TOP 10 ETF Sparplan Broker 2021 I ETF-Sparplan Vergleich

TOP 10 ETF Sparplan Broker 2021

Geht um das Anlegen in einen ETF Sparplan, sind oft andere Broker gefragt, als zum Beispiel beim Kauf von Aktien. Da hilft nur eine genaue Analyse der verschiedenen Vor- und Nachteile um zu bestimmen, welcher Anbieter am besten geeignet ist!

Wenn du an solchen Vergleichen und generellen Informationen rund um ETFs, P2P-Kredite, Aktien und Finanzthemen interessiert bist, ist die beste Adresse unser kostenloses Forum für Privatkredite. Dort kannst du dich mit anderen Investoren austauschen und bleibst immer auf dem neuesten Stand.

So haben wir die ETF Sparplan Broker verglichen 

Sowohl Sparpläne als auch ETFs erfreuen sich aktuell unglaublicher Beliebtheit – und zwar für sich genommen als auch in Kombination! Das ist kein Wunder, denn niedrige Kosten, gute Performance und wenig Kopfzerbrechen über den besten Einstiegszeitpunkt zählen zu den Pluspunkten.

Heute begegnet uns ein großes und rasant wachsendes Angebot von Brokern, die sich mit teilweise sehr unterschiedlichen Konditionen an verschiedene Anleger und deren Strategien richten. Hier den Überblick zu behalten ist nicht leicht!

Daher vergleichen wir heute die verschiedenen Anbieter konkret vor dem Hintergrund eines Investments in ETFs über ein Sparplan-Modell. Wir betrachten dafür Anwendungsfälle von 25 Euro pro Zeitraum (üblicherweise der kleinstmögliche Betrag) bis hin zu 1.000 Euro.

Zur besseren Unterscheidung teilen wir unsere Bewertung in drei Kategorien auf: Die laufenden Kosten für ein Depot, die Auswahl und das Angebot an ETFs und den Gebühren pro Sparplan. Damit lassen sich die einzelnen Broker gut einschätzen und ermöglichen dir, schnell den passenden Kandidaten zu finden. Los geht’s!

1. Depotkosten

Gehen wir zuerst die Kosten durch, die für ein Depot anfallen. Wir sortieren die Anbieter hierzu alphabetisch:

1822Direkt und Comdirect: Bei beiden fallen keine Kosten an, sofern du mindestens einen Sparplan oder Aktie pro Quartal handelst.

Consorsbank und DKB: Diese beiden Broker erheben hingegen keine Depotgebühren, auch wenn ihr sie nicht nutzt.

Flatex: Richtig teuer kann das Depot bei Flatex werden, denn es werden 0,1 % vom Depotwert pro Jahr erhoben. Das ganze erfolgt in einer monatlichen Staffelung und wird zunehmend teurer, je mehr Aktien und ETFs man hier lagert.

Onvista, Postbank, Scalable Capital Broker, Smartbroker und TradeRepublic: Auch diese Anbieter erheben keine Grundgebühr für dein Depot.

Hier zeigt sich also ein klarer Trend zum kostenlosen Depot, den der Großteil der Anbieter befolgt. Lediglich Flatex schlägt hier deutlich aus der Reihe. Da Sparpläne ein wiederkehrender Posten sind, lassen sich auch die Grundgebühren von 1822Direkt und Comdirect gut umgehen.

2. Auswahl

Nicht jeder ETF Sparplan ist bei jedem Broker kostenlos. Daher müssen wir die Auswahl je Anbieter noch einmal in gebührenfrei und gebührenpflichtig unterteilen:

1822Direkt: Das Angebot umfasst hier 62 kostenlose und 773 kostenpflichtige ETFs, was einen deutlichen Anstieg seit dem letzten Jahr bedeutet.

Comdirect: Hier gibt es 138 Sparpläne ohne und 543 mit Gebühren zur Auswahl.

Consorsbank: 282 Sparpläne sind hier kostenlos besparbar, wohingegen 381 gebührenpflichtig sind. Damit liegt die Gesamtzahl mit dem Angebot der Comdirect fast gleichauf.

DKB: Die DKB ist ein Sonderfall, denn sie hat keine wirklich kostenlosen Sparpläne im Angebot. Von den 904 Produkten lassen sich aber immerhin 200 Stück vergünstigt für lediglich 49 Cent besparen. Der Fairness halber haben wir diese unter “kostenlos” verbucht.

