetig. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an spannenden Anbietern, die dir neben dem Investieren in Privat- und Unternehmenskredite auch alternative Anlageformen zur Verfügung stellen. 

Bei LANDE investierst du beispielsweise in Agrarkredite, die durch physische Sachwerte wie Land oder Maschinen besichert sind. Mintos unter anderem bietet Anlegern zusätzlich die Möglichkeit, in Anleihen zu investieren. Verschaffe dir also einen guten Überblick über die verschiedenen Plattformen und wähle die für dich geeignetsten.

  • Diversifizieren: Auch innerhalb der Anlageklasse “P2P-Kredite” solltest du auf eine breite Diversifizierung achten. Setze nicht dein gesamtes Kapital auf eine Plattform, da dadurch das Ausfallrisiko deutlich steigt, sollte es zu Schwierigkeiten kommen.   
  • Reinvestieren: Der Zinseszinseffekt ist wie ein Schneeball – kommt er einmal ins Rollen, wird er größer und größer. Investiere deine Zinsen, um von diesem Effekt zu profitieren und dein Vermögen schneller wachsen zu lassen.
  • Auto-Invest: Viele P2P-Plattformen bieten dir mit dem Auto-Invest-Feature die Möglichkeit, dein Geld nach eigens festgelegten Kriterien automatisch zu investieren. Dadurch kannst du dein Portfolio leichter diversifizieren und sparst dir außerdem wertvolle Zeit dabei.
  • Laufzeit: Kürzere Laufzeiten verschaffen dir eine höhere Flexibilität, während dein Kapital bei längeren Laufzeiten auch länger gebunden ist.  
  • Sicherheiten: Zu den Sicherheitsmerkmalen, die Anlegern mehr Gewissheit beim Investieren geben und das Vertrauen in die Plattform erhöhen sollen, gehören z.B. Buyback-Garantien, die Unternehmensgeschichte, Regulierung sowie Transparenz durch beispielsweise vorliegende Jahresberichte.
  • Klein starten: Wenn P2P-Kredite Neuland für dich sind, ist es sinnvoll, erstmal klein zu starten, um ein Gefühl für die unterschiedlichen Plattformen zu bekommen. Bei den meisten Plattformen kannst du bereits ab geringen Beträgen (1-10 €) starten. 

Häufige Fehler beim Investieren

Auch beim Investieren in P2P-Kredite gibt es klassische Fehler, die Anlegern wertvolle Rendite kosten können. Vermeide diese vorab, um das Meiste aus deinen Investments rauszuholen:

  • Keine klaren Ziele: Anleger, die keine klaren Ziele für ihre Investitionen setzen, investieren planlos. Bevor du startest, solltest du dir im Klaren sein, wie hoch deine gewünschten Zinserträge sein sollen, wie viel Kapital du in welche Anlageklasse bzw. Plattform investieren möchtest und wie lang dieses gebunden sein soll.
  • Fehlende Diversifikation: Je mehr Kapital auf einer einzigen Plattform geparkt ist, desto höher fällt das Ausfallrisiko aus. Investiere lieber über verschiedene Plattformen, Kreditarten und Märkte, um dein Risiko zu minimieren.
  • Inflation ignorieren: Zins ist nicht gleich Zins. Plattformen werben oftmals mit attraktiven Zinsen von z.B. 10 %. Anleger vergessen dabei aber oftmals, dass es sich dabei nicht um den Realzins handelt. Für eine akkuratere Berechnung deines tatsächlichen Zinsertrages solltest du die Inflation immer berücksichtigen. 

Zinsen von 10 % würden dir bei einer Inflation von 2 % einen Kaufkraftzuwachs von 8 % bescheren.

  • Steuern vergessen: Auch Erträge aus P2P-Krediten unterliegen der Besteuerung. Denke daran, diese rechtzeitig abzuführen, sollte dies die Plattform nicht automatisch für dich machen (was auf die meisten ausländischen Plattformen zutrifft).
  • Emotional entscheiden: Bewahre beim Investieren stets einen kühlen Kopf. Anleger, die rational investieren und sich nicht von kurzweiligen Schwankungen aus dem Gleichgewicht bringen lassen, sind langfristig erfolgreicher. Bleib geduldig und konsistent. 

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Fazit: Von Zinsen leben mit der richtigen Strategie

Viele Anleger verfolgen den Traum, von Zinsen leben zu können und nicht mehr aktiv für ihr Geld arbeiten zu müssen. Auf den ersten Blick mag dies nach einem fernen, unerreichbaren Ziel klingen – und bei der falschen Strategie ist es das auch. 

Damit der Traum der finanziellen Freiheit auch zur Realität wird, ist es entscheidend auf zinsstarke Anlageklassen zu setzen. Ich persönlich nutze dafür neben den klassischen ETFs und Einzelaktien verstärkt P2P-Kredite. 

Anleger, die P2P-Kredite ihrem Portfolio beimischen wollen, um dieses weiter zu diversifizieren, sollten sich mit den Eigenschaften der unterschiedlichen Plattformen vertraut machen. 

Aber auch hier gilt: Finanzielle Freiheit ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Setze klare Ziele, denke langfristig und reinvestiere konsequent deine Erträge, um dein Vermögen aufzubauen und in Zukunft von Zinsen leben zu können.

Wirf einen Blick in mein aktuelles P2P-Kredite-Ranking, um mehr über die einzelnen Plattformen zu erfahren.

FAQ: Wie viel Geld anlegen, um von Zinsen leben zu können?

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