ETF Sparplan Vergleich: HIER ist ab jetzt alles kostenlos!

ETF Sparplan Vergleich: HIER ist ab jetzt alles kostenlos!

ETFs erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und das bringt immer neue Anbieter auf den Markt, die mit den günstigsten Angeboten, um neue Nutzer kämpfen. Und das zu deinem Vorteil. Denn Wettbewerb drückt den Preis und am Ende kannst du dich freuen.In diesem Artikel schauen wir uns vier Anbieter an, die vielversprechend ausschauen. Dazu gehören scalable.capital, Flatex, Trade Republic und ING. Alle haben eines gemeinsam: Sie sind kostenlos.

Seien wir doch mal ehrlich. Jeder Anleger hat in sich einen kleinen Schwaben, der gerne etwas mehr sparen möchte, wenn er sein hart verdientes Geld anlegt. Wen wundert es auch? Schnäppchen sind was Schönes. Denn ob du bei scalable oder Trade Republic ein ETF kaufst, ist dem ETF am Ende egal. Und die Wertentwicklung wird die gleiche sein. 

Der gleiche Wert liegt nämlich im Portfolio. Nur die Kosten unterscheiden sich eben. Und durch den Neo Broker hat sich dieser Preiskampf noch mal deutlich verstärkt. Und das ist natürlich zu deinem Vorteil als Anleger. Bei dem folgenden Vergleich konzentrieren wir uns also nur auf 100 Prozent kostenlose Angebote, also Anbieter ohne Depot, Führungsgebühren und ohne Kosten für den Sparplan selbst.

Da es also keine preislichen Unterschiede mehr gibt, sind die Kriterien folgende:

Wie viele ETFs kostenlos besparbar sind, was die Mindest- und Maximal-Spar-Raten sind, wie flexibel die Ausführung ist und welche weiteren Features es gibt, wie zum Beispiel die Möglichkeit für Lastschrift-Einzug und die automatische Anlage von Ausschüttungen. Und als Letztes schauen wir auf potenziell versteckte Kosten.

Sparplan ETFs

Hierbei finden wir 800 Sparpläne bei der ING, 1100 Stück bei Trade Republic, 1300 bei Flatex und 1900 bei scalable. Wer also nur nach der Auswahl gehen möchte, der hat jetzt schon einen klaren Sieger ausgemacht. Und das ist mit Abstand scalable. 

Denn neben den Standard-ETFs gibt es bei scalable auch richtige Exoten, die kaum ein anderer hat und die durchaus interessant sind, wie vom Anbieter Spyder, der Dividend Aristocrats ETF und vom Anbieter L&G deren spezialisierte ETFs wie Batterie Value-Chains, E-Commerce Logistics und Cybersecurity. 

Mindest- und Maximalsparrate

Hier hat die ING vor kurzem ihre Anforderungen auf das absolute Minimum abgesenkt, nämlich 1 Euro pro Sparplan. Bei der Trade Republik sind es 10 Euro, bei Flatex 25 und bei scalable auch ein Euro. 

Aber ganz ehrlich, ich habe mit 25 Euro Sparrate damals bei der Comdirect angefangen und damals waren kostenlose Sparpläne kaum verfügbar. Und während ich mich über die kostenlosen Sparpläne heute für alle Anleger freue, so macht es jetzt nicht viel Unterschied, ob man jetzt ein 10 oder 25 Euro als Mindestpreis parat hat. 

Ich denke, dass jeder 1 Euro am Tag sparen kann und daher sind 25 Euro Monat als Sparrate für mich auch voll okay. Natürlich kann man mit niedrigeren Raten sich breiter aufstellen und in mehrere ETFs investieren. Zum Beispiel 50 Euro sparsam in 5 ETFs mit jeweils 10 Euro verteilen.

Aber du solltest nicht vergessen, dass es wichtiger ist, möglichst viel zu sparen, statt möglichst viele ETFs im Sparplan zu haben.

Auch interessant für viele ist die Maximalsparsumme im Monat, denn mit einem Sparplan kann man auch Nachkäufe abwickeln, wenn man zum Beispiel ein paar Tausend Euro zur Verfügung hat und diese jetzt günstig anlegen möchte.

Bei der ING ist das Limit dafür allerdings 1000 Euro. Mehr ist pro Sparrate nicht möglich. Trade Republik erlaubt dagegen bis zu 5000 Euro pro Sparplanausführung und bei der Flatex gibt es gar kein Limit nach oben. Nicht schlecht. scalable hat auch ein Limit, allerdings 5000 Euro, ING also, hat hier den letzten Platz. 