Flatex: Auch hier hat mein eine ungewöhnliche Definition von “kostenlos”, denn die 239 gebührenfreien Sparpläne werden tatsächlich sehr wohl mit einer Gebühr belegt. Dabei handelt es sich um 0,2 % ATC (“Additional Trading Costs”). Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Flatex mit insgesamt 1.125 ETFs ein sehr großes Angebot bereithält

Onvista: Mit 129 ETFs hat Onvista die deutlich kleinste Auswahl unter unseren Kandidaten.

Postbank: Auch bei der Postbank setzt man nicht auf Masse und bietet nur 147 ETFs an. Das ist zwar geringfügig besser als bei Onvista, kann aber mit den anderen Brokern nicht wirklich mithalten. 34 dieser Produkte sind jedoch immerhin kostenfrei.

Scalable Capital Broker: Die größte Auswahl, sowohl mit- als auch ohne Kosten, hat man beim Scalable Capital Broker. 583 Gebührenfreie und 740 weitere stehen zur Verfügung und summieren sich so auf riesige 1.323 Stück.

Smartbroker: Der Smartbroker bietet runde 200 kostenfreie Sparpläne an und hält noch einmal 371 weitere, gebührenpflichtige Produkte bereit.

TradeRepublic: Ein weiterer Sonderfall ist TradeRepublic, denn hier hält man von kostenpflichtigen Sparplänen so gar nichts. Jeder einzelne der 324 im Angebot befindlichen ist daher gebührenfrei.

3. Sparplankosten

Bevor wir mit den eigentlichen Kosten je Sparplan starten, wollen wir noch einen Blick auf eine nicht ganz unbedeutende Kennzahl werfen: die Mindestsumme. Denn wenn uns ein Anbieter vorschreibt, mindestens 100 Euro je Sparplan zu investieren, kann das schnell unsere Möglichkeiten einschränken!

Recht hohe Summen schreiben 1822direkt, DKB, Flatex und Onvista vor. Mindestens 50 Euro muss man hier pro Ausführung locker machen. Comdirect, Consorsbank, Postbank, Scalable Capital Broker und der Smartbroker hingegen geben sich schon mit 25 € zufrieden. Und am günstigsten kommt man bei TradeRepublic davon: hier bist du schon mit 10 Euro dabei.

Nun aber zu den eigentlichen Kosten pro Sparplan, die, wie du gleich sehen wirst, sehr unterschiedlich ausfallen können!

1822Direkt: 1,5 % deiner Sparsumme werden bei der 1822Direkt fällig. Der Mindestbetrag liegt dabei bei 1,90 und das Maximum 14,90 Euro.

Comdirect und Consorsbank haben sich ebenfalls für 1,5 % des Betrags entschieden. Hier gibt es allerdings keine Begrenzung nach oben oder unten.

DKB und Flatex nehmen dir jeweils 1,50 Euro ab, egal, wie hoch oder niedrig die Summe ist. Flatex schlägt zusätzlich aber noch die 0,2 % ATC mit darauf.

Onvista verlangt unabhängig vom Sparbetrag immer genau 1 Euro.

Postbank: Auch hier gibt es einen Festbetrag. Dieser liegt allerdings nur bei 0,90 Euro pro Transaktion.

Scalable Capital Broker: Mit einem Abo-Modell geht man hier einen Sonderweg. Der Einsteig ist bereits ab 0 Euro möglich, für mehr Sparpläne muss dann allerdings ein Upgrade gebucht werden. Bis zu 4,99 kann man so im Extremfall ausgeben.

Smartbroker: Nur 0,2 % werden hier je Sparplan fällig, allerdings müssen mindestens 0,80 Euro gezahlt werden. Damit zählt der Smartbroker zu den günstigsten Angeboten.

TradeRepublic: Noch billiger ist nur TradeRepublic, denn hier verlangt man null Euro.

Das kosten die einzelnen Anbieter

Betrachten wir die Kosten für verschiedene Anwendungsfälle, sehen wir ein sehr unterschiedliches Ergebnis. Während TradeRepublic mit seinem 0 Euro Modell in allen Kategorien die Nase vorn hat, gibt es unter den anderen Anbietern einige Veränderungen.

