Meine PeerBerry Erfahrungen: Warum ich trotz 9,56 % Rendite hier nicht mehr investiere


Ich habe von 2019 bis 2022 in P2P-Kredite auf PeerBerry investiert und dabei zeitweise knapp 10 % Rendite erzielt. Dennoch habe ich mein Investment von der Plattform abgezogen und auf alternative Anbieter verlagert.
In diesem Bericht erfährst du alles über meine PeerBerry-Erfahrungen, die Vor- und Nachteile, die Anleger auf der Plattform haben und die Gründe, weshalb ich seit mehreren Jahren nicht mehr investiert bin. So kannst du für dich herausfinden, ob sich PeerBerry für dich lohnt oder doch Alternativen wie Monefit, Loanch oder FF Forest die bessere Wahl sind.
Das Wichtigste in Kürze:
- PeerBerry besteht seit fast einem Jahrzehnt und hat verschiedene Krisen bislang gut überstanden.
- Auf der Plattform ist es noch nie zu Kreditausfällen gekommen und Kredite waren nie länger als 60 Tage überfällig.
- Trotz ihrer langen Historie ist die Plattform nach wie vor nicht reguliert, was die Transparenz und Sicherheit für Anleger mindert.
- Renditeorientierte Anleger haben bei alternativen Anbietern mittlerweile bessere Chancen auf hohe Erträge.
- Plattformen wie Loanch oder FF Forest sind ebenfalls nicht reguliert, bieten Anlegern aber attraktivere Renditen.
Meine PeerBerry Erfahrungen: Was du über die Plattform wissen musst
PeerBerry bietet Anlegern seit 2017 P2P-Kredite an und gehört mittlerweile zu den etablierten Plattformen im Markt.
Auf der Plattform können Anleger in eine Vielzahl an Kredittypen investieren, darunter:
- Konsumentenkredite (kurz- und langfristig)
- Geschäftskredite
- Leasingkredite
- Immobilienkredite

Die Anzahl der Investoren beläuft sich inzwischen auf knapp 120.000 und seit der Gründung wurden Kredite in Höhe von mehr als 3 Milliarden Euro finanziert.
Die wichtigsten Infos im Überblick:
| Gründung | 2017 |
| Firmensitz | Kroatien |
| Geschäftsführung | Arūnas Lekavičius |
| Investoren | 119.500+ |
| Finanzierte Kredite | 3,4+ Mrd. € |
| Durchschnittsrendite | ⌀ 11,03 % |
| Mindestanlage | 10 € |
| Auto-Invest | Ja |
| Sekundärmarkt | Ja |
| Buyback-Garantie | Ja |
| Gruppengarantie | Ja |
| Regulierung | Nein |