Sparplanausführung

Kommen wir nun zur Ausführung vom Sparplan. Diese kann bei der ING monatlich, zwei monatlich oder quartalsweise erfolgen. Bei Trade Republic kann man zwei wöchentlich sparen, monatlich oder quartalsweise und bei der Flatex monatlich, quartalsweise, halbjährlich und jährlich. Und bei scalable kannst du monatlich, zwei monatlich und quartalsweise in den Sparplan investieren. 

Features

Kommen wir schon zum vorletzten und gleichzeitig sehr interessanten Punkt: den Features. Die ING bietet hierbei alle möglichen Features, denn man kann die Sparrate dynamisieren, also eine automatische Erhöhung einrichten, wenn man möchte.

Die Ausschüttungen aus ETFs können automatisch wieder angelegt werden, was auch sehr praktisch ist und auch Kosten spart. Und du kannst den Sparplan über eine Lastschrift abwickeln. Das heißt, du musst keine Überweisung selbsttätigen und hast so wieder etwas weniger Arbeit. Es gibt außerdem eine Desktop Oberfläche, eine App und die Kapitalertragssteuer wird auch automatisch abgeführt. 

Bei Trade Republic hingegen ist vieles davon leider nicht möglich. Es gibt keine Dynamisierung, keine automatische Wiederanlage von Dividenden, keine Lastschrift und keine Desktop Oberfläche. Allerdings gibt es die App und die ist eine der besten am Markt. Auch die Kapitalertragssteuer wird automatisch abgeführt. Das ist gut. 

Bei der Flatex hingegen ist auch keine Dynamisierung der Sparrate möglich. Allerdings gibt es die Möglichkeit für eine automatische Anlage aller Ausschüttungen. Es gibt die Lastschrift, eine Desktop Oberfläche auch eine App und die automatische Abführung der Steuer. 

Bei scalable ist die Dynamisierung möglich, allerdings keine automatische Anlage von Dividenden, dafür aber gibt es die Option mit der Lastschrift. Es gibt eine Desktop-Oberfläche, eine App und auch eine automatische Abführung der Steuer.

Versteckte Kosten

ING

Und nun kommen wir auch schon zum letzten Punkt, den versteckten Kosten. Und wenn wir bei der ING genauer hinschauen, dann gibt es ehrlich gesagt keine, außer du hast sehr viel Geld auf dem Depot. Hier werden 0,5 Prozent Negativzinsen ab 50000 Euro fällig. 

Da die meisten aber nicht so viel Geld auf dem Depot parken, wird das kaum Kunden betreffen. Man kann also sagen, die ING hat für ETF Sparpläne keine versteckten Kosten. 

Trade Republic

Bei der Trade Republic gibt es in den meisten Fällen auch keine versteckten Kosten. Aber wenn du nicht nur ETF besparst, sondern auch Aktien, dann werden 2 Euro pro Eintragung bei Namensaktien fällig. Und das sollte man schon beachten. Auch die Anmeldung zu einer Hauptversammlung lässt sich die Trade Republik sehr gut bezahlen. 

Flatex

Bei der Flatex gibt es allerdings hohe versteckte Kosten. Denn während die Depot Gebühren bei ETFs und Fonds ausfallen, so werden richtig teure 0,1 Prozent pro Jahr an Depot-Führungsposten fällig, wenn man andere Werte auch besitzt. 

Hast du also ein Depot von 100.000 Euro, verlangt die Flatex 100 Euro jedes Jahr, ohne dass du etwas erhältst, außer das Depot selbst. Wie gesagt fallen dann aber diese Kosten nicht bei Fonds und ETFs an, sondern nur bei anderen Produkten. Allerdings fallen auch 0,5 Prozent Negativzinsen auf alle freibleibenden Beträge im Depot an. Und da gibt es keine Grenze, sondern das Ganze ist ab dem ersten Cent und Euro der Fall. 

Scalable

Und bei scalable gibt es keine versteckten Kosten, zumindest keine, die wir gefunden haben. 

Fazit zum ETF Sparplan Vergleich: Alles hat seine Vor- und Nachteile

Wie du sehen kannst, liefern sich die Broker einen Wettstreit um neue Kunden nicht im Preis, sondern in den Leistungen. Und die können unterschiedlich sein. Am Ende des Tages kommt es auf den Typ von Anleger an und von welchen Leistungen und Angeboten er Gebrauch machen möchte.

Zu wenig Rendite? Meine unabhängige Beratung kann helfen:

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