Comdirect und Consorsbank haben bei niedrigen Beträgen, nämlich 25 und 50 Euro, noch einen deutlichen Vorteil mit jeweils 0,38 bzw. 0,75 €. Ab 100 Euro verfliegt dieser Vorteil aber (hier werden bereits 1,5 € fällig) und bei unserem Maximum von 1.000 Euro werden sogar 15 Euro Gebühren erhoben!

Flatex kann, trotz der nervigen 0,2 % ATC, bei höheren Summen noch ganz gut Schritt halten: Selbst bei 1.000 Euro werden nur 3,5 € erhoben. Die DKB perfektioniert dieses System allerdings noch und bleibt bei 1,5 Euro, egal, wie viel angelegt wird. Das ist vor allem bei hohen Beträgen lukrativ.

Die Postbank macht mit ihren 0,90 Euro, unabhängig vom Betrag, eine sehr gute Figur. Auch hier macht sich dieser Vorteil besonders bei höheren Beträgen bemerkbar und verweist viele Konkurrenten auf ihre Plätze.

Ebenfalls eine sehr gute Figur macht der Smartbroker, da man hier über weite Strecken bei der geringen Mindestgebühr von 80 Cent bleibt. Erst bei 500 und 1.000 Euro fallen hier höhere Kosten von 1, bzw. 2 Euro an.

Wer mit dem kostenlosen Angebot des Scalable Capital Broker zurechtkommt und kein Upgrade benötigt, kann die Gebühren bei 0 Euro halten. Damit liegt dieses Angebot mit TradeRepublic gleichauf, hat aber, durch den eingeschränkten Umfang, einige Nachteile.

Die 1822Direkt ist übrigens durch die Bank weg der teuerste oder gleichauf mit den teuersten Anbietern. Hier zeigen sich, abgesehen vom höchsten Betrag, überall höhere Kosten.

Fazit: Wer ist der günstigste Broker?

Gehörst du zu den Anlegern, die 100 Euro oder weniger pro Monat sparen wollen und mit wenig Auswahl an ETFs gut leben können, ist TradeRepublic wahrscheinlich die beste Wahl für dich. Eine gute Alternative wäre in diesem Fall auch der Scalable Capital Broker, sofern du kein kostenpflichtiges Abo benötigst.

Zwischen 50 und 200 Euro ist auch der Smartbroker überaus attraktiv, was, neben den geringen Kosten, auch an seinem umfangreichen Angebot an Handelsplätzen und sehr guter ETF-Auswahl liegt.

Bist du in der glücklichen Position, höhere Beträge pro Monat sparen zu können, solltest du DKB, Postbank, Scalable Capital Broker oder den Smartbroker ins Auge fassen. Bei 200, 500 oder gar 1.000 Euro lohnen sich deren Angebote so richtig.

Ist eine kleinere Auswahl kein Problem für dich, kann hier auch Onvista oder (immer noch) TradeRepublic gut zu dir passen.

Unsere Empfehlungen

Falls du dich nun entschieden hast, welcher Broker am besten zu dir passt, aber nicht unbedingt sicher bist, welcher ETF es werden soll, haben wir den passenden Beitrag für dich. Unter “So findest du den passenden ETF für dich” haben wir wichtige Faktoren und Punkte zusammengestellt, die du bei der Auswahl beachten solltest.

Mit seinem großen Angebot an Handelsplätzen und ETFs ist der Smartbroker aktuell einer der attraktivsten Broker. Wenn du dich selbst von seinem Angebot überzeugen willst, solltest du auf diesen Button klicken:

Sollte die überschaubare Auswahl für dich kein Problem darstellen, kannst du mit Onvista sehr günstig anlegen. Wenn du dazu unseren Button anklickst, erhältst du sogar ganze 50 Euro kostenloses Startkapital!

Hat es dir hingegen das umfangreiche Angebot von 1822Direkt angetan, solltest du direkt unseren Button nutzen, um dich anzumelden. Dann wartet nämlich ein 100 Euro Einkaufsgutschein von Amazon auf dich!

Und wenn du dir den Scalable Capital Broker ausgesucht hast, wirst du mit einem Klick auf unseren Link in den Genuss eines Gratismonats des Premium-Abonnements kommen!

0 0 votes
Article Rating
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
Northern Finance
Logo
Enable registration in settings - general
Compare items
  • Total (0)
Compare
0