Investieren in Kredite auf PeerBerry: Die Vor- und Nachteile
Anleger auf PeerBerry können in verschiedene Kredittypen investieren – von klassischen Konsumentenkrediten bis hin zu Immobilienkrediten.
Das Grundprinzip dahinter ist einfach:
- Anleger investieren in einzelne Kredite oder nutzen Auto-Invest.
- Kreditnehmer zahlen ihre Kredite inklusive Zinsen zurück.
- Die Anleger erhalten ihr investiertes Kapital plus Rendite.
Wie bei jeder P2P-Plattform gibt es auch bei PeerBerry Vor- und Nachteile, die erwähnt werden sollten. Beginnen wir mit den Vorteilen:
- Gute Renditen: Aktuell erhalten Anleger im Durchschnitt eine Rendite von 11,03 % pro Jahr. Das ist zwar kein Höchstwert im P2P-Markt, aber immer noch ein solider Wert.
- Historie und Erfahrung: PeerBerry ist seit fast einem Jahrzehnt am Markt und hat sich in dieser Zeit als vergleichsweise robuste und vertrauenswürdige Plattform etabliert.
- Nutzerfreundlichkeit: Die simple Bedienung der Plattform wird von Anlegern oftmals gelobt. Gerade für Einsteiger, die mit dem Investieren in P2P-Kredite erst vertraut werden müssen, kann PeerBerry geeignet sein.
- Buybackgarantie: Kredite auf PeerBerry sind mit einer Rückkaufgarantie ausgestattet. Bei einer Verzögerung von mehr als 60 Tagen werden die Kredite inklusive angefallener Zinsen zurückgekauft. Die zwei wichtigsten Partner von PeerBerry, Aventus Group und Gofingo Group, bieten Anlegern eine zusätzliche Konzerngarantie.
- Niedrige Mindestanlage: Anleger können bereits ab 10 € mit dem Investieren beginnen. Das macht PeerBerry zu einer zugänglichen und anfängerfreundlichen Plattform.
Auch wenn das Investieren über die Plattform simpel ist, gibt es einige nennenswerte Nachteile, die Anleger unbedingt wissen sollten:
- Keine Regulierung: Einer der größten Nachteile ist die fehlende Regulierung. Obwohl PeerBerry seit fast 10 Jahren besteht, verfügt die Plattform über keine vollständige europäische Investment- oder Crowdfunding-Lizenz. Dadurch fehlen Anleger zusätzliche Schutz- und Transparenzmechanismen, denen regulierte Plattformen normalerweise unterliegen.
- Fehlender Anlegerschutz: Anders als bei gesetzlich regulierten Plattformen sind Anleger auf PeerBerry im Falle einer Insolvenz oder rechtlicher Probleme nicht finanziell geschützt. Ein Entschädigungsfonds existiert nicht.
- Steuerliche Abwicklung: PeerBerry behält Steuern nicht automatisch für Anleger ein. Das bedeutet, dass sämtliche Kapitalerträge selbst dokumentiert und steuerlich abgeführt werden müssen, was den bürokratischen Aufwand für die meisten Investoren deutlich erhöht.
- Riskante Märkte: Bei einem Blick auf die Länder, aus denen Kredite vergeben werden, fällt auf, dass es sich hierbei oftmals um Schwellenländer oder Länder mit erhöhten wirtschaftlichen und politischen Risiken handelt (z.B. Kasachstan, Sri Lanka, Argentinien, Rumänien).
- Hohe Abhängigkeit von Aventus: Der Großteil der Kredite auf PeerBerry wird von der Aventus Group vergeben – dem nach wie vor wichtigsten Geschäftspartner des Unternehmens. Historisch haben diese Kredite rund 80 % des gesamten Kreditangebots auf PeerBerry ausgemacht. Dieser enorme Anteil hat auch Investoren ins Auge gestochen.
Mittlerweile ist die Abhängigkeit von Aventus etwas zurückgegangen. Inzwischen liegt der Kreditanteil laut Aussagen des CEO bei rund 45 %, was zwar eine deutliche Diversifikation signalisiert, aber weiterhin zeigt, dass PeerBerry stark vom Bestehen der Aventus Group abhängig ist.

Wie funktioniert das Investieren in Kredite von PeerBerry?
Aufgrund meiner PeerBerry-Erfahrungen kann ich sagen: Das Investieren auf der Plattform ist einfach!
Die Registrierung erfolgt in nur zwei Schritten. Im ersten Schritt muss neben der E-Mail-Adresse und einem Passwort auch angegeben werden, ob es sich um eine Privatperson oder ein Unternehmen handelt.
Die E-Mail-Adresse muss anschließend über einen Link verifiziert werden, woraufhin persönliche Daten verlangt werden und der Identifikationsprozess stattfindet.

Nachdem die Registrierung erfolgreich abgeschlossen ist, kann Geld eingezahlt und mit dem Investieren begonnen werden. Die Mindestanlage beträgt 10 €.
Gut zu wissen:
Achte bei der Einzahlung immer darauf, dass das Geld von einem Bankkonto kommt, das auf deinen Namen läuft, um unnötige Probleme bei der Transaktion und Prüfung zu vermeiden.
Bevor du zu investieren beginnst, kannst du dich entscheiden, ob du die Kredite manuell auswählen möchtest oder doch lieber auf eine Auto-Invest-Strategie setzt:
- Automatisch mit Auto-Invest: Für dein automatisches Investment legst du vorab bestimmte Parameter fest, anhand derer investiert werden soll, z.B. Mindestzinssatz, Kreditlaufzeit, Länder, Kreditgeber oder Kredittyp.
- Manuell Krediten auswählen: Wenn du lieber selbst entscheidest, kannst du aus einer Vielzahl verfügbarer Kredite wählen. Mithilfe verschiedener Filter lassen sich passende Investments schnell finden und gezielt nach eigenen Anlagekriterien auswählen.

Sobald dein Investment läuft, kannst du jederzeit alle Transaktionen transparent mitverfolgen und die Entwicklung deines Portfolios beobachten. Dabei siehst du deine Erträge, den Status einzelner Kredite sowie die Diversifikation der Investitionen
Nach erfolgreicher Rückzahlung eines Kredits erhältst du dein eingesetztes Kapital inklusive der erwirtschafteten Zinsen zurück. Die Beträge werden direkt deinem Investorenkonto gutgeschrieben und stehen dir dort dann wieder zur Verfügung.
Während meiner Zeit auf PeerBerry habe ich gute Renditen erzielt. Im Hoch 2022 belief sich diese auf 9,56 %. Warum ich damit dennoch nicht zufrieden war, erfährst du weiter unten.

So nutzt du den Sekundärmarkt richtig
Seit 2026 können Anleger auf PeerBerry den Sekundärmarkt nutzen, um Investitionen vorzeitig zu verkaufen oder diese zu kaufen. Das Feature ist im PeerBerry-Konto unter der Rubrik “Investieren” verfügbar.
Bevor Investitionen getätigt werden können, müssen Nutzer ihre Identität erfolgreich verifizieren und über ausreichend Guthaben verfügen. Diese Anforderungen gelten sowohl für den Primärmarkt als auch für den Sekundärmarkt, sodass für alle Investitionen die gleichen Zugangsvoraussetzungen gelten.
Die Nutzung des Sekundärmarkts im Detail:
- Die Nutzung des Sekundärmarkts ist gebührenfrei.
- Investitionen können entweder zu ihrem Restwert oder mit einem Abschlag von bis zu 50 % angeboten werden.
- Teilverkäufe sind nicht möglich, Anlagen können nur vollständig verkauft werden
- Angebote sind maximal 14 Kalendertage lang aktiv, bevor sie bei Nichtverkauf automatisch storniert werden.
- Angebote können vor Kauf jederzeit angepasst oder storniert werden.
Wie zuverlässig ist PeerBerry?
PeerBerry besteht seit 2017 und hat somit eine der größten Krisen unserer Zeit überstanden – die Coronakrise 2020.
Das bedeutet allerdings nicht, dass es während dieser Zeit nicht auch zu kurzfristigen Zahlungsschwierigkeiten kam. Dennoch hat es die Plattform geschafft, alle Kredite erfolgreich einzuholen und seine Anleger auszuzahlen.
Bislang ist noch kein einziger Kredit auf PeerBerry ausgefallen – eine sehr starke Leistung! Auch in Sachen Rückzahlung kam es laut Angaben der Plattform noch nie zu Verzögerungen, die länger als 60 Tage gingen.

Auch den anhaltenden Ukrainekrieg hat PeerBerry bislang gut überstanden, was ein zusätzliches Indiz für die Zuverlässigkeit der Plattform darstellt.

Dennoch gilt für PeerBerry dasselbe wie für alle P2P-Kredite-Plattformen: Das Investieren in P2P-Kredite ermöglicht zwar starke Renditen, ist aber immer an ein erhöhtes Risiko geknüpft, dem sich Anleger im Voraus bewusst sein sollten.
Für wen PeerBerry geeignet ist
- Beständigkeit: PeerBerry ist eine Plattform, die sich über die Jahre durchaus bewährt hat. Sie hat verschiedene Krisen überstanden und dabei ihre Anleger immer ausgezahlt. Ein Investment auf PeerBerry lohnt sich daher in erster Linie für Anleger, die auf eine etablierte Plattform mit langer Historie setzen möchten.
- Zinsen: Die Zinsen sind mit bis zu 10 % gut, aber nicht marktführend. Für Renditejäger kann PeerBerry zwar interessant sein, aber wer wirklich starke Renditen erzielen möchte, sollte auch die Alternativen wie Loanch oder FF Forest nicht außer Acht lassen.
- Nutzung: Wer noch nicht allzu viel Erfahrung mit P2P-Krediten gemacht hat, findet auf PeerBerry eine nutzerfreundliche Plattform, die einem das Investieren erleichtert. Funktionen wie das Auto-Invest sowie die Möglichkeit, bereits ab 10 € zu investieren, machen PeerBerry durchaus zugänglich für Einsteiger.
- Sicherheit: P2P-Investments gehen mit einem höheren Risiko einher als klassische Anlageformen. Wenn du in P2P-Kredite investieren möchtest und dabei den maximalen Schutz suchst, ist PeerBerry mit Funktionen wie dem Buyback zwar gut aufgestellt, aber definitiv nicht der Vorreiter.
Die Plattform ist nach wie vor sehr stark von dem Bestehen eines einzigen Kreditgebers (Aventus Group) abhängig. Sollte dieser in finanzielle Schwierigkeiten gelangen, wirkt sich das unmittelbar auf Anleger aus. Zudem wird PeerBerry immer noch nicht reguliert, was die Transparenz und Sicherheit für Investoren mindert.

Warum ich trotz solider Leistung nicht mehr auf PeerBerry investiere
Ich hatte drei Jahre lang die Möglichkeit, PeerBerry kennenzulernen und Erfahrungen mit der Plattform zu sammeln. 2022 habe ich mein Investment jedoch abgezogen und investiere seither auch nicht mehr über den Anbieter – und das hat gute Gründe.
- Der Hauptgrund, weshalb ich nicht mehr auf PeerBerry investiere, sind die vergleichsweise niedrigen Zinsen. Mit einem Durchschnitt von jährlich 11 % bewegt sich PeerBerry zwar im Mittelfeld, was die Rendite angeht, gehört aber noch lange nicht zu den Spitzenplattformen.
Aktuell werden viele der angebotenen Kredite sogar nur mit rund 8 % verzinst und das bei Laufzeiten von sechs Monaten bis hin zu 3 Jahren.

- Ein weiterer wesentlicher Grund ist die fehlende Regulierung. PeerBerry ist seit bald 10 Jahren aktiv, hat es in dieser Zeit allerdings nicht geschafft, lizenziert zu werden. Für mich stellt das eine der größten Schwachstellen der Plattform dar, da ich gerade bei riskanteren Anlageformen wie P2P-Krediten die größtmögliche Sicherheit genießen möchte.
Warum ich also nicht mehr auf PeerBerry investiere: Das Risiko-Rendite-Verhältnis auf PeerBerry hat für mich nicht mehr gepasst. Die Plattform ist mir für die überschaubaren Zinsen bei fehlender Regulierung zu riskant geworden.
Für Anleger, die nach alternativen Plattformen suchen, haben wir 3 Kandidaten vorbereitet, die einen genaueren Blick wert sind. Diese Alternativen sind interessant, da sie entweder höhere Renditen für das genommene Risiko bieten oder Anlegern zusätzliche Flexibilität beim Investieren bieten.
Schauen wir uns die 3 Alternativen im Detail an.
Alternative 1: Mit Loanch bis zu 16 % pro Jahr
Mit Anbietern wie Loanch können Anleger Hammerrenditen von bis zu 16 % pro Jahr verdienen – für mich eine sehr attraktive Option. Aus diesem Grund investiere ich auch bei Loanch und habe mittlerweile über 2.500 € angelegt.


Loanch bietet Privatkredite aus Südostasien an, überwiegend aus Malaysia und Indonesien – ein bislang vernachlässigter Markt. Denn: viele P2P-Plattformen fokussieren sich auf Kredite aus dem Baltikum, Osteuropa und manchmal Länder wie Spanien. Das macht Loanch zu einem spannenden Vorreiter in einer noch unentschlossenen Region.
Zudem sind sowohl Malaysia als auch Indonesien aufgrund ihrer Bevölkerungsgröße (gesamt über 324 Millionen Menschen) aussichtsreiche Märkte für Investoren.
Die Plattform wurde 2022 gegründet und befindet sich daher noch im Anfangsstadium seines Bestehens. Dennoch ist bei Loanch ein starkes Wachstum zu sehen: Innerhalb eines Jahres wuchs das Kreditportfolio von etwa 6 Millionen Euro auf nahezu 30 Millionen Euro an. Gleichzeitig stiegen die monatlichen Gewinne auf mehr als 1 Million Euro.
Wenn du mehr über Loanch erfahren möchtest, wirf einen Blick auf meine aktuellen Loanch Erfahrungen. Darin siehst du die Vor- und Nachteile der Plattform sowie Chancen und Risiken, die mit einem Investment auf Loanch einhergehen. Zusätzlich kannst du dir über meinen exklusiven Northern Finance Link einen attraktiven Bonus sichern.
Alternative 2: Mit Waldflächen von FF Forest bis zu 18 % Rendite
Eine weitere spannende Alternative zu PeerBerry ist die lettische Plattform FF Forest. Das Unternehmen wurde 2025 gegründet und ermöglicht Anlegern das Investieren in Waldflächen und Forstwirtschaftsprojekte. Und das absolute Highlight dabei: Bis zu 18 % Zinsen!


So funktioniert FF Forest:
- FF Forest spezialisiert sich auf den Erwerb von Waldflächen mit Entwicklungspotenzial. Dabei handelt es sich beispielsweise um abgeholzte Waldgebiete oder ungenutzte Brachflächen, die zu vergleichsweise günstigen Preisen erworben werden können.
- Nach dem Kauf werden die Flächen wieder aufgeforstet. Die Bewirtschaftung erfolgt entweder durch FF Forest selbst oder in Zusammenarbeit mit lokalen Forstbetrieben und Pächtern.
- Für die Wiederaufforstung können unter bestimmten Voraussetzungen CO₂-Zertifikate generiert werden. Diese stellen einen zusätzlichen Vermögenswert dar und können zur Wertsteigerung des Projekts beitragen.
- Sobald ein ausreichend großes Waldportfolio aufgebaut wurde – typischerweise mehrere hundert bis etwa 1.000 Hektar –, plant FF Forest den Verkauf der Flächen an institutionelle Investoren, Forstunternehmen oder Finanzinstitute.
- Die Rendite ergibt sich dabei aus mehreren Faktoren: dem Wertzuwachs der aufgeforsteten Flächen, möglichen Erlösen aus CO₂-Zertifikaten sowie dem späteren Verkauf des gesamten Waldportfolios.
Ich habe bereits mehr als 3.000 auf FF Forest investiert und damit zuletzt sensationell 18 % Rendite erzielt. Mehr dazu liest du in meinen FF Forest Erfahrungen.
Alternative 3: Bis zu 10,5 % bei hoher Flexibilität mit Monefit
Monefit ist eine spannende Alternative zu PeerBerry. Nicht aufgrund der Renditen, die hier erzielt werden können, sondern vielmehr aufgrund der Flexibilität, von der Anleger auf der Plattform profitieren.
Bei Monefit investieren Anleger in Konsumentenkredite der Creditstar Group und können dabei 7,5 % bis 10,5 % pro Jahr verdienen.

Das Unternehmen, mit Sitz in Estland, wird regelmäßig von externen Ratingagenturen bewertet und wird durch die Creditstar Group zusätzlich abgesichert. Sollte ein Kreditnehmer seine Rückzahlungen nicht leisten können, übernimmt Creditstar die offene Forderung und entschädigt den Anleger. Diese Maßnahme senkt das Einzelkreditrisiko deutlich.
Das Anlageprodukt “Monefit SmartSaver” bietet neben attraktiven Zinsen hohe Flexibilität; dazu zählen:
- Tägliche Verzinsung: Zinsen werden täglich berechnet und dem Konto gutgeschrieben. Dadurch arbeitet dein Geld vom ersten Tag an für dich.
- Sofortige Auszahlungen: Du kannst jederzeit Geld einzahlen und dir monatlich bis zu 1.000 € unmittelbar auszahlen lassen. Für größere Auszahlungsbeträge solltest du mit einer Bearbeitungszeit von bis zu 10 Werktagen rechnen.
- Keine Auswahl einzelner Kredite erforderlich: Das Geld wird automatisch über das Kreditportfolio der Creditstar Group verteilt. Anleger müssen sich nicht um Reinvestitionen oder Kreditanalysen kümmern.
- Automatische Wiederanlage der Erträge: Die gutgeschriebenen Zinsen werden automatisch mitverzinst, wodurch ein Zinseszinseffekt entsteht.
- Niedrige Einstiegshürde: Bereits ab 10 € kann investiert werden, wodurch Anleger ihr Investment schrittweise aufbauen können.
- Flexible Kombination mit Vaults: Anleger können einen Teil ihres Kapitals flexibel im SmartSaver halten und einen anderen Teil in höher verzinste Vaults mit fester Laufzeit investieren.

Darüber hinaus werden die Kreditgesellschaften der Creditstar Group in den jeweiligen Märkten von den zuständigen Aufsichtsbehörden reguliert.
Nach eigenen Angaben hält die Unternehmensgruppe dabei alle relevanten gesetzlichen Vorgaben ein und verfolgt einen verantwortungsvollen Ansatz bei der Kreditvergabe.


Fazit: Trotz solider Leistung ist PeeryBerry für mich nicht mehr wählbar
Im Markt für P2P-Kredite hat sich PeerBerry bereits bewiesen. Die Plattform hat mehrere Krisen solide überstanden und bietet Anlegern bis zu 10 % Rendite pro Jahr. Aufgrund der einfachen Nutzung erleichtert PeerBerry auch Einsteigern den Zugang zu P2P-Krediten.
Allerdings gibt es auch große Schwachpunkte, die PeerBerry für mich nicht mehr relevant machen. Zu den größten gehört die starke Abhängigkeit von der Aventus Group. Zwar ist diese nicht mehr so groß wie noch vor wenigen Jahren, aber für mich immer noch zu viel.
Dazu kommt, dass PeerBerry nach wie vor nicht reguliert ist und vermehrt Kredite aus Ländern mit hohen wirtschaftlichen und politischen Risiken anbietet. Diese Risiken stehen für mich nicht mehr im Verhältnis mit der Maximalrendite, die hier erreichbar ist.
Aus diesem Grund habe ich bereits seit längerem mein Investment von der Plattform abgezogen. Ich habe meine PeerBerry-Erfahrungen gesammelt, aber ich fühle mich wohler, jetzt in renditestärkere Alternativen wie Loanch und FF Forest zu investieren. Auch Plattformen wie Monefit sind für mich mittlerweile deutlich attraktiver geworden.


